warum kann das leben nicht einfach sein?

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warum kann das leben nicht einfach sein?
“We never thought we’d get this far, but here we are.”
— Selena (via neckkiss)
“why do you live in your body like you will be given another? as if it were temporary. you starve it, you let anyone touch it, you berate it. tell it that should be completely different. you tug at your soft flesh, wish it thinner, wish it gone. you fall in love with those who praise the way it sighs under their hands, but who praises the way it holds up your weight, even when you are falling apart?”
— warsan shire
The social dilemma
Ich habe gerade die Dokumentation "The social dilemma" geschaut und obwohl ich selbst nicht der größte Fan von Social Media bin, war mir nicht bewusst, wie sehr uns das alles eigentlich manipuliert.
Und trotzdem habe ich nach der Doku ohne nachzudenken wieder Instagram geöffnet, weil ich eine Benachrichtigung bekommen habe.
Jedenfalls habe ich den Entschluss gefasst, mir selbst ein paar Tage Pause von den sozialen Netzwerken zu gönnen und zu beobachten, wie es mir dabei geht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mir, seit ich bei diesen ganzen Plattformen angemeldet bin, ein einziges Mal bewusst eine Auszeit davon genommen habe. Natürlich gibt es Tage, an denen man mal gar nicht aufs Handy schaut, weil man mit anderen Dingen beschäftigt ist, aber wie bereits erwähnt, bewusst verzichtet habe ich nie darauf.
Ist das in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich - ein Leben ohne Handy? In meiner Generation läuft so viel über das Smartphone - ich könnte mich nicht orientieren, wenn ich wohin fahre, wo ich selten bin, ich könnte niemanden anrufen, wüsste nicht mal die Uhrzeit, da die einzige Uhr, die ich besitze, die auf meinem Bildschirm ist. Ich wüsste gerne, wie ein Leben ohne Smartphone aussieht, aber vorstellen kann ich es mir nicht.
Soziale Medien haben einfach einen viel zu hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft und ich werde versuchen, mich von alldem ein wenig zu lösen.
Hier noch der Link zu der Doku auf Netflix:
This documentary-drama hybrid explores the dangerous human impact of social networking, with tech experts sounding the alarm on their own cr
I'm not okay and it's okay.
Mir geht es momentan nicht so gut und ich fühle mich nicht gut dabei. Ehrlich gesagt fühle ich mich, als wäre mein ganzer Fortschritt, all mein hart erarbeitetes positives Denken umsonst gewesen.
War es natürlich nicht. Ich muss lernen zu akzeptieren, dass es mir nicht immer gut gehen kann und dass auch mal harte Zeiten und Rückschläge auf mich zukommen.
Aber nur weil ich momentan eine schwere Zeit durchmache, heißt das nicht, dass meine Fortschritte einfach weg sind. Sie sind natürlich immer noch da, aber momentan nicht so präsent, sie können nicht so gut durchdringen. Der Alltagsballast hat sie unter sich begraben.
Aber es gibt da diesen schönen Spruch:
It's okay not to be okay.
Und an den muss ich mich selbst immer wieder erinnern. Ich darf mich schlecht fühlen, ich darf sagen "Ja, es geht mir scheiße" und ich darf zugeben, dass mir das positive Denken nicht immer gelingt.
Denn wer kann schon jeden Tag einen guten Tag haben und immer fröhlich und glücklich sein? Jeder hat mal die einen oder anderen Sorgen, die ihn beschäftigen.
Zwingt euch nicht dazu, immer gut drauf zu sein. Lasst eure negativen Gefühle zu, aber versinkt auch nicht zu sehr darin!
Wie uns Snapchat-Flammen süchtig machen
Der Entschluss, meine Snapchat-Flammen aufzugeben: Ein sehr schwerer. Man kann ja nicht einfach den Beweis, dass man seit 2 Jahren jeden Tag ein Bild von irgendwas an jemanden schickt, zunichte machen.
Anfangs hat es mir sogar noch Spaß gemacht, das “Snappen”. Ich habe ziemlich oft am Tag jedem meiner Snapchat-Kontakte ein eigenes Bild geschickt, meistens einfach nur von meiner Umgebung, ab und zu mal ein Selfie.
Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr. Nur noch ein paar Leute bekamen einzelne Snaps von mir, die meisten bekamen einen sogenannten “Massensnap”, einfach nur, damit ich meine Flammen nicht verliere. Das heißt, ich habe einfach irgendein unnötiges Bild von meiner Umgebung an alle meine Kontakte, mit denen ich die sogenannten “Flammen” hatte, geschickt.
Flammen - die bekommt man auf Snapchat, wenn man jeden Tag, also mindestens alle 24 Stunden, einen Snap, also ein Bild, hin und her schickt. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, was das mit einem macht - es gibt keinen Tag mehr, an dem man nicht mindestens einmal aufs Handy schauen und einen Snap verschicken muss, man darf ja seine Flammen nicht verlieren.
Und irgendwann ging mir diese Abhängigkeit ziemlich auf den Keks. Wie gesagt, ich "snappte" nur noch, um meine Flammen zu erhalten.
Also beschloss ich kurzerhand, einfach all meine Flammen aufzugeben. Und ich muss sagen, es war der beste Entschluss meines Lebens. Kein unnötiger, selbst verursachter Stress mehr. Und mein Akku hält seitdem auch viel länger.
Das ist das Prinzip vieler Apps. Etwas einzufügen, dass uns dazu bringt, regelmäßig reinzuschauen. Bei Snapchat sind die Flammen der Anreiz.
Ich werde in den nächsten Tagen auch nochmal einen separaten Eintrag über Social Media generell, wie sie uns beeinflussen und süchtig machen, verfassen.
Ich brauche niemanden.
Was ich 2019 unter anderem gelernt habe, ist, dass ich niemanden brauche außer mich selbst, um glücklich zu sein. Ich habe mich von vielen Menschen distanziert, da die meisten "Freundschaften" sowieso nur oberflächlich waren. Und oberflächliche Freundschaften brauche ich nicht, ich habe doch viel mehr davon, wenn ich ein paar ehrliche Freunde habe, mit denen ich über alles reden kann und die mir immer zuhören bzw. für mich da sind.
Ich brauche keine Saufbekanntschaften, die sich mit mir nur zudröhnen wollen. Ich brauche keine falschen Menschen in meinem Leben, die hinter meinem Rücken über mich herziehen oder einfach nur meine Beziehung kaputtmachen wollen. Denn leider kommt auch das scheinbar häufiger vor, als ich dachte.
Ich habe jetzt nur noch wenige Menschen in meinem Leben und verbringe viel Zeit allein. Aber das macht mir nichts aus, ich will nicht mehr super beliebt sein und von allen gemocht werden. Ich habe diese paar Menschen, mit denen ich über alles reden kann, egal wie privat, peinlich, tiefgründig oder oberflächlich es auch sein mag.
Ich habe kein Interesse daran, alte Bekannt- bzw. Freundschaften erneut aufzugabeln und weiterzuführen, denn ich bin glücklich, wie es jetzt ist. Es gibt in meinem Leben wirklich nur noch die Menschen, die es auch wert sind.
Man sollte sich die Menschen in seinem Leben gut aussuchen, denn sie bestimmen einen großen Teil der Lebensfreude.
Zu sich selbst finden
Ich weiß, in einem meiner vorherigen Posts hat es den Anschein gemacht, als wäre ich komplett zufrieden momentan. Leider bemerke ich immer öfter, dass das nicht ganz der Fall ist. Ich war schon mal mehr bei mir, mehr ich selbst, habe mehr nachgedacht und war einfach viel verbundener mit meinem Inneren.
In unserer heutigen Zeit, mit so viel Arbeit und so wenig Freizeit, ist es schwer, andauernd bei sich selbst zu bleiben. Es gibt Momente bzw. Zeiten, in denen man mehr man selbst ist als in anderen. Meine - sozusagen - Blütezeit war im Mai/Juni, als ich eine schwierige und ziemlich depressive Phase hinter mir hatte. Da war ich voll und ganz da, hab mich mit so viel auseinandergesetzt und so viel über alles nachgedacht - es war wirklich ein tolles Gefühl, so verbunden und im Reinen mit sich selbst zu sein.
Ich muss wieder mehr ich selbst werden - ich vermisse es, wie ich war. Ich habe über so viel Tiefgründiges nachgedacht, hatte eine so interessante Persönlichkeit - manchmal denke ich mir, dass ich dafür einfach nicht gemacht bin, weil ich mich so oft wieder verliere.
Momentan dreht sich in meinem Leben nichts um tiefgründige Gespräche bzw. Gedankengänge. Vielleicht umgebe ich mich auch einfach mit den falschen Menschen. Manchmal vermisse ich sogar mein altes Ich, das sich durch seine psychischen Probleme definierte. Es war der leichteste Weg, auch wenn es dadurch noch schwerer war, die Krankheit loszulassen.
Aber so leicht werde ich es mir nie mehr machen. Ich werde mich selbst wieder voll und ganz finden. Auch wenn es vielleicht dauern könnte - die richtige Lektüre und genügend Zeit für mich werden mir dabei helfen. Ich muss in mich gehen und meine dunkelsten Ecken erforschen - erneut.
Ich glaube sowieso, dass Menschen, die immer ganz bei sich selbst sind, eher eine Seltenheit sind. Der Alltag verschluckt uns einfach viel zu sehr. Selbstfindung ist meiner Meinung nach etwas, was ein Leben lang andauert. Immer und immer wieder in sich gehen, sich selbst zuhören, sich seinen Dämonen stellen. Aber das ist es wert. Ich hatte noch nie ein schöneres Gefühl als das, komplett im Reinen mit mir selbst zu sein.
Wie mir ein Verein das Recht auf meine Freizeit nehmen wollte
Gleich vorab: Ja, ich weiß, man ist in einem Verein, um dort auch mitzuhelfen. Und Zusammenhalt ist in einem Verein extrem wichtig. Jeder sollte seinen Platz dort finden und sich um so manche Aufgaben annehmen, die ihm auch Spaß machen.
Aber wenn man fertiggemacht wird, weil man mal keine Lust hat, dann tut es mir wirklich (nicht) leid, sagen zu müssen, dass es nicht das Richtige für mich ist.
Nun ja, fangen wir am Anfang an. Mein Freund hat letztes Jahr bei einem Verein angefangen und er meinte, ob ich mir das nicht auch mal anschauen will. Also war ich mit ihm bei einem Grillfest im Vereinshaus und machte mich mal ein wenig mit den Leuten dort vertraut. Sie machten alle einen sehr netten ersten Eindruck und ich merkte gleich, dass man viel Spaß mit ihnen haben kann. Dadurch entschied ich mich kurzerhand, auch dort anzufangen, und bei der nächsten monatlichen Vereinssitzung unterschrieb ich auch gleich den Vertrag, ohne mich vorher wirklich damit zu beschäftigen.
Ich wusste natürlich von Anfang an, dass als Vereinsmitglied die Freizeit darunter leidet und man weniger oft Zeit für sich hat. Das ist ja klar und auch kein Problem, immerhin ist es keine Verpflichtung, denn man macht das Ganze ja freiwillig. Und bei den nächsten Sitzungen, Vorbereitungen und Vereinsaktivitäten war ich voll motiviert dabei.
Aber die Zeit mit meinem Freund litt sehr darunter, da er unter der Woche für eine gewisse Zeit nicht zuhause war. Wir sahen uns nur an den Wochenenden und wollten daher an einem Samstag mal nicht zum Verein gehen, da alles sowieso schon stressig genug war. Also gaben wir in der Whatsapp-Gruppe Bescheid, dass wir uns entschieden hatten, den Tag mal für uns zu nutzen. Immerhin ist es ja unsere Freizeit und wir können selbst entscheiden, was wir damit anstellen.
Naja, denkste. In der Gruppe gab es sofort ein Drama - das geht ja nicht, man muss sich Zeit nehmen für sowas und für den Verein da sein, wir werden noch genügend Zeit für uns haben, aber nicht heute und lauter solche Sachen. Genau eine Person meinte "Recht habt ihr", alle anderen, die sich an der Diskussion beteiligten, stellten uns als "die Bösen" hin und warfen uns die vorher genannten Dinge an den Kopf. Ich würde es ja noch eher verstehen, wenn wir bei einem extrem wichtigen Event abgesagt hätten, wo wir unentbehrlich wären - das war aber nicht der Fall.
Bei mir verursachte das extreme Schuldgefühle und Scham, sodass ich mich in Zukunft nicht mal mehr traute, hineinzuschreiben, wenn wir keine Zeit hatten. Wie kommt man darauf, jemandem Schuldgefühle einzureden, der mal Zeit für sich braucht?
Ja, ich verstehe, dass es wichtig ist, in einem Verein mitzuhelfen. Aber es muss wirklich nicht immer sein, überhaupt wenn man sowieso schon kaum Zeit für sich hat. Denn die ist eben auch wichtig, um nicht komplett im Stress zu versinken und mal runterzukommen. Mir ist natürlich klar, dass das nicht alle brauchen und manche Menschen besser mit Stress umgehen können als andere, aber ich gehöre eben zu jener Art, die zwischendurch mal eine Zeit lang entspannen muss, um nicht durchzudrehen.
Und es ist immerhin trotzdem noch meine Freizeit. Ich allein entscheide, was ich damit anfange. Auch wenn ich in einem Verein bin, denn ich mache das freiwillig und zahle nebenbei sogar noch Mitgliedsgebühren.
Ich finde es falsch, dass manche Menschen der Auffassung sind, die eigene psychische Gesundheit gehöre als Vereinsmitglied hinten angestellt. So ist das nun mal nicht, und wenn ich diese Zeit für mich einfach brauche, um gesund zu bleiben, nehme ich sie mir auch. Denn (ist jetzt ein Extrembeispiel, aber durchaus möglich) mit Burnout in einer Psychiatrie nutze ich dem Verein noch weniger, als wenn ich mir mal einen Tag Auszeit nehme.
Books that helped me love myself
Gleich vorab: Nicht alle diese Bücher behandeln vorwiegend Selbstliebe, mir persönlich haben sie aber sehr auf meinem Weg geholfen.
Wenn euch ein Buch interessiert, einfach draufklicken und ihr kommt direkt zu Amazon!
Ganz wichtig: Manche dieser Bücher könnten triggern, also lest sie nicht, falls ihr mental sehr angeschlagen seid!
Autor: Luna Darko
Tagebuch von Pia
BFF~!! (or 'til death do us part)
Vergessene Kinder (könnte für Menschen, die schon mal mit Drogenabhängigkeit zu kämpfen hatten, sehr triggernd sein!!!)
Myko. Gedanken in der Nacht
Autor: Courtney Peppernell
Pillow Thoughts
Pillow Thoughts II: Healing the Heart
Pillow Thoughts III: Mending the Mind
The Road Between
Autor: Amanda Lovelace
the princess saves herself in this one
the witch doesn’t burn in this one
the mermaid’s voice returns in this one
to make monsters out of girls
to drink coffee with a ghost
Autor: Zack Grey
To A Girl I Haven’t Met
Equilibrium
Autor: Rupi Kaur
milk and honey
the sun and her flowers
Autor: Molly Hazelwood
time heals all things
Autor: Alaska Schuele
about falling in love and falling apart
Autor: Shamela Dad
Deep wounds
I wanna die~
Hier ein unvollendeter Text, den ich noch in meinen Drafts gespeichert hatte. Wenn ich mir das so durchlese und mit meinem jetzigen Zustand (siehe mein neuester Eintrag) vergleiche, dann habe ich wirklich eine Riesenentwicklung hinter mir. Diesen Draft poste ich nur, um einen Vergleich herzustellen, wie es mir noch vor einiger Zeit ging.
I’m back and better than I ever was
Mein letzter Eintrag hier ist schon eine Weile her und ich habe mich allgemein sehr von Tumblr abgewandt, aber ich vermisse das Schreiben von Einträgen. In meinem Leben hat sich innerhalb des nun fast vergangenen Jahres viel verändert - um nicht zu sagen fast alles - und ich bin nun fast glücklich so, wie es ist.
Vor ungefähr einem Jahr war ich noch depressiv, unglücklich mit meiner momentanen Situation, enttäuscht von Beziehungen, süchtig nach Ablenkung und Substanzen, wollte nur vergessen und habe alles getan, damit ich nicht nachdenken muss. Keine Sekunde allein sein, und wenn, dann zumindest nicht nüchtern.
Dieses Jahr habe ich gelernt, mich selbst zu akzeptieren, positiv zu denken, mich nicht so schnell hinunterziehen zu lassen und in (fast) allem das Gute zu sehen.
Wie habe ich das geschafft? Um ehrlich zu sein, habe ich kein “Patentrezept” dafür. Ich weiß gar nicht mehr so genau, was da alles hineingespielt hat. Es waren viele Faktoren, die mir das ermöglicht haben.
Zuerst einmal habe ich aufgehört, so exzessiv Alkohol zu trinken und andere Drogen zu konsumieren. Ich denke, dass das ein sehr essentieller Schritt war. Auch wenn es einem augenscheinlich für einen Moment besser geht, wenn man solche Substanzen zu sich nimmt, machen sie einen auf Dauer psychisch noch mehr kaputt. Also meiner Meinung nach war dies der wichtigste Schritt, auch wenn es am Anfang sehr schwer sein kann, die Sucht zu überwinden.
Ich habe gelernt, für mich allein zu sein. Ich habe viel gelesen (vor allem Poesie, z. B. von Amanda Lovelace und Rupi Kaur, die oft Selbstliebe und die Verarbeitung von Traumen thematisieren, auch die Bücher von Luna Darko sind da sehr zu empfehlen), was mich in diesem Prozess sehr unterstützt hat. Ich habe wirklich sehr viel Zeit allein verbracht und ein Buch nach dem anderen verschlungen, habe selbst angefangen, meine Gedanken und Gefühle durch Poesie auszudrücken, und mich in meine eigene Welt zurückgezogen.
Ich habe in mich reingehört und gelernt, meine Gedanken zu steuern. Dass ich mich nicht von negativen Gedanken beeinflussen lassen muss, sondern dass ich sie in positive umwandeln kann. Ich habe endlich gemerkt, dass ich niemanden außer mich selbst brauche und mich nicht so schnell so sehr auf andere Personen einlassen sollte, denn so schnell wie sie kommen, gehen sie oft auch wieder. Menschen, die mir nicht gut taten, habe ich aus meinem Leben verbannt und mich nur auf diejenigen konzentriert, die auch wirklich zu mir halten.
Ich bin von zuhause ausgezogen, was mir auch extrem gut getan hat - man glaubt gar nicht, wie einen eine schlechte Atmosphäre zuhause eigentlich runterziehen kann. Ich habe gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen, unabhängig zu sein. Diese Unabhängigkeit ist etwas, das einen sehr befreien kann, aber man muss vorsichtig sein, dass man von der Verantwortung und der finanziellen Belastung, die sie mit sich bringt, nicht überfordert wird. Der zweite Schritt, der mir in meiner Unabhängigkeit sehr geholfen hat, war der Führerschein. Ich habe es endlich durchgezogen und ihn fertiggemacht.
Jetzt bin ich wirklich komplett eigenverantwortlich und brauche niemanden mehr - ich kann fahren, wann ich will und wohin ich will, und wenn ich niemanden sehen möchte, dann ziehe ich mich in meine eigenen vier Wände zurück.
Ich habe einen wundervollen Partner gefunden, der mich bei all dem auch sehr unterstützt hat, aber - um ehrlich zu sein - die meiste Arbeit habe ich trotzdem selbst gemacht. Es tut allerdings sehr gut, jemanden zu haben, der zu einem hält, egal was ist, und der einen aufbaut, wenn man es selbst nicht so richtig schafft. Das kann ja auch mal vorkommen, selbst wenn man das positive Denken so gut wie gemeistert hat.
Das sind die Faktoren, die mir auf meinem Pfad zur Zufriedenheit und Selbstliebe geholfen haben. Natürlich ist das bei jedem anders und es gibt kein genaues Rezept dafür, aber vielleicht kann dieser Text den ein oder anderen motivieren und inspirieren, es für sich selbst auszuprobieren. Denn man kann Depressionen überwinden und wieder glücklich werden, alles eine Frage der Einstellung. 😊
(Bei schweren Depressionen ist natürlich eine psychologische Betreuung unerlässlich, auch diese habe ich eine Zeit lang in Anspruch genommen, aber für mich war es einfach nicht das Richtige.)
Wieso fühlst du dich nach der kleinsten Kritik so viel schlechter, doch nach dem größten Kompliment kein bisschen besser?
Lennox - Kinder der Stadt
Große Städte verlieren ihre Kinder
Kinder die Drogen nehmen
In meiner Stadt
Ich bin nicht tot
Aber was bin ich dann
Einmal Junkie immer Junkie
Und du kommst clean mit der Welt da draußen gar nicht mehr klar
Du willst es nicht fühlen was die Welt dich fühlen lässt
Deshalb nimmst du doch die Drogen
Warum also aufhören
Du willst doch diese Welt ganz weit weg von dir haben
Um gar nichts zu fühlen
Um gar nichts zu spüren
Um nichts zu hören und zu sehen
Auf Drogen ist das alles so gleichgültig
Gleichförmig
Und es ist immer gleich
Das ist das Leben
Ich weiß nicht wie man das beschreiben soll
Irgendwie ist immer wenn ich die Drogen nehme alles superschlecht und gleichzeitig aber auch übelst gut
Mir geht's auf Drogen besser als sonst
Da fallen mir immer die Augen zu und ich denke dass ich jeden Moment aufhöre zu atmen
Atem
Stillstand
Die Drogen taten ihre Wirkung und der Duft gerann zu Farbe in meinem Kopf
Es war ein kleiner Moment der Geborgenheit
quick reminder that if you eat animals, you don’t actually like or care about those animals as a whole like that’s just the truth.
if you actually loved cows or pigs or chickens or any of the other animals we force to breed and keep in cramped, inhumane conditions you wouldn’t support the industry that does just that.
change~