Konzept zur Verwaltung eines direktdemokratischen Entscheidungsfindungsprozesses :
Grundgedanke : Eine Verbindung der Vorteile von “Social Web 2.0″- und Foren- und Wikikonzepten.
Im Hauptbereich finden die Abstimmungen statt. Jeder Bürger kann Hier sein Interesse für spezifische Abstimmungen markieren, oder in den Usereinstellungen eine Themenvorauswahl treffen, was Alle mit dem jeweilig vorausgewählten Thema getaggten Abstimmungen als für den Bürger Interessant markiert. Nach der Markierung hat der Bürger nun bis zum Ablauf der Abstimmung Zeit, seine Zustimmung, Ablehnung, einen Verweis auf eine bessere Alternative, die Ablehnung der Abstimmung als Sinnlos/Kontraproduktiv und/oder eine eigene Kritik anbringen.
Über den ganzen Zeitraum des politischen Diskurses bis zum Ende der Abstimmung hat er zudem die Freiheit, seine Stimmabgabe Jederzeit zu ändern, zurückzuziehen oder Gleich sein ganzes Interesse an der jeweiligen Abstimmung zurückzuziehen. Als Interessiert markierte Bürgerstimmen werden am Ende der Abstimmung zur Gesamtwählerschaft der jeweiligen Abstimmung zusammengefasst. Nicht interessierte Bürger werden nicht berücksichtigt. Bürger, welche zwar Interesse an einer Abstimmung bekundet haben, ihre Stimme bis zum Ablauf jedoch nicht abgegeben oder Zwischenzeitlich zurückgezogen haben, bilden die statistische Menge der Nichtwähler. Eine abstimmungsspezifische Zeitleiste erlaubt es jedem Bürger, Reaktionen auf den politischen Diskurses zur Abstimmungen mit Veränderungen bei Stimmenabgabe und Interessensbekundungen zu korrelieren.
Im Nebenbereich werden die Diskussionen zu den einzelnen Abstimmungen geführt und auf Hintergrundmaterial und neue Informationen verwiesen. Bürger, welche sich dabei in den Augen anderer Bürger als Kompetent in den von ihnen vorausgewählten Themenbereichen erweisen, können von ihnen Themenspezifisch Kompetenzpunkte zugewiesen werden. Diese können zu einem späteren Zeitpunkt zurückgenommen werden. Diese Kompetenzpunkte dienen als Orientierung den anderen, insbesondere den Seltener an Abstimmungen teilnehmenden Bürgern dazu, wie die vom betreffenden Bürger dargebotenen Beiträge Hinsichtlich ihrer Vertraulichkeit einzuschätzen sind.
Dies wird durch einen Privatbereich zum Zwecke einer Sozialisierung der Bürger ergänzt. Im Gegensatz zu den Veränderungen vom Abstimmungs-/Interessenverhalten und Abweichend zu üblichen “Social Web”-Netzwerken, werden Freundschaften und andere soziale Kontakte und Beziehungsgefüge jedoch weder festgehalten oder Öffentlich gemacht, ausser auf ausdrücklichen Wunsch des jeweiligen Bürgers. Dies gilt auch zum Zwecke der Gewährleistung einer anonymen Stimmabgabe. (Opt-Out gilt Hierbei Vor Opt-In und ist die Basiseinstellung.) Informationsmaterial in wikitypischer Organisation und die Option, vergangene Abstimmungen als “Neu zu verhandeln” zu markieren, runden das Grundkonzept ab.