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Ich lebe jetzt seit Jahren mit Depressionen, also wieso sollte es jetzt auf einmal besser werden?
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âNiemand der mich repariert Niemand der mich therapiert Der mich auch nur halb kapiertâ
â Prinz Pi
âZu viel Gedanken, wie jeden Tagâ
â Luciano
I đą have đą no đą motivation đą to đą do đą anything đą
âIch liebe mich selbst nicht, doch wer tut das schon?â
â RIN
âEs ist ziemlich schwer mit jemandem zu reden der einem ĂŒberhaupt nicht zuhört.â
â ăă§ă€ă/ăŒă Fate/Zero
Manchmal möchte ich es ihnen wirklich sagen, wie ich mich wirklich fĂŒhle, wie es wirklich in mir aussieht, das nicht alles gut ist, das ich völlig am Boden bin, wieso ich manchmal so drauf bin, wieso ich alles so gleichgĂŒltig hinnehme und niemandem mehr zuhöre..
Aber wĂŒrden sie es wirklich verstehen? Könnten sie verstehen wie es sich anfĂŒhlt ganz allein dazustehen? Sich einfach wie der letzte Dreck zu fĂŒhlen, weil einfach nichts funktioniert?
Man kann alles hinter einem LĂ€cheln verstecken.
Nur wer in schlechten Zeiten bei dir bleibt, hat die guten mit dir verdient.
âIch bin ein schlechter Mensch und es tut mir leid, dass ich existiere.â
â (via herzloserjunge)
Du gibst, du hilfst, du unterstĂŒtzt,bist immer fĂŒr alle da und am Ende bist du doch wieder nur der Arsch.
âDie TrĂ€nen kullern langsam herunter, es werden immer mehr, kein Ende in Sicht.â
â verbautezukunft (via verbautezukunft)
âEs lĂ€uft fantastisch,mein Leben hasst mich.â
-Kraftklub
âHĂ€tte alle Wege verĂ€ndert, wenn ich es vorher gewusst hĂ€tte.â
â
"Sucht"
Ich weià Mama, es ist nicht einfach gegen eine Sucht zu kÀmpfen.
Ich weiĂ, es ist hart dagegen anzugehen, wenn man das "Suchtmittel" aus verschiedenen GrĂŒnden um sich herum hat.
Ich weiĂ, es ist hart seiner Sucht nicht wieder zu verfallen, wenn der Mann den man geheiratet hat, einen und die eigenen Kinder verlassen hat, einen im nichts stehen gelassen hat und man zusehen musste wie man an Geld kommt, wie man nach langen langen Jahren wieder einen Job bekommt und wie man sich nach so einem tief wieder fangen muss.
Ich weiĂ Mama, es war damals sehr schwer, deine Liebe des Lebens hat dich verlassen, der Mann fĂŒr den du alles getan hast. Dir wurde dein Kind weggenommen und erst nach vielen KĂ€mpfen hast du es wieder bekommen.
Ich weiĂ Mama, es ist nicht einfach zuzusehen wie alle deine drei Kinder an Depressionen leiden und sich alle drei schon umbringen wollten.
Ich weiĂ Mama, das Leben ist nicht einfach..
Doch deine Kinder haben es auch geschafft, alle drei haben es geschafft gegen die Depression zu kÀmpfen. Die beiden kleinem haben es geschafft gegen die Drogen zu kÀmpfen.
Ja Mama, dieser Kampf war nicht einfach. Seid ich klein bin musste ich so viel in meinem Leben ertragen und habe es trotzdem irgendwie geschafft. Ich habe es geschafft mich nicht mehr zu schneiden, ich habe aufgehört Drogen zu nehmen, nachdem mein Leben nur noch daraus bestand, Tag ein Tag aus, nachdem es dir vollkommen egal war das deine Tochter sich schneidet und komplett den Drogen entfallen ist. FĂŒr wen habe ich damit aufgehört? NEIN, nicht fĂŒr dich! Sondern fĂŒr deinen Ă€ltesten Sohn, der immer auf seine kleine Schwester aufgepasst hat und dafĂŒr gesorgt hat das ich zu ihm ziehen kann, damit ich in ein gepflegtes Umfeld komme und mein Leben auf die Reihe bekomme!!
Und nun sag mir, wieso hast du es aufgegeben? 7 verdammte Jahre hast du es geschafft deine Sucht zu unterdrĂŒcken, bis du wieder angefangen hat sie langsam zu befriedigen..
Erst ganz selten, dann öfters, dann jedes Wochenende und jetzt auch schon unter der Woche... sag mir, sind dir deine Kinder so unwichtig? Ist dir dein Àltestes Kind so unwichtig, das gesagt hat das es den Kontakt zu dir abbricht wenn du wieder mit den trinken anfÀngst? Aber es noch nicht getan hat, weil dich dieses Kind liebt!! Weil es dir nicht weh tun möchte...
Wieso nur?.. Wir haben es alle ohne Hilfe geschafft, wieso du nicht? NatĂŒrlich gibt es Dinge die schafft man nicht ohne Hilfe, aber wenn man sich nicht eingesteht das man wieder seiner Sucht zerfallen ist, geht es erst recht nicht...
Bitte Mama, ich möchte dich doch einmal wieder nĂŒchtern erleben...