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@crowbarchris
You have no business judging whether something is art or not!
Aaron Göksaltik ist mein alter Ego!
Altagsinstallationen in Aarau
08.05.2026
Beobachtung Nr.2
07.05.2026
Ich habe 46 Minuten lang einen Ast im Wasser beobachtet.
Erkenntnisse:
Was mich zunächst am meisten beschäftigt hat, war der Entertainmentfaktor. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie sehr mich das überhaupt entertaint, und gemerkt, dass dies durchaus der Fall war. Durch die progressive Bewegung des fliessenden Wassers wurde mein Blick geschärft und der Fokus galt zunehmend den Details des Geschehens. Einen eigentlichen Klimax gab es dennoch nicht, da der Ablauf stets derselbe blieb.
Ich habe jedoch erkannt, dass Entertainment meist platziert, also geplant sein muss. Diese Situation hier war nicht inszeniert, sondern einfach nur existent. Erst dadurch, dass ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, sie zu beobachten, definierte ich selbst den Entertainmentfaktor. Eigentlich habe ich mich selbst in diese Situation platziert – andernfalls wäre sie wohl nie als Entertainment wahrgenommen worden.
Ausserdem habe ich danach gemerkt, wie sehr mich diese entschleunigende Handlung herausgefordert hat. Ich musste wirklich mit meiner Aufmerksamkeitsspanne kämpfen, weshalb es mir letztlich nur gelungen ist, 46 Minuten lang zu beobachten beziehungsweise zu starren.
Dies bezeichne ich als Künstlerische Handlung.
Hier noch meine live Notizen und eine kurz Skizze der Situation, aus reiner Beobachtungsposition.
„Ich glaube, unsere Zeit ist besonders, weil ganz vieles ins Digitale überschwappt, und das hat immer eine negative und eine positive Auswirkung. Und ich glaube, wir als Generation Z müssen gucken, wie wir damit umgehen, weil viele vor uns noch nicht so viel Internet hatten. Deswegen müssen wir uns selber irgendwie beibringen, wie wir uns zu verhalten haben. Ich glaube, man muss irgendwie seinen Weg finden, eine Message zu verbreiten, die man hat.“ - Paulus Goerden 05.10.2023
Im Internet ist eine Parallelwelt entstanden. Während ältere Generationen oft nicht viel mit Apps wie Instagram und TikTok anfangen können,
..."Wolfgang Ullrich zufolge ließen junge Künstlerinnen und Künstler so eine nie dagewesene Nähe zu: Menschen können die Arbeit von Goerden ohne viel Zeit und Geld aufzuwenden ansehen, kommentieren und erhalten mit etwas Glück sogar eine Antwort vom Künstler selbst..."
..."Dabei unterliegen die Werke auf Instagram aber auch ganz neuen Spielregeln. "Die Plattformen haben ihre eigenen Logiken", erklärt Ullrich. Instagram sei nicht für jede Form von Kunst und auch nicht für jede Künstlerin und jeden Künstler geeignet. Am Ende des Tages entscheidet ein Algorithmus über Erfolg..."
Meine Erkenntniss:
Ich habe völlig vergessen, wie die Beobachtungen und Beiträge von Paulus Goerden meinen Blick auf die Kunst und den Alltag geschult haben. Als ich das erste Mal von ihm gehört und seine Beiträge konsumiert habe, empfand ich ebenfalls eine große Lust, in die Welt zu gehen und nach Installationen zu suchen.
Das Schöne dabei ist die Leichtigkeit, mit der man Kunst zum Spaß nutzen kann und Freude an Sachen bekommt, die man andernfalls gar nicht beachtet hätte.
Also muss ich eingestehen, dass mich Social Media in diesem Sinne sehr weit gebracht hat, bzw. dass ich einen tiefen gedanklichen Bildungsprozess durchlaufen habe.
Dies ist natürlich ein Einzelfall, jedoch finde ich es wichtig, dies zu betonen – mit der Aussage, dass nicht alles auf Social Media ein Problem darstellt.
Ich finde natürlich, dass Selbstreflexion und die Passion für die Umsetzung solcher Gedankenprozesse als Individuum nicht jedem gegeben sind und sehr viele Leute auch dazu gewillt sind, den Beitrag aufgrund seiner Abstraktion zu verpönen und weiterzuscrollen.
Aber im Endeffekt ist Paulus Goerden ein hervorragendes Beispiel für das Mittelmaß, indem er seine Gedanken so gut rüberbringt, dass sogar ein „Hater“ indirekt anfängt, auf der Straße „Kunst“ im Alltag zu entdecken. Ob sich die Person dann darüber lustig macht oder nicht, sei dahingestellt – aber der Prozess hat schon längst begonnen.
Beobachtung Nr. 1
Anhänger
Ich habe mich bewusst einer Situation ausgesetzt, in welcher ich mich mit etwas befasse, das progressiv ist, jedoch keinen Klimax beinhaltet. Ich habe in der Stadt nach Objekten gesucht, welche spannend platziert sind, und mich dann diesem – in dem Fall diesem Anhänger – hingegeben und ihn und seine Existenz beobachtet sowie die Situation analysiert. Also habe ich mich mit einem lang andauernden Prozess des Seins und Denkens befasst.
Dabei bin ich auf einige Erkenntnisse gekommen: Der Anhänger hat auf mich zunächst sehr präsent gewirkt, da ich ihn beim Durch-das-Tor-Laufen direkt bemerkte, weil er schon fast auflauernd an dieser Ecke platziert war. Als ich mich dann hinsetzte, um ihn zu beobachten und seine Wirkung im Raum zu analysieren, fiel mir auf, dass er das Erste ist, was Menschen anschauen, wenn sie in diesen Innenhof eintreten.
Spannenderweise hat sich das jedoch ab dem Moment verändert, als ich mein Notizheft herausgenommen habe, um meine Beobachtungen aufzuschreiben. Ich habe durch meinen Fokus auf die Performance des Wagens seine Präsenz verstärkt. Die Menschen haben beim Vorbeilaufen erst auf mich geschaut und sind meinem Blick dann gefolgt.
Ich selber habe in dem Moment ein Spannungsfeld erschaffen, in dem eine andere Kontextualisierung eines alltäglichen Objektes stattfand. Der Wagen und ich haben in diesem Moment in unserer Ko-Existenz performt. Ich wage zu behaupten, dass wir den Passanten eine andere Sicht auf die Situation gegeben haben, ohne dies aktiv zu kommunizieren. Zumindest eine Frage: Was macht der Typ da und warum ist der Wagen so spannend?
Alleine das reicht und dient meiner Meinung nach als progressive künstlerische Handlung.
Meine Grundlage für die heutige Beobachtung ist dieser Podcast von Petra Lossen mit Paulus Goerden als Gast.
Bei Minute 30:37 gibt es einen wichtigen Einschub von Paulus Goerden in Bezug auf das Akzeptieren einer künstlerischen Haltung sowie seiner Position als Künstler, der sich fast ausschließlich in sozialen Medien bewegt. Mit seiner Haltung widerspricht er meiner Aussage, dass die Kunst ihre Tragfähigkeit verliert. Er nimmt dabei eine Art Lehrerrolle für junge Menschen ein.
Seine Sichtweise präsentiert er auf Social Media, was ein hohes Maß an Provokation erzeugt. Doch genau diese Provokation bildet den ersten Anstoß für einen Bildungsprozess. Durch das Auslösen von Wut bei den Konsument:innen – hervorgerufen durch seine abstrakte Sicht auf die Welt und seine Definition von Kunst – fühlen sich Kritiker:innen beziehungsweise Menschen, die seine Perspektive nicht greifen können, gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen.
Goerden nutzt diese Reaktionen bewusst in seiner Arbeit und seinem künstlerischen Prozess. Er behauptet, dass Hasskommentare die ehrlichsten Haltungen für seine Arbeit darstellen.
Ich muss meinen Blick verändern und unterscheiden wo social media eine Gefahr darstellt und wo es eine Bereicherung ist.
Ich bin ein Riesen Fan von Goerden und merke dass seine Haltungen und Arbeiten garnicht so fern ab von meiner Forschung stehen.
Ich geh jetzt Objekte beobachten
Wie verhalten sich Objekte im öffentlichen Raum?
Wie wird mit ihnen umgegangen?
Wer interagiert mit ihnen?
Was Kommunizieren sie?
Was können und dürfen sie?
Wie entwickeln sie sich im Moment?
Wie ist die Inszenierung/ Platzierung?
Was macht dies mit mir als Beobachter?
Wie kann man sie Lesen?
Weitere Fragen im verlauf der Beobachtung...
04.05.2026
Gedankengang:
Die gesamte Entwicklung der Kunst im Zusammenhang mit Medien zu verpönen, ist vielleicht nicht der richtige Weg. Ich muss das Ganze auf gewisse Art und Weise auch gutheißen und mit dieser Entwicklung klarkommen. Das bedeutet, dass ich mich nicht zu 100 Prozent dagegen positionieren kann, da sie ein Bestandteil der gesellschaftlichen Entwicklung ist (mich einbezogen) – um keine konservative Position einzunehmen.
Nichtsdestotrotz bewege ich mich im Raum des künstlerischen Prozesses und befasse mich mit dem künstlerischen „Effort“, den es benötigt, um Kunst zu fassen.
Die hoch aufragenden Stahlkurven und immersiven Umgebungen prägen Richard Serras Werk, in dem Skulptur selbst zu einer Erfahrung von Raum wi
Richard Serra als Kunstgeschichtlichen Ausflug in die Minimal und Prozesskunst:)
Die Prozesskunst ist zwei unterschiedliche Wege gegangen und wird oft als Sammelbegriff im Sinne der Materialkunst verwendet. Sie vereint die Tendenz, den Entstehungsprozess und nicht das fertige Ergebnis in den Vordergrund zu stellen. Der Künstler dokumentiert diesen meist über Videoaufnahmen um sich selbst, als auch dem Betrachter, Raum und Zeit über die Entstehung und weitere Entwicklung wahrnehmbar und somit bewusst zu machen. Über meist einfache technische Eingriffe bleibt der Herstellungsprozess in der fertigen Arbeit nachvollziehbar. Natürliche Veränderungsprozesse, eingeleitet von Alltagseinflüssen, die beispielsweise in Environments, bio-kinetischer Kunst oder körperlichen Aktionen beleuchtet werden, beschreiben den zweiten Weg dieser Kunstrichtung, die der Arte Povera nahe steht.
29.04.26
Durch Social Media kann man zum Star werden. Doch das Label "Instagram-Kunst" wird von Künstlern wie Oli Epp nicht nur positiv gesehen.
(Gedanke des Tages, nach dem Folgenden Artikel(Ausschnitt))
"...Entsprechend wird der Begriff „Instagram-Kunst“ in den Medien auch gerne eher spöttisch ins Spiel gebracht. Das Label soll suggerieren, dass Kunst, die viel Aufmerksamkeit auf Instagram bekommt, nur auf schnellen oberflächlichen Konsum ausgerichtet sei und kritische Inhalte vermissen ließe. Dies wird den damit gemeinten Kunstakteuren aber in keiner Weise gerecht, findet Oli Epp. [3] Schließlich hat Instagram einen großen Einfluss darauf, wie Kunst heute gesehen, gemacht und entdeckt wird. Kunst-Experten bescheinigen der Plattform schon lange eine zentrale Bedeutung für die Kunstbranche. [4] Zudem ist das Netzwerk mittlerweile auch zu einer Plattform wichtiger politischer Initiativen geworden, auf der Themen von #MeToo bis #BlackLivesMatter diskutiert werden. Vor diesem Hintergrund nutzen auch Vertreter des Post-Digital Pop diesen virtuellen Raum zur Diskussion wichtiger gesellschaftlicher Fragestellungen, die sie in ihren künstlerischen Arbeiten aufgreifen."
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Selbst wenn sich Kunstschaffende dort vernetzen und Plattformen wie Instagram als Transportmittel für ihre Haltungen nutzen, bleibt der Raum für differenzierte Aussagen stark begrenzt. Beiträge müssen kurz, aufmerksamkeitsstark und algorithmusgerecht sein – sonst gehen sie unter.
Ich verstehe schon den Punkt: Viele gesellschaftliche Debatten passieren genau dort, und für Kunstschaffende ist es wichtig, diese Spannungen aufzugreifen und in ihrer Arbeit zu verarbeiten. Aber das legitimiert das Ganze noch nicht automatisch.
Wir sind uns doch eigentlich einig, dass Instagram & Co. ziemlich ungeeignet sind, wenn es um fundierten Wissensaufbau geht. Und wenn eine kunstschaffende Person ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema behandelt, will ich doch hoffen, dass die Grundlage dafür nicht nur aus Social Media von Meta und Co. stammt.
Ich halte es deshalb für problematisch, Kunst auf diese Weise zu vermitteln: Tiefgründigkeit lässt sich in solchen Formaten kaum entfalten. Wer auf Social Media sichtbar bleiben will, muss kontinuierlich Inhalte produzieren, die den Mechanismen der Plattform entsprechen.
Dadurch wird Kunst zwar zugänglicher, gleichzeitig verliert sie an Komplexität und Tragweite – und läuft Gefahr, zu einem schnell konsumierbaren Produkt zu werden.
Dies ist keine direkte Kritik an Oli Epp! Nur stelle ich mir die frage wie nachhaltig das alles ist. Er bekennt sich ja auch eher zu der herkömmlichen Veranschaulichung von Kunst. (in Reallife) Ausserdem verpönt er den Konsum von Social media.
More like justin booo👎🏼ah
Ein Phänomen der Social Media Kunstwelt
BUA wuchs in den 1970er- und 1980er-Jahren auf der Upper West Side von New York City auf, während der Hochphase der Graffiti-Bewegung. Inspiriert von Hip-Hop, Breakdance und den Graffiti in seiner Umgebung begann er zunächst unter dem Künstlernamen „Just-1“ zu taggen, bevor er schließlich Maler wurde.
Er gilt als sehr renommiert, da er durch seine Verbindung zur Street Culture an einigen prägenden Ereignissen als Künstler mitwirkte.
Momentan verbringt Justin Bua seine Zeit damit, seine Meinung auf Social Media kundzutun. Dies geschieht jedoch nicht auf einer analytischen, sachlichen oder begründeten Ebene, sondern eher auf eine polarisierende, teilweise hasserfüllte und fast schon mobbingartige Weise. Er produziert kurze Reaction-Clips, in denen er auf Kunstschaffende und deren Videos (ebenfalls aus den sozialen Medien) reagiert und diese bewertet.
Dabei zeigt Justin Bua eine beinahe narzisstisch wirkende Art, die Dinge zu betrachten. Es wird schnell klar, dass er sein künstlerisches Résumé nutzt, um seine Meinungen zu legitimieren und ihnen mehr Gewicht zu verleihen. Sinngemäß vermittelt er dabei oft eine Haltung wie: „Ich bin der beste Künstler, beherrsche die Techniken – deshalb ist meine Kunst das einzig Wahre, und alles, was nicht meinem Stil entspricht, ist Unsinn.“ -sybau lol
Auffällig ist dabei, welche Arbeiten er bevorzugt und welche nicht. Er scheint ein riesiger Fan von Künstler:innen zu sein, die Realismus beherrschen oder krasse technische Skills zeigen. Im Gegensatz dazu verabscheut er moderne, avantgardistische Kunst und kritisiert sie komplett.
Er scheint absolut keinen Plan von transgressiver Kunst zu haben und ist fest davon überzeugt, dass Kunst klare Grenzen und Normen haben muss. Man merkt extrem, wie sehr er vom kapitalistischen Kunstmarkt geprägt ist und wie festgefahren er an dem Konzept hängt, dass Kunst, die weniger „Effort“ verlangt, automatisch weniger wert ist. Für ihn braucht Kunst unbedingt technisches Können und sichtbare Fähigkeiten – alles andere ist für ihn basically Müll.
Internet reacts:
Justin Bua vertritt ziemlich genau dieses typische Internet-Konzept von Kunst als Konsumgut: Kunst soll entertainen, gut aussehen, technisch aufwendig sein und vor allem easy zu verstehen. Alles, was zu abstrakt, weird oder transgressiv ist, wird direkt runtergemacht und als Verarsche abgestempelt.
Er redet teilweise wie ein mobbendes Highschool-Kind über junge Kunstschaffende. Und das Schlimmste daran: Er bildet sich seine Meinung oft nur anhand von 60-Sekunden-Clips auf Instagram oder TikTok. Das heißt, er setzt sich eigentlich gar nicht wirklich mit der Kunst auseinander. Stattdessen bewertet er einfach, wie sehr ihn das Video entertaint – komplett aus der Sicht eines Konsumenten.
Diese Unzufriedenheit und diese beschränkte Sicht auf Kunst haut er dann noch über seine große Social-Media-Reichweite raus – und bekommt natürlich Zuspruch von genau den Leuten, die auch keinen Bock haben, sich auf komplexere oder weitergehende Kunst einzulassen.
Das Ganze wirkt dann wie eine Bubble aus Leuten, die nur noch das feiern, was sie sofort checken und was gut konsumierbar ist – und alles andere einfach als Müll abstempeln.
28.04.2026
Heute frage ich mich, wie weit Kunst eigentlich transgressieren darf. Mir kam der Gedanke, dass Kunst spätestens dort ihre Grenze findet, wo Terrorismus beginnt – also beim direkten Zufügen von Leid oder beim Töten.
Im Kontrast dazu musste ich an die Arbeiten von Damien Hirst denken, in denen er bewusst Tiere tötet, um sie anschließend als Kunstwerke auszustellen.
Nearly one million, by our conservative estimate.
Das bringt mich zu der Frage, ob man so etwas nicht auch als eine Art terroristischen Akt verstehen könnte – etwa wenn Tierleichen trophäenartig präsentiert werden. Das erinnert mich an Terroristen, die die Köpfe ihrer Gegner zur Schau stellen.
Mir ist klar das der Terrorismus auch mehr zur Angstmache dient. Damien Hirst will ja den Tieren selber, nicht Plakativ eine Angstbotschaft vermitteln, sonst würde er die Arbeiten in der Natur ausstellen.
Mir ist dabei wichtig zu betonen, dass ich Terrorismus keinesfalls durch Kunstfreiheit rechtfertigen möchte. Vielmehr frage ich mich, warum wir Menschen das eine als Kunst akzeptieren oder sogar gutheißen.
Entweder ist Damien Hirst ein Terrorist, den wir durch unsere normative Vorstellung vom unterschied zu mensch und Tier, nicht als solchen wahrnehmen. Oder die Kunst hört erst beim Terrorismus an den Menschen auf.
Zitat interpretiert und meinen Senf dazu gegeben, ob es Kunst gäbe ohne Arbeit und ab wann Arbeit betrieben wird.
Hausaufgabe für die Bewerbung an der HSLU Luzern für den Bachelor of Arteducation.
Video, ab 2:40 min als Gedankenstütze...
Das Projekt untersucht die juristische Relevanz der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie unter dem Grundgesetz und dem internationalen öffentli
Probleme welche die systematische Beeinflussung der Aufmerksamkeitsspanne mit sich bringen:
..."Dazu gehören auf individueller Ebene Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit und die Gefährdung der Bedingungen personaler Autonomie und freier Persönlichkeitsentfaltung..."
Ergo: eine einheitliche Arbeitsweise so wie Künstlerische Entfaltung wird erzwungen, da Künstler:innen den Algorythmischen Anforderungen entsprechen müssen, um gesehen zu werden. Das resultiert in einer Künstlerischen Einheit wo die Individualität wegfällt.