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Bild: Elias K.
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Filmkompetenz und Kinderpartizipation.
Filme werden in unserer digitalen Welt immer präsenter, deswegen ist es sehr wichtig für Kinder und Jugendliche einen bewussten Umgang mit Filmen zu erlernen.
Filme spiegeln unsere Gesellschaft und kulturellen Prozesse wieder und bringen Menschen dazu ihre eigene Verhaltensweisen zu reflektieren.
Wir haben uns sehr intensiv mit dem Thema Heimat auseinandergesetzt. Die Kinder haben das Drehbuch dazu selber geschrieben und den vollständigen Kurzfilm ganz alleine produziert.
Dieser Kurzfilm ist In Rahmen unseres Filmworkshop für Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren in Kooperation mit den Kurzfilmfestival 20minmax entstanden.
Die Idee für diesen Film kam uns als wir uns über das Thema Heimat unterhalten haben und darüber wie schwierig es die Flüchtlinge in einem neuen Land haben. Alles ist anders, die Religion, die Sprache und die Traditionen. Wir haben eine kleine Übung gemacht und den Kindern Formulare auf Arabisch ausgeteilt, die sie einfach ausfüllen sollten. Die Reaktionen der Kinder waren sehr kreativ, obwohl sie gar nichts verstehen konnten.
Einige haben die Blätter umgedreht damit sie von Links nach Recht schreiben konnten, andere haben abgeschrieben. Viele von den Kindern, die mitgemacht haben, hatten wenig Information über die Situation der Flüchtlinge, da sie keinen Bezug dazu haben.
Bei dem Film haben die Kinder viel Neues gelernt: die Situation der Flüchtlinge, die Bedeutung ein neues Zuhause zu haben, ein neues Leben anzufangen usw.
Wir waren sehr glücklich mit diesem Ergebnis.
Halloween
Es war Halloween, bald würden wir um den block gehen um Süßigkeiten abzustauben. Ich heiße übrigens Laura. Ich ging los, das sah ich ein Gespenst, ach das war bestimmt Julian mein Nachbar. wie konnte ich den nahen das es sich um ein echtes Gespenst handelte, ich ging wieder nachhause, das sah ich das Gespenst wieder. Es schwebte über dem Teppich bist du echt sagte ich, ja natürlich bin ich echt wollen wir Freunde werden fragte er, na klar antwortete ich und so trafen wir uns immer zu Halloween.
Hannah 7 Jahre alt.
Halloween in Mexiko
Ich schreibe an meinen Freund Julian:
Am 10.10. starb meine Oma. Jetzt würde ich das Opferfest feiern. Ich stellte ihr Lieblingsessen auf den Tisch. Es waren Eingelegte Heringe mit Zwiebeln. Ich setzte mich an den Tisch und fing an zu essen. Natürlich konnte man meine Oma beim essen nicht sehen, doch da geschah das unglaubliche, ich sah wie meine Oma zu mir schwebte ,,mein lieber lieber Jo’’ sagte sie ,,ich werde immer bei dir sein und dich beschützen egal was passiert’’ und so sahen wir uns jede Nacht.
Dein Jo
Hannah 7 Jahre alt
Halloween
Was ist Halloween und wie hat es angefangen?
Das erzählt unsere Reporterin Lina Halloween Fast alle glauben Halloween kommt aus Amerika aber ganz ursprünglich kommt Halloween von der Kelten. Sie waren ein Volksstamm, der hauptsächlich in Großbritannien und Westfrankreich lebte. Das größte Fest der Kelten hatte den Namen ,,Samhain’’. Sie feierten das Fest zu Winterbeginn. Dieses Fest feierten sie, weil sie glaubten an einem bestimmten Tag kommen die Reiter zurück. Da sie Angst vor Geistern hatten, stellen sie ihnen Essen vor die Tür, um sie gnädig zu stimmen, und mit grauseligen Verkleidungen versuchten sie, sie zu vertreiben. Es diente also dazu um sich vor bösen Geistern zu wappnen. Aber dass die Menschen Schabernack treiben, führt man auf Bräuche in den katholischen Gegenden Irlands und Schottlands zurück. Die Abkürzung für Halloween ist übrigens ,,All Hallo Eve’’ und bezeichnet den Tag vor Allerheiligen. Heutzutage steht als Hexe, Vampir, Zombie, ….. . Je grauseliger desto besser. Die Kinder ziehen von Haus zu Haus und rufe ,,Süßes oder Saures’’. Und hier noch ein anderer Spruch 1,2,3 - Wir rufen alle Geister herbei 4,5,6 - Auch die super böse Hex 7,8,9 - Ihr werdet es bereuen, wenn ihr nicht sofort 10 - Sachen in den Korb packt BUAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!
Damit fordern sie Süßigkeiten ein. Vor den meisten Häusern stehen Kürbisse, so sollen die Geister überzeugt werden, dass man einer von ihnen ist, damit sie von einem ablassen, den Kürbis höhlen wir aus, schnitzen Fratzen raus und stellen eine Kerze hinein. Dieser Brauch lässt sich auf eine irische Sage zurückführen. Gegen Ende des 20.Jahrhunderts kam Halloween in immer mehr andere Länder und gegen Anfang der 1990. Jahre kam der Trend auch nach Deutschland. Typisch Spezialitäten gibt es nicht. Ich finde je grauseliger das Essen aussieht desto besser. Wir machen oft die ,,Abgehackte Hand’’ in Blut . Dazu füllt man Wasser in einen Einweg-Handschuh und friert ihn ein. Zur Feier kann man den Handschuh aufschneiden und legt die Hand in roten Saft. Das schaut sehr echt aus zum Gruseln!!!!!!!!!!!!! BUAAAAAAAAAAAAAA
Lina 12 Jahre alt
„Mmmmhh lecker!“- Von der Schoko zur Schokolade
Schokolade- gerade zur Weihnachtszeit finden wir sie in sämtlichen Supermarktregalen. Doch was wissen wir eigentlich über die süße Versuchung?
Am vergangenen Samstag war Astrid Amler-Enders bei den Kinderreportern zu besuch. Die Bildungspädagogin für nachhaltige Entwicklung nahm die Kinder mit auf eine Reise um die Welt und berichtete von dem langen Weg und der Herkunft der Schokolade, bis sie schließlich aus den unterschiedlichsten Ländern zu uns nach Deutschland kommt. Alles fängt mit einer Kakaoschote an. Die Kinder hatten die Möglichkeit einmal selbst eine solche in die Hand zu nehmen und waren überrascht, wie groß und schwer eine solche ist. So erfuhren die Kinder auch, dass es ein ganz besonderes Fingerspitzengefühl benötigt, um festzustellen, ob die Schote reif und bereit zur Ernte ist. Frau Amler-Enders hatte zudem eine echte Machete dabei, mit der die Schoten geerntet und geöffnet werden können. Auch diese durften die Kinder einmal selbst in die Hand nehmen und den rauen Griff erspüren. Sie staunten nicht schlecht, als sie das weiße, schleimige Fruchtfleisch zum ersten Mal sahen, in dem sich die Kakaobohnen versteckten. Jeder durfte sich daraufhin eine Bohne nehmen und sie nicht nur erfühlen; die Mutigen konnten sogar auf die Bohne drauf beißen und siehe da unter der hellen Schale kam eine dunkelbraune Bohne zum Vorschein.
Frau Amler-Enders hatte noch weitere Gläser dabei, in denen sich verschiedene Bohnen aus unterschiedlichen Ländern befanden, um den Kindern zu zeigen, dass es nicht nur bei Äpfeln, sondern auch bei der Schokolade unterschiedliche Sorten gibt. Neben den ganzen Bohnen konnte auch an fermentierten und gerösteten Kakaosplittern gerochen werden, die schon leicht den süßlich bitteren Geruch von Schokolade verströmten. Die Kinder lernten so, dass die Sonne eine wichtige Aufgabe bei der Herstellung von Schokolade innehat. Dank der vielen anschaulichen Beispiele konnten die Kinder also mit mehreren Sinnen in die Welt des Kakaos eintauchen. Astrid Amler-Enders ist es bei ihren Workshops wichtig, dass die Kinder nicht im Frontalunterricht Wissen eingepaukt bekommen. Sie möchte, dass die Kinder Erfahrungen sammeln und so die Welt kennen lernen. Empathie und Gespür für eine faire und gerechte Welt lernt man am besten in dem man selbst aktiv mitgestaltet. So folgten nun das Highlight des Tages: Die Kinder konnten ihre eigene Schokolade herstellen.
Während man beim Backen sieben Sachen benötigt, reichen zur Schokoladenherstellung lediglich drei Zutaten:
· Zucker (Puderzucker aus braunem Rohrzucker)
· Fett (Kakaobutter, die aus den gepressten Bohnen entsteht) und natürlich
· Kakaopulver!
Der Zucker und das Kakaopulver muss vorsichtig und gut gesiebt in die geschmolzene Kakaobutter eingerührt werden. So entsteht eine schokoladene Masse, die im Anschluss zu großen und kleinen Schokogesichtern geformt wurde. Verziert wurde die selbstgemachte Schokolade mit Mandeln und Kokosraspeln.
Das Fazit der Kinder: „Mmmmhhh Lecker!“
Doch es geht Astrid Amler-Enders nicht nur darum, dass Kinder lernen, welche Zutaten in eine Schokolade gehören und aus welchen Ländern die Kakaobohne nach Deutschland kommt.
Sie möchte ein Bewusstsein dafür stärken, was Fairer Handel bedeutet, was wir tun können, um Nachhaltigkeit zu leben. Sie selbst hat ihre Wurzeln im Eine-Welt-Laden in Ingolstadt. Egal, ob Textilien, Kaffee oder Kakao, egal ob Kinder oder Erwachsene: Wir alles können unsere Augen öffnen und tragen Verantwortung für unsere Erde
Melanie Gschwind
Die Welt in einem Laden
Zu Besuch im Eine Welt Laden in Ingolstadt
Die Sommerpause ist vorbei und unsere Kinderreporter melden sich zurück. Am Samstag, den 1.10.16 stand der Besuch eines ganz besonderen Ladens an. In der Sauerstraße 7B in Ingolstadt hat der Ingolstädter (Eine-) Weltladen seine Räumlichkeiten.
Vor Ort wurde den rasenden Reportern von Frau Fröhlich, die dort als ehrenamtliche Mitarbeiterin tätig ist, erklärt, was es eigentlich mit dem Eine-Welt Laden auf sich hat: Die vielen unterschiedlichen Produkte, die dort angeboten werden haben alle eins gemein; sie sind aus Fairem Handel. Doch was bedeutet das?
Viele Produkte, die wir hier in Deutschland kaufen können, werden in Ländern in Asien oder Afrika hergestellt. Die Menschen, die diese Dinge produzieren erhalten oft Mals viel zu geringe Löhne, von denen sie sich selbst und ihre Kinder nicht ernähren können und daher hungern müssen. Auch die Arbeitsbedingungen sind dort sehr schlecht. Arbeitsschutz gibt es z.B. oft gar nicht. Außerdem müssen in vielen Ländern schon Kinder arbeiten anstatt in die Schule zu gehen. Westliche Konzerne nutzen die Not dieser Menschen aus, um noch mehr Geld zu bekommen.
Bei Fairem Handel werden den Arbeitern solche Löhne gezahlt, dass sie selbst auch gut leben und ihre Existenz und Zukunft sichern können. Ebenso wird darauf geachtet, und kontrolliert, dass keine Kinderarbeit stattfindet. Neben den allgemeingültigen Menschenrechten, wird sich zudem am Umwelt- und Naturschutz orientiert. Respekt, Transparenz und Nachhaltigkeit dienen als Leitgedanken. Zudem werden viele Hilfsprojekte unterstützt.
Vor bereits mehr als 30 Jahren wurde in Ingolstadt der Welt-Laden von einer Gruppe Idealisten eröffnet. Anfangs wurde vor allem Kaffee, Kakao und Kunsthandwerke verkauft. Heute konnten die Kinderreporter eine riesen Palette an unterschiedlichen Produkten aus mehr als 100 verschiedenen Ländern bestaunen. Eine besondere Faszination übten die vielen Musikinstrumente aus, die natürlich sofort ausprobiert wurden. Aber auch die Spielzeuge, die bspw. aus alten Dosen hergestellt wurden fanden großen Anklang. Und mit großer Begeisterung wurde getestet, wie lecker faire Schokolade schmeckt!
Egal ob Lebensmittel, Schmucke, Küchenutensilien, Klamotten, Deko, Kosmetik, und und und…. Für jeden Geschmack gibt es hier etwas zu entdecken. Die Vielfalt der Länder spiegelt sich in dem Laden wieder: Die farbenfrohen Produkte aus so vielen unterschiedlichen Materialien laden zum Stöbern ein.
Doch wie bei vielen anderen Vereinen auch herrscht hier Nachwuchssorgen. Zwar ist Ingolstadt selbst seit 2012 Fair Trade Town doch ist das Thema Nachhaltigkeit, Fairer Handel und Umweltschutz immer noch nicht so sehr im Alltag integriert, wie es sein könnte. Es wird viel darüber gesprochen und so besteht immerhin die Hoffnung, dass nicht nur gesagt, sondern auch getan wird!
Text: Melanie Gschwind
Fotos: Theresa und Vicky
Rezepte aus aller Welt
Hauptgericht Fajitas und Guacamole
Fajitas
Zutaten:
-3 große Zwiebeln
-2 Paprika
-5 Tomaten
-3 Avocados
-2 Limetten
-400 g Hühnchenfleisch
-4 große Tortillas
-1 Tl Salz
-1 Tl Pfeffer
-1 Bund Koriander
-1/2 Tl Kreuzkümmel
Zubereitung:
Eine Zwiebel und die Tomaten in Würfel schneiden. Die anderen zwei Zwiebeln in dünne Ringe. Ebenso die Paprika in Streifen schneiden. Avocados aushöhlen und mit dem Limettensaft vermischen. Daraus entsteht die Guacamole. Das Hühnchen in dünne Streifen schneiden und in Mehl wenden. Dann in heißem Öl anbraten. Gewürfelte Zwiebeln mit den Tomaten und der Guacamole vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Paprika mit den Hühnchenstreifen verrühren. Und zum Schluss die Fajitas zusammenstellen.
Eine Vernissage von Kindern für Kinder
Jeden Samstag verwandelt sich das Bureau Eineinhalb in der Schulstraße 1 ½ in die Zentrale der Ingolstädter Kinderredaktion. Vor einigen Wochen konnten die Jungreporter bei einem Schnupperworkshop, den der Eichstätter Fotograf Hubert Klotzeck durchgeführt hatte, selbst ausprobieren, worauf es beim Fotografieren ankommt. Unter dem Motto „Kunst in der Stadt“ machte sich die Gruppe auf den Weg und entdeckten ihre Stadt ganz neu. Durch die Kameralinse verwandelten sich Alltäglichkeiten in Kunstwerke, die von den Kindern festgehalten wurden. Das Ergebnis dieses Abenteuers kann nun im Bureau Eineinhalb bestaunt werden. Am vergangenen Samstag, 16.7.2016, fand die Vernissage der Ausstellung statt. Eröffnet wurde diese mit einem kleinen Wohnzimmerkonzert. Paul, der seit einiger Zeit in der Musikschule Ingolstadt Klavierunterricht bekommt, war der erste Musiker des Vormittags. Er spielte einen bunten Mix aus Film Soundtracks und klassischen Stücken.
Auch Maia, die zeigte, was sie auf dem Klavier schon alles gelernt hat. Anschließend spielte Theresa auf ihrer Klarinette zwei kleine Stücke.
Von der Musik angesteckt setzte sich auch Vicky noch einmal ganz spontan an das von der Musikschule gestellte Klavier und lies die Tasten beben.
Den musikalischen Abschluss machte Milan mit einer Vorführung seiner Beatbox Künsten.
Im Anschluss konnten die anwesenden Mamas, Papas und Freunden bei kleinen spanischen Köstlichkeiten die Bilder der Künstler bewundern. Von jedem Kind wurden die beiden Lieblingsbilder auf Leinwand gedruckt und ausgestellt. Die Motive waren so vielfältig wie die Kinder selbst. Der nächste Programmpunkt stellte die weitere Arbeit der Kinderredaktion vor. Da neben guten Fotos auch immer wieder das Verfassen von Texten geübt wird, konnten die Kinder bei einem kleinen Schreibworkshop ihre Kreativität entfalten. Außerdem wurde die App „Tagtool“ vorgestellt und vorgeführt. Hierbei können Bilder am I-Pad gezeichnet werden, die durch Animationen zeitgleich zum Leben erweckt werden. Abgeschlossen wurde der Vormittag für jedes Kind mit einer Kugel Eis. Es war für alle beteiligten ein durchaus gelungener Tag. Bis zum 20.09.2016 Können die Bilder noch im Bureau Eineinhalb angeschaut und käuflich erworben werden. Bei Interesse einfach im Büro vorbeischauen.