Das Einräumen gleichwertiger Rechte für Frauen ist immer eine Entprivilegisierung für Männer.
Daher kann Feminismus nicht passieren ohne den Männern etwas 'wegnehmen zu wollen' - das den Frauen gebührende Stück vom Kuchen.
Es ist okay, wenn das zunächst befremdliche Gefühle in einem auslöst, weil das Ganze ein Lernprozess ist. Aber: Rechte zu haben und damit übermäßige Rechte von Männern zu nehmen ist nur ein 'Zurückfordern' von dem, was Frauen eigentlich gebührt. Das kann wehtun, wenn man damit aufgewachsen ist, dass einem als Mann bestimmte Möglichkeiten zustehen.
Und dann fasst man vielleicht auch als Männerhass auf, was Forderung nach Gleichberechtigung ist. Das muss aber reflektiert werden. Es ist eben ein Lernprozess.













