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@knicklichteffekt
Ihr gröĂter Fehler ist, dass sie selbst mit gebrochenem Herzen noch Hoffnung in Menschen sucht.
Als du dich entscheiden musstest war ich es nicht wert.
Ich habe gelernt zu funktionieren, und irgendwo dazwischen verlernt zu leben.
Ich hÀtte alles gegeben, aber du wolltest nicht mal ein bisschen.
Will so kalt sein, dass mein Herz erfriert, damit ich nie wieder so leiden muss
WeiĂt du, was mich zerreiĂt?
Du hast mich gebrochen,
gingst fort und lieĂest mich im Staub zurĂŒck.
Und doch â an meinen schwĂ€chsten Tagen
trÀgt jeder Gedanke noch immer deinen Namen.
Du warst meine erste Liebe,
ein Feuer, das mich verbrennt und wÀrmt zugleich.
Doch nun hÀlst du eine andere Hand,
sprichst Worte,
die einst nur mir gehörten.
Es schneidet tief,
dich lÀcheln zu sehen in Augen,
die nicht die meinen sind.
War ich dir so wenig wert?
War ich nur der Schatten,
bevor du das Licht fandest?
Gestern,
als jemand ging, der mir die Welt bedeutete,
saĂ ich allein auf kaltem Stein.
Und das Einzige, was ich wollte,
war, dir davon zu erzÀhlen.
Doch deine Ohren hören nun ein anderes Herz schlagen.
Und ich?
Ich schweige.
Aber in meinem Schweigen schreit die Liebe noch immer.
Lia
Idk this my first time living this life too
âMeld dich dochâ
âMeld dich, wennâs dir schlecht gehtâ,
sagt sie.
Und ich nicke.
NatĂŒrlich.
Aber wennâs mir schlecht geht,
kann ich kaum atmen,
geschweige denn reden.
Wie soll ich erklÀren,
was ich selbst nicht verstehe?
Wie schwer das ist â
jemandem weh zu tun
mit meinem Schmerz.
Ich will nicht belasten.
Ich will nur liegen.
Versinken.
Unsichtbar sein.
Also sag ich nichts.
Und hoffe,
dass sie irgendwann
doch merkt,
wie laut mein Schweigen ist.
Ich hab keine âTrust issuesâ.
Es ist mehr âIch habe das zu oft schon gesehen und weigere mich das nochmal durchzumachenâ issues.
Er schreibt, als wÀre es ein Brief an einen Fremden,
eine Nachricht, die nur aus leeren Floskeln besteht.
Es gibt kein echtes Interesse, keine Frage,
nur ein dumpfes Rufen, das den Raum erfĂŒllt,
aber nie wirklich bei mir ankommt.
Er meldet sich, weil er es muss,
weil sein Gewissen nach einer kleinen Beruhigung verlangt,
aber seine Worte sind nur HĂŒllen,
die keine BrĂŒcke zu mir bauen,
die mich nicht erreichen.
Ich sehe seine Nachricht und könnte schreien,
der Schmerz steigt in mir auf wie eine Flut,
wĂ€hrend meine Finger den Bildschirm berĂŒhren,
als ob ich etwas in mir zerbrechen könnte,
etwas, das ich nicht einmal mehr benennen kann.
Denn in all den Jahren war er nie da.
Nie ein Vater, nie ein Halt.
Nur die kalte Hand, die zuschlug,
die Stimme, die mich zerbrach,
und das GefĂŒhl, nie genug zu sein,
fĂŒr den, der mich eigentlich lieben sollte.
Die Erinnerung an all das ertrinkt in diesem Moment,
wenn ich seine Nachricht lese,
wie ein Schatten, der mich verfolgt,
der mich immer wieder an das erinnert,
was er mir nie gab, nie verstehen konnte.
Und doch, trotz allem, halte ich inne.
Die Wut und der Schmerz in mir
kÀmpfen gegen dieses leise Band,
das mich an ihn fesselt,
diese Hoffnung, die nie ganz verblassen will,
dass er irgendwann der Vater wird,
den ich nie hatte.
Ich könnte ihn abschneiden, könnte den Kontakt beenden,
aber irgendetwas hĂ€lt mich zurĂŒck,
dieses unerklÀrliche Ziehen,
dieses verfluchte BedĂŒrfnis,
zu glauben, dass er vielleicht doch
irgendwann der sein könnte,
der mir all das gibt, was ich so lange entbehrt habe.
Doch ich weiĂ, tief in mir,
dass er nie der sein wird,
den ich brauche.
Und doch bleibt die Hoffnung.
Er.
Er war der, mit dem ich mir eine Zukunft ausmalte,
die ich glaubte fest in HĂ€nden zu halten.
Ein Zuhause, Kinder, Liebe, ein âWirâ.
Doch dann lieĂ er los â
lieĂ mich fallen,
als wÀren es nur meine TrÀume,
meine Hoffnungen, die nie wirklich zÀhlten.
Du bist gegangen,
hast alles hinterlassen, was uns verband,
zerbrochen, zerstreut, wie Staub im Wind.
Meine Vorstellung von Liebe,
so fest wie sie in mir war,
zerrann zwischen den Fingern,
lieĂ mich mit nichts als der Frage zurĂŒck:
Was war das, was du mir gabst?
âIch konnte dich nicht gehen lassenâ,
sagtest du, und ich höre es noch,
âweil es schön war zu wissen,
dass zuhause jemand auf mich wartet,
der mich liebt, der alles fĂŒr mich tut.â
Aber du hast mir mehr genommen,
als du ahnst.
Du hast mir meine Zuversicht geraubt,
meine Seele hinterlassen,
gezeichnet von deinem Abgang.
Und jetzt?
Jedes Wort, das von Liebe spricht,
ist ein leises Rauschen im Wind,
ein Flimmern von etwas,
das ich nie wieder glauben kann.
Ich frage mich,
konnte es jemals wirklich Liebe gewesen sein,
die du mir gabst?
Oder warst du nur auf der Suche nach einer NĂ€he,
die du nicht wirklich teilen wolltest?
Ein Ersatz,
der dich nie forderte,
der nur gab, ohne zu fragen.
Ich weiĂ nicht, wie ich die Wunden heilen soll.
Wie soll man lernen,
wenn alles, was einem vorgespiegelt wurde,
nur eine Illusion war?
Liebt mich jemand noch,
oder suchen sie nur eine Hand,
die sie hÀlt,
damit sie nicht selbst fallen mĂŒssen?
-Kira
Wenn dich jemand lieber verliert, als etwas zu Àndern brauchst du nicht mehr wissen.
Wer dich will, kommt zu dir. Wer dich liebt, findet dich. Wer dich nicht verlieren will, tut alles. Der Rest sind Ausreden.
Kenne deinen Wert, auch wenn es bedeutet, alleine zu sein.