Toll: Ostermarkt im Altenstädter Schloß in Pegnitz
ABC-Buch von Bilderschrift
Am 12. u. 13. April 2014 konnte man in Pegnitz im Altenstädter Schloß wieder über den wirklich schönen Ostermarkt bummeln.
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Toll: Ostermarkt im Altenstädter Schloß in Pegnitz
ABC-Buch von Bilderschrift
Am 12. u. 13. April 2014 konnte man in Pegnitz im Altenstädter Schloß wieder über den wirklich schönen Ostermarkt bummeln.
Eine Hommage an die Wissenschaft und deren geschaffene Weltreligion...
Eine Hommage an die Wissenschaft und deren geschaffene Weltreligion…
Eine Hommage an die Wissenschaft und deren geschaffene Weltreligion!
Wissenschaft – eine Institution, die Wissen schafft – oder hat sie längst schon Kult-Status, die uns das Verderben brachte / bringt? – Dieser Frage soll nachgegangen werden …
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Übersetzungsprobleme Am 09.02.2014 hatte ich einen Brief in Ideenschrift (bzw. Bilderschrift) vorgestellt. Nicht nur sieht die Abbildung bei Hans Jensen: Die Schrift (Berlin 1969) etwas anders aus (ich habe die Zeichnung entsprechend angepasst), sondern die Ideenschrift wird – nach Al'kora – auch etwas anders übersetzt: Die weibliche Figur (c) trauert. Die Striche (l-k) und (n-m), die sich mit der männlichen Figur (b) vereinigen, zeigen, um wen sie trauert. Ähnliche Striche sind in allen Fällen erforderlich, wenn auf der Zeichnung außer jenem Mann noch Figuren anderer Männer vorhanden sind. Die Striche (r-s), (t-u), (r-u), (t-s), die gewöhnlich zur Mitteilung gegenseitiger Liebe dienen, werden hier durchkreuzt von der Linie (v-x-y-z), die von Punkt (v) ausgeht. Sie bedeutet ein Hindernis, welches zwischen (b) und (c) entstanden ist. Neben der weiblichen Figur (a) sieht man zwei kleine Figuren, das sind Figuren von Kindern. Die wellenförmige Linie (d'-l), die von derm oberen Ende der Figur (c) ausgeht, besagt, dass die Gedanken von (c) bei (b) weilen. Eine solche Wellenlinie bedeutet immer etwas, was sich auf die Gedanken bezieht. Die mänliche Figur (d) sendet eine gleiche Linie aus zu der weiblichen Figur (c), erhält aber keine Antwort. Der Zusammenhang ist also folgender: Du reist ab. Du wirst eine Russin lieben, die dir den Weg zu mir versperren wird. Ihr werdet Kinder bekommen und du wirst ein Familienleben genießen. Ich aber, stets traurig, werde nur an dich denken, obwohl hier bei mir ein Mann ist, der mich liebt.
Ein Beispiel für eine Bilderschrift – bzw. eine Ideenschrift – sind die mit dem Messer in Rindenstücke eingeritzten Liebesbriefe der Jukagirenmädchen aus Nordostsibirien. Die Abbildung zeigt eine neue Zeichnung nach einer Veröffentlichung von Gustav Krahmer aus dem Jahr 1896. Das Volk der Jukagiren (Eigenbezeichnung Odul) zählte schon 1926 nur noch etwa 2000 Köpfe, von denen nur noch etwa 400 in der alten Sprache redeten... man kann davon ausgehen, dass ihre Sprache "aussterben" wird. Da den jungen Mädchen nach der herrschende Sitte verboten war, ihre Liebe einem Mann in Worten zu gestehen – dieses Recht hatten nur die Männer – verfassten sie Briefe, wie den hier abgebildeten und steckten sie bei Tanzfesten den Männern zu. Der Brief besagt: "Du gehst fort. Du liebst eine Russin, die Dir den Weg zu mir versperrt. Es werden Kinder kommen, und Du wirst Freude an ihnen haben. Ich aber werde ewig trauern und nur an Dich denken, wenn es auch einen anderen Mann gibt, der mich liebt." Der Rahmen A/B ist ein Haus; darin wohnt C, das trauernde Mädchen, gekennzeichnet durch die der jukagirischen Tracht entsprechende schmale, fächerförmige Rocklinie und der Zopf (punktierte Linie). Im Hause kreuzen sich zwei Bündel von Linien; das bedeutet Kummer. Links von ihrem Haus steht ein zweites (der Rahmen, der nicht bis unten ausgezogen ist); das bedeutet, dass dessen Bewohner F und G abwesend sind. F ist eine Russin, wie der weiter abgesetzte Rock H zeigt. Sie ist ihrem Gatten in Liebe eng verbunden (gekreuzte Linien zwischen F und G). Außerdem geht von der Russin F die Linie J aus, welche die Linien K und L durchschneidet. K und L stellen die unerwiderte Liebe der Jukagirin zu dem verheirateten Russen G dar. Das Liniengewirr M zeigt an, dass das Mädchen trotz der Trennlinie J mit seinen Gedanken bei dem Geliebten ist. O ist ein Jukagire, dessen Neigung N dem Mädchen gehört. P und Q schließlich sind die Kinder des Paares F und G.