Vielleicht ist sie eine von denen,
die einfach nur Pech erleben.
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@lebensfenster
Vielleicht ist sie eine von denen,
die einfach nur Pech erleben.
Wer sagt einem eigentlich, wie viel Liebe angebracht ist? Und welche Art von Liebe erstrebenswert ist? Bedingungslos zu lieben ist es mit Sicherheit nicht.
Wenn der Regen wie Tränen fällt, wenn die Nacht übernimmt und ich wach liege und mich frage, was wäre gewesen wenn. Was wäre denn geschehen, wäre ich ehrlich gewesen? Hätte ich dir gesagt, was ich fühle in genau dem Moment? Als ich deinen Herzschlag unter meiner Hand spürte und die Wärme deiner Nähe auf meiner Haut fühlte, in dem Moment als ich wusste, dass du es bist. Du bist der eine, an den ich ein Leben lang denken werde. Der eine, mit dem ich ein Leben lang gemeinsam alles erleben wollte. Der eine, der scheinbar perfekt ist, der eine, den ich immer vermisste. Dein Geruch hat mich ständig verfolgt und selbst heute noch, zwei Jahre später, tauchst du immer wieder in meinen Gedanken auf. Was wäre gewesen, wenn ich dir ehrlich gesagt hätte, was ich für dich empfinde und ich dich womöglich liebe? Hätten wir dann zueinander gefunden, anstatt uns zu entfernen? Denn nun bist du ein Fremder, der scheinbar Perfekte, der mit dem ich nie abschließen werde und vielleicht, nur vielleicht, warst du meine einzige Chance auf die wahre Liebe.
Irgendwann, das weiß ich, irgendwann da komm ich an. Da finde ich meinen sicheren Hafen, meinen Anker im Sturm und auf meine Fragen mein Warum. Und dann wird meine Zukunft keine Fantasie mehr sein, sondern ich finde sie in der klaren Farbe deiner Augen. Ich finde in deinen Armen Zuflucht und dein Herzschlag wird mich beruhigen. Deine Daumen werden mir vorsichtig Tränen von den Wangen streichen und ich werde wissen, wenn ich dich brauche, wirst du mir nicht von der Seite weichen. Irgendwann werde ich deinen Namen in meinem Herzen und an meinem Finger nen Ring tragen. Wenn wir dann vor allen uns das Ja-Wort geben und uns einander ein gemeinsames Leben versprechen, dann weiß ich, dass du alles für mich bist. Mein Anker und mein sicherer Hafen. Meine Gegenwart, meine Zukunft, meine Hoffnung, mein Mut. Und irgendwann liegst du in meinen Armen, ich spüre deinen Atem auf meiner Haut und weiß, dass ich nicht mehr brauch. Und dann, irgendwann dann, komm ich an.
Die Kunst ist es, nicht nur jemanden zu finden, der einen liebt, sondern jemanden, der einen auch genauso mag, wie man ist.
Nicht vergeben
Und manchmal denke ich mir: „Das muss ich dir erzählen!“. Und dann suche ich deinen Namen zwischen all den anderen Kontakten, finde dich und beginne zu tippen. Ich erzähle dir von großartigen Ereignissen und von denen, die niemand erfahren darf. Ich erzähle dir von meinen Gefühlen, meinen Gedanken, sag dir wie mein Herz hüpft, wenn mein Leben grad so verdammt gut läuft. Und schreibe leise, fast schon verzweifelt, wenn alles zittert und bebt und kurz vorm Zerbrechen ist. Ich schreibe und erzähle dir von allem, was mir wichtig ist. Ich schreibe während ich vor Lachen kaum noch den Bildschirm sehe und auch dann, wenn ich die Tasten nicht treffe, weil sich Tränen am Display sammeln. Ich verfasse seitenlange Nachrichten, die von meinem Leben erzählen und drücke dann irgendwann schlussendlich auf Senden. Aber da kommt keine Antwort und wenn ich anrufe, hebst du schon lange nicht mehr ab. „Diese Nummer ist nicht vergeben.“, tönt mir blechern als Antwort auf meine Gedanken entgegen.
Denn du bist schon lange gegangen, du hast keine Ratschläge mehr für mich. Und so gerne würde ich dir noch mehr erzählen, dich um Rat fragen, mich mit dir gemeinsam beratschlagen. Und dann denke ich, hätte ich dir doch bloß früher mehr von meinem Leben erzählt, dann wärst du zwar jetzt auch nicht mehr hier, aber zumindest wüsste ich mehr, wie du zu all dem stehst. So bleibe ich alleine, ohne Meinung und ohne Rat, schreibe dir und ruf dich an - immer mal wieder, von Tag zu Tag.
In Erinnerung....
Immer abends besucht mich die Schwermut. Und mit ihr kommt die Angst vor der Zukunft, die Zweifel, ob ich reiche und die Schwere, die ich immer wieder in mir spüre. An diesen Abenden will ich liegen und nicht mehr aufstehen, während Tränen auf mein Kissen kullern, weil ich glaube, nicht genug und eine Enttäuschung zu sein. Und du sagst nur: „lass dich nicht unterkriegen, mach dich nicht klein.“ aber ich glaube, du weißt nicht, wie es sich anfühlt, in dieser Situation zu sein. Ich weiß doch eigentlich, dass ich stark und unangreifbar bin. Trotzdem sind da diese Ängste und die Zweifel, dass du - so wie andere - von mir irgendwann die Nase voll hast. Denn ich bin gar nicht so toll, wie du glaubst und schaffe weniger als du mir oft zutraust. und es gibt Tage, an denen ich mich einfach selbst nicht mag. Tage, an denen ich dir das nicht erklären und auch selbst nicht verstehen kann. Also glaub mir bitte wenn ich sage: es liegt nicht an dir, wenn ich traurig bin und manchmal weine. Es liegt nicht an uns, denn das Wir ist so viel mehr, als dass es nur reiche. Es liegt schlicht an mir, weil ich mich selbst zu wenig liebe und deshalb glaube, dass ich deine Liebe auch nicht verdiene.
Wenn ich nachts vom Bett aus die Sterne zähle, frage ich mich, ob du da irgendwo bist und mich siehst. Sag, wärst du stolz auf mich? Würdest du auf meine Schulter klopfen, mich in den Arm nehmen? Würdest du mich lieben wie ich bin, sag; wäre ich dir genug? Oder würdest du mir meine Fehler zeigen und mir sagen ich könnte mehr, besser, ich bin so noch nicht gut? Manchmal, würde ich dir sagen, manchmal da mag ich mich selbst nicht. Da fehlt mir zum Leben der Mut, da bin ich mehr Dunkelheit als Licht. Aber ich weiß nicht warum, es gibt keinen Grund. Würdest du mir dann meine Tränen weg wischen und mir sagen: ‚alles ist gut‘? Würdest du mich verstehen? Und ich hätte doch so viele Fragen an dich. Wie läuft dieses Leben? Wie spiele ich mit ohne mich am Weg zu verlieren? Was ist wahre Liebe und wie kann ich zu mir selbst finden? Aber statt dich all dies zu fragen, frage ich mich wo du jetzt bist und ob du mich siehst. Falls nicht, dann sag ich‘s dir jetzt mit Tränen im Gesicht: ich vermisse dich und dass du mir so viele Jahre später immer noch unfassbar wichtig bist.
Manchmal frage ich mich, ob du verstehst, worum‘s mir geht. Ich sag dir mehrmals, dass ich dich heute und hier brauche. Dass ich deine Arme schützend um meinen Körper spüren will, sodass ich keine Sorgen sondern Sicherheit fühlen kann. Und ich sag dir mehrmals: Bitte bleibe und geh nicht, weil heute, nur heute, da brauche ich dich. Aber du lächelst nur und meinst, ich soll mich nicht reinsteigern und dass du morgen wieder da bist für mich - nur heute, da passt es dir eben nicht. Denn du bist nur da, wenn es in deinen Zeitplan passt. Nur dann wenn du nichts vor und nichts geplant hast und wenn du sonst keine Ahnung hast, was du mit deiner Zeit anfangen sollst. Nur dann bist du da, an dem Ort, wo ich dich brauche. Also sage ich immer öfters nichts und bin mein eigener Held. Ich trage meine Lasten und Zweifeln und schlage mich allein durch die Welt. Denn auch wenn ich‘s schaffe dich direkt um deine Hilfe zu fragen, verstehst du‘s nicht, worum es geht. Ich brauche an solchen Tagen nicht viel, nur dass du da bist, aber das schaffst oder willst du einfach nicht.
Ich denke immer noch an dich. Ja ich weiß, du willst es nicht hören und nichts davon wissen, aber so ist es. Ich denke an dich und frage mich, ob du jetzt endlich glücklich bist. Denn ich wollte dir alles geben, dir alles von mir zeigen, mit dir meine geheimsten Gedanken teilen. Und ich wollte dich lieben. Ehrlich, aufrichtig, vollkommen und vollends. Doch bevor es dazu kam, warst du weg. Du gingst auf leisen Pfoten langsam und stetig ein wenig weiter von mir weg. Und bevor ich es verstand, stand ich wieder alleine da. Ich hätte dir doch noch so viel zu sagen gehabt, aber du gabst mir keine Chance. Denn wenn ich dir heute gegenüber stehe und in dein perfektes Gesicht sehe, dann kann ich dir all das Wichtige nicht mehr sagen. Jetzt ist es zu spät, für dich, für mich, für uns. Eigentlich ist das ja auch okay, aber trotzdem denke ich an dich und frage mich, wie‘s dir wohl geht. Denkst du auch ab und an noch an mich?
Weil ich ohne dich nicht sein kann, weil ich ohne dich nicht ich bin. Du stehst an meiner Seite und manchmal auch hinter mir, hältst meine Hand und mir manchmal auch die Türen auf. Du nimmst mich in den Arm, wenn ich kaum noch stehen kann und wischt meine Tränen weg, wenn ich den Tag und mich selbst nicht mag. Du verstehst mich ohne große Worte, nimmst mich mit zu besonderen Orten und du teilst deine Welt mit meiner, als wäre dies nichts besonderes. Und wegen all diesen kleinen Dingen, die so etwas Großartiges ergeben, teile ich mit dir mein Leben und meine Liebe. Denn ich liebe jedes Detail an dir. Die Art wie du aussiehst, wenn du am PC spielst und die Art wie du sprichst, wenn du von deinen Erlebnissen erzählst. Ich liebe wie du bist, wenn du deine Freunde triffst und wie du dich vor anderen mir gegenüber verhältst. Du bist mehr als du glaubst, noch viel toller als du auf den ersten Blick scheinst und auch wenn du’s vielleicht schon weißt, sag ich es dir ein weiteres Mal: ich liebe dich mit all der Liebe, die ich geben kann.
Und plötzlich fühle ich mich alleine, wieder einmal. Obwohl du neben mir bist, du neben mir liegst. Manches kann ich dir eben nicht erzählen und vieles davon würdest du nicht verstehen. Du würdest nicht wissen, wie‘s ist, wenn einen plötzlich die Angst überkommt. Wenn das Herz zu rasen beginnt, die Atmung schwer fällt, man kaum mehr Luft kriegt. Du würdest nicht wissen, wie‘s ist, wenn man ständig in Tränen ausbrechen könnte, obwohl es dafür nicht mal wirklich einen Grund gibt. Zu vieles davon würdest du nicht verstehen, eine Erklärung suchen und sagen, das regelt sich von selbst. Aber das hier ist meine Welt. Manchmal überkommen mich Gefühle ohne Vorwarnung und ohne Grund. Und ich kann nicht wirklich was dagegen tun.
Du liegst neben mir, still atmend, es ist fast, als wärst du nicht hier. Und ich liege wach neben dir und atme flach, um dich nicht zu wecken. Was tun wir hier eigentlich? Nackte Haut aneinander, Herzschläge pulsierend, die Wahrheit zwischen Bettlaken versteckt. Wir funktionieren gut, aber harmonieren wir wirklich? Jedes Mal sage ich mir auf ein Neues: „das war das letzte Mal.“ und dennoch lande ich immer wieder hier bei dir. Wir reden kaum noch und dennoch verstehen wir, was wir nicht aussprechen. Es ist fast, als würde wir hören, was uns auf der Zunge liegt. Ich mag dich, viel mehr als ich sollte. Denn sind wir mal ehrlich: es fehlt an Basis, um langfristiges Vertrauen aufzubauen. Wir kennen einander zwar gut und vielleicht auch zu gut. Bloß um zu wissen, welche Hürden auf uns zukämen, wenn wir nur einen Abend lang ehrlich zueinander wären. Und dennoch werde ich dich nicht los. Denn jeden Abend, bevor ich einschlafe, und jeden Morgen, wenn ich wach werde, denke ich an dich und frage mich, denkst du an mich?
Und ich wünschte, ich hätte deine Arme um meine Hüfte und deinen Atem an meinem Ohr. Ich wünschte, du würdest sanft meine Stirn küssen und mir sagen, dass all dies vergeht, obwohl ich weiß, dir fällt es schwer zu verstehen. Du siehst keinen Grund für meine Tränen und die Schwere, die mich zeitweise umgibt. Und an diesen Abenden, wo ich in der Dunkelheit liege und ich nicht mehr weiß, wer ich eigentlich bin, frag mich bitte nicht, was ich eigentlich will. Und weil ich weiß, dir wäre es zu viel, zu sehen wie‘s wirklich ist, bleibe ich manchmal still. Ich will dich nicht überfordern, dir nicht alle meine Risse zeigen, obwohl ich so ziemlich alles mit dir teile. Ich will, dass du mich als Ganzes siehst und mich wirklich erkennst und mich nicht nur an meinen dunklen Tagen misst. Dann ja, ich weiß, schlussendlich geht auch die Dunkelheit vorbei und irgendwann fühl ich mich auch wieder nicht mehr so allein. Doch auch, wenn ich es dir nicht so zeig‘, wünscht ich manchmal, du wärst mir ein bisschen näher. Ein bisschen mehr Wärme und starke Arme, ein bisschen mehr Geborgenheit und Liebe. Ein bisschen mehr Zuhause und weniger Abenteuer, denn in Zeiten wie diesen, ist es das, was ich eigentlich brauche.
Deine Nähe tut mir weh. Weil ich in deinen Augen immer noch den sehe, den ich mal liebte. Den, von dem ich dachte, er sei der eine. Den, dem ich nie so richtig nahe sein konnte, obwohl wir einander so nahe waren. Wir teilten Abende, ein paar Gläser Wein, ehrliche Gedanken und auch die Bettlaken. Wir teilten vieles, aber nur nicht unsere wahren Gefühle. Ich zögerte einfach zu lange, aus Angst, ich würde dich überfallen. Und du interpretierstest mein Zögern als Desinteresse und wolltest einfach nicht darum kämpfen. Aber jetzt stehst du mir gegenüber, das meiste ist zwar gesagt, aber nichts ist wirklich ausgesprochen. verdammt, deine Nähe tut mir weh. Weil ich in deinen Augen immer noch das: „was wäre wenn?“ sehe. Sag mir, wann hört das auf? Wann kann ich dich vergessen, wann sind meine Gefühle für dich aus? Denn deine Nähe tut mir weh, auch wenn ich es nicht will, bist immer noch du es, der still in meinen Gedanken und heimlich in meinem Herzen ist. Und ja, hinter unserem: „wie gehts dir jetzt?“ steckt viel mehr, als es scheint. Auch wenn du‘s vielleicht nur ahnst und nicht weißt, ich würde dich immer noch gerne küssen. So gerne würde ich dir sagen, dass ich dich nach all der Zeit immer noch vermisse und dass du trotz allem der eine für mich bist. Aber all dies kann und darf ich nicht, weil du nur noch mein „was wäre wenn...“ und nicht mehr bist.
Deine Nähe tut mir weh. Weil ich in deinen Augen immer noch den sehe, den ich mal liebte. Den, von dem ich dachte, er sei der eine. Den, dem ich nie so richtig nahe sein konnte, obwohl wir einander so nahe waren. Wir teilten Abende, ein paar Gläser Wein, ehrliche Gedanken und auch die Bettlaken. Wir teilten vieles, aber nur nicht unsere wahren Gefühle. Ich zögerte einfach zu lange, aus Angst, ich würde dich überfallen. Und du interpretierstest mein Zögern als Desinteresse und wolltest einfach nicht darum kämpfen. Aber jetzt stehst du mir gegenüber, das meiste ist zwar gesagt, aber nichts ist wirklich ausgesprochen. verdammt, deine Nähe tut mir weh. Weil ich in deinen Augen immer noch das: „was wäre wenn?“ sehe. Sag mir, wann hört das auf? Wann kann ich dich vergessen, wann sind meine Gefühle für dich aus? Denn deine Nähe tut mir weh, auch wenn ich es nicht will, bist immer noch du es, der still in meinen Gedanken und heimlich in meinem Herzen ist. Und ja, hinter unserem: „wie gehts dir jetzt?“ steckt viel mehr, als es scheint. Auch wenn du‘s vielleicht nur ahnst und nicht weißt, ich würde dich immer noch gerne küssen. So gerne würde ich dir sagen, dass ich dich nach all der Zeit immer noch vermisse und dass du trotz allem der eine für mich bist. Aber all dies kann und darf ich nicht, weil du nur noch mein „was wäre wenn...“ und nicht mehr bist.
Neben mir liegst du und atmest ruhig. Du weißt, dass ich dich liebe. Aber heute, heute bist du mir irgendwie zu viel. Du bist mir zu nahe, zu präsent, bist zu sehr du und ich bin zu wenig ich. So sehr ich auch deine Nähe brauche, so sehr brauche ich gerade auch ein bisschen Abstand. Ich weiß nicht mehr, ob ich all das kann. Diese Zweifel, die Fragen, ob ich genug bin, ob das hier für dich genauso viel Bedeutung hat, wie für mich. Ich weiß, du versuchst mir zu zeigen, wie ernst du‘s meinst. Aber an manchen Tagen reicht mir das irgendwie nicht. Da brauche ich eigentlich mehr, lasse aber zu wenig zu und am wenigsten will ich aussprechen, was ich fühle. Denn du würdest mich nicht verstehen. Wir würden sinnlos diskutieren, meine Tränen würden fallen und am Ende würden wir ein Stück entfernter nebeneinander liegen, anstatt uns zu verstehen. Also sage ich an diesen Tagen nichts. Ich trage mein Lächeln, ich bin wie immer - nur dass das nicht stimmt. Denn abends, wenn du schlafend neben mir liegst, da bist du mir ein bisschen zu viel und ich bin mir wieder zu wenig.