Große Augen am Steg: Die #Kinderfeuerwehr #Fehmarn hat das #Seenotrettungsmuseum und die aktiven #Seenotretter der #DGzRS in #Burgstaaken besucht--
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Große Augen am Steg: Die #Kinderfeuerwehr #Fehmarn hat das #Seenotrettungsmuseum und die aktiven #Seenotretter der #DGzRS in #Burgstaaken besucht--
"Wir wollen die Familiengesundheit stärken"
„Ich bin kein Fehmaraner, aber liebe die Insel“, erzählt Oliver Kettner, Klinikleiter des Therapeutikums WestFehmarn, das am 20. Februar 2022 bereits seit dreißig Jahren besteht. „Es ist wunderbar, hier zu arbeiten.“ Viele Bewerbungen aus ganz Deutschland bekommt er jährlich, viele wollen wohnen und arbeiten, wo andere Menschen Urlaub machen. Und: „Es ist eine Arbeit, die für alle sehr Sinn stiftend ist“, betont Oliver Kettner. „Weil wir uns um Menschen kümmern, die es oft sehr schwer haben, und vielleicht auch manchmal sozial nicht so hoch angesehen sind. Diesen Familien geben wir die Chance, ihren Kuraufenthalt optimal zu gestalten - in großzügigen Appartements.“
"Wir kümmern uns um Menschen, die es oft sehr schwer haben"
Klinkleiter Oliver Kettner. / Foto: Therapeutikum WestFehmarn Im vergangenen Jahr hatten die Familien durchschnittlich vier Kinder dabei: „Das sind oft religiöse Familien, wo viele Kinder dazugehören“, berichtet der Klinikleiter. Meistens sind es die Mütter, die die Kur in Anspruch nehmen: „Jeder Partner ist uns sehr willkommen. Denn für eine Mutter mit mehr als drei Kindern ist es wichtig, Unterstützung zu haben. Sie soll auch entspannen und beruhigt in die Anwendungen gehen können.“ https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/von-der-innovation-zur-institution/
Auch die Partner*innen sind herzlich willkommen
Die Partner*innen können zum Einen in der täglichen Routine Unterstützung leisten, zum Anderen erleben sie „in 21 kleinen Dosen“ direkt die Entwicklung der Patient*in / des Patienten während des Kuraufenthalts mit. „Welche Ideen wir geben, Stress- und Angstbewältigung, das sind alle Themen, die man gerne mit dem Partner oder der Partnerin bespricht“, erläutert Oliver Kettner. „Wenn Gelerntes aus einem Geschwister-Konflikt-Kurs gleich miteinander besprochen und ausprobiert wird, kann gegebenenfalls am nächsten Tag noch einmal in der Therapie nachgefragt werden. Das ist viel nachhaltiger.“
Bei der Erholung dürfen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. / Foto: Therapeutikum WestFehmarn
Manche Ereignisse muss ein Paar zusammen verarbeiten
„Bei immer mehr Krankenkassen wird die Familienkur präsenter, weil der Markt da ist und die Familien das wollen. Bislang gibt es die Familienkur im Gesetzbuch gar nicht, aber wenn beide jeweils eine Kur beantragen, gibt es viele fortschrittliche Kassen, die zustimmen“, weiß der Klinikleiter aus Erfahrung. Und er gibt zu bedenken: „Manche Ereignisse wie Kriegserlebnisse oder den Tod eines Kindes muss ein Paar zusammen verarbeiten. Wir wollen die Familiengesundheit stärken, dafür stehen wir.“ https://therapeutikum-westfehmarn.de/ Read the full article
Von der Innovation zur Institution
Von der Innovation zur Institution: Seit 30 Jahren besteht das Therapeutikum WestFehmarn (TW) am Ortsrand von Petersdorf. Die Klinik für Familiengesundheit im Herzen Fehmarns wurde am 20. Februar 1992 gegründet, zählt heute zu den größten Arbeitgebern der Insel und hat sich bundesweit einen Namen gemacht.
"Gesundheit - Perspektive - Lebensqualität"
Pandemiebedingt werden die Feierlichkeiten etwas verschoben: Im September will das Therapeutikum dieses Jubiläum dann gemeinsam mit Nachbar*innen, Patientenfamilien und Mitarbeiter*innen mit einem Tag der offenen Tür begehen. „Gesundheit - Perspektive - Lebensqualität“, lautet das Motto des Therapeutikums WestFehmarn. Gemeinsam mit den Patient*innen sollen während des REHA-Aufenthalts R-ealistische Ziele gesetzt, E-igenverantwortung übernommen, H-ilfe zur Selbsthilfe angeboten und eine A-ktive Mitarbeit gefördert werden.
Mitarbeiter Dieter Gottfried ist seit 27 Jahren dabei
Als langjähriger Mitarbeiter hat Dieter Gottfried die Entwicklung der Klinik hautnah miterlebt. / Foto. Therapeutikum WestFehmarn Alles begann 1992 in der damals neu erbauten Ferienhaussiedlung auf Fehmarn, mit „einer Handvoll Mitarbeiter“ und einem innovativen Klinikkonzept. Als langjähriger Mitarbeiter hat Dieter Gottfried die Entwicklung der Klinik hautnah miterlebt: Vor 27 Jahren nahm er im Therapeutikum WestFehmarn seine Tätigkeit auf, seit zehn Jahren ist er Küchenchef und hat in dieser Zeit beinahe 100.000 Menschen jeweils für drei Wochen mit Essen versorgt.
Rund 30.000 Familien haben hier bislang Kraft getankt
„Rund 30.000 Familien haben sich in den vergangenen dreißig Jahren zu einer ärztlich verordneten und von den Krankenkassen unterstützten Reha- oder Kurmaßnahme ins TW begeben, um gesund zu werden und Kraft zu tanken“, kann das Therapeutikum WestFehmarn eine stolze Bilanz vorweisen: „Zum Kurerfolg trugen dabei nicht nur die klare Inselluft und die fachkundigen Behandlungen und Anwendungen bei, sondern auch das einzigartige Ambiente: Statt unpersönlicher Bettenburgen finden die Familien hier Appartements mit eigener Küche, mehreren Zimmern und ausreichend Platz zum Erholen, Essen und Spielen.“
Besonders beliebt ist das TW bei Großfamilien
Durch die geräumigen Unterkünfte ist das Therapeutikum bundesweit vor allem bei Großfamilien zu einer Institution geworden. Familien mit bis zu zehn Kindern können hier ihre Kur gemeinsam verbringen. Im vergangenen Jahr waren es schon 75 Familien mit fünf oder mehr Kindern - 2020 waren es noch 38 Familien. Dreimal waren Familien mit acht Kindern dabei. Oft nehmen sie auch eine weite Anreise in Kauf: 2021 kamen mehr als 200 Familien aus Bayern und Baden-Württemberg in die Klinik für Familiengesundheit im Inselwesten Fehmarns.
Seit 1994 ist das Unternehmen vollständig in Familienhand
Ein Blick ins Foto-Archiv des Therapeutikums. / Therapeutikum WestFehmarn Gegründet durch den Arzt Dr. Peter Liffler und ein Konsortium fehmarnscher Unternehmer, entstand 1992 eine Tagesklinik für ambulante Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen der Therapeutikum WestFehmarn GmbH. Der Fokus lag zunächst auf atopischen Erkrankungen der Haut und der Atemwege. „Im Folgejahr stieg der Hamburger Architekt und Unternehmer Hans Cornehl sen. in das Klinikunternehmen ein und übernahm die Geschäftsführung“, blickt das TW zurück: „1994 startete dann der heutige stationäre Klinikbetrieb und seitdem ist das Unternehmen vollständig in Familienhand. Nach dem Tod von Hans Cornehl sen. im Frühjahr 1998 ging das Unternehmen an seine Kinder über, die seitdem die Klinik ständig weiterentwickelt und erweitert haben.“
Eine Gesamtfläche von knapp vier Hektar
Dreißig Jahre später umfasst das Therapeutikum WestFehmarn heute eine Gesamtfläche von knapp vier Hektar. Rund die Hälfte der Siedlung zählt zum TW, ein Großteil der Häuser wird als Unterkünfte genutzt. Außerdem befinden sich auf dem Klinikgelände neben den Funktionsgebäuden für die Ärzt*innen, Physiotherapie und Verwaltung noch zwei Kinderhäuser, eine Scheune mit Bewegungsraum, ein Spielplatz, eine Küche mit Speisesaal, eine Lehrküche sowie das Café Westwind mit Konferenzraum. Weitere Infos gibt es unter https://therapeutikum-westfehmarn.de/. Read the full article
Die Jury fand viele lobende Worte
Beim Besuch der Schulpreisjury konnte die Inselschule Fehmarn (ISF) am gestrigen Donnerstag, dem 17. Februar 2022, zeigen, dass ihre digitalen Konzepte und die Umsetzungen des digitalen Lernens die Schülerinnen und Schüler für die Zukunft bestens vorbereiten. Unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern hatte die ISF die Jury empfangen, ihr die Schule präsentiert und Einblicke in den Unterricht gegeben.
Präsentation der Schule und Einblicke in den Unterricht
Bekanntlich ist die Inselschule als eine von elf Schulen für den Schulpreis Schleswig-Holstein 2022 nominiert, der unter dem Motto ,,Lernen aus der Pandemie“ steht. ,,Wir hatten die Gelegenheit, der Jury vielfältige Einblicke zu geben in das, was uns als Schule auszeichnet und worauf wir stolz sein können,“ resümiert Schulleiterin Michaela Krohn den Besuchstag. https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/wir-denken-zukunftsorientiert/
,,Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt, wir würden gern wiederkommen“
,,Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt, wir würden gern wiederkommen“ erklärte Jens Winkel vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein anschließend. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Landeseltern- und Landesschülervertretungen, des Bildungsministeriums sowie des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. In ihrer Rückmeldung zum Abschluss ihres Besuchs an der Inselschule fand die Jury viele lobende Worte.
Die finale Entscheidung fällt erst im Juni
,,Wir freuen uns über dieses ausschließlich positive Feedback“, erklärt Schulleiterin Michaela Krohn. ,,Uns war wichtig, dass wir authentische Einblicke in unser Schulleben geben.“ ,,Die Motivation stimmt hier einfach - und so hat unsere Schulgemeinschaft für den Besuch ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellen können. Allein das war schon preisverdächtig“, so stellvertretende Schulleiterin Nina Simon augenzwinkernd. Jetzt aber heißt es abwarten für die Inselschule, denn die finale Entscheidung fällt erst im Juni. Read the full article
Morgen nähert sich Orkantief "Zeynep"
Erneut ist Fehmarn mit einem „blauen Auge“ davongekommen, Sturm „Ylenia“ richtete bislang keine Schäden an. Die Integrierte Regionalleitstelle Süd verzeichnete seit dem gestrigen Mittwochabend (16. Februar 2022), 19 Uhr, bis heute, 9.30 Uhr, insgesamt 71 wetterbedingte Einsätze im Kreis Ostholstein. Die Zahl aller Einsätze lag im gleichen Zeitraum kreisweit bei 130.
In der Nacht zu Samstag nimmt der Wind zu
Am morgigen Freitag, dem 18. Februar 2022, nähert sich Deutschland mit „Zeynep“ von Westen her ein weiteres Orkantief. Der Südwestwind frischt im Tagesverlauf kräftig auf und soll am Nachmittag Sturmböen erreichen. In der Nacht zu Samstag nimmt der Wind weiter zu, erwartet werden Böen zwischen 100 und 120 km/h. Im Küstenbereich sind auch Orkanböen bis 135 km/h aus westlichen Richtungen laut Vorhersage nicht ausgeschlossen. Am Samstagmorgen zieht das Starkwindfeld ostwärts und der Wind lässt nach. Read the full article
"Versäumter Unterrichtstag wird nicht als Fehltag erfasst"
In Schleswig-Holstein ist das Sturmtief „Ylenia“ angekündigt, welches das Land vom heutigen Mittwochabend (16. Februar 2022) bis zum morgigen Donnerstagabend mit orkanartigen Böen überqueren soll. Deshalb betont das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: „In dieser Situation gilt für Schulen besonders, was generell bei extremen Witterungslagen gilt. Eltern, die für ihr Kind eine besondere Gefährdung auf dem Schulweg durch die Witterungs- und Straßenverhältnisse befürchten, können ihr Kind zu Hause behalten oder es vorzeitig vom Unterricht abholen. Der versäumte Unterrichtstag wird nicht als Fehltag erfasst. Bitte achten Sie heute und morgen auf Hinweise durch den Rundfunk und ihre örtlichen Medien sowie weitergehende Anordnungen der örtlichen Behörden.“ Generelle Hinweise zum Schulbesuch bei extremen Witterungslagen gibt es unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/Service/winterhotline/Winterhotline.html Read the full article
Schleswig-Holstein geht großen Schritt Richtung Normalität
Hotels Restaurants, Kultur- und Freizeitveranstaltungen sollen in Schleswig-Holstein ab 3. März wieder allen offen stehen. Voraussetzung ist dann nur noch, dass die Menschen über eine Schutzimpfung gegen Covid-19 verfügen, von einer Erkrankung genesen sind oder einen negativen Corona-Test vorweisen (3G-Regel). «Wir können weitgehende Schritte zur Normalität vornehmen», sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Dienstag in Kiel nach Beratungen der Landesregierung. Das sei durch das Votum des Expertengremiums gedeckt. Noch vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch gab die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP ihren Öffnungskurs bis 20. März bekannt. Mit einem Wert von 755,6 hatte das nördlichste Land mit Stand Dienstagmorgen weiterhin die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Die Koalition werde die Schritte auf jeden Fall umsetzen, sagte Günther. «Dahinter werden wir nicht zurückgehen.» Die Rahmenbedingungen in Schleswig-Holstein gäben das her. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) sprach von einem großen Schritt zur Normalität, ohne dabei leichtsinnig zu werden. Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) mahnte, die Gesellschaft müsse leben, mit dem Virus zu leben. Es werde nicht verschwinden. Günther sprach von einem «Wendepunkt». «Die Anstrengungen, die wir gemeinsam unternommen haben, zahlen sich in Schleswig-Holstein aus.» Angesichts der Impfquote und der Lage in den Kliniken könnten Einschränkungen zurückgenommen werden. Ab dem 20 März würden drinnen voraussichtlich nur noch Maskenpflicht und Hygieneregeln gelten. KONTAKTE: Bereits zum Wochenende werden die Kontaktbeschränkungen gelockert. So sollen bei privaten Treffen - auch in Restaurants - ab dem 19. Februar alle Beschränkungen wegfallen, wenn alle Teilnehmer geimpft oder genesen sind. Bislang gilt für solche Treffen eine Obergrenze von zehn Personen. Sind Ungeimpfte dabei, gilt künftig eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Menschen unter 18 Jahren sind ausgenommen. Bisher sind diese Treffen auf den eigenen Haushalt plus zwei Personen eines weiteren Hausstands beschränkt. 3G STATT 2G: Ab Anfang März entfallen in vielen Bereichen die bisherigen 2G- (Geimpft, Genesen) und 2G-Plus-Regeln (Geimpfte und Genese plus tagesaktueller Test oder Booster-Impfung). Ab dem 3. März gilt dort nur noch 3G. Das betrifft Gaststätten und Hotels, Freizeiteinrichtungen sowie die Kultur und körpernahe Dienstleistungen. Bei der Sportausübung entfällt die Beschränkung der Zahl der Wettbewerbsteilnehmer. Auch hier gilt dann 3G. DISKOTHEKEN: Ab 3. März dürfen Diskotheken öffnen - mit 2G plus. VERANSTALTUNGEN DRINNEN: Bei unter 500 Teilnehmern gilt ab 3. März 3G, draußen gibt es keine Vorgaben mehr für den Impfstatus. SPORTVERANSTALTUNGEN: Günther will die Bund-Länder-Beratungen zu Veranstaltungen ab 500 Menschen abwarten. Er werde sich für einen großen Schritt in Richtung Normalität stark machen, sagte er. Bei bis zu 25 000 Menschen seien keine Beschränkungen mehr notwendig. WEGFALL 3G: In einem dritten Schritt des Stufenplans soll ab 20. März in Bereichen wie der Gastronomie, dem Tourismus, Sport, der Freizeit und Kultur auch die 3G-Regel fallen. SCHULEN UND KITAS: Die Maskenpflicht soll an den Schulen spätestens zu Beginn der Osterferien Anfang April aufgehoben werden. «Das ist der späteste Zeitpunkt, den wir von heute an sehen», sagte Günther. In der Kita wird die Umfeldtestung eines Elternteils zunächst fortgesetzt. In der Schule werden Kohorten ab 3. März aufgehoben, Tests ab 20. März nicht mehr verpflichtend sein. WEITERE REGELN: Im Freizeit- und Kulturbereich sind ab Anfang März lediglich ein Hygienekonzept sowie punktuell Maskenpflicht und 3G erforderlich. Für Versammlungen und Religionsgemeinschaften entfallen Anfang März Teilnehmerbegrenzungen. Alternativ zu 3G kann auf die Besetzung von Plätzen im Schachbrettmuster zurückgegriffen werden. Die Unternehmensverbände begrüßten den Stufenplan. «Ministerpräsident Daniel Günther hat sich von Beginn an in der Pandemie als sehr guter Kapitän auf der Brücke des Schiffes gezeigt», erklärte UVNord-Präsident Philipp Murmann. Er sprach von einer echten Perspektive für Wirtschaft und Gesellschaft. Auch die IHK Schleswig-Holstein lobte: «Gerade in besonders betroffenen Branchen sorgen die festen Termine und der angekündigte Wegfall nahezu aller Einschränkungen zum 20. März für Optimismus», sagte IHK-Präsident Hagen Goldbeck. «Der Stufenplan kann die lang ersehnte Rückkehr zur Normalität bedeuten.» Nach Ansicht des Kieler Ökonomen Holger Görg führen Lockerungen der strengen 2G-Corona-Regeln für Handel und Gastronomie aber nicht zwangsläufig zu besseren Geschäften. Früheren Aussagen des amtierenden Chef des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zufolge könne der Umsatz sinken, weil ein Zugang für Ungeimpfte oder Ungetestete mehr potenzielle Kundinnen und Kunden abschreckt, die sich dann nicht mehr sicher fühlen. Dagegen kritisierte SPD-Fraktionschefin Serpil Midyatli den Lockerungskurs und mahne zur Vorsicht. «Daniel Günther hat in der Vergangenheit häufig zu früh Lockerungen eingeläutet, um sie dann doch wieder zurücknehmen zu müssen», sagte Midyatli. «Ich befürchtete, dass wegen des aufziehenden Landtagswahlkampfes Daniel Günther immer mehr der Versuchung erliegt, Lockerungen über das vernünftige Maß in Aussicht zu stellen.» SSW-Fraktionschef im Landtag, Lars Harms, sagte zu den Plänen: «Ein logisch nachvollziehbarer Drei-Stufen-Plan hätte für uns so ausgesehen: Ab dem Wochenende überall nur noch 3G. Dann nur noch Maskenpflicht und am Ende fallen dann auch die Masken.» Read the full article
Muttertagskonzert mit Bigband auf Fehmarn geplant
Der Kreisseniorenbeirat Ostholstein hat jetzt in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit den Ortsbeiräten sein Jahresprogramm 2022 vorgestellt - ein echtes Highlight wird es auch auf Fehmarn geben: Am Sonntag, dem 8. Mai, wird die Bigband der Uni Kiel ab 14 Uhr das Publikum in Petersdorf bei einem „Muttertagskonzert“ mit schmissigen Klängen unterhalten.
Verkehrssicherheitstag und Ehrenamts-Regionalkonferenz
Außerdem sind neben den Sitzungen des Kreisseniorenbeirates mit verschiedenen interessanten Themen unter anderem ein Verkehrssicherheitstag, ein Dankeschön-Konzert mit der Bigband der Uni Kiel sowie eine Ehrenamts-Regionalkonferenz geplant. Den Abschluss bildet schließlich im Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes mit Adolf Bauer, Bundesgeschäftsführer des SoVD.
Wilfried Lühr, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats Ostholstein und Francesca Caci Jahn, Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Fehmarn. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF (Archiv)
Das vollständige Programm gibt's auf der Internetseite des Kreises
„Die Termine stehen leider erneut unter einem ausdrücklichen Corona-Vorbehalt“, betont der Vorsitzende des Kreissenioprenbeirats Ostholstein, Wilfried Lühr. „Auch im letzten Jahr mussten leider einige Veranstaltungen coronabedingt abgesagt werden, zuletzt auch der Ehrenamtstag mit Dr. Heiner Garg im Dezember.“ Das vollständige Programm und weitere Informationen zur Arbeit des Kreisseniorenbeirates gibt es auf der Internetseite des Kreises Ostholstein. https://www.kreis-oh.de/Seniorenbeirat https://uni-big-band-kiel.de/ Read the full article
In 10 Minuten war alles vorbei
Eine überschaubare Tagesordnung war es, über die die Stadtvertretung Fehmarn in ihrer außerordentlichen Sitzung am heutigen Dienstagabend, dem 15. Februar 2022, in der Inselschule zu beraten hatte. Lediglich über zwei Tagesordnungspunkte musste abgestimmt werden, Diskussionsbedarf bestand nicht. So war in zehn Minuten alles vorbei - wobei gut die Hälfte der Zeit auf die Einwohnerfragestunde fiel.
"Der Burger Staakensweg ist eine Rennstrecke"
Diese nutzte Siegfried Göller. Er kritisierte, dass der Burger Staakensweg eine „Rennstrecke“ geworden sei, seit der Sanierung sei die Raserei noch schlimmer geworden. „Vor Jahren gab es mal eine Digitalanzeige, aber die ist seit rund drei Jahren außer Betrieb.“ Bürgermeister Jörg Weber erläuterte, dass es sich hierbei um ein privates Gerät handle, sah aber Handlungsbedarf: „Wir können das ab Ostern mal selbst initiieren.“ Auch über die Fällung der Baumallee in der Burger Mathildenstraße äußerte der Einwohner sein Unverständnis. Jörg Weber verwies erneut darauf, dass die Standsicherheit der Bäume gefährdet war und sie bei Sturm umzukippen drohten. Lediglich Göllers Frage nach der geplanten Umgehungsstraße konnte der Bürgermeister nicht spontan beantworten. Ein Thema, das sicher demnächst noch einmal zur Sprache kommen wird. https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/29-baeume-werden-in-der-mathildenstrasse-auf-fehmarn-gefaellt/
Wahlen der Gemeinde-und Kreisvertretungen
Im nächsten Jahr finden die Wahlen der Gemeinde-und Kreisvertretungen statt. Hierfür muss ein Gemeindewahlausschuss gebildet werden. In der Stadt Fehmarn besteht dieser aus dem Bürgermeister als Gemeindewahlleiter und Vorsitzender sowie aus acht Beisitzerinnen und Beisitzern. Sie mussten heute Abend durch die Stadtvertretung gewählt werden, wobei möglichst die im Wahlgebiet vertretenen Parteien und Wählergruppen berücksichtigt werden sollen.
Änderung der Hauptsatzung wird notwendig
Zu Beisitzern wurden einstimmig Heinz Jürgen Fendt und Manfred Schramm (SPD), Werner Ehlers und Josef Meyer (CDU), Gert Jacobsen (FWV), Carsten Micheel und Detlef Scheel (Grüne) sowie Ingeborg Rietzrau (FDP/WUW) zur Beisitzerin gewählt. Zu ihren Stellvertreter*innen wurden ebenso einstimmig Jutta Liebke Guttzeit und Uwe Hardt (SPD), Hans-Peter Rickert und Manfred Harländer (CDU), Klaus HInrich Witt und Claudia Parge (FWV), Erik Fockel (Grüne) sowie Marga Sölter (FDP/WUW) gewählt. Künftig wird diese Wahl an den Hauptausschuss übertragen, dafür sprachen sich mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen (Andreas Herkommer und Gunnar Gerth-Hansen, SPD) die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter Fehmarns aus. Die hierfür notwendige Änderung der Hauptsatzung der Stadt Fehmarn soll in einer der folgenden Sitzungen der Stadtvertretung beschlossen werden.
Zwei außerordentliche Sitzungen folgen bereits am 28. Februar
Bereits am 28. Februar 2022 (Montag) stehen zwei weitere außerordentliche Sitzungen der Stadt Fehmarn auf dem Programm, in denen es um die Vermietung von Ferienraum gehen wird. Um 18 Uhr tagt der Bauausschuss in der Inselschule, im Anschluss daran tritt um 19 Uhr die Stadtvertretung erneut zusammen, gab Bürgermeister Jörg Weber bekannt. Read the full article
Sicherheit geht vor
Sicherheit geht vor: "Aufgrund der Wettervorhersage mit Sturm und Wind können die Arbeiten an der Fehmarnsundbrücke nicht wie geplant von Donnerstag, 17. Februar, 17 Uhr, bis Montag, 21. Februar 2022, um 6 Uhr stattfinden. Die Arbeiten sollen, wenn möglich, um eine Woche verschoben werden", informiert eine Sprecherin der Bahn. Damit entfallen vorerst die Einschränkungen für den Straßenverkehr. Der neue Termin wird rechtzeigig bekanntgegeben, bittet sie um Verständnis. https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/temporaere-einschraenkungen-fuer-den-strassenverkehr-2/
Brückensperrungen sind möglich
Hier sei noch einmal darauf hingewiesen: Es ist zu beachten, dass die Fehmarnsundbrücke ab einer Windstärke von 9 Beaufort (Bft) für leere LKW und Wohnwagengespanne gesperrt ist. Ab einer Windstärke von 12 Bft ist sie für alle Fahrzeuge gesperrt. Die minimale Dauer einer Sperrung beträgt zwanzig Minuten, wenn nach zehn Minuten eine weitere Böe von über 12 Bft gemessen wird, verlängert sich die Wartezeit automatisch. Als Ausweichmöglichkeit für Fahrzeuge stehen bekanntlich jeweils vor der Fehmarnsundbrücke Parkplätze zur Verfügung. https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/vollsperrung-lkw-kippt-auf-fehmarnsundbruecke-richtung-fehmarn-um/ Read the full article
Maschinenausfall: Fahrgastschiff „Karoline“ vor Fehmarn gerettet
Einsatz für den Seenotrettungskreuzer BREMEN
Gegen 14:30 Uhr war der Seenotrettungskreuzer BREMEN vor Fehmarn im Einsatz. „Sieben Seemeilen nordöstlich Staberhuk war die Maschine des 28 Meter langen Fahrgastschiffes „Karoline“ ausgefallen“, so die Seenotretter (DGzRS) in einer Meldung.
Motor fällt auf Überführungsfahrt vor Fehmarn aus.
Seenotrettungskreuzer BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbruechiger (DGzRS) Der Havarist befand sich auf einer Überführungsfahrt und war auf dem Rückweg von einer Werft nach Burgstaaken. Deshalb waren lediglich zwei Besatzungsmitglieder an Bord. Die BREMEN schleppte die etwa gleich lange „Karoline“ sicher bis zu ihrem angestammten Liegeplatz in Burgstaaken. Read the full article
11 bis 12 Bft werden erwartet
Die Erinnerung an Sturm Nadia ist noch frisch, jetzt gibt es wieder eine Sturmwarnung für Schleswig-Holstein. In der Nacht zu Donnerstag, dem 17. Februar 2022, wird von Westen eine rasche Windzunahme mit orkanartigen Böen oder Orkanböen mit Stärken von elf bis zwölf Beaufort (Bft) aus Südwest bis West erwartet. Dies gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bekannt. Die Sturmwarnung gilt vorerst vom morgigen Mittwoch, dem 16. Februar 2022, 22 Uhr, bis Donnerstag, 22 Uhr. Bereits ab heute Abend treten Windböen aus südwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten um 55 km/h auf (7 BfT). https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/der-tag-nach-sturm-nadia-367-einsaetze-allein-im-kreis-ostholstein/
Von Freitag auf Samstag kann es erneut stürmisch werden
Am Donnerstag muss dann tagsüber verbreitet mit schweren Sturmböen bis zu orkanartigen Böen (10 bis 11 Bft) aus West gerechnet werden, exponiert kann es zu Orkanböen (11 - 12 Bft) kommen. Im Verlauf der Nacht zu Freitag wird der Wind zunächts schwächer. Der DWD weist jedoch darauf hin, dass von Freitag auf Samstag ein weiterer schwerer Sturm oder eine Orkanlage nicht ausgeschlossen werden kann. Diese Entwicklung ist jedoch noch unsicher.
Auch die Sturmflutgefahr steigt an
Auch die Sturmflutgefahr steigt an. Da am morgigen Mittwoch auch noch Vollmond ist, kann die Sturmflut höher ausfallen. Der Deutsche Wetterdienst spricht von einem Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential und empfiehlt: „Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen in den kommenden Tagen mit besonderer Aufmerksamkeit. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen.“ https://www.wettergefahren.de/warnungen/warnsituation.html Hinweise zum richtigen Verhalten bei Unwetter gibt die Freiwillige Feuerwehr Burg auf Fehmarn: http://www.ff-burg.de/index.php/verhalten-bei-unwetter.html Read the full article
"Fehmarn muss für Kinder und Jugendliche attraktiver werden"
„Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr im Kinder- und Jugendparlament viel schaffen - auch, wenn die Corona-Zahlen hoch sind.“ Denn Pläne gibt es genug: „Wir wollen noch aktiver sein, mehr Veranstaltungen durchführen“, wünschen sich Vorsitzende Leah Schmidt und ihr Stellvertreter Nico Sascha Paulsen. Dazu sollen die Kinder und Jugendlichen der Insel befragt werden, welche Wünsche sie haben. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht: „Vielleicht können wir ein Festival durchführen, bei denen Kinder und Jugendliche, die eine eigene Band haben, ihre Arbeit vorstellen und sich etablieren können. Eventuell am Strand - in Verbindung mit Volleyball und Strandfußball, mit grillen und einem Getränkestand.“
Event am Strand, Juniorwahl und das Projekt sicherer Schulweg
Schon seit zwei Jahren läuft bekanntlich das Projekt „Querung Niendorfer Platz“ - bislang pandemiebedingt ohne Erfolg. Hier hofft das KiJuPa, in diesem Jahr dem Land genaue Zahlen präsentieren zu können, damit die Sicherheit auf dem Schulweg gewährleistet ist. Auch die Teilnahme an der „Juniorwahl“, dem landesweiten Schulprojekt zur Landtagswahl 2022, steht auf dem Programm. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler einen tieferen Einblick in die Themen und Abläufe der Landtagswahl am 8. Mai 2022. Durch einen simulierten Urnengang werden sie praxisnah auf ihre erste Wahl vorbereitet und zur Teilnahme motiviert. https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/einstimmig-leah-schmidt-bleibt-an-der-spitze-von-fehmarns-kijupa/
Leah Schmidt, Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Fehmarn, zeigt großes ehrenamtliches Engagement. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Leah Schmidt interessiert sich "generell für Jugendpolitik"
„Ich engagiere mich generell in der Schule“, setzt die achtzehnjährige Leah Schmidt klare Prioritäten. Neben dem Vorsitz im Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa), der besonders viel Zeit in Anspruch nimmt, ist sie auch in der Schülervertretung der Inselschule tätig. Außerdem spielt sie Badminton und fotografiert gerne. Seit Anfang 2018 interessiert Leah Schmidt sich bereits „generell für Jugendpolitik, ich engagiere mich auch für den Ferienpass und im Jugendcafé als Teamerin“, da war die Mitarbeit und schließlich der Vorsitz im KiJuPa nur ein weiterer logischer Schritt.
Auch für Nico Sascha Paulsen ist es bereits die zweite Amtszeit
Stellvertretender Vorsitzender Nico Sascha Paulsen ist gerade 16 geworden. Er ist in Staberdorf auf Fehmarn verwurzelt, „dort helfe ich meiner Tante ganz viel im landwirtschaftlichen Betrieb. Gerade mache ich den Jagdschein und auch den Trecker-Führerschein“, erzählt er. Durch die Aktion „Pimp my island“ wurde Mitte 2019 sein Interesse am Kinder- und Jugendparlament geweckt: Inseljugendpfleger Michael Likus schlug ihm die Mitarbeit vor, blickt er zurück. Wie für Leah ist es auch für ihn bereits die zweite Amtszeit, „es hat einfach Spaß gemacht.“
Nico Sascha Paulsen, stellvertretender Vorsitzender des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Fehmarn. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Ehrenamtliches Engagement? Na klar!
Leah Schmidt kann sich durchaus vorstellen, auch nach der Schule politisch aktiv zu sein. Auf jeden Fall will sie sich während ihres Studiums ehrenamtlich im sozialen Bereich engagieren. „Aber erst einmal liegen noch anderthalb Jahre Schule vor mir. Natürlich ist alles noch nicht dingfest, aber langsam mache ich mir Gedanken, wo es überhaupt hingehen soll.“ Ein Studium der Psychologie würde sie interessieren, „aber das ist schwer zu erreichen, da ist der Durchschnitt sehr hoch, vielleicht studiere ich mein Lieblingsfach Geschichte oder Medienwissenschaften.“
"Ich kann mir gut vorstellen, weiter politisch aktiv zu sein"
Auch Nico Sascha Paulsen fasst nach der Schule ein Studium ins Auge, konkret Landwirtschaft und Energiewirtschaft: „Wahrscheinlich in den Niederlanden. Danach wil ich den landwirtschaftlichen Betrieb meiner Tante übernehmen“, hat er schon sehr genaue Vorstellungen, wie seine Zukunft aussehen soll. „Ich kann mir gut vorstellen, dann weiter politisch aktiv zu sein, entweder auf Fehmarn oder auch auf Landesebene.“
"Manchmal habe ich das Gefühl, Fehmarn entwickelt sich wie ein zweites Sylt"
Und was wünschen sich die Beiden persönlich für die Zukunft der Jugend Fehmarns? Nico Sascha Paulsen sieht Chancen für Fehmarn in Windkraft und Wasserstoff. Dringend erforderlich sei der Ausbau der Infrastruktur: „Nach Katharinenhof führt kein Gehweg, bei Tempo siebzig kann das schon gefährlich werden. Und einige Radwege sind schon ziemlich durch, die müsste man auch mal angehen“, überlegt er weiter. Ein Problem sieht der Sechzehnjährige in den „enormen Grundstückspreisen. Durch den Touristenboom sind die so gestiegen, dass kaum einer sich die noch leisten kann.“ Auswärtige, die die Immobilien als Feriendmoizil nutzen, würden die Einheimischen einfach überbieten: „So verliert man Leute, die hier wohnen und arbeiten wollen, aber einfach nicht mehr mithalten können mit den Ferienbetrieben. Ich habe manchmal das Gefühl, Fehmarn entwickelt sich wie ein zweites Sylt. Das sollte man einschränken.“
Nico Sascha Paulsen und Leah Schmidt haben beide ihre zweite Amtszeit im KiJuPa angetreten. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
"Im Vergleich zu Heiligenhafen und Großenbrode hat die Insel abgebaut"
„Mehr Events, die alle Altersgruppen ansprechen. Auf dem Burger Marktplatz gibt es viele Veranstaltungen, aber die Vermischung der Altersgruppen fehlt“, findet Leah Schmidt. Sie würde sich einen regeren Austausch wünschen zwischen der Jugend und älteren Menschen, „so dass Vorurteile abgebaut und Gemeinsamkeiten festgestellt werden. Wir brauchen Events, die die Attraktivität von Fehmarn wieder mehr steigern“, fordert sie. „Da hat die Insel im Vergleich zu Heiligenhafen und Großenbrode in den letzten Jahren abgebaut. Wir vom Kinder- und Jugendparlament haben schon die Möglichkeit, da etwas zu ändern“, gibt sie sich hoffnungsvoll.
"Fehmarn hat viel Potenzial, mehr aus sich zu machen"
„Ich glaube, Fehmarn hat viel Potenzial, mehr aus sich zu machen“, fährt Leah Schmidt fort. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Stadt sich zu sehr auf den Tourismus beschränkt. Klar ist das unser Hauptstandbein, aber man sollte mehr für Einheimische machen. Auch davon könnte der Tourismus schließlich profitieren“, gibt Leah Schmidt zu bedenken. „Mir fehlt da ein bisschen der Austausch. Man muss mehr Kommunikation schaffen. Vielleicht in Form von Umfragen. Oder man holt sich Anreize aus anderen Städten, was dort zur Attraktivitätssteigerung geführt hat. Ich hoffe darauf, dass die Zeit das zeigen wird.“
"Die Stadt nimmt sich unsere Ideen sehr zu Herzen"
Viele Jugendliche würden die Insel nach der Schule verlassen - nicht nur aus beruflichen Gründen, sondern auch „weil hier wenig los ist für die Jugend“, ergänzt die Vorsitzende. „Fehmarn muss für Kinder und Jugendliche attraktiver werden.“ Glücklicherweise sei die Kommunikation zwischen KiJuPa und Stadtvertretung sehr gut, betont sie: „Die Stadt nimmt sich unsere Ideen und Anreize sehr zu Herzen und macht was draus, ich denke, dass das auch in Zukunft weiter so stattfinden wird“, zeigt sich Leah Schmidt erfreut. Read the full article
Mit 2,01 Promille im Klein-Lkw auf Fehmarn unterwegs
Am vergangenen Wochenende kam es im Kreis Ostholstein und in Lübeck zu insgesamt mindestens neun Trunkenheitsfahrten und Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss. Die Fahrer erreichten Atemalkoholwerte im Bereich von 1,4 bis 2,69 Promille.
Fahrzeug wurde in leichten Schlangenlinien geführt
Gegen 12 Uhr am Samstag (12. Februar 2022) befuhr der Fahrer eines polnischen Klein-Lkw die B207 und im weiteren Verlauf die Fehmarnsundbrücke. Verkehrsteilnehmer hatten der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass das Fahrzeug immer wieder in leichten Schlangenlinien geführt wurde. Der 35-jährige Ukrainer konnte in Puttgarden durch die Polizei Fehmarn angehalten und kontrolliert werden. Bei einem Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von 2,01 Promille. Eine Blutprobe wurde dem Mann entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt, eine Sicherheitsleistung von 500 Euro wurde einbehalten und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Der Lkw konnte am Kontrollort abgestellt werden.
Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr
Am Sonntag (13. Februar 2022) gegen 19 Uhr musste die Polizei Stockelsdorf zu einem Einsatz nach Ahrensbök fahren. Zeugen hatten einen alkoholisierten Pkw-Fahrer an einer Tankstelle festgestellt. Bei einem Alko-Test erreichte der 31-jährige Ostholsteiner einen Wert von 2,69 Promille. Aufgrund des Wertes wurde die Entnahme einer Blutprobe bei dem Fahrer angeordnet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und der Fahrzeugschlüssel zunächst sichergestellt. Das Fahrzeug konnte auf dem Tankstellengelände verbleiben. Der Mann muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.
Zwei Unfälle mit E-Scootern in Lübeck
Am Samstagnachtmittag gegen 16 Uhr kam es in der Jonny-Felgenhauer-Straße in Lübeck gleich zu zwei Unfällen mit E-Scootern. Erst stürzte ein alkoholisierter 25-jähriger Mann alleinbeteiligt und verletzte sich schwer. Der Lübecker wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Sein 27-jähriger Begleiter stürzte mit seinem E-Scooter noch vor den eingesetzten Polizeibeamten des 2. Reviers. Durch den Sturz erlitt der Ostholsteiner leichte Verletzungen. Ein Alko-Test ergab bei ihm einen Wert von 1,43 Promille. Den beiden Männern wurde jeweils eine Blutprobe entnommen und ein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ob der erste Fahrer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, muss noch geklärt werden. Das 2. Polizeirevier ermittelt in beiden Sachverhalten wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr. Die E-Scooter konnten vor Ort stehen bleiben.
Auch beim E-Scooter gelten die Promillegrenzen
Hinweis der Polizei: Ein E-Scooter wird rechtlich als Kraftfahrzeug eingestuft, weshalb auch hier die Promillegrenzen gelten. Das bedeutet, dass ab 0,5 Promille Bußgelder, Punkte und Fahrverbote verhängt werden können. Ab einem Wert von 1,1 Promille oder bei 0,3 Promille mit Ausfallerscheinungen kommen sowohl eine Strafbarkeit als auch der Führerscheinentzug in Betracht.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Nur etwa 30 Minuten später musste das 2. Revier erneut zu einem Unfall in Lübeck ausrücken. Gegen 16:30 Uhr am Samstag (12. Februar 2022) teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass er beobachtet habe, wie eine Frau mit ihrem Opel nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen Zaun gefahren sei. Anschließend habe die Fahrzeugführerin ihre Fahrt fortgesetzt und sich vom Unfallort entfernt. Die Hinweise des Zeugen führten die Polizisten auf die Spur einer 43-jährigen Lübeckerin. An ihrer Wohnanschrift wurde der beschädigte Pkw festgestellt. Bei der Fahrerin konnte Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein Test ergab 2,04 Promille. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Es wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Read the full article
Einsatz für mehrere Feuerwehren am Sonntag auf Fehmarn
Brennender Mülleimer in Klausdorf
Am Sonntagabend um 21:31 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bannesdorf zu einem Mülleimerbrand an den Strand nach Klausdorf gerufen. „Ein Passant hatte das Feuer zuerst vom Presen aus beobachtet“, sagt Ortswehrführer Tobias Domke der OHP im Gespräch. „Er fuhr dann zunächst zum Parkplatz nach Klausdorf, um seine Einschätzung zu kontrollieren und alarmierte dann die Feuerwehr:“
Feuerwehr Bannesdorf mit einer Gruppe am Einsatzort
Mit einer Gruppe rückte die Bannesdorfer Wehr dann aus und löschte den brennenden Mülleimer mit einem C-Rohr ab, so Domke. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz dann auch schon wieder beendet.
Einsatz für die Feuerwehren Westfehmarn, Dänschendorf und Landkirchen
Etwas früher am Abend um 18:10 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Westfehmarn, Dänschendorf und Landkirchen samt Gemeindewehrführung, Rettungsdienst und Polizei nach Petersdorf alarmiert. Hier löste eine Brandmeldeanlage in einem Mehrfamilienhaus aus. Vor Ort brauchten die Einsatzkräfte dann aber nicht tätig werden, die Anlage löste durch einen technischen Defekt aus, teilte die Wehr Westfehmarn mit. Read the full article
Die AWO Fehmarn lädt zum Petersdorfer Frühstück
Die AWO Fehmarn startet mit dem Petersdorfer Frühstück: Am kommenden Donnerstag, dem 17. Februar 2022, bietet die AWO Fehmarn wieder ein Frühstück in der Alten Schule in Petersdorf an. Das Angebot richtet sich an alle, die sich gerne in geselliger Runde treffen wollen. Die Mitgliedschaft bei der AWO ist keine Voraussetzung. Das Petersdorfer Frühstück findet jeden dritten Donnerstag eines Monats von 9 bis 11 Uhr statt. Auf Wunsch holt die AWO die Teilnehmer*innen von Zuhause ab und bringt sie im Anschluss an die Veranstaltung wieder nach Hause. Anmeldungen nimmt Steffi Schmahl-Krause unter der Rufnummer 0 43 71 - 505 80 66 entgegen. Read the full article
KMK-Präsidentin Prien deaktiviert ihren Twitter-Account
Nach Wirbel über eine Äußerung auf Twitter hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien, ihren Account in dem Dienst vorläufig deaktiviert. «Ich nehme mir einige Wochen Zeit, um darüber nachzudenken, ob und wie ich Twitter als Medium weiter zur Kommunikation nutze», begründete die CDU-Politikerin am Montag diesen Schritt. Bei ihren Terminen im Land, in den Schulen, mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedenster Interessen erlebe sie eine andere Kultur. «Auch kritisch und mit anderen Vorstellungen von den richtigen Lösungen, aber zivilisiert und mit Respekt im Umgang und an guten Lösungen interessiert.» Wer sie erreichen wolle, dem stehe sie weiter über viele Wege zur Verfügung. Auf Twitter hatte zuvor eine Äußerung der KMK-Präsidentin im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie für Aufregung gesorgt. Eine Nutzerin schrieb dort: «Wir haben in den letzten 4 Wochen 17 tote Kinder gehabt. 17 - in VIER Wochen. Und es geht immer schneller. Bis Oktober 21 hatten wir 27 tote Kinder, seit Oktober 38. Also in 4,5 Monaten mehr als in 18 Monaten. Insgesamt sind 65 Kinder verstorben. FÜNFUNDSECHZIG». Darauf antwortete Prien am Freitagabend: «Bitte differenzieren: Kinder sterben. Das ist extrem tragisch. Aber sie sterben mit COVID_19 und nur extrem selten wegen COVID_19.» Auf Priens Antwort folgten zahlreiche - teils auch beleidigende - Reaktionen. Viele warfen der Politikerin Empathielosigkeit vor und verlangten eine Entschuldigung. Der Hashtag #Prienruecktritt trendete. Read the full article