Instagram 1×1 für Fotografen
Hobby-Fotografen so wie auch Berufs-Fotografen kennen das Bedürfnis, Bilder im Netz zu präsentieren, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und Feedback zu seinen Bildern zu erhalten.
Instagram ist eine der größten sozialen Plattformen weltweit. 400 Millionen User – darunter über 9 Millionen Deutsche – nutzen den kostenlosen Online-Dienst monatlich. Anders als beispielsweise Facebook oder Twitter dient Instagram ausschließlich dem Austausch von Bildern und Videos.
Instagram ist für Smartphone-Besitzer gemacht und daher eine App, die unter Android und iOS läuft. Bilder können aber auch von jedem anderen internetfähigen Gerät aus aufgerufen werden (beispielsweise Computer) . Die App ist grundsätzlich für Handyfotos und Hobbyfotografen gedacht , wird aber mittlerweile auch von vielen Berufs-Fotografen genutzt. Um zu starten lade dir die App „Instagram“ aus dem App-Store deines Betriebssystem auf dein mobiles Gerät.
Ist die App einmal auf deinem Gerät installiert erhältst du die Möglichkeiten, dich mit Facebook oder einer E-Mail-Adresse zu registrieren. Den Nutzernamen kannst du dabei frei wählen. Beachte, dass du mit diesem Namen deine Bilder veröffentlichst und man dich auf Suchmaschinen wie z.B. Google finden kann.
Nachdem alle Schritte der Registrierung befolgt wurden, erhältst du die Möglichkeit, nach deinen Facebook-Freunden zu suchen. Wenn du möchtest kannst du diesen Schritt aber auch überspringen. Auch bei der Frage, ob du nach deinen Kontakten suchen willst, kannst du einfach überspringen.
Zuerst gehst du zu deinem Profil, wo du mit dem Menü-Punkt „Bearbeite dein Profil“ die Möglichkeit erhältst deinen Namen, eine Webseite und unter Biografie einen Text einzutragen. Diese Informationen werden in deinem Profil zwischen dem Benutzernamen und deinen Bildern angezeigt und gehören zu jedem Instagram-Profil dazu.
Du kannst Beiträge, also Bilder auch vorerst auf Privat stellen. Dann können nur die von dir genehmigten Abonnenten deine Bilder sehen. Davon rate ich aber ab.
Nun kommen wir zum spannendem Teil: Dein erstes Bild zu veröffentlichen. Normalerweise kann man hierfür den „Kamera“-Button in der Mitte nutzen, dieser schneidet jedoch alle Bilder in ein 1×1 Format. Als Hobby-Fotograf oder Berufsfotograf liegen deine Bilder aber wahrscheinlich in einem anderen Format vor.
Um ein Foto in ein 1×1 Foto umzuwandeln, ohne dass Teile abgeschnitten werden, brauchst du eine weitere App, die dem Bild an den kurzen Seiten weiße Balken hinzufügt, so dass die Seiten gleich lang sind (diesen Schritt kannst du natürlich auch am Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm machen). Im App-Store suchst du hierfür nach dem Suchbegriff „no crop instagram“ und bekommst einige Apps angezeigt, die den gewünschten Zweck erfüllen.
Ich erkläre den Vorgang anhand der kostenlosen App „Square InstaPic – No crop“ , jedoch arbeiten alle Anwendungen nach dem selben Prinzip und so kannst du auch eine andere App wählen. Nachdem öffnen der App, erhältst du die Möglichkeit dein Bild aus deiner Galerie zu wählen. Dazu musst du es natürlich zuvor per E-Mail oder USB-Kabel auf dein Gerät übertragen. Dann wählst du also „Gallery“ und kannst nun dein Bild auswählen. Einfach oder?
Nachdem das gewählte Bild durch Hinzufügen von zwei Balken in ein 1×1 Format verwandelt wurde, kannst du mit dem Farbeimer noch die Farbe der Balken ändern. ich empfehle die Farbe Weiß , da die Bilder später vor einem weißen Hintergrund angezeigt werden und der Rand so nicht auffällt und nicht als Bestandteil des Bildes wahrgenommen wird. Durch das instagram-Symbol kannst du dein Bild an instagram weiterleiten.
Du gelangst nun zu den Upload-Einstellungen. Standardgemäß wird das ganze Bild ausgewählt, solltest du jedoch nur einen bestimmten Ausschnitt veröffentlichen wollen, so kannst du diesen durch Ziehen der angezeigten Punkte bestimmen.
Ist der gewünschte Ausschnitt gewählt, bestätige mit dem blauen Pfeil. Dir wird daraufhin angeboten, vordefinierte Filter über dein Bild zu legen. Da sich dein Bild aber wahrscheinlich in einer finalen Version befindet, bestätige einfach ohne einen solchen ausgewählt zu haben.
Seit wenigen Monaten bietet Instagram allerdings auch die Möglichkeit, Bilder in anderen Formaten hochzuladen. Der sogenannte „crop“ ist also nicht unentbehrlich, macht allerdings z.B. deine Profilübersicht auch wesentlich schöner.
Im Fenster „Teilen auf“ angelangt, bietet sich dir die Auswahl über die Optionen „Abonnenten“ oder „Direkt“. „Direkt“ ermöglicht dir, dein Bild an eine bestimmte Person zu schicken. Da dein Bild jedoch für alle verfügbar sein sollte, wählst du „Abonnenten“. Diese Option bewirkt, dass all denjenigen, die dein Profil abonniert haben, dein Bild auf ihrem Home-Screen empfohlen wird und es außerdem für alle Personen sichtbar ist.
Es bietet sich auch die Möglichkeit deinem Bild eine Beschreibung beizufügen. Diese ist nicht notwendig, kann zu einem späteren Zeitpunkt auch gelöscht und neu geschrieben werden.
Ich schreibe in diese meistens was ich mir bei dem Bild gedacht habe, bzw. was abgebildet ist, welche Kamera ich verwendet habe und weitere Details (z. B. Objektiv und Bearbeitungsprogramm).