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@chaoskroki
Metastasen meiner Seele, nichts löscht den Schmerz!
Hoffnungslosigkeit zerquetscht mein Herz.
17.02.2019 Robin
Ich bin nicht so stark wie ich scheine...
Auch wenn ich manchmal keine Tränen mehr fließen lasse...
dann kommt das nur, weil sie vor Trauer und Schmerz, Angst und Sehnsucht, danach, das es endlich aufhört,
Gefroren sind...
Um mir den Schmerz zu Ersparen!!!
16.2.2019
Wie allein kann man sich fühlen unter so vielen Menschen? Es ist kaum zu beschreiben, kaum auszuhalten! Ich stehe hier in einer Masse von Menschen und ich fühle mich unendlich allein. Ich wünschte mir, es wäre nicht so... und doch habe ich jedesmal Angst, wenn jemand in meine Nähe kommt. Ich habe Angst, weil ich das Gefühl habe, als wäre mein Körper offen und jeder könnte auf mein verletztes, blutendes Herz sehen... Die Vergangenheit holt micht ein: Angst, Panik, Schmerzen und Tod. Ich kann nicht mehr. Ich sehe hinauf zum Himmel. Er ist schwarz und unendlich. Wenn ich diese schwarze, leere Unendlichkeit sehe, habe ich das Gefühl, als könnte ich in meinen Körper sehen... Ich habe das Gefühl, dass diese riesige, unendliche Leere stärker ist als mein Körper... dass sie in platzen lässt, ich aber nicht daran sterben werde....
Ein schreckliches Gefühl, so allein zu sein, nicht?
15.2.2019 Robin
Selbsthass
Ich bin sprachlos. So wütend, so sprachlos. Wütend auf mich selbst. Wie konnte ich wieder einmal so schwach sein? So willensschwach? Wie konnte ich so unüberlegt handeln? So dumm. Wie konnte ich? Wie kann ich? Ich? Ich habe die Kontrolle verloren. Alle Fäden glitten aus meinen Händen, jeder Zipfel Vernunft, jedes bisschen Hoffnung. Und der Verstand. Das Gefühl übernahm das Kommando, dieses Gefühl. Das eine letzte. Das einzige. Die Gier. Das Verlangen. Der Druck. So stark, so unerträglich. Der Druck in meinem Innern. "Leben!", schreit er, "Leben! Ich will es sehen, will es spüren, ich, ich will....". Betäubt die klare Sicht, raubt mir den Verstand. Raubt mir alles. Und er schweigt nicht. Er schreit. Ohrenbetäubend. "Jetzt! JETZT! SOFORT!". Ich - will - nicht - nicht - jetzt - nein - nein - ich - will - nicht - tief durchatmen - vergessen - verdrängen - ablenken - "JETZT!".
Und wieder gewinnt der Druck den Kampf, wieder erliege ich seiner Macht. Erleichterung. Entspannt. Ganz ruhig. Lebendig. Manchmal fasziniert. Manchmal lächelnd. Und auch er lehnt sich entspannt zurück, zufrieden wieder das erreicht zu haben, was er wollte, was ihn ruhig schlafen und mich einen Moment lang das Leben fühlen lässt. An seine Stelle tritt die Wut. Wie konntest du? Wie kannst du? Du? So dumm, so unmenschlich, so unfähig. Unfähig zu denken, unfähig zu sein.
14.2.2019 Robin
Ich muss funktionieren, gute Noten schreiben weil alles es erwarten.
Den Druck kann ich nur mit der klinge aushalten
12.02.2019
Gebrochene Seele oder ein Leben mit roten Tränen...
Am Anfang ist immer die Angst,
nicht zu bezwingen, sie dringt durch alles hindurch.
Angst vor dem Leben,
nicht zu besiegen.
Unberechenbare Wut
gegen das Selbst.
Ein Schnitt, ein Schmerz, schliesslich das Blut,
dabei die Erleichterung, alles wird gut.
Am Anfang ist immer der Hass,
gegen einen selber.
Ob man lebt oder tot ist,
was spielt das für eine Rolle?
Was bringt es noch
zu sein? Alles gleichgültig.
Ein Schnitt, ein Schmerz, schliesslich das Blut,
dabei die Erleichterung, alles wird gut.
Am Anfang ist immer die Sehnsucht.
Sehnsucht nach Liebe,
die es nie gibt,
die es nie gab
und die es nie geben wird.
Warum?
Ein Schnitt, ein Schmerz, schliesslich das Blut,
dabei die Erleichterung, alles wird gut.
Am Anfang ist immer die Leere
innen drinnen
ganz tief verborgen. Sie tut weh.
Wenn es einen innen schmerzt
muss es das aussen auch tun.
Sonst ist die Welt
nicht im Gleichgewicht.
Ein Schnitt, ein Schmerz, schliesslich das Blut,
dabei die Erleichterung, alles wird gut.
Doch am Ende ist immer die Gewissheit
überall.
Nichts, rein gar nichts wird besser werden.
Alles bleibt, wie es war.
Wo liegt der Sinn, wenn sich die Dinge nicht ändern.
Dann wieder die Angst, die Sehnsucht,
der Hass und die Leere.
Kein Neuanfang.
Ein fortwährender Teufelskreis,
zu durchbrechen nur mit dem Tode.
Sonst nicht.
Ein Schnitt, der Schmerz, schliesslich das Blut,
doch ohne Erleichterung, es wird nie wieder gut.
11.2.2019
Euer Robin
Weisst du wie das ist, wenn du auf einmal den boden unter den füßen verlierst?
wenn alles, was mal sicher war plötzlich weg ist?
wenn nichts mehr selbstverständlich ist?
wenn nichts mehr so ist, wie früher?
weißt du wie das ist, wenn du euch auf einmal schrecklich einsam fühlst?
von allen verlassen?
nicht verstanden?
allein?
weisst du wie das ist, wenn du nicht weißt wer du bist? nicht weißt was du willst? nicht mehr leben kannst?
wenn du denkst du erstickst in der Maske die du allen zeigst ?
wie es ist, wenn du ich bist?
Spiegelbild meiner Seele...(Trigger Gefahr) 09.02.2019
Es ist wieder da, der Selbsthass...er breitet sich in mir aus...versucht auszubrechen, versucht sich zu befreien aus den Fängen meiner Selbstbeherrschung. Er wehrt sich und wird immer stärker. Er gibt nicht auf...und irgendwann bricht er den Widerstand, nimmt meinen Willen ein, beherrscht ihn und nutzt ihn um sich auszudrücken...um der Welt zu zeigen, daß er wieder da ist. Der Selbsthass, der Feind in mir...sobald er sich nach Außenhin sich ausgedrückt hat schwindet seine Kraft u. geht wieder schlafen...er schlummert stets in mir u. wartet...er hat Zeit...er streckt seine Fühler nach mir aus. Stachelt mich an, redet auf mich ein, reizt mich, quält mich...versucht seinen Willen mir aufzuzwingen...
Vor ihm fürchte ich mich...er hat so viel Macht...er wird immer stärker...von mal zu mal...lenkt geschickt meinen Willen...
Bis jetzt hat er immer jedes Duell gewonnen...ein übermächtiger Gegner der in mir schlummert...ob ich jemals diesen Kampf gewinnen werde?
Noch sind seine Einflüsse nicht stark genug, aber er lernt schnell...verstreut Gift in meine Seele...er wird immer stärker und
irgendwann wird der Zeitpunkt kommen wo seine Kraft nicht mehr schwinden wird...
irgendwann wird der Zeitpunkt kommen wo er meinen Willen dauerhaft besetzen wird...
irgendwann wird der Zeitpunkt kommen wo er mich nicht mehr los lässt...
irgendwann wird der Zeitpunkt kommen wo er mich steuern wird...
irgendwann wird der Zeitpunkt kommen wo er immer stärker der Welt zeigen will, daß er da ist...
irgendwann wird der Zeitpunkt kommen wo er unberechenbar wird...
Dann ist die Zeit für mich gekommen wo es nur mehr einen Ausweg gibt sich aus seinen Fängen zu befreien...
Bis dahin kämpfe ich einen scheinbar aussichtslosen Kampf, gegen meinen Selbsthass
Robin
Ich höre grad einen uralt Song. Wishful thinking.. Hiroshima....
Der Song ist traurig,
Und ich habe mein eigenes Hiroshima
Eine Frage an alle...
Wenn jemand von euch ein Stück vom Glück zurück geben will, darf Ich es dann bitte haben???
Lache,
Wenn es nicht zum weinen reicht..........
Was tust du
Wenn aus Ängsten, Schmerzen werden?
Aus lachen sich weinen umformt?
Deine Schreie in der Dunkelheit verstummen?
Jeglich Hoffnung ins nichts stürzt?
sich Tränen in tief Schwarz vermischen?
und du merkst
das du tot bist
und doch am Leben?
Was tust DU DANN?
9.2.2019
Einsamkeit
Über meiner Seele liegt ein Schleier
Unsichtbarer Schleier namens Einsamkeit
Er frisst sich in mein Fleisch, verseucht mein Blut
Die Einsamkeit baut Kolonien in meinem Inneren
Sie wachsen mit jedem Rückschlag
Jede Träne, die fließt, gibt dem Schleier neue Kraft
Es breitet sich aus, wie eine Krankheit
Die Krankheit bestätigt sich, wird zur Seuche
Die Seuche lähmt mein Denken, setzt sich in meinem Hirn fest
Die Klinge fährt über die Haut, die roten Tropfen spülen den Schmerz hinaus
Doch er kehrt wieder
Denn jede Nacht kehren die Tränen wieder, die es heraufbeschwören
Mein ganzer Körper tut weh, mein Fleisch ist taub
Meine Sinne schwinden und alles hört auf
Der Wind weht und berührt meine Haut
Der Boden ist hart
Nasse Tropfen fallen auf mein Haupt herunter
Der Rost auf der Klinge macht sich bemerkbar
Der Körper ist getränkt von warmem Blut
Es vermischt sich mit dem kalten Regen und die Erde träufelt sich auf meine Augen
Der leere Blick wird starr und verschwindet schließlich
Die Einsamkeit wurde vom Tod besiegt
Das quälende
Schlagen meines ruhelosen
Herzen
gräbt tiefe Wunden in
meine Seele
und der schmerzende, salzige Regen
in meinen Augen
lässt diese Wunden
nicht heilen.
04.02.2019
Irgendwann.....
Irgendwann holt dich die Vergangenheit ein und du kannst nicht mehr vor ihr wegrennen.
Nichts hilft, sie kommt einfach und tut dir weh.
Sie will angenommen werden, nicht mehr verdrängt..
Doch du kannst dich ihr nicht stellen.
Du versuchst weiter zu rennen, du rennst und rennst und rennst....
Du bist so kaputt umd merkst du kannst nicht mehr rennen.
Sie kommt überall hin mit.
Irgendwann wird dir klar, dass du dich ihr stellen musst.
Sonst hast du irgendwann keine Kraft mehr und landest vor dem nächsten Zug.
Okay es ist das was du willst, aber irgendwo tief in die drinn, willst du es nicht.
Du weißt grad einfach nur keinen anderen Weg.
Du brauchst einen der dich lenkt und festhält.
Dir Schutz und Sicherheit gibt.
Du versuchst weiter zu kämpfen, dich du weiß nicht, wie lange du es noch schaffsr.
Du hoffst das wer kommt und dich einfach nur schützt.
03.02.2019
Wenn ich morgens aufwache
und die Träume der Nacht
einfangen will,
sind sie fort.
Waren sie bedeutungslos
oder zu schön
für den Alltag?
-In Erinnerung an meine Seele, die ich verlor. Ich werde dich niemals vergessen!
03.02.2019