Peter Bauhuis und Die Sammlung Blüml: München vom 28.02. bis 05.04.2025
Während meines jüngsten Atelierbesuchs überraschte mich Peter Bauhuis mit der Behauptung, sein neues Lieblingswerkzeug sei der Gabelstapler. Doch das viel- und kleinteilige Ambiente seines Arbeitsraumes legt diese Erkenntnis nicht nahe. Es wirkt eher wie die Einladung zu einem vielstündigen Augenspaziergang, begleitet von inspirierender Konversation. Der Anblick der in Regalen gestapelte…
Making of „Verboten“ bei #ShapeII zu Besuch im Ravensburger Atelier #wahnhinweis #verboten #schablone #atelierbesuch #ravensburg #graffiti (hier: Ravensburg, Germany) https://www.instagram.com/p/CnZrKWqK-mW/?igshid=NGJjMDIxMWI=
#stadtverführungennürnberg auch im #kunstkeller_ URBANE WEGWEISER Sonntag, 19.09. um 13 Uhr Sonntag, 19.09. um 13.30 Uhr Bitte anmelden! Es gibt nur 6 Plätze pro Führung 😊 Davor und danach #kunstshoppen im KUNSTKELLER für alle von 12-13 und 14-15 Uhr 💥 Kommt vorbei, ich freu mich auf euch ❣danke für die Orga @projektbuerokultur_nbg ! #atelierbesuch #workspace #kreativlabor #urbanewelt #urbanewelten #skylines #silhouetten #hochhausarchitektur #defethaus #Defethaus #stadtverführerin #stadtnürnberg #projektbürokultur #malerei #laserzeichnung #Minimalismus #miniaturkunst #kunstautomaten #kunstmachtglücklich (hier: Atelier- und Galeriehaus Defet) https://www.instagram.com/p/CT30FwKt91f/?utm_medium=tumblr
Traditionelle Medien: Dr. Andreas Korn im Atelierbesuch am 11.5.2021 im Casa Sebastian 171.
Anmerkungen (Interview mit Maria Piaz) zu NOMAD’s Erfindung der Form, der serielle Entwicklung (Mutation) von Kompositionen.
Symmetrie, Asymmetrie und zwischendurch stellt sich der in unterschiedlichen Genres vagabundierende NOMAD die Frage: “Welche Farbe soll ich nehmen?” Denn nicht alles muss WEISS sein, so NOMAD, der über eine Projektarbeit in Spanien am Phänomen der Unfarbigkeiten gearbeitet hat. Sichtbarkeit - alles nur ein Traum? Manifestationen, im Schmelztiegel persönlicher Obsessionen zwischen Digitalisierung und traditioneller Bildsprachlichkeit. Ich denke, manchmal bin ich nicht ...
Dr. Andreas U. Korn (Künstlername NOMAD), 11.5.2021
Blick ins Atelier
von Thi My Lien Nguyen
in Winterthur und anderswo
Virtuell besuchen wir Kunstschaffende, die mit dem Museum verbunden sind, in ihren Ateliers. Es interessiert uns, woran sie gerade arbeiten, was sie beschäftigt und wie sie ihre Arbeit strukturieren.
Thi My Lien Nguyen (*1995) ist mit der Installation «Hiếu thảo – With love and respect» von 2016–2019 an unserer Ausstellung «MEMORY. Über die Erinnerung und das Vergessen in ungewöhnlichen Zeiten» (Kunstmuseum Olten, 23.1.–18.4.2021) beteiligt. Die Schau kombiniert aktuelle Projekte von Kunstschaffenden, die sich mit der Erinnerung, aber auch dem Vergessen auseinandersetzen mit ausgewählten Werken aus der Museumssammlung.
Thi My Lien Nguyen
Hiếu thảo – With love and respect, 2016–2019 (Detail)
Installation mit Video und Fotografie, Masse variabel
Leihgabe der Künstlerin
Ausstellungsansicht Kunstmuseum Olten, 2021
Katja Herlach (stv. Direktorin) hat Thi My Lien Nguyen ein paar Fragen gestellt und sie gebeten, uns Einblick in ihre Arbeitsstätte und in die Entstehung ihrer neusten Arbeiten zu geben. Wissen wollte sie auch, welche Rolle die Erinnerung für ihr Schaffen hat:
Antworten der Künstlerin
1 Liebe My Lien, wie geht es Dir heute?
Ich fühle mich gut, danke! Etwas erschöpft, da ich gerade in einer arbeitsintensiven Phase stecke, fühle mich aber auch unglaublich inspiriert, weil es alles so spannende Projekte sind, wo ich mit interessanten Leuten zusammenarbeiten darf.
2 Was hat die Corona-Krise für Dich verändert? Was wird aus dieser Zeit in Erinnerung bleiben?
Vor Corona konnte ich meine Fixkosten durch meine Auftragsarbeiten als Fotografin und Videoproducerin decken und es hat gereicht. Die Krise ist für jede Branche schwierig, bei mir wurden meine Aufträge weniger. Ich musste mich umorganisieren und nahm eine coole Teilzeitstelle an der Hochschule Luzern Design & Kunstan.
3 Wie sieht Dein Arbeitsort aus?
Der ist immer sehr unterschiedlich – kommt drauf an, an was ich gerade arbeite. Ich bin des Öfteren on-the-go, wenn ich Leute interviewe oder Recherche betreibe. Ich hab ein klassisches «Office», das heisst einen Tisch für Laptop und Bildschirm, und ein Atelier, wo ich fotografiere, aber auch Platz für meine Installationen und kulinarischen Projekt habe.
4 Woran arbeitest Du gerade?
Mich beschäftigen derzeit verschiedene Projekte, die aber doch alle wieder miteinander verwandt sind.
Zum Beispiel arbeite ich derzeit an einer neuen fotografischen Serie, die sich mit der vietnamesischen Sichtbarkeit in der Schweiz auseinandersetzt.
Dann wäre da mein Supperclub, das kulinarische Projekt, welches ich vorhin erwähnt habe. Im Rahmen von «Mili’s Supperclub» erforsche ich die vietnamesische (Ess-)Kultur und untersuche dabei die Verbindung zwischen Identitätsbildung und Essen, insbesondere in diasporischen Gemeinschaften. Unter anderem wie sich das entwickelt, z. B. auch bei uns hier in der Schweiz. Dabei hinterfrage ich auch unser Essverhalten und unseren Umgang mit Nahrungsmitteln und der damit verbundenen Ernährungspolitik. Diese Fragen werden, nebst den Themen der Migration und der Identität, an meinen Veranstaltungen gemeinsam diskutiert und besprochen.
An den Formaten der Events bin ich immer am experimentieren – gehts um Kulturvermittlung, gehts um die Kollaborationen, gehts ums Schaffen von Repräsentation von Künstlerinnen und Künstlern asiatischer Herkunft… Mein Supperclub soll vieles leisten, und ich geh mit dem Flow. :-)
5 Aktuell bist Du mit einem Werk in unserer Ausstellung «Memory. Über die Erinnerung und das Vergessen in ungewöhnlichen Zeiten» beteiligt. Kannst Du diese Arbeit ganz kurz vorstellen?
Die ausgestellten Werke sind aus meiner fotografischen Serie «Hiếu thảo – With love and respect». Die Arbeit zeigt meine Untersuchung der kulturellen, nationalen und ethnischen Einflüsse auf mein Leben und diejenigen meiner Mutter und Grossmutter.
Ich verglich unsere Ansichten und hinterfragte dabei, was es bedeutet, Vietnamesin oder/und Schweizerin zu sein. Mit der Arbeit möchte ich die Entwicklung (m)einer Familie mit postmigrantischem Hintergrund thematisieren. Die Arbeit ist autobiografisch aufgebaut, dennoch will ich damit vielmehr einen Einblick und ein Beispiel vieler solcher Schicksale in der Schweiz aufzeigen: die Realitäten von Secondos und Secondas, die in, mit und zwischen zwei Kulturen aufwachsen.
6 Wenn Du Dich zurückerinnerst, an den Anfang des Entstehungsprozesses dieses Werks, kannst Du uns dann etwas darüber sagen, wie Deine Ideen / Projekte entstehen? Wo Du Inspiration findest? Oder wie Du Dich für ein Thema, ein Konzept oder eine spezifische Umsetzung entscheidest?
Themen und Fragen zur Identität, Zugehörigkeit und Familiendynamiken begleiteten mich schon mein ganzes Leben und werden mich auch weiterhin begleiten. Die diasporischen Erfahrungen und die Lebensrealitäten zwischen, mit und in zwei Kulturen… das bin halt «ich».
Ich schöpfe Inspiration aus allem – den Erzählungen über meine Vorfahren bis hin zu inspirierenden Begegnungen, Spaziergängen oder einfach daraus, ein köstliches Mahl zu verdrücken. Ich möchte schaffen, was mich inspiriert und gleichzeitig Mehrwert für das Publikum generieren. Es freut mich umso mehr, wenn dieser «Mehrwert» ein Verständnis oder Empathie für das Gegenüber und für ‘andere’ Lebensrealitäten auslöst.
7 Wie würdest Du Deinen Werkprozess beschreiben?
Ich habe einen journalistischen und dokumentarischen Background – was heisst, dass ich am Anfang einer Faszination sehr viel recherchiere. Ich sammle alles (wortwörtlich alles!) bis ich mir eine «Wolke» kreiert habe, in der ich dann herumschwebe und alles auf mich einwirken lassen kann.
Danach produziere ich – meistens «lens-based» (fotografie-/filmbasiert), aber ich möchte mich nicht auf ein klassisches Medium reduzieren. Kochen, fotografieren und vermitteln sind zurzeit meine Medien. Das kann sich aber bald auch wieder ändern – mal schauen. :)
8 Hat Dich das Thema der Erinnerung auch in anderen Werken beschäftigt?
Könnte man so sagen, da ich mich mit meinem Erbe ‘Vietnamesin in der Schweiz zu sein’ auseinandersetze. Herkunft und Zugehörigkeit hat wahnsinnig viel mit Erinnern und Überlieferung zu tun. Für mich zumindest.
9 Was ist Deine erste Erinnerung?
Keine Ahnung… vielleicht meine wahnsinnige Bewunderung und Liebe zu meinem älteren Bruder? Er war, und ist immer noch, eine sehr wichtige Figur in meinem Leben.
10 Traust Du Deinen Erinnerungen? Warum?
Ja, schon. Ich denke, Erinnerungen sind ganz fest mit Gefühlen verbunden. Und mit dem eigenen Empfinden. Ich bin überzeugt, dass unser Körper diese Gefühle und Zustände sich sehr gut merkt – besser als unser Verstand es macht.
11 Gibt es eine prägende Erinnerung an die Begegnung mit einem Kunstwerk in Deinem Leben?
–
12 Wo kann man Deine Kunst aktuell sonst noch sehen, und was sind Deine nächsten Projekte?
Zurzeit ist die erste Fotobiennale überhaupt in Vietnam geplant, bei der ich meine Arbeit zeigen darf. Die Gruppenausstellung wird von verschiedenen Ländern unterstützt, unter anderem auch von der Schweizer Botschaft in Vietnam. Meine Fotografien werden dann im Mai 2021 für einen Monat in Hanoi hängen.
Zusätzlich ist meine Arbeit derzeit in einer Sonderausstellung im Museum Appenzell zu sehen.
Für den Moment werde ich mich weiterhin meinem Supperclub Projekt und meiner fotografischen Praxis widmen. (Siehe Frage 4)
Aufgezeichnet am 24.3.2021 Thi My Lien Nguyen
Thi My Lien Nguyen
wurde 1995 in St. Gallen geboren. Heute lebt sie in Winterthur. 2017 schloss sie den Bachelor Visuelle Kommunikation – Camera Arts Transmedia Storytelling, Post-Fotografie, Design und Gesellschaft an der Hochschule Luzern Design & Kunst ab. Seither ist sie als freischaffende Fotografin, Filmerin, visuelle Strategin, Künstlerin und Vermittlerin in der Schweiz tätig.
Ihre transmediale Praxis der Bildproduktion und des Storytellings greift oft auf ethnographische Methoden zurück und fokussiert Themen wie Identität, Migration oder Diaspora. Die Künstlerin interessiert sich für Strukturen, Dynamiken und Prozesse in Familien und (transkulturellen) Gemeinschaften. In diesem Zusammenhang dienen ihr Traditionen, Brauchtum oder Essenskultur als Inspiration, Forschungs- oder Handlungsfelder.
Ihre Arbeitsweise bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und künstlerischer Fotografie. Selbst bezeichnet sich Nguyen als visuelle Geschichtenerzählerin, die für ihre Projekte ganz unterschiedliche Mittel und Verfahren nutzt – je nach dem, wie sich die Geschichte am besten vermitteln lässt.
Seit 2012 hat Thi My Lien Nguyen eine rege Ausstellungstätigkeit entwickelt und ist für ihre Arbeit schon wiederholt ausgezeichnet worden.
Virtuell besuchen wir Kunstschaffende, die mit dem Museum verbunden sind, in ihren Ateliers. Es interessiert uns, woran sie gerade arbeiten, was sie beschäftigt und wie sie ihre Arbeit strukturieren.
Christof Nüssli (*1986) ist mit der Videoarbeit «Under the Skin» von 2019 an unserer Ausstellung «MEMORY. Über die Erinnerung und das Vergessen in ungewöhnlichen Zeiten» (Kunstmuseum Olten, 23.1.–18.4.2021) beteiligt. Die Schau kombiniert aktuelle Projekte von Kunstschaffenden, die sich mit der Erinnerung, aber auch dem Vergessen auseinandersetzen mit ausgewählten Werken aus der Museumssammlung.
Christof Nüssli: Under the Skin, 2019
Video, 16:40 min
Ausstellungsansicht Kunstmuseum Olten, 2021
Katja Herlach (stv. Direktorin) hat Christof Nüssli ein paar Fragen gestellt und ihn gebeten, uns Einblick in seine Arbeitsstätte und in die Entstehung seiner neusten Arbeiten zu geben. Wissen wollte sie auch, welche Rolle die Erinnerung für sein Schaffen hat:
Antworten des Künstlers
1 Lieber Christof, wie geht es Dir heute?
Mir geht es gut oder wie man gut schweizerisch sagt: ich chan mich nöd beklage.
2 Was hat die Corona-Krise für Dich verändert? Was wird aus dieser Zeit in Erinnerung bleiben?
Schwer zu sagen, weil ich nicht glaube, dass man schon die Auswirkungen der Pandemie verstehen oder einordnen kann. Mein Wunsch wäre, dass ich in ein paar Jahren sagen werde, dass damals die Grundpfeiler für eine fortschrittliche und soziale Gesellschaft gelegt wurden. Auch wenn‘s gerade noch nicht danach aussieht.
3 Wie sieht Dein Arbeitsort aus?
Ein Gruppenatelier in Zürich Altstetten, dass ich mit anderen Kulturschaffenden teile.
4. Woran arbeitest Du gerade?
Ich arbeiten gerade an zwei Videoarbeiten. Die eine basiert auf Filmmaterial und Erfahrungen aus Glasgow im Frühling 2020. Die andere Arbeit ist ein Projekt, was ich in Zusammenarbeit mit Christoph Oeschger mache, ist im weitesten Sinne über das menschliche Streben nach Kategorisierung und Kontrolle.
Antibody
Cathkin – It's a number game
Can’t see the forest for the trees
5 Aktuell bist Du mit einem Werk in unserer Ausstellung «Memory. Über die Erinnerung und das Vergessen in ungewöhnlichen Zeiten» beteiligt. Kannst Du diese Arbeit ganz kurz vorstellen?
Zooming into two books containing mug shots from around 1880–1935, Under the Skin, draws lines from historical events to contemporary developments of control and surveillance.
While describing what she sees in the books, the narrator intertwines subject areas like; how time changes perspectives on historical events, the role of archives as foundations for power and control, the possible brutality of bureaucracy, the current state of facial recognition and personal experience with the law enforcement.
Under the Skin questions given structures of power and asks how we can take back the sovereignty of information.
Under the Skin, 2019
Video, 16:40 min
Ausstellungsansicht Kunstmuseum Olten, 2021
6 Wenn Du Dich zurückerinnerst, an den Anfang des Entstehungsprozesses dieses Werks, kannst Du uns dann etwas darüber sagen, wie Deine Ideen / Projekte entstehen? Wo Du Inspiration findest? Oder wie Du Dich für ein Thema, ein Konzept oder eine spezifische Umsetzung entscheidest?
Diese zwei Bücher hat mir der Archivar im Staatsarchiv in Glasgow gezeigt und ich wusste sofort, dass ich mit dem Material etwas machen muss. Generell finde ich Inspiration für meine Arbeiten im Alltag, im Zeitgeschehen, unserer Vergangenheit sowie in Gesprächen mit Freund*innen.
7 Wie würdest Du Deinen Werkprozess beschreiben?
Je nach den verwendeten Arbeitsmaterialien und Thematik ist der Prozess sehr verschieden. Auf jeden Fall beinhaltet der Prozess eine vertiefte Recherche, Materialtest und der Austausch mit anderen.
8 Hat Dich das Thema der Erinnerung auch in anderen Werken beschäftigt?
Ja, oft. Das Thema der Erinnerung ist zum Beispiel ein wichtiger Teil der Videoarbeit «Phantom Pain» oder bei der Arbeit «Oh, I See, (1899–2018)», wo ich einen Fanschal produzierte sowie dem Buch «Miklos Klaus Rozsa» (in Zusammenarbeit mit Christoph Oeschger, publiziert bei cpress).
Workout, 2021
cpress-books
9 Was ist Deine erste Erinnerung?
Ich selbst habe leider oft extrem schwammige Erinnerungen an meine Vergangenheit.
10 Traust Du Deinen Erinnerungen? Warum?
Nein, nicht wirklich, weil ich weiss, dass meine Erinnerung auch immer von Erzählungen von anderen sowie von meinen Wissenslücken beeinflusst ist.
11 Gibt es eine prägende Erinnerung an die Begegnung mit einem Kunstwerk in Deinem Leben?
Da gibt es einige aber auf jeden Fall als ich die Videoarbeit BLKNWS von Kahlil Joseph an der Biennale in Venedig 2019 gesehen habe.
12 Wo kann man Deine Kunst aktuell sonst noch sehen, und was sind Deine nächsten Projekte?
Die gleiche Arbeit wie im Kunstmuseum Olten wird im Lavoir numérique in Gentilly (FR) gezeigt (sobald der Lockdown vorbei ist). Weitere Arbeiten können auf meiner Website christofnuessli.ch angeschaut werden. Meine Künstlerbücher findet man auf cpress.ch.
13 Möchtest Du noch etwas mit unserem Publikum teilen?
Danke für das Interesse und ich freue mich, wenn es wieder einen Austausch geben kann.
Aufgezeichnet am 10.2.2021
Christof Nüssli
wurde *1986 in Zürich geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet. Seine interdisziplinär ausgerichtete künstlerische Praxis umfasst verschiedene Medien wie Fotografie, Video, Skulptur, Installation, Text und Künstlerbücher. Seine Werke wurden in verschiedenen Ausstellungsinstitutionen und Off-Spaces gezeigt.
Drei seiner Künstlerbücher (Miklos Klaus Rozsa, Withheld due to, googly eyes) wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Seit 2014 führt Christof Nüssli zusammen mit Christoph Oeschger den auf Künstlerbücher spezialisierten Verlag cpress.
Atelieraufenthalte im Swiss Institute New York und in der Bibliothek Andreas Züst (2018) sowie im Istituto Svizzero di Roma (2016) dienten der Horizonterweiterung während der Ausbildung. 2013 hat Nüssli einen Master of Design am Werkplaats Typografie an der ArtEZ University of the Arts (NL) erlangt und 2020 einen Master of Fine Arts an der Glasgow School of Arts (UK) erworben.