Wie verstehen, was
ich nicht sehen
will, still
bleibst du;
Nur zu,
sprich dich aus.
Woraus ist dein
Herz gemacht?
Welche Macht
hast du über mich?
Ich verhindere dich.
Nicht?

★
"I'm Dorothy Gale from Kansas"

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@probuehne
Wie verstehen, was
ich nicht sehen
will, still
bleibst du;
Nur zu,
sprich dich aus.
Woraus ist dein
Herz gemacht?
Welche Macht
hast du über mich?
Ich verhindere dich.
Nicht?
Weich, wirklich weich,
wenn vielleicht,
wann auch immer,
wessen Schimmer,
wer mich trifft,
im Herz meines Herzens;
Das Licht durch Kerzen
Kerzenlicht,
das sich in deinen Augen bricht;
Werden wir ihnen glauben?
Den Augen, die nach vorne schau'n?
Den Blicken, die noch glauben wollen?
Wörter werden Wirklichkeit,
Herzen hegen Einsamkeit.
Wir stellen uns nicht ein
auf den Anfang
vom Ende einer Aufführung,
die an der Durchführung
scheiterte
ihren Horizont
nie erweiterte,
weil ihre Schauspieler,
die zur Schau Spieler
den Vorhang als Scheuklappen
verstanden und gebannt
in's Publikum schauen,
während sie
ihren Text verhauen
und vor lauter Eitelkeit
sprachen sie lauter
bis zur Heiserkeit
und ohne Stimme konnten sie
die Schaulustigen nicht mehr
warnen, nicht verwarnen
sich besser zu gebaren
und die Erde vor ihnen selbst
zu verwahren - wann?
Wer sich verfängt,
erhängt die Leidenschaft,
die ohne Greu'l
sich neu entfacht und
bedacht, wenn sie bedenkt,
dass ein Geschenk
sich selbst vergiebt
und neu verliebt.
Septemberwind
Täglichkeiten sind Möglichkeiten des Besinnen und Ausklingen. So wie Bohnen sich nur im Boden lohnen, wollen Geister, wie ihre Meister ständig ins Licht, als fürchten sie sich vor dem Schatten eines Baumes, der den Launen seiner Blüten, die sich bunt vertüten, nicht zu verhüten weiß und der ewige Kreis aus Fleiß und Muße tut keine Buße, tut sich im Mond verklagen und wartet auf morgige Gaben.
Am Tag nach dem Tag als sich der Tag zu alltäglich war sah ich einen Weg wo vorher nur ein Holzpfad war und mit dem Stab in einer Hand eingehüllt in warmen Gewand durfte ich barfuß die Kiesel spüren die mir heute noch die Haut berühren; Kam ich vom Pfad ab sah ich dort Menschen gehen und blieb doch am Hang alleine stehen; Wer im Leben badet geht vor, geht mal zurück der Schritt macht nicht verrückt es ist die Umgebung die den Wanderer verzückt.
Ein Pfeil ins Blaue
Es ist immer ein geworden sein werden in den Sphären in den Ähren die sacht wogen; Hat sich der Bogen überspannt? Die Sonne blendete mich als ich mein Ziel Dich betrachtete und verachtete dass nur der Pfeil ins Blaue prescht den man frei fliegen lässt sonst ist es umsonst geschehen der Zeiger will stets weiter drehen; Das Licht es ist matt geworden ich habe deinen Stern beschworen was ist wird im Nichts geboren und erinnert sich nicht.
Wiedersehen
Ich ließ mich fangen und schritt zurück ließ mich fangen vom Augenblick; Augenblick du bist so schön werd’ ich dich je wiedersehen?
Ich ließ mich treiben und schwamm zurück schwamm zurück zum Augenblick; Augenblick du bist so schön wirst du mich je wiedersehen?
Du ließt mich frei kamst nie zurück nicht mal für einen Augenblick; Augenblick du warst zu schön werden wir uns wiedersehen?
Ich verspreche dir die Welt in Teilen die sich bald zu einem Ganzen vereinen; Und wenn du etwas geduldig bist und mir am Morgen die Nase küsst lege ich dir mein Herz zu deinen Füßen ab und schaufel meiner Sucht ein Grab des Friedens denn die Suche die ich suchte ist vorbei – wir sind jetzt Zwei Liebende, die lieben zu den Sternen zu fliegen.
Er wollte ihr außer sich ein Leben, das für sich reich ist bieten; Doch sie wollte mehr und zu bleiben fiel dann beiden schwer; Einen Mantel hatte er ihr aus Wolken geflochten die den Himmel lieber mochten; wo sie ihre Hände nicht in die Taschen stecken konnte und ersonnte ihm an ihrer statt den Mond zu schenken der trotz Bedenken den Liebestanz verfolgte und eigentlich nur seine Ruhe wollte.
Hinter dem Horizont
In der Liebe gehe ich meist weiter als alle Anderen die nur bis zum Horizont wanderten;
Dahinter gibt es kein Licht mehr das einem den Weg leuchtet kein Kirchturm der einem die Richtung deutet;
Dort ist man auf sich allein gestellt und wenn einem das nicht gefällt darf man nicht so weit gehen und bleibt lieber hinter seinen Träumen stehen.
Die Welt schultern
Sie schulterte vor vielen Jahren die Welt und gab sich dem Gedanken hin was ganz besonderes zu sein;
Die Tage zogen rasch vorbei und eins, zwei, drei die Schultern kamen frei;
Wie genau, das weiß ich nicht nur, dass ihr Gesicht heute viele Falten trägt und spät sah sie ein die Welt auf ihren Schultern, schulterte nun sie.
Gedankengefühle
Was ich fühle ist was ich unter meiner Haut spüre und manchmal wenn du mich berührst steht mir der Sinn frei;
Was ich denke wandert manchmal in mein Herz und auch wenn ich versuche das Gedankengefühl auseinander zu nehmen sind sie gerne Zwei und haben mich dabei;
Gefühle sind an sich stärker weil das Herz träger und das Hirn reger produziert; Doch manchmal setzt der Geist auf’s schnellere Gefährt und muss dann lange warten bis das langsamere hinterher zieht ob es auch den Weg sieht? Sogar blind und gehörlos kann es den Geist noch riechen sonst müsste der noch zurück kriechen.
Kerzenschein
Zeit heilt Wunden der Vergänglichkeit die sich in unsere Worte schreibt; Doch die Taten und das Warten auf ein Gestern ohne Schwestern im heutigen Morgen oder morgigen Abend ist, was mich labend doch beständig in einen dunklen Winkel treibt wo das endliche Herz nicht in die Stille weist wo sich stündlich begünstigt was vormals schon günstig dem Begünstigten teuer zu stehen kam; So sahen es zumindest die Apologeten, die den Propheten ihre Weisungen in Gaben gaben um dem schalen Wissen beflissen immer zu Dienste zu sein; Die Zeit weilt im Kerzenschein.
Wie bitte?
Wie lässt es sich in Worte fassen ich kann es nicht beim Alten lassen und dich für deinen Fortgang hassen;
Wie lässt es sich für sich verstehen dass wir uns niemals wiedersehen und trotzdem in die Augen sehen und mit dem Leben allein umgehen;
Wie lässt es sich nun weiterleben ohne täglich aufzugeben und einen neuen Teppich weben um mich zu den Sternen zu heben nach neuen Ufern aufzustreben;
Wie lässt es sich in Worte fassen dass Du mir aus den Menschenmassen gefolgt bist in die dunklen Gassen um mich am Herzen anzufassen und dort dann halbnackt stehen zu lassen;
Wie lässt es sich erklären dass wenn wir Liebe ehren ihr nicht den Schluss verwehren ihr nicht den Rücken kehren sie wird die Zeit abwehren;
Eden oder schiefer Gang
Ich hatte Lust dich zu wollen doch nach den tollen Tagen war mein Magen wund von wild schlagenden Schmetterlingsflügeln die mich zitronengelb betrügen;
Von Wollen kann keine Rede sein wenn sich das linke Bein über das rechte schlägt und lustig mir den Gang verdreht der Hahn noch vor dem Morgen kräht und Lust faul im Garten Eden weht für Hoffnung ist es nie zu spät.
Egal
wie fern ich dir bin ich bin stets weiter weg von mir selbst hier in meiner Haut die mir vertraut und furchtbar fremd zugleich ist, bist Du das, was mich von mir entfremdet, die Schicht die zu dicht an meinem Herzen ist dich bei jedem Schritt vermisst; Wirst Du mir jemals aus dem Kopf gehen? Damit ich vergehend verstehen kann, warum ich aus der Haut fahre und für dich andere Farben trage obwohl es dir ziemlich kläglich einmalig fast fahrig egal ist.