Wie verstehen, was
ich nicht sehen
will, still
bleibst du;
Nur zu,
sprich dich aus.
Woraus ist dein
Herz gemacht?
Welche Macht
hast du ĂŒber mich?
Ich verhindere dich.
Nicht?

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@probuehne
Wie verstehen, was
ich nicht sehen
will, still
bleibst du;
Nur zu,
sprich dich aus.
Woraus ist dein
Herz gemacht?
Welche Macht
hast du ĂŒber mich?
Ich verhindere dich.
Nicht?
Weich, wirklich weich,
wenn vielleicht,
wann auch immer,
wessen Schimmer,
wer mich trifft,
im Herz meines Herzens;
Das Licht durch Kerzen
Kerzenlicht,
das sich in deinen Augen bricht;
Werden wir ihnen glauben?
Den Augen, die nach vorne schau'n?
Den Blicken, die noch glauben wollen?
Wörter werden Wirklichkeit,
Herzen hegen Einsamkeit.
Wir stellen uns nicht ein
auf den Anfang
vom Ende einer AuffĂŒhrung,
die an der DurchfĂŒhrung
scheiterte
ihren Horizont
nie erweiterte,
weil ihre Schauspieler,
die zur Schau Spieler
den Vorhang als Scheuklappen
verstanden und gebannt
in's Publikum schauen,
wÀhrend sie
ihren Text verhauen
und vor lauter Eitelkeit
sprachen sie lauter
bis zur Heiserkeit
und ohne Stimme konnten sie
die Schaulustigen nicht mehr
warnen, nicht verwarnen
sich besser zu gebaren
und die Erde vor ihnen selbst
zu verwahren - wann?
Wer sich verfÀngt,
erhÀngt die Leidenschaft,
die ohne Greu'l
sich neu entfacht und
bedacht, wenn sie bedenkt,
dass ein Geschenk
sich selbst vergiebt
und neu verliebt.
Septemberwind
TĂ€glichkeiten sind Möglichkeiten des Besinnen und Ausklingen. So wie Bohnen sich nur im Boden lohnen, wollen Geister, wie ihre Meister stĂ€ndig ins Licht, als fĂŒrchten sie sich vor dem Schatten eines Baumes, der den Launen seiner BlĂŒten, die sich bunt vertĂŒten, nicht zu verhĂŒten weiĂ und der ewige Kreis aus FleiĂ und MuĂe tut keine BuĂe, tut sich im Mond verklagen und wartet auf morgige Gaben.
Am Tag nach dem Tag als sich der Tag zu alltĂ€glich war sah ich einen Weg wo vorher nur ein Holzpfad war und mit dem Stab in einer Hand eingehĂŒllt in warmen Gewand durfte ich barfuĂ die Kiesel spĂŒren die mir heute noch die Haut berĂŒhren; Kam ich vom Pfad ab sah ich dort Menschen gehen und blieb doch am Hang alleine stehen; Wer im Leben badet geht vor, geht mal zurĂŒck der Schritt macht nicht verrĂŒckt es ist die Umgebung die den Wanderer verzĂŒckt.
Ein Pfeil ins Blaue
Es ist immer ein geworden sein werden in den SphĂ€ren in den Ăhren die sacht wogen; Hat sich der BogenÂ ĂŒberspannt? Die Sonne blendete mich als ich mein Ziel Dich betrachtete und verachtete dass nur der Pfeil ins Blaue prescht den man frei fliegen lĂ€sst sonst ist es umsonst geschehen der Zeiger will stets weiter drehen; Das Licht es ist matt geworden ich habe deinen Stern beschworen was ist wird im Nichts geboren und erinnert sich nicht.
Wiedersehen
Ich lieĂ mich fangen und schritt zurĂŒck lieĂ mich fangen vom Augenblick; Augenblick du bist so schön werdâ ich dich je wiedersehen?
Ich lieĂ mich treiben und schwamm zurĂŒck schwamm zurĂŒck zum Augenblick; Augenblick du bist so schön wirst du mich je wiedersehen?
Du lieĂt mich frei kamst nie zurĂŒck nicht mal fĂŒr einen Augenblick; Augenblick du warst zu schön werden wir uns wiedersehen?
Ich verspreche dir die Welt in Teilen die sich bald zu einem Ganzen vereinen; Und wenn du etwas geduldig bist und mir am Morgen die Nase kĂŒsst lege ich dir mein Herz zu deinen FĂŒĂen ab und schaufel meiner Sucht ein Grab des Friedens denn die Suche die ich suchte ist vorbei â wir sind jetzt Zwei Liebende, die lieben zu den Sternen zu fliegen.
Er wollte ihr auĂer sich ein Leben, das fĂŒr sich reich ist bieten; Doch sie wollte mehr und zu bleiben fiel dann beiden schwer; Einen Mantel hatte er ihr aus Wolken geflochten die den Himmel lieber mochten; wo sie ihre HĂ€nde nicht in die Taschen stecken konnte und ersonnte ihm an ihrer statt den Mond zu schenken der trotz Bedenken den Liebestanz verfolgte und eigentlich nur seine Ruhe wollte.
Hinter dem Horizont
In der Liebe gehe ich meist weiter als alle Anderen die nur bis zum Horizont wanderten;
Dahinter gibt es kein Licht mehr das einem den Weg leuchtet kein Kirchturm der einem die Richtung deutet;
Dort ist man auf sich allein gestellt und wenn einem das nicht gefÀllt darf man nicht so weit gehen und bleibt lieber hinter seinen TrÀumen stehen.
Die Welt schultern
Sie schulterte vor vielen Jahren die Welt und gab sich dem Gedanken hin was ganz besonderes zu sein;
Die Tage zogen rasch vorbei und eins, zwei, drei die Schultern kamen frei;
Wie genau, das weià ich nicht nur, dass ihr Gesicht heute viele Falten trÀgt und spÀt sah sie ein die Welt auf ihren Schultern, schulterte nun sie.
GedankengefĂŒhle
Was ich fĂŒhle ist was ich unter meiner Haut spĂŒre und manchmal wenn du mich berĂŒhrst steht mir der Sinn frei;
Was ich denke wandert manchmal in mein Herz und auch wenn ich versuche das GedankengefĂŒhl auseinander zu nehmen sind sie gerne Zwei und haben mich dabei;
GefĂŒhle sind an sich stĂ€rker weil das Herz trĂ€ger und das Hirn reger produziert; Doch manchmal setzt der Geist aufâs schnellere GefĂ€hrt und muss dann lange warten bis das langsamere hinterher zieht ob es auch den Weg sieht? Sogar blind und gehörlos kann es den Geist noch riechen sonst mĂŒsste der noch zurĂŒck kriechen.
Kerzenschein
Zeit heilt Wunden der VergĂ€nglichkeit die sich in unsere Worte schreibt; Doch die Taten und das Warten auf ein Gestern ohne Schwestern im heutigen Morgen oder morgigen Abend ist, was mich labend doch bestĂ€ndig in einen dunklen Winkel treibt wo das endliche Herz nicht in die Stille weist wo sich stĂŒndlich begĂŒnstigt was vormals schon gĂŒnstig dem BegĂŒnstigten teuer zu stehen kam; So sahen es zumindest die Apologeten, die den Propheten ihre Weisungen in Gaben gaben um dem schalen Wissen beflissen immer zu Dienste zu sein; Die Zeit weilt im Kerzenschein.
Wie bitte?
Wie lĂ€sst es sich in Worte fassen ich kann es nicht beim Alten lassen und dich fĂŒr deinen Fortgang hassen;
Wie lĂ€sst es sich fĂŒr sich verstehen dass wir uns niemals wiedersehen und trotzdem in die Augen sehen und mit dem Leben allein umgehen;
Wie lÀsst es sich nun weiterleben ohne tÀglich aufzugeben und einen neuen Teppich weben um mich zu den Sternen zu heben nach neuen Ufern aufzustreben;
Wie lÀsst es sich in Worte fassen dass Du mir aus den Menschenmassen gefolgt bist in die dunklen Gassen um mich am Herzen anzufassen und dort dann halbnackt stehen zu lassen;
Wie lĂ€sst es sich erklĂ€ren dass wenn wir Liebe ehren ihr nicht den Schluss verwehren ihr nicht den RĂŒcken kehren sie wird die Zeit abwehren;
Eden oder schiefer Gang
Ich hatte Lust dich zu wollen doch nach den tollen Tagen war mein Magen wund von wild schlagenden SchmetterlingsflĂŒgeln die mich zitronengelb betrĂŒgen;
Von Wollen kann keine Rede sein wenn sich das linke Bein ĂŒber das rechte schlĂ€gt und lustig mir den Gang verdreht der Hahn noch vor dem Morgen krĂ€ht und Lust faul im Garten Eden weht fĂŒr Hoffnung ist es nie zu spĂ€t.
Egal
wie fern ich dir bin ich bin stets weiter weg von mir selbst hier in meiner Haut die mir vertraut und furchtbar fremd zugleich ist, bist Du das, was mich von mir entfremdet, die Schicht die zu dicht an meinem Herzen ist dich bei jedem Schritt vermisst; Wirst Du mir jemals aus dem Kopf gehen? Damit ich vergehend verstehen kann, warum ich aus der Haut fahre und fĂŒr dich andere Farben trage obwohl es dir ziemlich klĂ€glich einmalig fast fahrig egal ist.