Wie eine bleierne Decke ziehst du dich über mich. Drückst mich in den Abgrund. Hüllst mich in eine Umarmung aus Trauer, Verzweiflung und dem endgültigen Nichts.
trying on a metaphor

Kiana Khansmith

祝日 / Permanent Vacation

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@da-sy
Wie eine bleierne Decke ziehst du dich über mich. Drückst mich in den Abgrund. Hüllst mich in eine Umarmung aus Trauer, Verzweiflung und dem endgültigen Nichts.
Was wäre wenn... Eines der herzzerreißendsten Gedanken, die man sich stellen kann. Im Kopf schon so viele Schritte vorausgegangen. In der Realität keinen einzigen.
Nichtwissen verleiht das Gefühl von trügerischer Sicherheit. So sehnlichst erwünscht, aber nie vollkommen.
Lebensmüde. Ein Wort, dessen Bedeutung ich nie wahrhaftig wahrgenommen habe. Die Müdigkeit des eigenen Lebens, die Müdigkeit der eigenen Lebensweise.
All worries melt away, with the blue sky above me and the warming heat at my face.
Ich möcht einfach nur vergessen. Mich nicht mit den Problemen dieser Welt beschäftigen. Aber auch nicht mit meinen Eigenen. Ich möcht alles einfach nur verdrängen.
Und alles überfordert mich so sehr, dass ich manchmal vergesse zu atmen.
Ich bin so müde und erschöpft. Ich möcht nur schlafen, bis die Welt einfach wieder etwas besser ist.
Mein Herz rast bei dem Gedanken an all die Dinge, die bevorstehen. Kaum Luft zum Atmen, durch die erdrückende Realität. Doch ein Gefühl, das bleibt. Mein dunkler Freund, die Verzweiflung.
Ich bin kaputt, unfähig mich selbst zu heilen. Für Hilfe zu Stolz oder zu schwach zum fragen.
Eine eisige Mauer umfasst mein Herz. Spüre keinen Schmerz, keine Freude. Ich lebe, um des Lebenswillen, doch ich genieße keinen Moment davon.
Ich dachte, alles würde besser werden. Wenn ich nur etwas mehr Zeit für meine Arbeit hätte. Wenn ich mir nur etwas mehr Mühe geben würde. Wenn ich meine Ziele erreichen würde. Jetzt habe ich das erreicht, was ich erreichen wollte, aber das Gefühl der Leere bleibt trotzdem.
Gleichgültigkeit.
Das Wort, welches das Gefühl in mir am besten beschreibt.
Erdrückend und doch befreiend zugleich.
Ich kann nichts fühlen. Freude, Trauer, Wut ... das alles scheint ausgeblendet zu sein. Und so lebe ich vor mich hin, ohne wahrhaftig zu leben. Alles um mich herum läuft in seinem gewohnten Tempo weiter und ich schau dabei zu, ohne ein Teil dessen zu sein. Das Leben zieht an mir vorbei und ich kann nichts dagegen machen.
Unruhige Nächte, geplagt von den Sorgen meines Lebens. Nicht einmal im Schlaf, kann ich meinem Leben entfliehen. Nicht einmal im Schlaf, kann ich meinem Körper die Ruhe geben, die er doch so nötig hat.
Atmen. Das ist das einzige was ich im Moment gut kann. Und selbst das, vergesse ich manchmal.
Ein Stein liegt auf meiner Brust. So schwer, dass er mich innerlich zerdrückt. Jeden Tag wird er schwerer und jeden Tag drückt er mich immer tiefer in das dunkle Loch meiner Gefühle.