Neue Küchenrückwand–Motive von Simon Huhn im Bereich Art Editon.
Simon Huhn arbeitet abstrakt und interpretiert reale Räume, indem er den Augenblick einfriert und den Blick auf das Detail fokussiert. So entdeckt der Betrachter Aufnahmen von Tatbeständen des Skurrilen, Absurden, Irrealen und Visionären, von allen nur denkbaren Grenzsituationen. Simon Huhn isoliert seine Bilder aus dem Werkstoff der Realität. Dies entspricht dem Herauslösen des Werkes aus der Materie. Die fotografierte Realität ist Werkstoff und nicht Fluchtpunkt seiner bildnerischen Arbeit. Dabei ist die Überwindung des fotografischen Prozesses, das Arbeiten gegen die reine Technik, sein Anliegen. Indem er den Raum zwischen den Zeiten darstellt, entsagt er der Wirklichkeitserwartung, die der Fotografie seit jeher anhaftet. Die Arbeiten zeichnen sich durch ihre imaginative Kraft und formale Strenge aus, die sie durch die in ihnen enthaltene Stille transportieren. Auch wenn sie in der Wirklichkeit der Abbildung verwurzelt sind, so tragen sie anhand der bestimmten formalen und ästhetischen Kombination der Bilder einen narrativen Charakter.



















