Existenznot, wenn Briefe Mahnungen oder Fristen Ihnen den Schlaf rauben
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Existenznot, wenn Briefe Mahnungen oder Fristen Ihnen den Schlaf rauben
°57
Versuche mich selbst zu verstehen.
Ich versuche mich selbst zu verstehen. Drehe mich dabei vermutlich im Kreis. Erneut, Anspannungen in meinem Körper. Ich spüre es, lasse los.
Meine Hündin schnauft neben mir. Unglaublich geduldig und ungeduldig zugleich. Ich weiß, dass auch mir der Spaziergang gut tun wird. Als könnte sie meinte Gedanken lesen, steht sie auf und versucht mich mit ihrem animierenden Blick und Körpersprache davon zu überzeugen, sie zu füttern oder rauszugehen. Sie spürt, dass ich meine Aufmerksamkeit wieder dem Bildschirm zuwende und sie gibt geduldig nach. Sie ist ein wundervolles Wesen. Ein paar Minuten länger schiebe ich sie noch auf die Wartebank bis ich ihr meine Aufmerksamkeit widmen werde.
Meine Küche, mein Bad - etwas Chaos. Einmal Abspülen, einmal Wäsche waschen - meine Leistung für heute. Und das reicht mir schon. Viele Dinge liegen mir viel schwere Bleistücke auf dem Herzen, oder in meinem Herzen. Sie beschweren, lähmen mich und lassen alles langsamer werden. Ich prokrastiniere. Ich kenne Methoden und Pipapo. Trotzdem liege ich in meinem Bett und vertiefe mich in "Anne with an E". Einfacher mich mit ihren Emotionen als meinen eigenen auseinander setzen zu müssen.
Ich spüre die Spannung in meinem Körper und lasse wieder los. Ich frage mich, wann ich wieder glücklich sein kann, wann ich unbeschwert sein kann. Was bedeutet das für mich? Glücklich sein. Was benötige ich dazu. Sind meine vier Kernwerte immer noch Kreativität, Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit? Sehne ich mich nach Romantik - so etwas wie Anne with an E? Sehne ich mich nach Adrenalin und Aufregung? Ich fühle mich eingeschlossen und betäubt durch Geldmangel. Fühle mich nicht frei und gleichzeitig bin ich die Entscheiderin über mein Leben. Doch ich fühle mich nicht frei.
°50
Und wenn's so wäre.
Ich fühle mich verloren. Lost, wie ein Bekannter sagen würde. Kenne meine Werte nicht, drehe mich in einer Welt, die nicht real erscheint.
Es riecht nach Kaffee, ganz flüchtig. Zu viele Menschen? Zu viel Zucker? Zu viel Druck auf mir selbst?
Ich will weinen, aber warum? Weil mich Chaos belastet. Ich Strukturen brauche. Ich befürchte, dass ich Chaos aushalten und Strukturen nicht ausreichend bewirken kann. Vielleicht aber kann ich mitgestalten, es mitbewirken.
Erstmal egal. Weil ich brauche eine Arbeit, Geld, um im Kapitalismus existieren zu dürfen.
Ich wünsche mir sehr, dass die Existenzängste meinem Leben entschwinden und ich in mehr Sicherheit Tag für Tag gehen kann, ohne rote Zahlen, sich stapelnde Rechnungen und Druck. So schwer kann es ja nicht sein, oder?
Aus-Zeit
Ich hatte erwartet, dass ich während der Corona-Auszeit mehr Zeit zum Schreiben haben würde. Wie sich nach mittlerweile sieben Wochen Einschränkungen herausgestellt hat, trifft das nicht zu. Im Gegenteil. Ich arbeite mehr als vor Corona, nur ohne irgendwelche Ergebnisse. Der existenzielle Druck für mich als Selbständige hat dazu geführt, dass ich wie getrieben gefühlt 24/7 am Arbeiten bin. Jetzt…
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Die Stimmung kippt
Zukunftsangst begleitet die Menschen
Gehaltskürzungen, Kurzarbeit, Zwangsurlaub, Entlassungen, Schließungen, Existenzangst, fehlende Planungssicherheit und Zukunftsangst begleiten die Menschen. Dazu kommen täglich neue Verhaltensregeln, zusätzliche Einschränkungen und Mutmaßungen der Staatsregierung. Eine gefährliche Mischung aus Bevormundung und Verunsicherung. Die totale Unzufriedenheit macht sich breit. Die Menschen empfinden es als drastischen Einschnitt in ihr Persönlichkeitsrecht, als unsozial und nicht länger hinnehmbar. Doch noch ist gefährliche Ruhe vor dem Sturm im Wasserglas. Doch wie lange noch? Die Menschen fühlen sich in ihrer Freiheit beschnitten und ganz gefährlich, in ihrer freien Meinungsäußerung unterdrückt. Strafandrohungen, verhängte Bußgelder und Zivilverfahren werden öffentlich in den Medien gemeldet und sind so weiterer Zündstoff für eine demokratisch eingestellte Gesellschaft. Zwischenzeitlich ist für unzählige Menschen jeder Tag ein persönlicher Überlebenskampf. Da rücken Infektionen in weite Ferne und beruhigende Worte helfen auch nicht mehr, wenn die Lebensgrundlage durch staatliche Einschränkungen schwindet. Denn eines sollte jedem Politiker klar sein. Das Volk ist der Staat und nicht umgekehrt.
#Werbung #UnterDruckEntstehenDiamanten #OnlineKongress vom 20. bis 23. April 2020 Host: @bonsensa @Oliver_Foitzik @s.holden_ernaehrungsexpertin01 Steh‘ auf. Komm‘ ins #Handeln. https://bonsensa.com/online-kongress-unter-druck-entstehen-diamanten/ (Link in Bio) 🎦 Hat sich auch Dein Leben in den letzten Wochen schlagartig verändert? Du weißt nicht genau, wie es weitergeht. Du hast #Existenzangst. Zu Hause fällt Dir schon die Decke auf den Kopf. Du kannst Netflix & Co. nicht mehr sehen und ernährst Dich vor der #Glotze ungesund. Du bist von allem und jedem genervt. Im Augenblick hast Du viel Zeit, meist tote Zeit. Ist das wirklich Dein Anspruch an Dich selbst? 🐹 #Krisenzeit ist Veränderungszeit. Du kannst nun dasitzen und zuschauen oder aktiv werden. Resignierst Du schon oder willst Du nun “angreifen”? Stehe auf, wische Dir Deinen Mund ab und komme ins Handeln. Jetzt ist die Zeit dafür. 🌷🌹🌻🌾🌿🌷🌹🌻🌾🌿🌷🌹🌻🌾🌿🌷🌹🌻🌾🌿 #UnterDruck 🐿 (hier: Link in Bio) https://www.instagram.com/p/B_LWqtLni6B/?igshid=10uy0fsv1p2q6
Trump, Qanon & Co schalten das Licht an:
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Das große Erwachen
Das Rotkäppchen erkannte nicht, dass die liebe Großmutter der böse Wolf ist. Er hatte Kreide gefressen, damit seine Stimme wie die der Großmutter klingt. Und er hatte sich wie die Großmutter gekleidet und sich in ihr Bett gelegt. Die Dummheit und Naivität des Rotkäppchens waren tödlich,wie wir aus dem Märchen wissen. Dumm, dass dieses Märchen nicht nur ein Märchen ist, sondern
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In Altena wird Bürgermeister Andreas Hollstein mit einem Küchenmesser in einem Imbiss niedergestochen. Der Täter Werner S. steht nun in Hagen vor Gericht.
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