... schönen Platz -direkt an der Quelle- im East Hamburg abbekommen!
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@rexvini
... schönen Platz -direkt an der Quelle- im East Hamburg abbekommen!
Mache ma grad änner uff'm Woifeschd - Ajooo!
Der Südliche Weinstrasse e.V. hat eine schöne facebook App, wo der geneigte Weinfan alle Weinfeste in der Pfälzer Region abfragen, sich mit Gleichgesinnten vor Ort die Schobbe reinziehen und sich der wunderbaren pfälzer Mundart hingeben kann.
Kä Ferz mache, Änner kippe: Zur Woifeschd-Äpp
Viele Weinfeste stehen im September noch aus, daher gilt voll bis owwe hie!
Die REXVINIs
... einfach nur gut!
Yoga for wine lovers
Animation: Norm Konyu Direction: Norm Konyu, Ralph Lazar, Lisa Swerling
... für mehr Bewegung beim Trinken!
Wine opener Level: MacGyver
via reddit.com
REXVINI/Niriu Weinabend 13
Lieber spät als nie ! Mit etwas Verspätung wollte ich noch kurz über unseren letzten Weinabend zusammen mit den Jungs von Niriu.de berichten. Das Thema "Rotwein aus Chile" hatten wir in der Session davor demokratisch gewählt und ich bin sehr erfreut darüber, dass mein Favorit unsere Gruppe sauber überzeugt hat.
Inzwischen bin ich wieder aus knapp 3 Wochen China mit Bandscheibenproblemen zurückgekehrt. Ich folgte einer Hochzeitseinladung aus der näheren Verwandtschaft. Zum Anlass bin ich dann noch etwas herumgereist, um mir frische Meinungen und Eindrücke zum Thema Wein "on the market" einzuholen. Aber mehr dazu im nächsten Beitrag.
Fünf wunderbare rote Weine aus Chile im Preisbereich 7-11 Euro standen zur Probe. Das Publikum: 28 junge Weininteressierte, zurückhaltend, aber kritisch.
Mit der Auswahl ein Merlot, ein Carmenere, eine Cuvee und zwei Cabernet Sauvignons habe ich versucht den Exportspiegel nach Recherche praktisch abzudecken. Von "Organic-Avangarde-Modern" bis "Classic Chile as we know it" war alles dabei. Auf der Liste:
Montes - Merlot Reserva
Culpeo La Fortuna Organics - Cabernet Sauvignon (Bio-Organic)
Luis Filipe Edwards - Carmenere Reserva
Concha y Toro - Casillero del Diablo Reserva Privado
Rothschild - Los Vascos Cabernet Sauvignon
Ich gebe zu, dass die Reihenfolge "von günstig nach hochwertig" diesmal einen Knick hatte (funktioniert sonst gut), denn der Culpeo Cab. als Biowein ging nach der recht körperreichen Merlot Reserva unter. Der Montes Merlot ist viel voluminöser und komplexer als es der Preis von 6,50 € vermuten läßt. Leider ist der 2011er noch etwas verschlossen. (Ich empfehle: Kiste kaufen und in den Keller legen. Nach zwei Jahren hat man für den Preis einen überraschend guten Wein!). Der Edwards Carmere als Reserva ist ein typischer "Liebhaberwein". Er polarisiert die Meinungen sehr eindeutig. Star der Runde war wie vermutet der Las Vascos vom Traditionshaus Rothschild. Diesen Wein kaufe ich seit vielen Jahren in regelmäßigen Abständen und er ist, wenn es um chilenische Weine geht, mein unangefochtener Favorit im 10 € Bereich. Las Vascos ist heute ungemein beliebt, er ist Chiles "Michael-Jackson-Wein", das passt. Los Vascos Cab. für Weihnachten? Conviction Buy !
An dieser Stelle möchte ich mich noch beim Team von Edeka-Online, mydailywine.de und Vinexus.de für die kleinen Rabatte bedanken. Dabei sei noch zu unterstreichen, dass der gesamte Vorgang bei Vinexus.de mich wieder einmal positiv überrascht hat. Lupenreines Sortiment trifft hier auf top Beratung/Abwicklung und 48 Stunden später stand das Paket vor der Tür.
Wie immer demokratisch, wurde zum Abschluss über das nächste Thema entschieden. Wir werden uns vorraussichtlich im Januar mit Auszügen rumänischer und bulgarischer Weinkultur befassen. Der Termin wird in den nächsten Tagen entschieden und bei Facebook/Twitter verkündet werden - stay tuned.
Steph
REXVINI/Niriu Weinabend 13
Nach kurzer Sommerpause starteten wir vorgestern wieder fantastisch in die neue "Saison". Mit dabei: 28 Weininteressierte und 5 ausgewählte Weissweine aus Spanien.
Wir hatten hierzu drei Weine von spanischem Versandhändler decantalo.com, einen vom Feinkosthandel Silca-Import Hamburg und einen "Everybodies Darling" Spanier vom Gerd Rindchens Weindepot als Aperitif dabei:
- VINALIXIA - Vino de Mesa - Bodegas Gallegas 85% Airen & 15% Sauvignon
- LUIS CANAS BLANCO - Rioja 2011 - 85% Viura & 15% Malvasia
- naia - Bodegas Naia Rueda 2012 - 100% Verdejo
- X 100 - Celler Can Descregut Penedes 2011 - Xarel-Lo (Rojo&Blanco)
- Sin Palabras - Adegas Brey Bias Raixas 2012 - 100% Albarino
Die Auswahl der Weine war diesmal etwas unausgeglichener, was bedeutet, dass fast alle Teilnehmer den "Sin Palabras" bevorzugt hatten. Eigentlich hatte ich mir das ursprünglich anders vorgestellt. Spanische Weine, in Preisklassen unter 10,- Euro empfand ich immer als unkomplizierte und leichter zugängliche Weine mit weniger Säure. In der Auswahl gab es allerdings viele Überraschungen. Es waren doch einige "Charakterweine" dabei, also Weine, bei denen man reiflich überlegen musste, ob man Gefallen daran findet oder nicht.
An dieser Stellen möchte ich mich noch bei decantalo.com bedanken, die mir beratend zur Seite standen und mir für die Veranstaltung einen Promo-Rabatt gutgeschrieben hatten. Die Versendung und die Abwicklung war 1A. Hat alles super funktioniert !
Wir freuen uns auf das nächste Thema mit Rotweinen aus Chile. Als zweite Nominierung hatten wir noch Südafrika im Programm. Da wir uns nicht einig wurden entschied dann der Zufall (einfach ne Münze geworfen). Der Termin wird nächste Woche bekannt gegeben, so stay tuned !
Steph
REXVINI Test: Weinverschlüsse Tag 10
Bei unserem Test diverser Weinverschlüsse sind wir nun ans Ende gekommen. Vor 10 Tagen haben wir sechs identische Flaschen Rotwein geöffnet und verschiedene Weinverschlusssysteme auf Tauglichkeit geprüft. Welche Verschlüsse für uns in Frage kamen könnt ihr HIER nochmals nachlesen.
Unser Testwein: Bodegas Barbadillo Andalusia - Aneto Vino Tinto 2010 Welches Konzept hat den Job am besten gemeistert?
Zu den Endergebnissen:
1. Private Preserve - Wine Preserver
Nach 10 Tagen ist nun bewiesen, dass das Gasgemisch namens "Private Preserve" den Wein einer bereits geöffneten Flasche am besten erhält. Fruchtaromen sind im Geruch noch vorhanden. Geschmacklich ist der Weincharakter noch erkennbar, allerdings auch abgestumpft und Gerbstoffe stehen nun vordergründig. Fazit: Trinkbar. Level: 5 von 10
2. Weicomatic Wine Protector - CO2
Der mit dem reinen CO2 behandelte Wein ist nach 10 Tagen Testphase nicht mehr akzeptabel. Nur in der Raucher-Kneipe um die Ecke serviert, würden wir den Wein bei angemessenem Preis gerade noch annehmen und aus eher "gesellschaftlichen" Gründen ein paar Schlücke nehmen (oder Bier bestellen). Level: 3,5 von 10
3. Kühlschrank - “Quick and Dirty"
Merkwürdig: Der Wein riecht gerade noch akzeptabel aber geschmacklich hat sich ein harter Kontrast dazu entwickelt. Trinkbarkeit ist nicht mehr gegeben, selbst in der letzten Kneipe würden wir den reklamieren. Leider weicht die Kühlschrankprobe nun vom "Kurs" ab. Die anfängliche Stabilität hat sich deutlich nach unten korrigiert. Level: 1 von 10
4. Vakuumierer
Die Probe mit dem Gummistopfen würden wir nach 10 Tagen als gerade noch akzeptablen Raucher-Kneipenwein beschreiben. Im Geruch und im Geschmack ist ein metallisches Aroma festzustellen. Die Fruchtaromen sind fast vollends verschwunden, dazu ist sehr auffällig die "Länge" verschwunden. Level: 4 von 10
5. Kombination - Vakuumierer & Kohlendioxid
Die Kombination aus zwei am Markt erfolgreichen Systemen, dem Vakuumieren und die Restluft mit CO2 sättigen, sollte eigentlich die Super-Lösung sein - so die Vorstellung. Eigenartigerweise ist dies nach 10 Tagen testen nun nachweislich nicht der Fall. Der Wein hat alle Fruchtaromen verloren. Etwas Säure ist geblieben. Geschmacklich gibt es nur noch "kurze" Gerbstoffe. Der Wein ist "kaputt". Level: 2 von 10
6. Zimmertemperatur - einmal ohne Alles
Der Flascheninhalt ist nach 10 Tagen bei ca. 17-18 Grad in der dunklen Kammer stehend noch nicht eindeutig kaputt. In der Raucherkneipe um die Ecke serviert würden wir ihn wahrscheinlich nicht ganz leertrinken aber auch nicht reklamieren. Im Geruch ist der Wein oxidativ, die Fruchtaromen sind vorhanden gehen allerdings eindeutig Richtung Fallobst. Dazu mischt sich leicht der Geruch von verbranntem Gummi. Geschmacklich ist der Gesamtausdruck deutlich "abgesägt", Säure und Fruchtaromen sind aber noch identifizierbar. Level: 4 von 10
Fazit: Nach 10 Tagen Praxistest haben wir die Antworten auf die Frage, wie man den Wein einer bereits geöffneten Flasche am besten "bei Laune" hält.
1. Private Preserve nutzen ! Funktioniert nachgewiesen am besten und schaut auch professionell in der Küche aus. Bei Amazon ist das Gasgemisch leider immer ausverkauft, deshalb bei Vinothek Englitsch unter http://www.privatepreserve.at bestellen (mit freundlichem Gruß von REXVINI !)
2. Den Wein einfach wieder zuschrauben oder alternativ einen "neutralen" Stopfen benutzen klappt besser als erwartet. Voraussetzung dafür ist, dass der Wein danach relativ dunkel und nicht zu warm zwischengelagert wird. Dann bewegt sich diese ausgesprochen einfache Lösung auf Augenhöhe mit bestimmten professionellen Hilfsmitteln.
3. Keine Experimente ! Wir können es uns nicht erklären, aber die Kombination hat nicht funktioniert. Die Systeme im Einzelnen haben den Job besser erfüllt.
Grundvorraussetzungen für die Ergebnisse ist ein wirklich junger, guter und vor allem roter Grundwein. Aus unserer Erfahrung hat ein in der Kammer zwischengelagerter Rotwein auch schon wesentlich schneller seine Trinkbarkeit verloren. Unser Testwein hatte wirklich ein ausgesprochen kräftiges "Rückgrat".
Der Test hat uns sehr viel Freude bereitet und wir haben beschlossen, diese Probe demnächst mit einem weissen Äquivalent durchzuführen.
REXVINI Test: Weinverschlüsse Tag 7
Wir testen Weinverschlüsse auf Tauglichkeit und wollen dabei ein für alle Mal die Frage klären, wie (bzw. wo) man eine bereits geöffnete Flasche Wein am besten "abstellt".
Der Startschuss ist schon ca. zwei Wochen her. Eine Hochzeitseinladung aus dem Schwarzwald hielt mich leider vom "Live-Update" ab. Aber lieber spät als nie. Dieser Bericht soll den Notizen vom Tag 7 gewidmet sein, der Tag, an dem wir eine kurze Blindverkostung durchgeführt haben.
Wir trafen uns zu dritt in meiner Küche und es wurden von einer weiteren Person wahllos die Gläser gefüllt. Die Probe galt der Frage, ob die Weine inzwischen klar differenzierbar sind.
Die Antwort ist kurz und knapp: Ja !
Die Probe mit dem Gasgemisch "Private Preserve", die Kühlschrankprobe, die Kombination aus CO2 und Vakuumierstopfen und die Probe "Ohne Alles" waren auch ohne Blick auf die Notizen wiedererkennbar.
Private Preserve schneidet nach Tag 7 am besten ab und inzwischen steht die Probe aus der Kombination CO2 Gas und Vakuumierer am schlechtesten da. Verblüffend ist der Wein aus dem Kühlschrank und der Wein ohne offensichtliche Behandlung. Die beiden erledigen den "Job" weiterhin besser als erwartet. Aber mehr dazu morgen...
Stephan
REXVINI Test: Weinverschlüsse Tag 6
Wir testen seit gut einer Woche die verschiedensten Möglichkeiten der "Weinwiederverschließung". Gängige Instrumente aus der Weinwelt und einfache Haushaltstipps, wie "in den Kühlschrank stellen" probieren wir auf Tauglichkeit.
Unser Testwein: Bodegas Barbadillo Andalusia - Aneto Vino Tinto 2010 Unsere Vorgehensweise: 2-4 Personen treffen sich alle 2-3 Tage, 10 Tage lang und probieren die Weine dann quer. Am ersten Tag wurden insgesamt 11 Flaschen geöffnet, auf Weinfehler hin untersucht und teilweise ausgemustert. Vorgestern war Tag 6 - Zwischenbericht.
1. Private Preserve - Wine Preserver
Das Gasgemisch aus Nitrogen, Kohlendioxid und Argon macht nach 6 Tagen nun fundiert die beste Figur. Fruchtaromen wie Cassis und rote Paprika sind noch eindeutig identifizierbar. Oxidationserscheinungen und Intensitätsverluste sind nicht von der Hand zu weisen. Level: 7,5 von 10
2. Weicomatic Wine Protector - CO2
Tag 6 - Der Wine Protector erfüllt seinen Job gerade noch "ausreichend". Die letzten Tage entwickelte sich unsere Co2 Gas-Version eigenartigerweise etwas schneller als erwartet. Die Fruchtaromatik ist nur noch sehr wenig vorhanden und vor allem geschmacklich stehen Bitterstoffe eher vordergründig. Der Wein ist aber noch trinkbar. Level: 5 von 10
3. Kühlschrank - “Quick and Dirty"
Zu unserer Überraschung hat sich der Wein im Kühlschrank gelagert im Vergleich zu den Notizen vom Tag 3 kaum weiter verändert. Intensitäten sind wenn dann nur minimal abgerundet. Der Wein ist trinkbar. Level: 5 von 10
4. Vakuumierer
Nach 6 Tagen sind die Füllstände der Flaschen auf ein Drittel gesunken. Die Probe mit Gummiverschluß und Vakuum riecht nicht mehr nach Gummi. Fruchtbild und Geschmacksintensität sind auch hier reduziert, sodass man auch hier geschmacklich von einem vordergründig bitteren Geschmack sprechen kann. Der Wein ist dabei aber noch als trinkbar eingestuft worden. Level: 6 von 10
5. Kombination - Vakuumierer & Kohlendioxid
Eigenartigerweise entwickelte sich unsere "Superlösung", wie auch schon am Tag 3 festgestellt, schneller als die Systeme separat. Fruchtaromen und Intensität sind wie "abrasiert". Zurück bleibt ein metallisch und bitterer Eindruck. Der Wein ist nicht mehr trinkbar. Level 3 von 10
6. Zimmertemperatur - einmal ohne Alles
Die größte Überraschung unseres Tests bisher ist die Flasche, die in der dunklen Ecke (Kammer) der Küche stand. Natürlich hat die Intensität abgenommen und Oxidationsnoten sich breit gemacht, aber im Vergleich zur vakuumierten- oder Co2 Version stellt sich die "ohne Alles" Lösung als fast bessere Alternative heraus. Der Wein ist noch trinkbar. Wir gehen hierbei von einem sehr guten Grundwein aus. Oxidationslevel: 6,5 von 10.
Erkenntnisse vom Tag 6 bisher: Ein kompakter und junger Grundwein scheint sich generell auch ohne System-Konservierer gut zu halten (nachgewiesenerweise noch fast besser). Im Kühlschrank aufbewahrter Wein kippt nach einem Tag Kühlung rapide ab, bleibt dann aber auf dem Niveau. Private Preserve ist Top.
Wir werden noch ein paar Tage weiterprobieren, ich könnte mir vorstellen, dass sich die Entwicklungszyklen wiederholt ändern. Bisher waren schon einige "Überraschungen" dabei.
Stephan
REXVINI Test: Weinverschlüsse - Tag 3
Wie halte ich eine bereits geöffnete Flasche am besten genießbar?
Vor 3 Tagen war der Startschuß für unseren praktischen Test, bei dem wir insgesamt 6 gängige Varianten unter die Lupe nehmen. Dieser Beitrag ist ein kleiner Zwischenbericht.
Unser Testwein: Bodegas Barbadillo Andalusia - Aneto Vino Tinto 2010 -> Unsere Vorgehensweise: 2-4 Personen treffen sich alle 2-3 Tage, 10 Tage lang und probieren die Weine dann quer. Am ersten Tag wurden insgesamt 11 Flaschen geöffnet, auf Weinfehler hin untersucht und teilweise ausgemustert. Danach haben wir aus den 6 geschmacklich identischen Flaschen nach der Erstprobe ca. ein Viertel weggeschüttet. Nun zum Tag 3:
1. Private Preserve - Wine Preserver
Der Wein wirkt insgesamt abgerundet und noch relativ frisch. Dies werten wir positiv. Er hat von seiner ursprünglichen Power, wenn dann nur minimal verloren. Oxidationsgrad: 9 von ehemals 10 Punkten.
2. Weicomatic Wine Protector - CO2
Nach dem ersten Tag war geschmacklich ein leichtes Mousseux (Bitzeln auf der Zunge) identifizierbar. Am Tag 3, heute, ist diese Eigenschaft nicht mehr nachweisbar. Das ursprüngliche Aromenbild ist noch vollkommen intakt, allerdings ist insgesamt ein leichter Intensitätsverlust bemerkbar. Oxidationsgrad: 8 von ehemals 10 Punkten.
3. Kühlschrank - “Quick and Dirty"
Die Probe im Kühlschrank hatte bereits nach Tag 1 deutliche Oxidationsnoten. Auch heute, zwei Tage später sind diese bereits beim "Eingießen" eindeutig. Bekommt er langsam Temperatur, riecht der Wein nach sehr reifen Erdbeeren. Powerverlust und identifizierbare Abstumpfung sind nachweisbar. Zu der Entwicklung muss noch erwähnt werden, dass es im Vergleich von Tag 1 und Tag 3 keinen Unterschied mehr gab. Der Wein ist also nicht noch "schlechter" geworden. Oxidationsgrad: 5 von ehemals 10 Punkten.
4. Vakuumierer
Der Vakuumierer macht generell eine gute Figur. Weincharakter ist vollends vorhanden und es ist kein Verlust von Geschmacksintensität zu bemerken. Allerdings wurde am Tag 3 ein sehr dezenter Geruch von Gummi wahrgenommen. Oxidationsgrad: 8,5 von 10 Punkten.
5. Kombination - Vakuumierer & Kohlendioxid
Unsere Kombination zur gedachten "Non-Plus-Ultra" Lösung liegt im Gesamteindruck merkwürdiger Weise hinter den Konservierungssystemen in Einzelbetrachtung. Charakterlich sind Aromen noch sauber identifizierbar, doch wirkt der Wein etwas "matt" und wurde allgemein als "merkwürdig" im neutralen Sinne bewertet. Oxidationsgrad: 8 von 10 Punkten.
6. Zimmertemperatur - einmal ohne Alles
Die Referenzprobe, die in der dunklen Ecke in der Küche verschlossen "zwischengelagert" wurde gibt einen überraschend guten Eindruck ab. Ganz entgegen den Erwartungen schmeckt der Wein abgerundet und noch relativ intensiv. Oxidationsnoten sind am Tag 3 natürlich nicht vollends von der Hand zu weisen, aber im Vergleich zur Technik, bemerkenswert gut. Oxidationsgrad: 8 von 10 Punkten.
Den nächsten Beitrag widmen wir dann dem Tag 5. Hier wollen wir dann bereits ein kleines Zwischenergebnis liefern und die Oxidationsverläufe dann auch graphisch visualisieren. Es bleibt spannend.
Steph
REXVINI Test: Weinverschlüsse - Tag 1
Das Problem: Flaschen im 0,75 Liter Format werden geöffnet, nicht ganz ausgetrunken und wandern dann "irgendwo" hin. Mit diesem "irgendwo" haben wir uns nun eine ganze Weile beschäftigt und uns dabei verschiedene Optionen der Weinkonservierung sehr genau angeschaut. Nach Recherche und Nachfragen im Freundeskreis sind insgesamt 6 gängige Konservierungsformen recherchiert worden. Wir stellen uns die Frage, welcher Aufbewarungshelfer am besten seinen Job erfüllt. Heute ist Tag 1 des Praxis-Tests. Unser Testwein: Bodegas Barbadillo Andalusia - Aneto Vino Tinto 2010.
1. Private Preserve - Wine Preserver
Private Preserve ist ein "Konservierungsgas" für Flüssigkeiten im Allgemeinen. Es besteht aus einem geruchs- und geschmacksneutralen "Gasgemisch" aus Nitrogen, Kohlendioxid und Argon. Das Gasgemisch ist schwerer als die "Raumluft", somit schützt das Gas als eine Art unsichtbarer Film vor Sauerstoffeinwirkung (Oxidation) auf den Wein. Ein paar "sprays" in die Flasche sind schnell und praktisch getätigt.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Englitsch für die Versendung unseres Probeexemplars bedanken! Näheres unter www.privatepreserve.at oder Vinothek Weine Englitsch, Wien.
2. Weicomatic Wine Protector - CO2
Unser zweites Gassystem trägt den Namen "Wine Protector" und wird in mittlerweile selten gewordener "made in Germany" Qualität von der Firma Wecomatic Gerätebau GmbH in Solingen hergestellt. Das Prinzip ist identisch mit dem Private Preserve, allerdings wird hier reines Kohlendioxid verwendet.
Für diesen Test stellte uns Wecomatic ein kostenloses Exemplar zur Verfügung. Vielen Dank dafür !
3. Kühlschrank - "Quick and Dirty"
Nach vielen Nachfragen im Bekanntenkreis gilt die Aufbewahrung im Kühlschrank als Lösung für alle, die sich mit dem "Irgendwo hin" nicht tiefer beschäftigen wollen. Die einfache Kühlung wurde von mir bisher immer als "quick and dirty" Lösung bewertet.
4. Vakuumierer
Vakuumierer haben sich scheinbar die Pole-Position im Markt erobert. Es gibt mittlerweile Pumpsysteme von vielen Herstellern, aber alle funktionieren nach dem selben Prinzip: Gummiventil oben drauf, Luft von oben "abpumpen". Somit ist in der Flasche theoretisch die Materie reduziert, die die Oxidation verursacht.
5. Kombination - Vakuumierer & Kohlendioxid
Bei Testflasche Nummer fünf kombinieren wir die beiden bereits vorgestellten Grundsysteme. Praktisch füllen wir nach dem Öffnen der Flasche Kohlendioxid ein und pumpen dieses wieder heraus. Der Gedanke dabei ist: Die handelsüblichen Vakuumierer erzeugen nie ein wirkliches Vakuum, so soll dass was noch an "Luft" oder "Raum" vorhanden ist wenigstens reines Kohlendioxid sein. Theoretisch müsste die Kombination die optimalste Lösung sein, so die Vorstellung.
6. Zimmertemperatur
Als Referenz nehmen wir noch eine Flasche komplett ohne Behandlung ins Programm. Praktisch wird hier nur der Deckel wieder auf die Flasche geschraubt. Wir sind sehr gespannt, wie sich parallel dazu die Kühlschrankprobe entwickelt.
Der Ablauf: Wir testen mit 2-4 Personen alle 2 Tage 10 Tage lang die Proben quer. Geplant ist dabei auch mindestens eine "Blindverkostung" zu tätigen. Ich werde hier dann alle 2-3 Tage einen Entwicklungsstand zu lesen geben. Als Ergebnis folgt ein Abschlussbericht. Die Frage, welche Konservierungsform die erfolgreichste ist, soll damit ein für alle Mal geklärt werden! So stay tuned.
Stephan
REXVINI/Niriu Weinabend 12
Nach einigen Monaten Pause melden wir uns zurück und berichten euch kurz über Entdeckungen und Erkenntnisse aus der Österreichischen Weinwelt.
Zwischenzeitlich bemerkten wir, dass wir scheinbar schon einige Fans für unsere kleine Veranstaltungsreihe gewonnen hatten. Wir bekamen viele Nachrichten und Anfragen, sodass wir uns für Juni dann auf einen Termin schnell einigten.
Der Auftrag lautete wie auch schon viele Male davor: vielen Weininteressierten den Einstieg in das Universum Weinkultur einfach und vor allem mit viel Spass und Interaktion zu gestalten. Das von uns entschiedene Medium waren hierbei Weissweine aus Österreich. Mit dieser Entscheidung viel die Auswahl eindeutig auf Grüner Veltliner als DIE Österreichische Rebsorte. Zusätzlich haben wir dann noch einen "Wiener Gemischten Satz" (Weisswein aus bis zu 20 verschiedenen Rebsorten, die anders als bei einer klassischen Cuvee, zusammen vinifiziert werden) als eine nationale Besonderheit mit ins Programm genommen.
Die Weine (Zur Einzelbewertung bitte dem Link folgen):
>> Lenz Moser - 2012 Grüner Veltliner Selection
>> Domäne Wachau - 2011 Grüner Veltliner Terassen Smaragd
>> Fritz Wieninger - 2012 Wiener Gemischte Satz
>> Weingut Pfaffl - 2011 Grüner Veltliner Hundsleiten
In der Gesamtbetrachtung fanden sich aus der Gruppe für den Wiener Gemischten Satz von Fritz Wieningen, die Grünen Veltliner der Domäne Wachau und Weingut Pfaffl überall Liebhaber. Die Mehrheit war allerdings auf den Pfaffl Grünen Veltliner aus der Lage Hundsleiten fixiert.
Wir haben im Gruppenfazit hinterher beschlossen, dass wir eindeutige Ähnlichkeiten zwischen den Proben feststellen konnten. Alle Grünen Veltliner waren in der Farbe diskret aber im Geschmack dann überraschend ausdrucksstark. Im Geruch und Geschmack vergleichbar, waren zunächst Aromen von Apfel, Zitrone bei allen identifiziert worden, später dann konnten Aromen von Grapefruit und die Schärfe von weissem Pfeffer sauber nachgewiesen werden. Im Konsens wurde auch beschlossen, dass Grüner Veltliner im Glas sich mit steigenden Temperaturen gerne sehr differenziert darstellt. Ein Veltliner mit ca. 9°C präsentiert sich anders als derselbe 5 Minuten später mit 13°C. Die Metamorphose war bisher bei keiner anderen Rebsorte so krass ausgefallen.
Für das nächste Treffen haben wir uns bereits auf das Thema "Weissweine aus Spanien" geeinigt. Der Termin wird die kommenden Tage über den REXVINI Facebook-Kanal und niriu.de bekannt gegeben. Wir freuen uns sehr darauf !
Steph
11.06.2013 | Dienstag | Ab 19.30h | Eintritt 15€
Endlich gibt es ihn wieder: Am 11.06 treffen sich wieder Weinliebhaber, - Anfänger und -Connoisseurs zu einem neuen niriu/REXVINI Weinabend.
Weissweine aus Österreich stehen diesmal auf dem Programm und werden im LOKAL gewürdigt. Mit 15 Euro Beitrag pro Person seid ihr dabei. Neben den Weinen gibt es natürlich auch wieder Themenfingerfood. Die Anmeldung über niriu findet Ihr hier: https://niriu.com/de/content/1561
Viel Spaß wünschen wir Euch!
Extraordinary architecture in L’Intendant Wine Shop, Bordeaux, Gironde, Aquitane, France
This necklace is made with full of love! It's a piece that could make you feel totally unique!
... für die mutigen Fashionistas da draussen!
BMW Isetta Cork Edition