Die Theorie vom Wert ist heute mindestens umstritten. Über eine Kritik von Konzepten, die heute in den Wirtschaftswissenschaften herrschend sind, wollen wir begründen, warum eine (objektive) Theorie vom Wert trotzdem angebracht ist.

seen from United Kingdom
seen from Malaysia
seen from China
seen from Netherlands

seen from United States
seen from China
seen from United States
seen from United States
seen from United Kingdom
seen from United States
seen from Malaysia

seen from United Kingdom

seen from United Kingdom

seen from Thailand

seen from United Kingdom
seen from Netherlands
seen from Türkiye
seen from United States
seen from Eswatini
seen from China
Die Theorie vom Wert ist heute mindestens umstritten. Über eine Kritik von Konzepten, die heute in den Wirtschaftswissenschaften herrschend sind, wollen wir begründen, warum eine (objektive) Theorie vom Wert trotzdem angebracht ist.
Marx beginnt sein Hauptwerk ›Das Kapital‹ mit drei großen und wichtigen Begriffen: Gebrauchswert, Tauschwert und Wert. Wir gehen im heutigen Post darauf ein, was hinter den Begriffen steckt und wie sie zusammenhängen.
Wir hatten also festgestellt, dass sich Waren auf dem Markt aus dem Grund ins Verhältnis setzen lassen, weil sie als Produkte menschlicher Arbeit Träger der in ihrer Produktion enthaltenen Arbeit sind. Aber welche Art von menschlicher Arbeit ist in den Waren verkörpert? Wäre es die tatsächlich verausgabte Zeit, dann würde die Ware ja um so wertvoller, je länger an ihr gearbeitet wurde. Dann könnte ich mir für die Produktion einer Mütze fünf Jahre lang Zeit lassen und hätte genug Geld für ein Einfamilienhaus. Nein, die Arbeit muss viel mehr „auf gleiche menschliche Arbeit, abstrakt menschliche Arbeit“ reduziert werden. Marx spricht hierbei von der „gesellschaftlich notwendigen Arbeit“. Diese gesellschaftlich notwendige Arbeit hängt nun einmal davon ab wie geschickt und produktiv die Arbeiter*innen selbst arbeiten, aber auch welche Produktionsbedingungen vorherrschen, zum Beispiel welche Maschinen bereitstehen, um zu produzieren. Was für Konsequenzen diese Abhängigkeit von Revolutionen in der Technologie und der Produktivität hat, werden wir noch sehen.
Quellen: Marx, K.: Das Kapital; Harvey, D.: Marx‘ »Kapital« lesen; Cafiero, C.: Einführung in das »Kapital« von Marx
Der Mehrwert ergibt sich daraus, daß der Kapitalist eine Ware - Arbeitskraft - kauft und eine andere Ware - diejenige, die der Arbeiter im Produktionsprozeß hergestellt hat - verkauft. Es entsteht ein Profit, weil der Wert der Arbeitskraft geringer ist als der Wert der mit ihrer Hilfe hergestellten Ware. Der Wert der Arbeitskraft ist „... gleich dem jeder anderen, ..., bestimmt durch die zur Produktion, also auch Reproduktion, dieses spezifischen Artikels notwendige Arbeitszeit“ (Marx 1977, S. 184). Der Wert der Arbeitskraft entspricht also dem Wert der Lebensmittel, die hinreichen, um dem Arbeiter einen gesellschaftlich bestimmten Lebensstandard zu sichern. Da die Länge des Arbeitstages im Durchschnitt die Zeit übersteigt, die der Arbeiter zur Produktion desjenigen Wertes benötigt, der seinem Substinenzlohn entspricht, ist der Kapitalist in der Lage, sich den entstandenen Überschuß anzueignen. Marx nennt diesen Prozeß die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten. Wenn der Arbeiter acht Stunden arbeitet, aber lediglich sechs Stunden zur Produktion des Wertes seiner Lohngüter braucht, dann wird er ausgebeutet, weil er zwei zusätzliche Stunden für den Kapitalisten arbeitet.
Volkswirtschaftslehre. Einführung aus traditioneller und kritischer Sicht. Band 1: Mikorökonomie, E.K. Hunt, Howard J. Sherman, Campus Verlag, 1993, 296 Seiten; S. 72.