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@htishk
Paraguay, Areguá 02 21 26
Paraguay, Areguá 02 21 26
13.03.26
Du hast jetzt sicher wieder drei Monate nicht mit mir geredet und das eine mal nur weil ich dich angesprochen habe. Wir haben ein zwei mal geschrieben, weil ich dich angeschrieben habe. Du hast mich wirklich endgültig aus deinem Leben gestrichen. Ich bin etwas Neidisch, dass du die Stärke hast, das zu tun. Ich weiß, dass ich dir auch etwas bedeutet habe. Es ist ziemlich hart jemanden aus seinem Leben zu verbannen, weil man das Gefühl hat, die Person hat da keinen Platz mehr. Ich sollte das auch machen, ich solle ihn rausschmeißen. Ich hab schon so oft darüber nach gedacht. Ich finde nur keinen für mich plausiblen Grund es zu tun. Die Gründe die mir einfallen, sind aus meiner Sicht, egoistisch und provokativ und ich habe Angst, am schluss alleine dazustehen. Ich habe Angst mir die Chance auf etwas schönes zu verbauen, weil ich ihn aufgebe. Andererseits schreit meine innere Feministin, sie schreit, dass wir uns einsperren lassen, dass wir uns an alte patriarchale Muster binden, dass wir gewachsen sind und die Art von Mann nicht in unserem Leben brauchen. Vielleicht fällt es mir so schwer, weil mein inneres Kind mit seinem connected und wir uns sehr, sehr ähnlich sind. Ich will ihn retten, ihn aus seinem so extremen Umfeld rausholen. Ihm zeigen, wie toll die Welt dadraußen ist. Wie frei und offen sie Menschen empfängt, die anderes als die Norm sind. Es ist halt auch einfach nicht meine Aufgabe das zu tun. Ich bin nicht für ihn verantwortlich, ich kann sein Mindset nicht beeinflussen. Ich habe es versucht, aber es würde Jahre dauern, ihn ganz langsam davon wegzubringen. Vor allem wen er es selbst ned will. Wenn er keine Arbeit reinsteckt. Ich geb ihm immer neue Chancen, stell ihn vor Art Prüfungen, manche besteht er, andere nicht. Jetzt wäre es nötig, den entscheidenden Schritt zu machen. Zu gehen oder wirklich zu committen. Sonst kostet uns beiden zu viel Kraft und vor allem auch Geld. Ich habe nicht, das Gefühl, wirklich an der Beziehung gewachsen zu sein. Das, was ich gelernt hab ist, dass Grenzen zu setzten richtig wichtig ist, dass es auch funktioniert, es zu tun. Ich fühle mich nicht herraus gefordert, maximal mit meinen Grundüberzeugungen konfrontiert, die sich aber zum Glück nicht verschoben haben. Ich bin immer noch der Meinung, dass sich jedes Individuum in unserer Gesellschaft wohlfühlen soll, ich denke, dass Immigration wichtig ist um als Gesellschaft zu wachsen und sich vor allem um sich weiter entwickeln zu können. Ich möchte eine feministische Welt in der alle und wirklich alle die gleichen Rechte haben. Ich möchte nicht darüber diskutieren müssen, warum ich links als rechts wähle, warum ich keine alten weißen Männer an der Macht habe. Es macht mich wütend, Missstände, die gesellschaftlich allgegenwärtig sind, erst erklären und aufklären muss, um dann darüber zu diskutieren. Reichen politische Meinungsunterschiede um sich zu trennen? Ja, und nochmal Ja. Vor allem, wenn ich nicht das Gefühl habe, dass sich da etwas ändern wird. Das ist glaub ich auch, das große Problem, warum ich nicht gehen kann und vielleicht auch ned will. Weil ich ihm die Chance geben will sich zu verändern und er hat sich angeblich auch schon stark geändert. Aber habe ich die Zeit und vor allem auch die Lust darauf zu warten? Will ich da sein und ihm helfen, sich zu verändern. Ich hab schon ziemlich viel Energie reingesteckt, ich habe mich mit vielen seiner Themen beschäftigt. Ich vermisse es mich mit dir über Selbstoptimierung zu unterhalten. Ich vermisse es, dass dich mich gefordert hast, ich vermisse es dich random fragen zu fragen und du konntest es mir erklären. Ich habe das Gefühl ich habe eine zu meinen Gunsten schlechte Partnerwahl getroffen. Es ist so gemein und so egoistisch, aber ich glaube ich stehe im Moment, vor der entscheidung, ob ich mich wirklich weiter entwickeln möchte oder ob ich auf dem Stand bleibe auf dem ich bin. An dem Stand ist nichts falsches, aber es gibt immer Luft nach oben. Und ich strebe schon mein ganzes Leben nach mehr.
Will ich wirklich, dass das der Vater meiner Kinder wird? Wird er mich wirklich so unterstützen wie er es sagt? Wird er verstehen was Mental Load ist und wird er sein Bestes tun, um es gleich auf uns beide zu verteilen? Wird er es von sich aus tun? Wird er unsere Kinder lieben, egal welche Aufgaben auf uns und die Kinder zukommen wird?
Die Antwort lautet, dass ich es ihm im Moment nicht zutraue. Ich weiß, dass ich gut mit ihm klarkommen würde, wenn wir nicht über Politik und Gesellschaft reden. Wir wären gute Freunde glaube ich. Aber ich weiß nicht, ob wir eine gute Beziehung führen würden. Ich habe Anja immer gesagt, dass ich nie eine Beziehung wie sie führen könnte. Ich könnte es nicht und jetzt stehe ich hier und führe sie bereits und überlege mir eine Wohnung mit ihm zu schauen. Nein. Ich will das alles nicht. Ich will jemanden, der mich ungefragt unterstützt und mich fordert, weil er sich selbst fordert und weiterentwickelt. Heißt ich weiß meine Entscheidung bereits, ich weiß sie schon länger. Ich muss gehen um mich weiter entwickeln zu können um aus mir rausgehen zu können.
Fraglich ist, es nicht eine gute Investition in die Zukunft wäre, diese Beziehung. Aber sollte man so viel Arbeit in eine Beziehung stecken müssen um sich gesehen und wertgeschätzt zu fühlen. Die Antwort ist ein. Man sollte sich gegenseitig unterstützten, sich gegenseitig halten. Was mir glaub auch echt Angst habe ist, die allgemeine Feindlichkeit die in dem Weltbild seiner Familie steckt, die Negativität, die nicht angebracht ist. Vor allem aber weil ich Angst habe, dass sie auf mich abfärben könnte. Heißt ich sehe manchmal meine eigenen Werte angegriffen, so viel Hass, Uneinsichtigkeit und eine Art Perspektivlosigkeit.
Das Problem ist aber auch, dass ich ihn mag. Ich mag ihn sehr gerne, ich mag die Art wie er sich durchbeißt, ich mag es wenn er spinnt und sich bei mir wohlfühlt. Ich mag es wie er mich anschaut und wie sehr er mich liebt.
Ich denke aber, dass ich mir selbst Schuldig bin, mich aus so einer Beziehung zu befreien, mir selbst die Möglichkeit geben, jemanden zu finden, der besser zu meiner neuen, selbstdefinierten Variante passt. Jemandem dem ich wirklich mein Leben anvertrauen würde.
21.01.2026
Ich fühle mich nicht bereit, die Kompromisse, die unsere Beziehung in Zukunft bringen wird, einzugehen. Ich möchte nicht mehrere Monate im Jahr alleine sein, ich möchte nicht alleine für die Kinder Erziehung und Haushaltssituation verantwortlich sein. Ich möchte einen konstanten, wissbegierigen Partner, der mir Sicherheit gibt. Ich fühle mich außerdem nicht wohl bei dem gedanken, meine Urlaube immer am selben Fleck zu verbringen. Ich fühle micht nicht sicher dabei, einen Partner zu haben, der nicht in Deutschland wohnen will. Du kannst mir nicht die finanzielle Sicherheit geben, mit der ich guten gewissens irgendwann Kinder in die Welt setzten will. Bist du nicht genau der Typ freund, über den ich mich bei anderen Freundinnen aufgeregt habe? Warum interessierst du dich nicht für Gleichberechtigung? Warum kann ich mit dir nicht über so wichtige Themen reden?
21.10.2025
Unreif und blind
unreifes und blindes verhalten
Die Quintessenz von dem Gespräch war eigentlich, "wir machen uns Sorgen" und "bist du dir sicher, dass das Sinn ergibt" und "warum machst du das, wenn du eigentlich jemanden für die Zukunft suchst?"
An sich cute, dass sie sich Sorgen machen, aber als es dann von M. kam, dass ich es nicht ernst meinen würde, weil ich ja jetzt schon sagen kann, dass ich nicht mit gehe, da ist es dann um geschwungen in den Unterton: Du weißt nicht, was du machst und du kannst die Situation nicht einschätzen. Als dann die Aussage kam mit, du verhältst dich blind und unreif, war's bei mir komplett vorbei. Ich bin ein sehr reflektierter Mensch und ich beschäftige mich viel mit mir und meiner Psyche. Ich kenne mich und ich weiß, auf was ich mich einlasse. Ich traue es dir auch zu, dass du einschätzen kannst auf was du dich hier einlässt. Er versteht nicht, dass die gemeinsamen Erfahrungen, den Schmerz wert sind. Manche Dinge sind nicht dafür bestimmt, dass sie gut ausgehen.
Ich bin schon viel zu tief drinnen, als dass ich da jetzt so schnell wieder rauskommen würde. Es ist schon egal, es war am Dienstag schon egal.
Er meinte ich würde mich jetzt vor allem verschließen für etwas, was keine Zukunft hat.
14.10.25
Naja, was soll ich sagen, du bist weg und es ist in Ordnung. Du bist jetzt schon Monate kein aktiver Teil meines Lebens mehr. Wir haben uns vor zwei Wochen das erste mal seit Monaten wieder gesehn. Ich wusste nicht, dass du bei M. bist. Sonst wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst gekommen, oder ich hätte mich mental drauf einstellen können. Du hattest zumindest etwas Vorbereitungszeit. Das war unfair. Es war eine sehr komische Situation, es hat sich vertraut und gleichzeitig fremd angefühlt. Ich hab dich angeschaut, hab deine neue Brille gesehn, die du normalerweise nicht bei M. trägst, weil du sie nicht zerkratzen möchtest. Du hast mir von dir aus erzählt, dass du sie in Indonesien verloren hast, genauso wie den Ring, den wir vor zwei Jahren zusammen gekauft haben. Auf meine Stichelein hast du sehr bedacht reagiert und gesagt, dass du zufrieden bist mit deinen Leistungen und deren Ergebnisse. Du hast mir gesagt, dass du glaubst, nach allem keine Freundschaft mehr führen zu können und dass ich das ja gemerkt hätte. Das was ich gemerkt hab ist, dass meine lieblings Bezugsperson sich einfach nicht mehr für mich interessiert hat. Dass von dir einfach nichts mehr kommt. Bist du wirklich zufrieden mit deinen Leistungen? Ich bin stink sauer. Wie kannst du es wagen so mit mir umzugehen? Wie kannst du es wagen unsere Freundschaft ohne mit mir darüber zu reden einfach auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen und dann zusagen, dass du es schon länger vorhattest? Hallo? Bist du noch ganz Dicht? Ich habe es nicht verdient so behandelt zu werden und ich werde es auch nie wieder zulassen so behandelt zu werden. Danke für diese Erfahrung, sie wär echt ned nötig gewesen, aber jetzt hab ich sie schon gelernt. Jetzt ist es nur wichtig, dass ich diese Erfahrung richtig einkategorisiere und sie nicht zu einem negativen Glaubenssatz wird. Die Arbeit möchte ich mir echt nicht machen müssen, den auszuhebeln, nur weil du ned in der Lage bist zu kommunizieren. Das, was am nervigsten ist, dass ich dich immer noch vermisse. Ich vermisse es zu sehen wie du dich weiterentwickelst, ich möchte wissen, wie es dir im Urlaub mit N. ging. Ich vermisse es, Eindrücke aus deinem Alltag zu sehen und deine Meinung zu kontroversen Themen wissen. Aber unsere Beziehung ist am Ende. Komplett und endgültig.
Ein Ende bezeichnet aber auch einen neuen Anfang. Ich kann wieder weiter machen. Ich kann mich auf neue sachen einlassen, mich wieder öffnen für Menschen, die Zeit mit mir verbringen möchten. Die sich sicher sind. Die Arbeit reinstecken möchten.
Ich habe heute Abend ein Date.
Choosing a life partner is one of the most important decisions you will ever make. Do not let anyone rush you into this. Who you choose doesn’t just shape your love life, it shapes your health, your wealth, your happiness and even your sense of identity. This person becomes the backdrop of your everyday reality, influencing how you think, feel and show up in the world. That’s why you must approach this choice with the same care and discernment as you would any other high stakes decision
Your partner becomes your environment. Their habits, their emotional regulation & their mindset all leave an imprint on you. If you want a life of peace, growth, and purpose, you need to choose someone who will co create that environment with you not someone who drains you or keeps you in a cycle of chaos and recovery
Love by itself is not enough. Chemistry is exciting, but it’s compatibility, respect and shared vision that sustain a relationship in the long run. Look for alignment in values and goals, choose character over charm and prioritize someone who is committed to their growth. The right partner should inspire you to rise higher, not keep you stagnant
Pay attention to red flags. They are not challenges to overcome, they are stop signs. Your body often senses the truth before your mind catches up and ignoring those signals can cost you years of your life, along with your confidence and peace of mind
The best way to choose wisely is to build a life you love first. When you feel fulfilled and secure on your own, you choose a partner from a place of clarity rather than desperation. This is what helps you avoid settling and ensures that your relationship adds to your life rather than becoming the center of it
When you choose well, the ripple effects are profound. Your mental health improves, you build a home that feels safe, you create the possibility of generational wealth and you model healthy love for the next generation. In many ways, your life truly does depend on this choice so make it wisely
Intimität ist der intellektuelle, emotionale, körperliche, sexuelle oder spirituelle Austausch zwischen zwei freien und eigenständigen Individuen.
09.06.25
Du weißt das in meinem Leben nur M existiert.
10.06.25
Geburtstag. Immer schwierig. Ein starkes Gefühl das in etwa so wirkt wie Einsamkeit. Einsamkeit, die keine sein kann, weil ich nicht alleine bin. Ich habe Freunde um mich rum. Eine Familie die sich für mich interessiert. Trotzdem hab ich Angst davor. Angst, enttäuscht zu werden. Warum, keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass mir Menschen zum Geburtstag gratulieren werden. Vielleicht nicht genau die, von denen ich es gerne hören würde. Wahrscheinlich nicht in der Form, in der ich es haben möchte aber sie werden sich bei mir melden. Warum hab ich so einen hohen Anspruch an mein Umfeld? Es ist deren Entscheidung, wie viel sie mir geben können. Wenn sie nicht mehr Energie in das investieren möchten ist das in Ordnung. Vielleicht möchte ich, dass sie die selbe Energie in mich stecken, die ich in sie investiere. Ich möchte etwas zurück haben, aber ich gebe ja etwas das sie nicht fordern oder ich gebe ihnen etwas weil ich das entschieden habe, weil ich das machen möchte. Warum will ich eine Gegenleistung haben? Warum reicht es mir nicht einfach? Ist es den wirklich nie genug? Warum möchte ich immer genau das haben was ich sicher nicht haben kann. Warum reicht mir nicht das was mir mein Umfeld gibt und geben kann. Warum bin ich mir nicht selber einfach genug?
Hi Baba,
dadurch, dass wir im Moment keine S-Strandspaziergänge machen können, hier ein Update wies um meinen 5-Jahresplan steht.
Ich überfalle dich in letzter Zeit immer wieder mit Überlegungen von mir und will geldlichen Support von dir, aber ich glaube, ich schaffe es nie mich wirklich richtig auszudrücken.
Also im Moment läufts bei mir im Studium sehr gut. Ich bekomme gutes bis sehr gutes Feedback und werde von den Lehrenden gefördert wo es nur geht. Ich bin mit meinen Projekten Up2date, eher sogar etwas weiter vorne als nötig, außer DesignTheorie, aber man kann nicht alles auf einmal haben.
Ich habe die Möglichkeiten mich bei verschiedenen Praktas in Regensburg zu bewerben und habe gute und durchdachte Projekte, die ich in mein Portfolio packen kann, um eine dieser Praktikas auch zu bekommen. Ich werde mein Praktikum so wählen, dass es mich auch in Zukunft noch weiter bringt. Das Praktikum, dass mir am meisten zusagen würde, wäre bei dem Labor der kreativen Köpfe, die entwickeln Konzepte für Problemstellungen verschiedenster Art in Regensburg. Was auch noch für dieses Praktika spricht ist, dass es mit 450€ relativ gut bezahlt wäre (traurig, dass ich mich über 450€ mit 40h/Woche freue aber ja).
Da das nur ein sehr kleines Team ist (2 Personen + Praktikant*in) ist, suchen die noch Festanstellungen bzw. Werkstudenten. Das heißt für mich, wäre das ein super Einstieg in die Wirtschaft, da sie zur Kreativbehörde von Regensburg gehören. (Das wäre der Teil meines späteren Arbeitslebens, der mir mal meine Miete zahlt und mich finanziell absichern soll.) Soviel zum derzeitigen Studienstand.
Da ich zurzeit versuche meinen eigenen Gestaltungsstil zu entwickeln, nehme ich mir die Zeit eigene Projekte zu verwirklichen. Ich lasse mir da derzeit selber viel Freiraum, um meine Kompetenzen zu erforschen, heißt ich probiere grafisch viel aus, nähe und stricke viel und erweitere mein Feld in der Produktgestaltung ( ich gestalte zurzeit ergonomische Barfußschuhe aus Leder, baue ein Rohrmodul-Regal und entwickle meinen Lehnstab aus dem 3.Semester weiter).
Unsere Lehrenden unterstützen und motivieren uns immer unsere eigenen Projekte zu starten und Anja Lapatsch (meine Professorin) gibt mir immer wieder Impulse meine eigenen Projekte auf die Beine zustellen und auch wirklich durchzuziehen. Da ich schon immer mehrgleisig fahren wollte, werde ich in der nächsten Zeit ein Kleinunternehmen anmelden, um meine Produkte offiziell verkaufen zu können und um mir in der Designwelt einen professionellen Namen zu machen.
Das heißt ich werde mir eine Website zu legen (die Domain hab ich schon) auf der ich meine derzeitigen Studienprojekte sowie meine nicht-Uni Projekte ausstelle. Auf meiner Website wird außerdem ein Webshop in einer Subdomain verlinkt sein, über den man auf Anfrage meine Objekte kaufen bzw. in Auftrag geben kann.
Damit meine Leistungen im Studium nicht darunter leiden, werde ich das erst Step by step die nächsten Monate aufbauen. Da ab September/Oktober das Praxissemester ansteht und ich in der Zeit "nur" arbeiten muss, wird sich das da gut ergeben.
Es ist mir wichtig, jetzt schon damit anzufangen mir in der Gestaltungswelt einen Namen zu machen, da ich später auch im Autorendesign (Eine gestaltende Person entwickelt auf Basis selbst definierter Probleme (oder evtl auch ausgeschriebene Probleme), Lösungen und schickt diese an Firmen um die Produkte herstellen zu lassen, man ist sozusagen der Autor und entwickelt nur die Idee und überlässt die endgültige Ausarbeitung den Firmen) arbeiten möchte. Dafür brauche ich ein Repertoire an von mir gestalteten Sachen und einen Namen (Freelancer sozusagen).
Ich hab diesen Plan bzw allgemein mein Zukunftspläne schon mit Anja und David (einem anderen Prof.) von mir durchgesprochen, die sehen das bei meinem gestalterischen Talent und dem, was ich bis jetzt geleistet habe, auch als absolut realistisch.
Außerdem hab ich Bock mein eigenes Studio aufzubauen und mich nicht von der Wirtschaft zu stark in die gesellschaftlichen Schranken weisen zu lassen.
Ich erzähle dir das alles, weil ich will, dass du meinen Lebensweg verstehst und verstehst, was ich mache. Ich hab etwas Angst, dass du mich für eine faule Studentin hältst, die sich auf deinem Geld ausruht.
Ich betrachte deine monatliche Unterstützung für einen absoluten Luxus und möchte, dass du verstehst, was ich mir in Zukunft alles aufbauen möchte und wo es hinführen soll. Mein Studium ist kein abstraktes Kunststudium, das mich zu einer Kleinkünstlerin macht, sondern ich möchte die Welt mit meinen gestalteten Objekten zu einem besseren Ort machen #Nachhaltigkeit und vielleicht sogar das Leben des ein oder anderen Menschen besser machen.
Ich bin sehr froh, dass ich nicht arbeiten gehen muss und mich auf die gesunde Entwicklung meiner Persönlichkeit konzentrieren kann (Therapie meiner Depression und Entwicklung meines kreativen Potenzials).
Um noch abschließend die Anfrage für die finanzielle Unterstützung eines Ateliers zu erklären:
Ja ein Atelier bzw. ein extra Zimmer trotz der Möglichkeit in der Hochschule zu arbeiten ist absoluter Luxus.
Durch meine Bemühungen mich selbstständig zu machen ergibt sich im Moment die Möglichkeit und vor allem aber die Notwendigkeit für ein kleines Atelier, einen Raum in dem ich Arbeiten kann. Einen Ort, an dem ich meine Sachen liegen lassen kann und sie sacken lassen kann. Wo ich niemanden störe, wo mich aber auch niemanden stört. An dem ich mein Werkzeug lagern kann, wo ich meine kreativen Gedanken freien Lauf lassen kann, ohne den Ort wechseln zu müssen, wo alles an einem Ort ist. Einen Ort, den ich auch räumlich so gestalten kann, wie ich das möchte und der mir die Möglichkeit bietet, zu arbeiten, aber auch nicht zu arbeiten. Die Dinge zu beobachten, Sachen zu lagern, Sidequests zu starten und liegenzulassen, wenn sie noch Zeit brauchen. Ich hätte einen besseren Überblick über derzeitige Projekte und deren Stand. Mein Hirn funktioniert so, dass Sachen für mich nur existieren, wenn ich sie physisch vor mir sehe. Ich bin der festen Überzeugung, dass es die Qualität meiner Arbeiten enorm steigern würde, wenn ich mich ausbreiten könnte und mir mein WG Zimmer nicht mit mit selbst, meinen Uniprojeken und meinen Sidequests teilen müsste.
Derzeit ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, mich in einem Teil einer Lagerhalle für kleines Geld mit einzumieten, diese Möglichkeit würde ich sehr gerne wahrnehmen, außerdem spiele ich ja mit dem Gedanken die Wohnung umzustrukturieren und mir vielleicht Lukas derzeitiges Zimmer einzuverleiben. Das alles ist aber leider noch sehr vage und im flow und muss sich erst mal alles ergeben.
Das alles ist keine Aufforderung an dich, mich stärker zu unterstützen, sondern, ich möchte Klarheit und Verständnis für meine Fragen an dich schaffen, außerdem fänd ich es super, wenn mein Baba versteht, was ich da eigentlich den ganzen Tag in Regensburg so fabriziere und ich möchte, dass du stolz auf mich bist, was ich alles geschaft habe und dass du den ganzen Umfang nachvollziehen kannst, was ich da alles so mache.
Wichtig ist aber, dass ich dich lieb habe und hoffe du hast ne gute und erfolgreiche Messe in H,
hab dich ganz stark lieb und pass auf dich auf.
03.05.25
Es ist glaub fast zwei Monate her, dass ich über dich geschrieben hab. Wie zu erwarten fehlst du mir, ich denke an dich wenn ich aufwache und wünsche mir, dass du neben mir liegst. Es ist so gelaufen, wie ich es vermutet hatte. Es ist komisch und du weißt nicht wie du dich mir gegenüber verhalten sollst, das schlägt wiederrum auf mich über. Die Situation zerrt wie zu erwarten an meiner Energie, ich bin nicht so Leistungsfähig, meine Willenskraft ist in der früh schon gefühlt fast zur hälfte aufgebraucht. Mich für etwas zu motivieren was nicht kiffen oder rauchen ist, ist schwer. Dafür bin ich richtig sozial, hauptsächlich, weil ich nicht mit meinen Gedanken alleine sein will. Mir fehlt die Ruhe, die du während unseres Urlaubs reingebracht hast. Ich vermisse es mir dir rum zu gammeln und unsere Gespräche zum Abendessen. Das nebenher existieren, die Präsenz eines anderen Menschen im selben Rhythmus. Ich hoffe es geht dir gut. Ich hoffe du genießt den Frühling genau so sehr wie ich. Endlich wieder draußen sein, die Sonne auf der Haut spüren, draußen schlafen. Ich merke wie die Sonne meine Lebensgeister langsam aus ihrem Versteck kitzelt, sie brauchen noch ein wenig, das Wetter ist ihnen noch zu unbeständig. Pass auf dich auf okay?
17.03.25
Es ist alles gesagt zwischen uns und es ist alles aus.
´Des is sehr makabar ausgedrückt, owa ja, i hanme oafach ned voliebt I mog de wiagle sau gean, owa leida ned lieben´
09.03.25
Jop heute hab ich meine Emotionen überhaupt nicht im Griff, so absolut gar nicht. Alles funktioniert nicht, mein Plan ist nicht aufgegangen. Ich bin unnötig aggressiv und die ganze Zeit den Tränen nahe. Es wär jetzt echt wichtig, dass ich nach Regensburg komme, ich brauche wieder meinen Abstand zu dem Drama hier und ich brauche wieder die Kontrolle über meinen Alltag. Der Alltag hier ist für mich absolut gewohnt, ich bin mit ihm aufgewachsen, aber er bringt mich ganz langsam zur Weißglut. Es ist unordentlich und läuft nicht nach meinem Rhythmus, den ich mir über die Jahre langsam erarbeitet habe. Ich bin eigentlich gerne hier, aber langsam ist es zu viel. Ich wollte heute noch nach meinen Leuten schauen, ich wollte nach schauen wie es ihnen geht, ich vermisse sie. Vor allem aber vermisse ich dich und es tut tierisch weh, zu sehen, dass du mich überhaupt nicht vermisst. Ein Teil von mir schreit, warum ich nicht den Mut hatte, mit dir über alles zu reden, weil ich jetzt genau so dastehe wie vor dem Urlaub, nur dass ich dich noch ein Stück besser kenne, sodass ich noch mehr von dir vermissen kann. Ein anderer Teil von mir sagt, dass du mich auch vermisst, nur dass du die Kraft hast, dich von mir fern zuhalten, weil du weißt, dass es nicht funktionieren kann und ein ganz anderer Teil schreit, dass ich mir unnötig wie das ganze letzte Jahr Hoffnungen mache, die nie erfüllt werden, weil ich mich auf etwas eingelassen habe, bei dem ich von Anfang an wusste, dass es schiefgehen wird. Aber ich will bei dir sein, ich struggel noch so stark damit, dass ich die Hälfte der Zeit im Urlaub nicht zurechnungsfähig rum getorkelt bin. Ich hatte mich so unglaublich auf die Zeit alleine mit dir gefreut. Ich wollte es so sehr, aber meinem Körper war das alles zu viel. Die Prüfungsphase war zu viel, die Gedanken, der Stress, alles war zu viel. Er konnte nicht mehr und hat es mich hart spüren lassen. Mein Körper hat absolut recht. Er hat mir eine Grenze aufgezeigt, die ich absolut nicht sehen wollte. Trotzdem vermisse ich es, dich nüchtern um mich zu haben. Ich vermisse es, dich existieren zu sehen, deine Art so unverfälscht einfach mitzuerleben. Ich wollte dir soviel zurückgeben, ich wollte dir zeigen, dass ich echt nicht so schlecht bin, dass ich Lust habe Zeit mit dir zu verbringen. Ich wollte dir zeigen, dass ich dir zuhöre, dass ich für dich da bin. Jetzt willst du nicht mal mehr, dass ich bei dir übernachte. Ich wusste von Anfang an, dass das das Ende sein wird, aber ich will es so überhaupt nicht wahrhaben. Vielleicht, ist es ein Zeichen vom Schicksal, dass ich morgen doch nach Regen fahren muss. Vielleicht sollte ich morgen einfach mit dir reden. Ich könnte dich fragen, ob du eine Runde mit mir spazieren gehst und dann können wir über alles reden. Dann wäre es jetzt in den Ferien noch erledigt, ich hätte noch ein paar Tage um mir die Augen aus dem Kopf zu weinen und dann noch Zeit meinen Kopf wieder aus dem Arsch zu ziehen. Ich glaube aber nicht, dass du mich überhaupt sehen willst.