15. und 16. Juli 2019
Für Profis nur vom Stick
Ich bekomme einen neuen Rechner. Der letzte war eine ältere HP-Workstation. Die verrichtete ihren Dienst ganz ok, bis wir mit der Firma auf Office365 umgestiegen sind. Da wurden einige Anwendungen langsamer. Das machte sich vor allem beim Scrollen oder Eintippen bemerkbar, wenn man erst abwarten musste, bis etwas passierte.
Diesmal soll es ein Laptop sein, genauer gesagt ein 17″ Lenovo Legion Gaming Laptop. Ja Gaming for work. Nicht wegen Gamification, sondern damit einige 3D-Anwendungen für die Darstellung von Fahrvorgängen und Unfällen schneller berechnet werden, so der Wunsch.
Auf dem Laptop war Windows 10 Home vorinstalliert, ich benötige aber Windows 10 pro wegen der Office365-Firmen-Sache. Kein Problem, bei Amazon bekommt man günstige Lizenzen innerhalb kurzer Zeit. Wenn man in den Tiefen der Systemeinstellungen dann nach der Stelle sucht, wo man eine andere Seriennummer eingeben kann, und es ist eine Pro-Lizenz, werden die Pro-Feature einfach freigeschaltet. Heißt es.
Aber es lässt sich, obwohl nun in den Systeminfos “Windows 10 Pro” angezeigt wird, kein neuer Benutzer anlegen. Auch nach dem dritten Versuch mit verschieden alten Windows-10-Versionen stehen wir vor dem gleichen Problem. Das hängt damit zusammen, dass die Seriennummer nicht mehr auf einem Beipackzettel steht, auch nicht auf einem grün-weißen Aufkleber mit Glitzerstreifen, sondern irgendwo in den elektronischen Tiefen des Rechners. Früher (tm) hätten wir wohl “BIOS” gesagt. Ich weiß nicht, ob das immer noch so heißt. Ich interessiere mich inzwischen zu wenig dafür.
Unter Zuhilfenahme von Google und dem allwissenden ehemaligen Gastkind, das bei uns 2017/2018 überwinterte, finden wir heraus, dass man einen USB-Stick so beschreiben kann, dass er nicht nur die neueste Windows-Version als Installationsdateien enthält, sondern auch die Seriennummer für die Pro-Features. Damit gelingt es uns endlich, die richtige Version zu installieren. Zuvor hat Windows stets behauptet, dass es meinen Account gar nicht gibt. Von wegen.
(Markus Winninghoff)











