fahrten zum arzt
es gibt ein - wie ich finde - weitgehend unbekanntes und übersehenes kostenrisiko, wenn ein mensch krank wird. fahrtkosten. in einer großstadt gibt es den öpnv, viele menschen haben familie oder freunde, die ggf fahren (und wo nötig: begleiten) könnten. aber nicht alle. manchmal lebt die familie nicht mehr in der nähe; manchmal lebt gar niemand mehr von ihnen - und auch die alten freunde sind lange schon krank, oder verstorben. und dann haben menschen - und es gibt auch jüngere, denen es so geht - auf einmal niemanden, der sie zu dem einen weiter entfernten arzt bringt, zu dem sie hin müssen. viele haben nicht das geld, hin- und/oder rückfahrt mit einem taxi zu bezahlen. es bleiben schulden, oder man geht nicht zu diesem arzt (bis ein notfall eintritt und man mit dem rtw ins kh muss).
ich bin mir sicher, dass dies ein armuts- und gesundheitsrisiko ist, an das die politik der großstadt nicht einmal kurz gedacht hat.












