Jeden Freitag stellt ein Rabbiner seine Gedanken zur Tora online vor. ACHTUNG: Ab 2. Oktober wird das „Wort zum #Schabbat“ auf die kürzeren Tage und den früheren Beginn des Schabbat umgestellt und beginnt dann Freitags bereits um 14 Uhr. Eine Anmeldung zur Live-Sendung ist jederzeit möglich unter ahavta.clickmeeting.com.
Heute sprach Landesrabbiner Alexander Nachama aus Erfurt über den Wochenabschnitt Haasinu, האזינו „Höret!“, 5. Buch Mose 32.
Der Großteil dieses Tora-Abschnittes besteht aus einem poetischen Lied, das Mose und Josua vortragen. Mose ruft Himmel und Erde als Zeugen an und ermahnt das Volk: "Erinnert euch an die alten Tage / Bedenkt die Jahre der Generationen / Fragt euren Vater, und er wird es euch erzählen / eure Ältesten, und sie werden es euch berichten", wie G-tt sie in einer Wüste gegründet, sie zu einem Volk gemacht, sie als seine Eigen ausgesucht und ihnen ein fruchtbares Land vermacht hat.
Das Lied ist eine Prophezeiung der Zukunft der Juden – des Guten und weniger Guten – bis zum Ende der Zeit. Am Ende der Parascha gebietet G-tt, dass Mose den Berg Nebo erklimmt. Von dort kann er das Land Israel von ferne vor seinem Ableben sehen.













