Die Drakes: Magie des Verlusts
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Die Drakes: Magie des Verlusts
Die Drakes: Magie des Verlusts
Die Drakes: Die Magie des Verlusts
Die Gibsons: Schatten der Verbindung
Kapitel 31.2.5: Die Zeitung
ie Tür fiel leise ins Schloss. Shelby war wieder allein. Die Stimmen des Tages verklangen, das Licht des Fernsehens war gelöscht, und die Schatten des Abends krochen in die Ecken ihres kleinen Zuhauses. Sie ging zum Küchentisch, auf dem die Zeitung lag – gefaltet, unscheinbar, aber voller Hoffnung. Nicht auf Klatsch. Nicht auf Sensation. Sondern auf ein Lebenszeichen. Ein Name. Ein Hinweis. Ein Abdruck von Shira, ihrer Mutter, irgendwo zwischen den Spalten. Sie nahm die Zeitung mit ins Wohnzimmer.
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Die Gibsons: Schatten der Verbindung
Kapitel 30.2.5: Ein kurzer Besuch
Der Fernseher flackerte. Shelby saß auf dem Sofa, die Beine angezogen, die Stirn auf die Knie gelegt. Die Teller vom Vortag standen noch auf der Spüle. Die Rechnungen lagen wie Schatten auf dem Tisch. Aber für einen Moment war da nur das Licht der Fernbedienung und das leise Murmeln einer Sitcom.
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Die Gibsons: Schatten der Verbindung
Kapitel 29.2.5: Der harte Alltag der Tellerwäscherin
Der Morgen begann mit einem Wunder: Der Schulbus wartete. Shelby Gibson, 16 Jahre alt, schüchtern und chaotisch, schlüpfte hastig in ihre Schuhe, griff nach dem zerknitterten Rucksack und rannte los. Ein seltener Moment der Pünktlichkeit – wie ein flüchtiger Gruß der Ordnung in ihrem sonst taumelnden Leben.
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Die Harmons: Die Asche der Katastrophe
Kapitel 28.2.4: Die Nacht im alten Kloster
Die Dunkelheit senkte sich über das alte Kloster wie ein schwerer Mantel aus Geschichte. Betreuer Sasha hatte das Licht gelöscht. Rick lag in seinem schmalen Bett, die Decke bis zum Kinn gezogen, die Augen offen. Rexi, die neue Katze, war irgendwo in den Schatten verschwunden und erkundete die Gegend.
„Ich bin nicht allein. Aber es fühlt sich noch so an.“
Und tatsächlich begann Rexi seine Nachtschicht. Im Speisesaal, zwischen knarrenden Stühlen und verblassten Tischdecken, jagte er imaginäre Mäuse.
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Die Harmons: Die Asche der Katastrophe
Kapitel 27.2.4 Rexi, die neue Hoffnung
Der Abend senkte sich wie ein dunkler Vorhang über das alte Kloster. Rick Harmon war allein im Erdgeschoss, er ging auf und ab, das Telefon am Ohr. Er sprach mit Jody Chapman – vorsichtig, tastend, wie jemand, der zum ersten Mal eine Brücke betritt.
„Ich mag dein Lachen,“ sagte Rick leise. „Ich mag deine Bilder,“ antwortete Jody. Ein Lächeln huschte über Ricks Gesicht.
„Vielleicht bin ich doch nicht unsichtbar.“
Das Gespräch endete. Die Stille kehrte zurück. Doch sie war nicht mehr dieselbe. In diesem Moment – fast wie ein Zauber – trat Sasha in den Raum. In seinen Armen: ein Tier. Ein Kater.
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Die Harmons: Die Asche der Katastrophe
Kapitel 26.2.4: Eine Staffelei, Sims und ein tierischer Freund
Der Morgen war still. Zu still für einen Siebenjährigen. Rick Harmon erwachte allein im Gemeinschaftsschlafraum des alten Klosters. Die Betten standen wie stumme Zeugen um ihn herum. Kein Lachen. Kein Rufen. Nur das leise Knarren der Dielen unter seinen Füßen.
„Bin ich der Letzte?“ „Oder der Erste, der neu beginnt?“
Seine Energie drängte ihn aus dem Raum, die Treppe hinab und als er sich unten zum ersten Mal richtig umsah, entdeckte er sie. Eine Staffelei. Rick griff zu den Pinseln, als hätte er nie etwas anderes getan. Farben flossen. Formen entstanden. Ein Haus mit einem Garten. Ein Hund mit Flügeln. Ein Junge mit einem Lächeln, das er selbst nicht mehr kannte.
„Ich bin nicht allein. Ich bin der Erfinder meiner Welt.“
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Die Harveys: Ein letzter Auftrag
Kapitel 25.2.3: Torte, Techtelmechtel und Überraschungen
Um 18 Uhr brachte Jeffrey die Überraschungstorte aus der Küche. Die Familie und die Gäste versammelten sich im Esszimmer, das im warmen Licht der Abendsonne stand. Sie sangen. Sie lachten. Sie feierten das Geburtstagskind.
Tiffany stand vor der Torte. Die Kerzen flackerten. Sie schloss die Augen.
„Ich wünsche mir…“ (Ihr Wunsch bleibt natürlich geheim, sonst geht er ja nicht in Erfüllung!)
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Die Harveys: Ein letzter Auftrag
Kapitel 24.2.3: Flirts und ein erster Kuss
Der Nachmittag war warm, als hätte die Sonne selbst beschlossen, den Mädchen einen goldenen Empfang zu bereiten. Die Mädchen kamen von der Schule zurück. Jede hatte einen Klassenkameraden mitgebracht: Dwayne Bush, Glenn Wilson und Terry Hayes.
Im Wohnzimmer wirbelten Stimmen, Lachen und Bewegungen durcheinander. Die Luft war elektrisch, als würde Owlhaven selbst spüren, dass etwas Neues begann.
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Die Harveys: Ein letzter Auftrag
Kapitel 23.2.3: Jeffrey, der Laptop und das Wetter
Der Morgen war grau, als hätte der Himmel selbst beschlossen, Jeffreys Stimmung zu spiegeln. In seinem kleinen Schlafzimmer, das nach altem Holz roch, saß er vor einem leuchtenden Rechteck, das ihm fremder war als jede Sprache, die er nicht gelernt hatte: ein Laptop. Das Gerät summte leise, als würde es ihn verspotten. Das Gerät war neu. Gekauft von seinen Ersparnissen. Für Tiffany, denn heute war ihr Geburtstag.
„Was für ein seltsames Ding…“, murmelte Jeffrey und tippte unsicher auf die Tastatur. „Ich wollte dir ein Werkzeug schenken, Tiffany. Kein Rätsel.“
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Die Chapmans: Chaos im Zeichen der Veränderung
Kapitel 22.2.2: Neue Rollen und ein ungebetener Gast
Der Abend senkte sich wie ein Vorhang aus Verantwortung über das Haus der Chapmans. Die Rollen hatten sich verschoben – nicht durch Wahl, sondern durch Notwendigkeit. Und jede Bewegung war ein stilles Echo dessen, was fehlte. Kathryn half Vera bei den Hausaufgaben. Vera saß auf dem Boden und addierte Zahlen, Kathryn stand neben ihr und kontrollierte mit strengem Blick. Die Hausaufgaben waren nicht nur Pflicht, sie waren Kathryns Zuflucht. Zahlen, Regeln, Kontrolle.
Vera kritzelte eine Sonne in die Ecke ihres Hefts. Kathryn sah es, sagte aber nichts.
Neal, plötzlich der Mann im Haus, kümmerte sich um Norma. Er gab ihr das Fläschchen. Las ihr vor. Spielte mit ihr. Ein mürrischer Teenager, der Verantwortung übernahm – aus Notwendigkeit. Norma gluckste, als er sie aufs Töpfchen setzte und kitzelte. Neal lächelte nicht.
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Die Chapmans: Chaos im Zeichen der Veränderung
Kapitel 21.2.2: Der neue Alltag und die Pflicht des Ältesten
Der zweite Tag in Owlhaven war kein Drama. Er war Routine. Ein Uhrwerk aus Schulwegen, Essenszeiten und dem Versuch, Ordnung in das Chaos zu weben, das die Vergangenheit hinterlassen hatte.
In der Küche saß Neal Chapman, der Älteste, mit einem zerknitterten Stundenplan und einem halb leeren Notizbuch. Seine Finger trommelten leise auf den Tisch, als würde er mit der Zeit verhandeln. „Wenn ich früh genug aufstehe, kann ich Jody und Vera wecken, bevor sie sich streiten.“ „Wenn ich das Abendessen vorbereite, muss ich nicht erklären, warum ich nicht zum Training gehe.“ Er war kein Vater. Kein Vormund. Aber er war der Älteste – und das bedeutete, dass die Verantwortung wie ein unsichtbarer Mantel auf seinen Schultern lag. Ein Mantel, den niemand ihm gegeben hatte, aber den er trug, weil glaubte, seine Mutter unterstützen zu müssen.
Als die Zwillinge von der Schule zurückkamen, war ihre Energie wie ein Windstoß, der das Haus kurz aufwirbelte. Jody und Vera fanden in der Schule neuen Anschluss. Rick Harmon, das kürzlich verwaiste Kind aus dem alten Kloster, begleitete sie nach Hause.
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Die Robertsons: Der Preis des Geheimnisses
Kapitel 20.2.1: Verrat und Ablenkung
Genau in diesem Chaos kam Helen im kurzen schwarzen Nachthemd aus dem Wohnzimmer. Nicht zu Iris. Nicht zum Nachbarn. Sondern zum Telefon. Sie hatte am Abend zuvor eine Nummer bekommen. Und beschloss, ihren gescheiterten Flirt mit Logan sofort zu kompensieren.
„Werwolf-Gerede. Unsinn. Er kann Iris nicht gesehen haben. Sie war die ganze Nacht drinnen. Sie hat es versprochen. Ich bin müde. Logan war ein Idiot. Ablenkung. Jetzt.“
„Ich habe keine Zeit für Dramen, Herr Nachbar. Und du solltest dich um deine eigenen Angelegenheiten kümmern.“
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Die Robertsons: Der Preis des Geheimnisses
Kapitel 19.2.1: Das Heulen und der Schatten des Nachbarn
Um 20:00 Uhr riss erneute eine doppelte Verwandlung die Stille entzwei.
Logan stürzte in die Nacht – getrieben vom animalischen Trieb.
Iris blieb im Haus. Sie hielt ihr Versprechen.
„Vielleicht ist es gar nicht so übel, nachts energiegeladen und hungrig zu sein.“
Kurz vor der Rückverwandlung kroch sie doch hinaus. Ein Ruf. Ein Heulen. Ein schwarzer Wolf in der Ferne. Sie hob den Kopf. Heulte zurück.
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