Sexuelle und körperliche Selbstbestimmung für alle!
Demo gegen das Abtreibungsverbot in Deutschland - 150 Jahre §218 - es reicht!
Samstag, 15.05.2021, Köln Neumarkt

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Sexuelle und körperliche Selbstbestimmung für alle!
Demo gegen das Abtreibungsverbot in Deutschland - 150 Jahre §218 - es reicht!
Samstag, 15.05.2021, Köln Neumarkt
Immernoch in der Kirche? Heute ist ein guter Tag um sich über einen Austritt zu informieren 🤷🏻♀️
Müttersterblichkeit in USA steigt
USA: Schwangerschaft als Risiko
Frauen, die in den USA in einem Bundesstaat mit Abtreibungsverbot leben, haben ein doppelt so hohes Risiko während der Schwangerschaft oder Geburt zu sterben. Und dann ist die Hautfarbe ein weiteres Risiko. Das zeigt eine Übersicht zur Müttersterblichkeit über die verschiedenen US Bundesstaaten.
Das negative Highlight ist Lousiana, wo die Wahrscheinlichkeit sogar dreimal höher ist als in Staaten, die den Zugang zu Abtreibungen unterstützen. Eine weitere krasse Erkenntnis ist die Entwicklung in Texas. Telepolis.de berichtet: "Im September 2021 trat dort ein Gesetz in Kraft, das Abtreibungen nach etwa sechs Wochen Schwangerschaft untersagt. Im ersten vollen Jahr des Verbots (2022) stieg die mütterliche Sterblichkeit in Texas um 56 Prozent, bei weißen Müttern sogar um 95 Prozent."
Für schwarze Frauen bedeutet dies ein 2,5-mal so hohes Risiko, bei Schwangerschaft oder Geburt zu sterben. Aber auch für weiße Frauen stieg die Sterblichkeit um das 1,7-fache.
Neben der Verfolgung von Menschen, die Abtreibungen unterstützen - in Texas wurde kürzlich eine Hebamme wegen illegaler Abtreibungen verhaftet, worauf bis zu 20 Jahre Haft drohen - werden auch die Gesetze und Vorschriften drumherum so gestrickt, dass öffentliche und private Versicherungen keine Abtreibungen mehr bezahlen und Medicaid keine Verhütungsmittel zur Verfügung stellen dürfen.
Schaut man auf die Karte der USA, so sieht man, dass auch ausgerechnet in den Bundesstaaten mit Abtreibungsverbot der Anteil an nicht-weißer Bevölkerung besonders hoch ist. Warum haben dort die Menschen - vor allem die Männer - bei der letzten Wahl Trump gewählt? Einen Anteil daran hat sicher das ungerechte Wahlsystem - siehe Wer hat die US Wahl wirklich gewonnen? - aber das Macho-Gehabe vieler Männer war auch am Wahlergebnis beteiligt ...
Mehr dazu bei https://www.telepolis.de/features/Nach-US-Abtreibungsverboten-Muettersterblichkeit-auf-dem-Vormarsch-10362773.html
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3GP Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/9137-20250429-muettersterblichkeit-in-usa-steigt.html
USA: Abtreibungsverbot durch Supreme Court zu erwarten
Suche nach Abtreibungspille führt(e) zu Mordanklage
Sollte der Supreme Court in diesem Monat mit einem Grundsatzurteil das Urteil "Roe vs Wade" von 1972 aufheben, würden in einer großen Anzahl von Bundesstaaten automatisch nach lokalen Gesetzen Abtreibungen strafbar werden und weitere Bundesstaaten planen entsprechende Verbote.
Nun wurde (erstmals) ein Urteilsentwurf des Supreme Court geleakt, der auf 98 Seiten begründet, warum das Urteil von 1972 und seine Bestätigung im Urteil „Planned Parenthood v. Casey“ von 1992 aufgehoben werden sollen. Eine derartige Entscheidung wurde nach der Abweisung von Klagen gegen das radikale Abtreibungsverbot vom letzten September in Texas auch befürchtet.
Neben vielen zivilgesellschaftlichen und feministischen Organisationen in den USA hat sich jetzt auch unser Ehrenmitglied Edward Snowden zu dem geleakten Urteilsentwurf des Supreme Court zu Wort gemeldet. Snowden twittert: „Die Unterdrückung einer solch essenziellen Freiheit kann eine Zeit lang wirksam sein, aber sie kann nicht legitim sein.“
Sämtliche KritikerInnen weisen auf die Gefahren durch Datensammlungen von Smartphones und Laptops für die betroffenen Frauen hin. Diese Gefahren führen dazu, dass Frauen die Möglichkeit genommen wird sich vor oder bei Beginn einer Schwangerschaft überhaupt über Schwangerschaftsbbrüche zu informieren.
Diese Daten umfassen nicht nur die direkte Suche nach entsprechenden Begriffen, insbesondere mobile Geräte registrieren auch die Bewegungsprofile ihrer Besitzerinnen. Damit lassen sich Wege zu Kliniken, eventuell sogar über die Grenzen von Bundesstaaten hinweg einfach verfolgen. Viele Apps sammeln diese Daten und verkaufen sie an Interessenten weiter.
Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2022/us-abtreibungsrecht-gefaehrliche-datenspuren-von-schwangerschaftsabbruechen/Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3nq Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/8013-20220510-usa-abtreibungsverbot-des-supreme-court-zu-erwarten.htm
Zeitenwende im erzkatholischen Irland: Abtreibungsgegner unterliegen wohl deutlich
Zeitenwende im erzkatholischen Irland: Abtreibungsgegner unterliegen wohl deutlich
+++ Wir entschuldigen uns für die schlechte Bild- und Ton-Qualität der Sendung +++
Die gleichgeschlechtliche Ehe ist bereits Gesetz, nun scheinen die Iren für eine Abkehr vom strikten Abtreibungsverbot gestimmt zu haben. Dies legen zwei Wahltagsbefragungen nach dem Referendum nahe.
Weiter Themen der Sendung: St. Petersburg: Putin will nur bis 2024 regieren – Deutsche Grenzen: So sieht die…
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Parlament von Oklahoma erklärt Abtreibung offiziell zum Mord
katholisches.info: (Oklahoma) Das Parlament des Staates Oklahoma erklärte Abtreibung offiziell zum Mord. Das Repräsentantenhaus des Parlaments von Oklahoma verabschiedete am vergangenen Montag die Resolution 1004. Darin wird die Abtreibung von ungeborenen Kindern als Mord bezeichnet. Zugleich [...] http://dlvr.it/P6s3sk
Polnische Frauen streiken – und verhindern radikales Abtreibungsverbot
Zehntausende Frauen gingen am Montag in ganz Polen auf die Straße. Die polnische Regierung plante ein radikales Abtreibungsverbot, das selbst nach einer Vergewaltigung greifen würde. Der massive Protest zeigte Wirkung: Das umstrittene Verbot soll nun doch nicht kommen. Weiterlesen → http://bit.ly/2dhwvFr
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Proteste gegen Gesetzentwurf: Polinnen droht totales Abtreibungsverbot
Politik
Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch könnte in Polen abgeschafft werden. Zumindest, wenn es nach dem Willen einer Bürgerinitiative geht. Der Vorschlag stößt in der Regierung auf Anklang. In Opposition und Initiativen formiert sich dagegen Widerstand.
Abgeordnete der liberalkonservativen polnischen Oppositionspartei Nowoczesna (Moderne) haben vor dem polnischen Parlament vor einer Verschärfung des Abtreibungsrechts gewarnt. „Das betrifft das Gewissen der Frauen, und sie sollten (über einen Schwangerschaftsabbruch) entscheiden, nicht das Gesetz“, sagte die Abgeordnete Ewa Lieder. „Wir wehren uns dagegen, dass (die nationalkonservative Regierungspartei) PiS in unsere Intimsphäre eindringt“, ergänzte die Abgeordnete Monika Rosa.
Das Parlament soll demnächst über den Gesetzentwurf einer Bürgerinitiative diskutieren, der jegliche Abtreibung verbieten soll. Nach dem derzeit geltenden Recht ist ein Schwangerschaftsabbruch nach einer Vergewaltigung, bei Gefahr für das Leben der Mutter und einer schweren Behinderung des Kindes möglich. Regierungschefin Beata Szydlo und der PiS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski hatten die Gesetzesinitiative begrüßt. Sie persönlich unterstütze ein totales Abtreibungsverbot, sagte Szydlo kürzlich. Nun will die überparteiliche Initiative „Ratujmy kobiety“ (Retten wir die Frauen) mit einer eigenen Gesetzesinitiative ein liberalisiertes Abtreibungsrecht durchsetzen.
Um ihren Vorschlag ins Parlament einbringen zu können, müssen sie innerhalb von drei Monaten 100.000 Unterschriften sammeln. Sie wollen unter anderem erreichen, dass bis zur 12. Schwangerschaftswoche generell eine Abtreibung möglich ist. „Dieses Gesetz darf es in Polen nicht geben“, sagte die Frauenpolitikerin Wanda Nowicka zum geplanten totalen Abtreibungsverbot.
Nina Sankarin von der Gruppe „Feministinnen für Europa“ sprach von einem „Anschlag auf die Frauen“, wenn ein Schwangerschaftsabbruch etwa auch nach einer Vergewaltigung verboten werde. An diesem Samstag sind in Polen landesweite Demonstrationen gegen ein Abtreibungsverbot geplant.
Quelle: n-tv.de
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