Ich schaue mit Wehmut und Freude auf das 2025 zurück.
Dieses Jahr sind mir, und ich glaube es selbst kaum, einige erste Male begegnet. Ich habe zum ersten Mal ein Konzert vorläufig verlassen, weil es schrecklich war! #selflove
Ich habe einige neue Gerichte ausprobiert, von denen ich niemals gedacht hätte, sie machen zu wollen. Und war überrascht, dass es mir geschmeckt hat.
Ich habe zum ersten Mal einer Kennlernphase ehrlich gesagt, wieso ich nicht weiter gehen möchte und das hier beenden möchte. Nicht geghostet!
Ich habe DEN Sänger meiner Kindheit live erleben dürfen, während er meine liebsten Disneysongs performt hat.
Ich habe eine Geschichte beendet! So richtig zu Ende geschrieben, dass man abschließen und los lassen kann.
Ich habe mit meinem Lieblingskomedien, nach 10 Jahren Fan Treue, ein Foto gemacht und kurz geplauscht.
Und ich habe, endlich, eine Ausbildung in meinem Wunschberuf bestanden!
Leider habe ich dieses Jahr auch geliebte Menschen verloren. Sie sind in zu kurzen Abständen von uns gegangen. Und ich habe seit dem das Gefühl, ein großenteil meiner Freude, für das, was uns so verbunden hat, ist mit ihnen gegangen.
Ich fühle mich wie eine verräterin, wenn ich jetzt fröhlich bin. Dabei war 2025 so voller Freude. Voller persönlicher Fortschritte.
Ich ziehe zum ersten Mal in meinem Leben Klamotten an, die sich nur für mich gut und schön anfühlen. Ich trage diese Sachen für mich und nicht mehr für die Gesellschaft! Ich will damit niemandem gefallen, nur mir!
Ich habe ein Konzert meiner zweit liebsten Teeni Band alleine besucht. Es war so ein komisches Gefühl dort ganz allein zu sein, zwischen Hundert anderen. Aber während des Konzertes, hat es gar keinen Unterschied mehr gemacht.
Ich habe dieses Jahr viele Shows und Konzerte besucht. Konnte viele mir schon lange bekannte Künstler zum ersten Mal live erleben und habe jeden Abend davon genossen.
Ich habe neue Restaurants besucht und endlich mal andere Städte in der Nähe besucht.
Ich habe eine märchenhafte Burg besucht!
Am schönsten war aber, dass ich sehr viel Zeit mit meinen Eltern verbracht habe. Dieses Jahr hat mir sehr deutlich gezeigt, wie wenig Zeit uns plötzlich bleiben kann. Und ich bin froh, dass ich viele neue Erinnerungen mit ihnen zusammen sammeln durfte.
Irgendwann, wenn es Zeit ist, darf ich mich an diese schönen, unbeschwerten Momente zurück erinnern.
Ich habe auch gelernt, endlich mich in den Vordergrund zu stellen! Mal nur an mich zu denken, wenn es notwendig ist.
Ich lerne immer noch Nein sagen zu können und es wirklich zu meinen, aber es ist ein guter Anfang gesetzt.
Ich möchte nicht mit Vorsätzen ins neue Jahr starten. Ich möchte nur Hoffnung mit nehmen. Liebe an mich und von mir.
Ich möchte neue Erinnerungen sammeln und weiter über mich hinaus wachsen. Möchte mich an erste Stelle setzen. Dass meine Gefühle wichtig sind. Dass meine Meinung Gehör bekommt.
Ich möchte aus mir rausgehen. Ich möchte mutig sein.
Vielleicht sind es Vorsätze, aber nichts, was mich unter Druck setzt. Es ist der Vorsatz, weiter zugehen und sich daran zu erinnern, dass jeder Schritt, vor oder zurück, gut und wichtig ist. Egal wie klein er sich anfühlt oder unbedeutend. Damit ich in einem Jahr zurück blicken kann und sagen kann, ich bin wieder gewachsen. An mir. Mit mir.
Ich wünsche allen die das hier lesen, einen guten Start ins Jahr 2026.
Lasst uns das Beste draus machen!