Mein Gott, das ist ja so unglaublich schmerzhaft. Und du bist so super exzentrisch. Wir fliegen einfach davon, in unser Land, unsere Dimension, dein Stern, exorbitant, explosiv, schöpferisch und extrem und laut und blutig, dieses Leben.

#extradirty
will byers stan first human second
styofa doing anything

★

shark vs the universe

⁂
Misplaced Lens Cap
🪼
wallacepolsom
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
ojovivo
todays bird
dirt enthusiast
d e v o n

tannertan36

Origami Around
Keni
Claire Keane
macklin celebrini has autism
Jules of Nature
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from Singapore
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Pakistan
seen from Algeria
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Türkiye

seen from United States
@gregoriysmoon
Mein Gott, das ist ja so unglaublich schmerzhaft. Und du bist so super exzentrisch. Wir fliegen einfach davon, in unser Land, unsere Dimension, dein Stern, exorbitant, explosiv, schöpferisch und extrem und laut und blutig, dieses Leben.
I do things like get in a taxi and say, “The library, and step on it.
David Foster Wallace, Infinite Jest
Cy Twombly
The Sea
Ich lese deinen Text. Dein krankes, abgründiges Geschreibsel. Ich weiß, es gibt keine Patentlösung für dein Glück, retten kannst du nur dich selbst. Doch wünsche ich mir, meine Worte wären kraftvoller und lauter, oder du könntest wenigstens besser hören.
Lüfte verändern sich, Gerüche, Gewahrsein von Sicherheit und Zuversicht. Systeme ändern sich nicht, ich ändere mich. Da stehe ich nun in der Schlange der Sicherheitskontrollen am Flughafen und winke meiner Mutter, die noch kurz stehengeblieben ist und wartet, bis mich die Menschenmenge verschluckt hat. Komischer Abschied, denke ich mir, und folge der Menge. Ein unordentliches Gefühl und doch fühle ich mich bestärkt, von innen heraus, irgendwie frei, leichtlebig und sehr vital. Wirklich autark und das erste mal ein kleinwenig erwachsen, wie kommt es, dass man für so vieles, so früh Verantwortung übernimmt, doch für das eigene Ich erst so spät? Warum nehmen wir uns selbst nicht ernst?
Endlich! Oh endlich! Heureka!
Metadenken verflüchtigt den Moment.
Laurence Anyways (2012) directed by Xavier Dolan
And the days are not full enough And the nights are not full enough And life slips by like a field mouse Not shaking the grass.
Ezra Pound (via thisisalife)
Time flows in a strange way on Sundays, and sights become mysteriously distorted.
Haruki
Murakami
(via quotemadness)
“Sehen Sie, eins müssen Sie wissen, gerade für Ihr ihr späteres Dasein als Ärztin: Ihre Lehrbücher, das ist die Landkarte. Aber das Praktizieren später, die Menschen, die Ihnen begegnen werden, das ist das Land, mit all seinen dunklen Gassen und unbekanntem Terrain. Schubladen sind eine Illusion.”
- T.
So vieles existiert eigentlich garnicht wahrhaftig, sondern fungiert nur als Projektion in der Gegenwart. Die Wahrheit, ein Fass ohne Boden. Nehmen wir als Beispiel den Zustand des Erwachsenseins: in jedem neuen Alter scheint man nun einen Meilenstein erreicht und endlich jenen Umstand gefasst zu haben, doch schaut man sich um, wird man wohl verwundert feststellen müssen, dass kaum jemand der großen Definition entspricht, geschweige denn sich mit ihr identifizieren kann. Wir blicken uns in die gealterten Gesichter, doch die Gespräche sind dieselben, da schaut man in verdutze, so weise Augen und entdeckt weit und breit niemand erwachsenen.
“Do you ever wonder how much you exist in other people’s lives? I’m always curious if people think of me when a certain song comes on, or when they pass through a certain town. I wonder if I still exist in the minds of people that I don’t speak to anymore. I wonder how many times a day I pass through someone’s head.”
Mir wird bewusst: das ist das Leben. Dieser Moment. Alles andere, nichtig. Bis morgen oder vielleicht nur bis zur nächsten Minute. In der Zeit verweile ich im Hier und Jetzt und schaffe aus der mir zur Verfügung stehenden Materie das möglich Beste. Ich bin und ich liebe, gerade und vor allem: am meisten mich selbst. (bitter nötig)