Der Inselraub im Schmöckwitzer Rotsch-Hafen. Eine Provinzposse über dreiste Investoren, träge Ämter und unfähige Politiker
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@nicoschmolke
Der Inselraub im Schmöckwitzer Rotsch-Hafen. Eine Provinzposse über dreiste Investoren, träge Ämter und unfähige Politiker
Etwa 150 Deutsche sitzen in Nordsyrien fest, in Gefängnissen und Lagern der Kurden. Erst sind sie zum sogenannten Islamischen Staat nach Syrien gereist, jetz...
Mein erster Film, eine Reportage für das Y-Kollektiv von funk (ARD/ZDF) aus Nordsyrien.
Aus 100 Tagen wurden 884. Am 12. Juni soll nun mit mehreren Jahren Verzögerung das City Lab Berlin eröffnen. Kreative und Wissenschaftler arbeiten dort an der digitalen Zukunft der Berliner Verwaltung. Von Nico Schmolke
Der Kaufhaus-Brandstifter Andreas Baader wird in West-Berlin mit Hilfe der Journalistin Ulrike Meinhof befreit. Diese Aktion gilt als Geburtsstunde der Roten Armee Fraktion (RAF). Neue Symbole entstehen im Osten der geteilten Stadt: das monumentale Lenin-Denkmal und das Vorzeigehaus "Interhotel Stadt Berlin".
Mitarbeit am Teil 1970 der vom RBB produzierten “Schicksalsjahre einer Stadt” - Ich habe das Archivmaterial für West-Berlin gesichtet, sortiert und vorbereitet, aus dem der Regisseur mit dem Ost-Material dann diese Rückschau auf das Jahr 1970 in Berlin gebaut hat.
Heimatgefühle trotz grauen Betons: Wie leben Bewohner des Berliner Rollbergkiezes in dem "Problemviertel", einem offiziell sozial abgehängten Gebiet? Wie machen sie sich Heimat? Und wie verzweifeln sie daran?
Abschlussprojekt meines Jahrgangs an der electronic media school in Potsdam
Die Elektro-Tretroller kommen: Ab Frühjahr werden sich wohl mindestens fünf Anbieter ins Berliner Scooter-Leihgeschäft stürzen. Die Erfahrungen aus den USA lassen wenig Gutes erwarten. Von Nico Schmolke
Auf einem Platz in Belgrad vertreiben sich junge Afghanen die Zeit, bis die Nacht kommt. Und sie erneut versuchen, die Grenze zur EU zu überwinden.
Ob Berlin, Belgrad oder Barcelona – überall kämpfen Aktivisten für eine bezahlbare Stadt. Doch während die eine Bürgermeisterin wird, bekommt es ein anderer mit dem Geheimdienst zu tun. Von Maximilian Horn und Nico Schmolke
Vier Wochen reiste ich durch Europa, auf der Suche nach Europas Idealisten. Neben Gesprächsreihen für radioeins und Radio COSMO entstand dabei auch diese Video-Reihe für rbb24.
Als griechischer Finanzminister legte sich Yanis Varoufakis mit den Mächtigen Europas an. Jetzt will er sich von den Deutschen ins Europäische Parlament wählen lassen.
Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis tritt bei den Wahlen zum EU-Parlament mit einer europaweiten Bewegung an. Die will einen europ
Ein Stück Land verschwindet und die Berliner Behörden schauen zu: Nach dem Skandal um eine abgebaggerte Insel in Treptow-Köpenick spricht der Investor Nico Thiele erstmals über die Vorwürfe. Den Anwohnern und Wassersportlern des Hafens macht er ein Angebot.
Hunderte Menschen in Flüchtlingslagern in Syrien und Irak warten auf Rückkehr nach Deutschland. Einige in der Türkei. Es sind deutsche Staatsbürger, die zum Teil beim IS aktiv waren, sowie deren Kinder. Wie ist der Staat auf...
Meine Recherche für das ARD-Politikmagazin Kontraste gemeinsam mit Diana Kulozik und Georg Heil.
Quetzdölsdorf im Süden Sachsen-Anhalts: 400 Einwohner, keine Schule, keine Kirche. Die Gemeinde ist strukturschwach. Und dennoch sind die Einwohner stolz auf die Lebensqualität im Dorf.
Es hieß, macht einen Film für den MDR zum Thema Garten in Sachsen-Anhalt. Ohje. Zum Glück haben wir dann das Dorf Quetz entdeckt - und dort eine engagierte Bürgermeisterin, die mit Omas Eierlikör trinkt und mit Erziehern Lindenblätter isst.
Der knapp 10-minütige Film von Toni Ikswalsinats und mir lief gestern im MDR und ist jetzt für eine Woche bis zum 4.9.2018 in der Mediathek abrufbar.
24 Likes, 2 Comments - Nico Schmolke (@ni_schmo) on Instagram: “Du hast noch einen Job, aber kaum Arbeit. So ergeht es den Hafenarbeitern von Königs Wusterhausen.…”
Nachruf auf Hans Erxleben
Wenn ich mit Hans Erxleben zusammen war, dann war das meistens auf dem Weg zur Polizei. Hans saß am Steuer seines Autos, Poloshirt und Lederjacke, ich daneben mit Jute-Beutel, für die Uni später am Tag. Plaudern über Politik, über anstehende Projekte, über unsere Taktik gleich bei der Polizei.
Die Polizisten auf dem Revier begrüßten Hans, als wären sie Schuljungen - ein bisschen aufgeregt, die Unterlagen beflissen unter dem Arm tragend. "Dr. Erxleben" sagten sie. Voller Respekt für einen älteren Mann, der ihnen vordergründig nur Probleme bereitete.
Jahrelang meldeten Hans und ich Kundgebungen und Demonstrationen an. In unserem Bezirk Treptow-Köpenick hatten sich radikale Neonazis breit gemacht. In Schöneweide betrieben sie Geschäfte, griffen Punks, Linke und Ausländer an. Und kamen nachts auch bei Hans und mir vorbei, sprengten Briefkästen in die Luft und warfen mit Steinen unsere Fenster ein.
Dass sich die Öffentlichkeit gegen den Nazi-Terror wehrte, ist nicht nur, aber im Besonderen Hans zu verdanken. Er führte den Protest von radikalen Linken und bürgerlichen Parteien zusammen, meldete in dieser Funktion eben auch immer wieder Demos an. Dann saßen wir da also bei der Polizei, diskutierten Routen und Auflagen und am Ende setzte sich meist Hans mit seinem Willen durch. Denn auch die Polizei hatte verstanden: Hans ist einfach nur ein Demokrat, der etwas gegen die Demokratie-Feinde tun wollte. Ein radikaler Pragmatiker. Ich kenne keinen Politiker, der aufrichtiger für seine Sache gekämpft hat.
Für andere Menschen jedoch stellte Hans Erxleben das ideale Feindbild dar. Für die Nazis ein linksfaschistischer Gutmensch. Für die Antifa ein Angepasster, ein Bürgerlicher. Für CDU und SPD einer mit Stasi-Vergangenheit. Ja, auch ich lag mit Hans nicht immer auf einer Wellenlänge. Als Sohn von Ostdeutschen, die mit dem DDR-Regime nicht viel anfangen konnten, war mir Hans' Vergangenheit fremd. Manchmal schoss er auch über das Ziel hinaus, wenn er irgendwo eine Ungerechtigkeit witterte. Und er war so vernarrt in geregelte Abläufe, dass mich das manchmal abnervte.
Aber gleichzeitig war er, 45 Jahre älter als ich, ein Vorbild. Vollkommen uneitel, immer lösungsorientiert, an das Gute im Menschen glaubend. Trotz meiner jungen 20 Jahre war unsere Zusammenarbeit gleichberechtigt. Nie hätte er seine Autorität oder seine Erfahrung höher als das bessere Argument gewichtet. Und vor allem war Hans eines: Standhaft.
Sein Wohnhaus wurde angegriffen, sein Briefkasten demoliert, sein Auto in die Luft gesprengt, sein Name auf Hass-Listen veröffentlicht. Als ein Stein in seinem Wohnzimmer lag, musste Hans diesen der Polizei hinterhertragen. Nie wurde ein Täter all der Einschüchterungsversuche ermittelt. Viele hätten sich aus Angst zurückgezogen. Nicht Hans. Auf einer Kundgebung rief er in die damals von Nazis dominierte Brückenstraße hinein: "Euer Hass ist mein Ansporn!" Sein Motto, das für mich immer in Erinnerung bleiben wird.
Bei all diesem Dauerengagement - auch für einen Bürgerverein, eine Willkommensinitiative oder die Linkspartei - hätte Hans ein bisschen Ruhe vielleicht mal gut getan. Zuletzt holte ihn immer wieder sein Alter ein. Er hörte auf die Signale, gab sein Mandat für die Linkspartei im Bezirksparlament auf. Vor Jahren schon suchte er Nachfolger als Sprecher für das bezirkliche Bündnis für Demokratie.
Er wollte nicht länger in vorderster Reihe stehen müssen. Und merkte doch, dass man ihn kaum ersetzen kann. So organisierte er noch vom Krankenbett aus die nächste Veranstaltung. Er konnte es nicht lassen. Bis er nun, trotz allem vollkommen unerwartet, mit 71 Jahren starb.
Die Welt wird sich weiterdrehen. Wie so oft bei diesen Akkordarbeitern der Demokratie, an die sich nach ihrem Tod viel zu wenige Menschen erinnern, obwohl sie wie fleißige Bienen die Gemeinschaft zusammen hielten.
Aber das macht nichts, wird Hans denken, denn es bleibt ja viel zu tun. Immer weiter machen, immer weiter. Gegen Ungerechtigkeit, gegen Nazis, gegen den Hass auf andere. Nicht aufhören. Hass war sein Ansporn.
Mehrere Araber kamen nicht auf die Silvesterparty in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg. Sie werfen den Türstehern Rassismus vor. Der Veranstalter zeigt sich von den Vorwürfen überrascht. Von Nico Schmolke
Arschlöcher in der SPD
Dieses Wochenende wird der SPD-Mitgliederentscheid zur Großen Koalition ausgezählt. Viele rechnen mit einer Mehrheit für das Bündnis mit der Union. Nun helfen nur noch Wahlfälschungen und Arschlöcher.