Grübelein
Pauler Lambert spricht immer davon, dass man einen Blick auf die Menschen richten sollte, die einem gut tun und nicht auf die, die sich nicht für einen interessieren.
So I did. Am Telefon gestand er mir, dass er sich bereits nach dem zweiten Treffen in mich verknallt habe und daraufhin telefonierten wir ganzen sieben Stunden.
Guess what. Nach diesem Telefonat schmiss ich mich ins Bett, starrte durch mein Zimmer und fühlte nichts.
Dieses Telefonat ist nun einige Tage her und weiterhin spüre ich nichts. Ich bin hin und her gerissen zwischen den Gedanken:
Braucht es nun mehr Zeit?
oder
Passt es einfach nicht?
Ich hatte keine ähnliche Situation gehabt. Überhaupt eine, wo ich darüber nachdenken musste, wann ich etwas fühle, oder nicht. Es passierte einfach. Knallte wie ein kollidierender Zug, ohne Vorahnung.
Bei manchen bahnte es sich sogar an. Das kleine Schmunzeln auf den Lippen, welches man hat, sobald er einem schrieb. Die Freude, ihn am nächsten Tag wieder zu sehen oder der immer wiederkehrende Gedanke an ihm.
Ich weiß nicht, wie ich darüber denken soll, da ich mich all die Zeit in Projektionen verliebt habe.
Sind solche Anbahnungen nun falsch?
Viel mehr glaube ich, dass ich mich an dem Gedanken festhalten möchte, dass es nur eine Frage der Zeit ist, um nicht realisieren zu müssen, dass es nicht klappt mit Herrn "Tut mir gut"
Nur wenn es so ist? Was tue ich jetzt? Weiter daten, in der Angst, es würde wieder so sein?
Ist mein Peilsendender falsch eingestellt?
Die nächste Grübelei beginnt.
Matche ich die falschen Männer? Ist das Aussehen doch wichtig? Nein, das kann nicht sein. Es muss das Zwischenmenschliche sein. Aber Moment, wenn es das ist, warum empfinde ich dann für Mister "Tut mir gut" nichts?
Fragen über Fragen und keine Antwort. Ich spiele mir mit verrückten Theorien den Ball perfekt hin und her. Das alles nur, wegen einem einfachen Wunsch, wieder verliebt zu sein.















