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Scheiße, ich dachte wir hätten all das schon lange verloren, vergessen & dann begraben.
Edo Saiya - TRilogy vinyl.
Mein Opa sagte: "Ohne Leid bildet sich kein Charakter"
Kambo Slice - Lebendig begraben
Die Luft wird dünn hier unten, begraben unter all diesen Scherben, die mein Leben sein sollen.
18:39
Und ich glaube ein Teil von mir liegt 6.000 km entfernt von hier begraben.
Es gibt Dinge, über die ich nicht reden kann. Dinge, die so tief in mir begraben sind, dass es ein Fehler wäre, sie raus zu lassen. Dinge, die für immer in mir begraben sind.
72 Tage später
Das Leben ist etwas komisches. Ein geliebter Mensch stirbt und es geht einfach weiter. Du denkst du hast es irgendwie überwunden. Dich damit abgefunden dass der Mensch weg ist und dann 72 Tage später sitzt du am Schreibtisch, schaust raus in den grauen Wolkenhimmel und dir wird bewusst, dass du diesen Menschen nicht mehr sehen wirst. Niemals wieder. Und du fängst an zu weinen. Ohne es gemerkt zu haben sind deine Wangen feucht von den Tränen. Tränen von denen du dachtest sie wären schon alle geweint. Du versuchst dir das Gesicht von dem Menschen vorzustellen. Versuchst es zu sehen Jede noch so kleine Falte, all die kleinen Merkmale. Augen. Lippen. Die Ohren und dieses kleine Muttermal links neben dem Ohr. Du versuchst dabei nicht daran zu denken, dass dieses Gesicht nicht mehr existiert. Dass es als ein kleines häufchen Asche in der Dunkelheit vergraben ist. Abgeschotten von der Welt, unter brauner nasser Erde begraben. Die Hände die einst so warm deine in ihren gehalten haben. Du erinnerst dich an die weiche Haut. Und du hast Angst zu vergessen. Das Bild aus der Erinnerung wirkt jetzt schon grau. Als wäre ein feiner Neben in deinen Gedanken die es verschwimmen lassen. Du hast Angst zu vergessen. Diese Stimme der du zu wenig zugehört hast, wenn dir bewusst wird dass du sie nie wieder hören wirst. 72 Tage später trifft es dich. Als wäre es gestern gewesen als du die Nachricht erhalten hast, nur dass du es jetzt begreifst. In seiner Unendlichkeit. Nichts ist unendlich? Doch der tot ist es. Mehr und mehr wird dir bewusst, dass es vorbei ist, das jemand fehlt. Es ist ein Schmerz der sich nicht greifen lässt. Ein Schmerz bei dem du dachtest du hättest ihn in dieser Form schon überwunden.Du weist nicht wo es mehr weh tut, in der Brust, im Bauch, im Kopf oder doch im kleinen Finger? Du kannst nicht mehr weinen. Nur den Schmerz spüren. Du flüsterst in die Stille den Namen, einen Namen der vergangen ist. Du flüsterst und hoffst auf ein Zeichen,ein Zeichen das alles und nichts sein könnte. Ein Zeichen das kommen wird, oder nicht. “Ich vermisse Dich immernoch und noch viel mehr”
Ende, Amen und begraben
Aber dann in meinen Lieblingsfarben
Der W - Waffen und Neurosen