Blanken pfaden folgend, im dunkeln wenn sich die sonne dem Boden zuneigt und geht, scheinen sie mir, licht und schön.
Auch deshalb geh ich nachts. Auch fühl ich mich sicher, eigehüllt in Sternen Glanz, wo ich sonst nur Sonne seh und fiese Vögel mir ins Ohr brüllen.
Das ewige Streben des Lebens, es stößt mich einfach ab.
Zeuge will ich sein, einmal, wissen wie das ist nicht mehr zu leben, nicht zu atmen, doch nicht vorbei zu sein, nicht mehr zu fühlen noch zu schmecken, riechen, denken. Das ist mein Projekt, Lebenswerk, Master Piece.
Ich wandre also weiter illuminated, gen nichts.
Auch fürcht ich mich, daher such ich dunkel, das ist ein Geheimnis.
Vor nichts jemals werde ich schrecken, nur die Flüsse schlagen mich in die flucht, sie sind nicht gut. Kreuzen meinen weg, böswillig kreuzen meinen weg in voller Absicht, feixen mir ins Gesicht.
Weil sie wissen, immer, immer weiter kann ich an ihren ufern schleichen, einmal muss ich doch die brücke finden, die ewig dort wartet auf mich.
Im Rundbogenkonstrukt, block für block aufeinander zu, dann endlich einer im Exitus, der schließt die Statik.
Auf diesem letzten aller steine steht der Esel, dreist und grün. Toxisch, sagt nichts, schreit nicht singt und scheisst nicht, er steht einfach, funkelt ignorant in mond- oder Sonnenlicht.
Manchmal im Licht des Trabanten funkelt der leicht bläulich, ein bisschen zarter, ich kann mich dann an ihm vorbeizwängen, in Aufruhr an das Geländer gepresst, gebadet in klammen Schweiß um dann den Fuß auf sicherem Grund, zu rennen bis ich kotzen muss.
Aber ich kann nicht mehr, mein herz ist schwach und jede Tortur bringt es an seine grenzen.
Ich habe alles versucht, sie stunden zwischen Hund und Wolf hab ich erwartet, hoffend er möge zum biest mutieren, toll und schwarz wie teer. Nicht grün.
In seine schlimme Farbe hab ich mich getüncht,, der plan: den ton genau zu treffen und so die Scheußlichkeit zu reflektieren, ihn so zu blenden und zu fall zu bringen.
Er war da, er blieb: grün.
Ich hab das Vieh in allen Farben der Welt gestrichen, Sonnenbrille fest auf der Nase und angeekelt abgewandt, das Pigment wollte einfach nicht ins grüne greifen, weigerte sich. Der Esel also: grün.
Ich hab geschrien, geflucht, geweint, gefleht, gebetet habe ich mich und ihn attackiert mit frisch geschliffenen klingen, uns beide in sattem blutrot gebadet.
Hab ihn in flammen gesteckt.
Der Esel: lichterloh, die flammen: grün
Dann hab ich kehrt gemacht, in heißer Panik, um nur wieder anzukommen, immer eher, je schneller ich lief.
Der Esel: teilnahmslos, grün.
Ich wage nicht mehr mich umzusehen, die Augen zu heben, einen schritt zu tun, ich weiß ich werde erwartet, immer ewig, Esel: grün