In der Nische liegt die Würze
oder 7 (+1) soziale Netzwerke, die du im Auge behalten solltest
Instahive sieht Events als natürlich entstehende soziale Netzwerke und schafft ein Medium, welches die neue digitale Welt mit dem physischen Eventerlebnis verbindet. Jeder Event bildet einen Hive, einen zeitlich begrenzten Raum, welcher alle Teilnehmer untereinander und mit dem Veranstalter direkt vernetzt: Vor, während, und nach dem Event.
Ein soziales Netzwerk nur für Events und spezielle Momente – lohnt sich das?
In Zeiten wo Social Media schon lange zum Mainstream geworden und Facebook bereits den 10. Geburtstag gefeiert hat, zeichnet sich eine interessante Entwicklung ab. Social Media-Nutzer wenden sich zunehmend von Facebook und Twitter ab und wählen stattdessen Nischennetzwerke.
Gründe dafür gibt es einige. Kleinere soziale Netzwerke haben sich auf bestimmte Fähigkeiten spezialisiert und bieten den Benutzern deshalb ein robusteres Erlebnis. Auch wollen die Nutzer nicht immer alles mit allen zu teilen. Nischennetzwerke bieten mehr Flexibilität beim Austausch nur mit bestimmten Menschen oder erlauben es teilweise sogar komplett anonym aufzutreten. Bei so viel Aktivität im Social Web wird es zunehmend schwierig auf Plattformen wie Facebook und Twitter die wirklich interessanten und relevanten Informationen herauszufiltern. Dies motiviert Nutzer dazu, sich themenrelevanten Netzwerken anzuschliessen, wo sie finden was sie suchen, ohne sich durch eine schier endlose und oft irrelevante Masse an Informationen zu kämpfen.
Instahive macht sich diesen Trend zu nutze. Anstatt veraltete Beziehungen und vergangenheitsorientierten Informationen stehen die gemeinsamen Erlebnisse und Interessen im Vordergrund. Es gibt keine Übersättigung. Nicht mit wem du die Vergangenheit verbracht hast, sondern mit wem du den Moment und die Zukunft teilst ist relevant.
Dabei liegen die Vorteile sowohl für Veranstalter wie auch für dich als Teilnehmer eines Events auf der Hand.
Bei dir schafft Instahive Vorfreude, hält dich jederzeit auf dem Laufenden und am allerwichtigsten vernetzt dich mit allen anderen Besuchern wie nie zuvor.
Veranstaltern hingegen steht mit Instahive ein direkter Kommunikationskanal zu Verfügung, der es ihnen ermöglicht, das physische Eventerlebnis virtuell aufzuwerten.
Wir haben 7 weitere Nischennetzwerke unter die Lupe genommen, von denen wir glauben, dass du sie im Auge behalten solltest:
Snapchat - laut Comscore seit kurzem sogar beliebter als Pinterest und Twitter - liegt vor allem bei Jugendlichen im Trend und wird als Sexting App verpönt. Das Killerfeature ist offensichtlich: Versenden von Bildern, die sich nach gewisser Zeit selbst zerstören. Die Snapchat Macher haben bereits ein stolzes Milliarden Angebot von Facebook abgelehnt und damit für Furore gesorgt. Nun scheinen sich die Snapchat Macher ans B2B Business zu wagen. Wir bleiben gespannt!
Instagram - #nofilter - mit Instagram wohl eher nicht. Die Homebase für Schummler und Trickser hat mit Hilfe von Earlybird, Mayfair und Konsorten einfache Handyfotos salonfähig gemacht und damit eine unglaubliche Nutzerbasis von mehr als 200 Millionen Amateurfotografen angelockt. Facebook, sich der Bedrohung wohl bewusst, blätterte für die Fotoplattform kurzerhand eine Milliarde Dollar hin.
Vine – ein kurzer Einblick in das Leben von jemandem. Das ermöglicht Vine – das Instagram für Video stand nur ein halbes Jahr auf eigenen Beinen, dann wurde es bereits von Twitter gekauft. Der Kreativität wird nur eine Grenze gesetzt. Der Clou: 6 Sekunden und dann ist das Ganze auch schon vorbei.
Die jungen Ambitionierten
Secret – im Internet bleibt nichts geheim, oder doch? Mit Secret schon. Die App für iOS und Android erlaubt es Usern Nachrichten anonym in ihren Kreis von Freunden, Freunden von Freunden, und öffentlich zu teilen. Secret löst ein klares Problem: In sozialen Netzwerken teilen wir für gewöhnlich nur das, was uns bei anderen in ein besseres Licht rückt. Über Erfolge sprechen wir auf Facebook gerne, über Ängste und intime Geheimnisse hingegen kaum. Die Gründer somit ein Ziel: damit Menschen wieder ehrlich zu sich selbst sein können.
Path – kein Mensch kann in Wirklichkeit so viele echte Freunde haben. Das haben sich die Path wohl gedacht, als sie die Anzahl Kontakte auf 150 limitiert haben. Path’s Erfolg ist unter anderem auf ihre berühmt berüchtigten Gründer dem Napster-Entwickler Shawn Fanning und dem ehemaligen Facebook-Mitbetreiber Dave Morin sowie prominenten Investoren wie Ashton Kutcher und Kevin Rose zurückzuführen. Überraschender Fakt: 4 Millionen der 12 Millionen starken User Base sind in Indonesien zu Hause.
Nextdoor – Es ist doch oft erstaunlich, wie wenig man über seine Nachbarn weiss. Das soziale Netzwerk für Nachbarn Nextdoor möchte dies ändern. Wenn auch der Sprung nach Europa noch nicht geschafft ist, so sind sie doch in den USA auf Wachstumskurs. Mitmachen darf nur, wer seine Wohnadresse physisch überprüfen lässt. Was Nextdoor alles ermöglichen wird, wird sich jedoch noch zeigen müssen.
Thumb – soll ich lieber den gelben oder den blauen Sweater kaufen? Steht mir diese Sonnenbrille oder sehe ich aus wie eine überdimensionierte Fliege? Nicht immer ist ein Freund vor Ort, der einen bei Entscheiden mit einer ehrlichen Meinung zur Seite steht. Thumb ermöglicht Sofortumfragen zu Themen, die nicht nur die Kleiderauswahl betreffen. Das Versprechen: innert Minuten 50-100 Meinungen von echten Menschen.
In diesem Sinne: Stay tuned!
Events are all about people. We connect them.