Auf dass wir leben
oder wie meine Cousine gerne sagt: Auf das wirrr lieben.
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Auf dass wir leben
oder wie meine Cousine gerne sagt: Auf das wirrr lieben.
So lange es keinen dritten Weltkrieg gibt, haben wir ihn gewonnen.
wir
Viele schwimmen mit dem Strom. Manche dagegen. Ich stehe mitten im Wald und sehe den Fluss vor lauter Bäumen nicht.
ich...manchmal
Ich wurde gefragt, ob ich irgendwie Künstlerin bin „oder so“. Ich antwortete leicht pikiert „äh...nööö?“. Ich mache keine Kunst. Ich künstel nicht. Ich bin Kunst. Deswegen verstehst du mich nicht. Denn Kunst versteht nicht jeder. Nur der, der sich öffnen kann. Nur der, der sich reindenken kann. Nur der, der sich reinfühlen kann. Nur wer spürt. Deswegen verstehst du meine Sprache nicht. Denn ich spreche künstlerisch, bildhaft, frei, ungefiltert und schnell. Und damit kann nicht jeder umgehen. Ich bin Kunst. Deswegen siehst du mich nicht, bis mich nicht auch andere sehen. Denn ich verstecke mich vor unwissenden Augen. Zeige mich nur dem wachen.
Was will uns die Kunst wohl damit sagen?
Ich schlafe nicht. Ich tanze, bis die Federn fliegen. Die Federn im Haar beim Vogelball.
Ich schlafe nicht. Ich tanze bei Nacht. Singe wie eine Nachtigall. Flattere wie ein Nachtfalter. Pulsiere wie ein Glühwürmchen. Brenne wie ein Phönix auf dem Vogelball. Irgendwann glühe ich wie heiße Asche. Lege mich hin, um wieder aufzuerstehen wie die Sonne. Aber so lange leuchte ich mit dem vollen Mond am Vogelball. So vollkommen wie die Sonne selbst.
Alle Lampen angehabt. Und nur zwei Augen zu.
Ready for some waves.
Halb Poet. Halb Prolet.
mein Bruder
Prototyp #ökokonfetti mit verbesserter auftriebsformel und integriertem multiplikationssamen. Bald in Farbe. #ecoconfetti #ecofriendly #confetti
Folgt mir voran! Ich komme nach.
die Mitte
Viel zu schön, um warum nicht zu sein?
Die weiße Afghanin
Ich saß am Ufer und schaute auf das trübe Wasser. Ich sah die dunkel braune Farbe und schaute nicht weg. Bis ich nur noch das reflektierte Sonnenlicht sah. Wie es glitzerte und dahinfloß. Dann sah ich nur noch Glitzer, nur noch hellblaues Licht. So viel. So viele. Ich wollte zu ihnen. Ich wollte auch glitzern.
So wie sie, die langsam Gestalt annahmen, an die Oberfläche kamen. Erst ein paar, dann ein ganzer Strom. Alle in die gleiche Richtung, die entgegen des Stromes zu fließen schien. Dann alle. Das ganze Wasser voll von ihnen. Alle gemeinsam in alle Richtungen. Wie das Meer.
Sie sind alle so jung. Und sie kommen aus allen Richtungen. So viele von ihnen und alle so schön. So schöne Menschen. Meerjungmenschen.
Feenkonfetti #Öko#konfetti #sundayfunday
METROPOLIS
warmes #licht #blaulicht #rotlicht #lila#licht #hell #dunkel #schwarzlicht #uv #sonne #weisslicht #weisslich #weissich #weise #weissichdoch #wissen #interphysik @flashh_boulderspot #triangle #allseeingeye #welovehh
Eine Zeit, in der man sich Kirchenfenster auf die Haut malen lässt, kann keine schlechte sein. Denn auch durch sie scheint das Licht. In sie rein und aus ihnen heraus. Auch wenn sie schön bunt sind. Die Kirchenfenster.
Wie kann das nicht schön sein? Jetzt.
Ich liebe es zu tanzen. Eine Weile habe ich es nicht getan; Zum Teil, weil ich nicht unter Leute wollte; Zum Teil, weil ich mich nicht gut genug gefühlt habe; Zum Teil, weil ich beim feiern keinen Kontakt mit anderen aufnehmen konnte. Oder es dachte. Weil ich meine Kontaktlinsen nicht vertrage und meine Brille nicht immer mag. Also lasse ich sie weg und sehe nichts. Sehe niemanden, der nicht einen Meter vor mir steht. Kann niemandem in die Augen sehen und habe das Gefühl, mich nicht mit ihnen verbinden zu können. Kann nicht flirten und wenn mir alle sagen, dass man deswegen aus geht, tanzen geht, wozu mache ich das dann?
Gestern war ich tanzen. Und ich habe die ganze Zeit getanzt. Ich habe nicht aufhören können. Ich habe meine Seele tanzen lassen. Ich wollte sie aus mir raus tanzen. Ekstase heißt das auf altgriechisch. Und ich wollte, dass jeder sie sieht. Ich wollte das jeder diese Seele sieht und sich von nichts anderem ablenken lässt. Also habe ich mein schlabberiges Hemd nicht ausgezogen. Weil ich wusste: es ist wichtiger, dass alle meine Seele sehen - nicht meinen Körper.
Und die sehen sie, wenn ich tanze. Sie sehen, dass es mir Spaß macht, dass ich es mache, weil es mir Spaß macht und hoffe, dass es auch ihnen Spaß macht, mir zu zu schauen. Dazu muss ich nicht verrückt tanzen. Weil das könnte sie in eine unangenehme Distanz zu mir setzen. „Was macht die denn da? Die ist anders. Die passt nicht zu mir.“ Und schwupps fühlen wir uns alle schlecht.
Das können dann lieber kleine Bewegungen sein, die zu dem Takt passen, auf den wir uns geeinigt haben. Und mal größere, wenn mehr Platz ist. Und wenn ich weiß, es sind Menschen um mich rum, die mich verstehen, dann darf ich auch verrückt tanzen. Auch gegen den Takt. Auch mit Augen zu. Weil sie wissen, dass ich anders bin und es mögen.
Und wenn jemand weiß, dass er mich mag. Wenn ihm gefällt, was er sieht, wenn er gerne hinschaut, dann wird er mir näher kommen. Auf einen Meter nah und noch näher, wenn wir es möchten. Er wird vielleicht nicht verstehen warum. Aber er wird da sein. Und dann kann auch ich ihn mit meinen Augen sehen. Ohne Brille, durch den Schleier.
Deswegen verstehe ich das Ritual sich zu verschleiern. Verstehe, wie es dazu gekommen ist. Wie die Religion den Fokus auf die Seele setzen will. Die Liebe der Seele manifestieren will. Sie aber dabei unbemerkt starr und fest halten will. Und das geht mit Liebe nicht.
Und dabei aus den Augen verliert, worum es eigentlich geht. Sondern nur noch das Ritual sieht, oder das, was daraus entsteht: Kultur, Gleichheit, Ungerechtigkeit, Diskussion. Ich verstehe das alles für mich, und ich finde, jeder sollte es tun, so viel er möchte, wenn ihm danach ist, wenn er es braucht. Und es lassen dürfen, wann immer ihm nicht danach ist. Damit alles in Bewegung bleibt.
#schleier #schleierhaft #religion #tanzen #meineseelebreakdanced #bewegung
Wir sind alle auf der gleichen Reise und alle kommen irgendwann an.
hat bestimmt schon vor mir irgendwann mal irgendwer gesagt.