Erschüttert sein im Selbstbewusstsein ist ein zweischneidiges Schwert. Entweder man fällt tiefer, oder man wird wach und lässt sich nicht mehr fremdbestimmen.
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Erschüttert sein im Selbstbewusstsein ist ein zweischneidiges Schwert. Entweder man fällt tiefer, oder man wird wach und lässt sich nicht mehr fremdbestimmen.
Immer dann wenn wir missverstanden werden, uns nicht wahrgenommen, nicht verstanden, uns nicht erkannt fühlen, etwas tun müssen, was wir nicht wollen, eine Rolle spielen müssen, uns verstellen, verstecken, anpassen, gehorchen müssen,
dann erwächst der Schmerz, die Einsamkeit zu immer neuen Blüten, ohne, dass wir diese Zusammenhänge erkennen und so die Ursache für unser Leid, wo ganz anders suchen.
Otto Morr
„Wenn du in einem stillen Moment deinem Herzen ganz genau zuhörst, was sagt es dir dann?“
Von Mensch zum Zivilist
Unser System macht aus uns Menschen, Zivilisten, das heisst, wir werden von ursprünglich vollkommene, ganzheitlich Denkende, mitfühlende, harmonische, freie, friedvolle, liebende Wesen, genau zum Gegenteil gemacht, also alles wird verdreht, wird auf den Kopf gestellt, unten wird oben, oben wird unten, wir laufen sozusagen auf dem Kopf und laufen nicht vorwärts, sondern rückwärts und so verlieren wir unser Sein, das Leben, unsere Natürlichkeit, Wildheit, unsere Ehrlichkeit, die Einfachheit, unsere Wurzel, die Wirklichkeit, die Wahrheit, also das MiteinanderSein.
Und dadurch werden wir zu Betrüger, Selbstbetrüger, zu Illusionisten, zu Ideologen, zu Gläubigen, zu Systemkonformisten, Zivilisationsknechten, sozusagen zu, getrennten, gespalteten, manipulierten, realitätsfremden, künstlichen Kreaturen, die in ihrer Verblendung, Verwirrung, zu Sklaven der Angst, der Einsamkeit werden und so zu Lebens- Natur- Wildnishasser, also zu Menschen- Selbsthasser werden, was sehr selten bemerkt wirkt, und dadurch alles verachten, bekämpfen, das sich dem System, der Zivilisation, also der eingetrichterten, ein diktierten Meinung, Einstellung nicht unterordnet, nicht anpasst, also alles natürliche, lebendige, wilde, also auch unsere Erde, Mutter Erde, wird zum Feind, den es gilt auszurotten, oder so zu verändern, dass er ins System passt, bzw. dem System nützlich ist.
So machen wir aus heilbringender Wildnis, ein Selbstbedingungsladen der Dekadenz, krankmachende Kultur- und Industrielandschaften, vergiften, versuchen unsere natürlichen Lebensmittel, mit allen möglichen Zusätzen, machen aus unserem energiespendenden Quellwasser, aufbereitetes, manipuliertes Trinkwasser, selbst unsere frische Luft gilt als Feind und so wird der Luft durch unsere Klimaanlagen, Häuserdämmungen, durch unsere Masken, die Lebendigkeit geraubt und mit dieser sogenannte Hygiene, waschen, sprühen, cremen wir den Ekel vor uns selbst davon,
Aus Angst vor dieser, ach so bösen, gefährlichen, gesundheitsgefährdeten Natur, mit all ihren, ach so gewalttätigen, kleinsten und grössten Tieren, ergreifen wir immer abartigere Schutzmassnahmen, wie Ausgangssperre, Abstandreglungen, Versammlungs- Veranstaltungsverbote, Reisbeschränkungen, Masken, Schutzkleidung, Handschuhe, Kondome, usw. die uns immer weiter in die Trennung, Spaltung, ins Gegeneinander, ins Misstrauen und uns somit ins Verderben, ins Leid und Elend führen, uns immer weiter von der Natur, dem Leben, der Wildnis, also vor uns selbst trennen,
Durch unsere moderne Medizin, wird auch noch der letzte Rest unserer Selbstheilungskräfte zerstört und wir so immer mehr abhängig von unserem Gesundheitsapparat, von Medikamenten werden, die letztendlich mehr schaden als nützen, ja, und damit wir all diesen Wahnsinn überhaupt ertragen können, brauchen wir die Flucht, brauchen wir Ablenkung, Betäubung, brauchen wir den Rausch, den Rausch durch Drogen und zur Droge kann alles werden....
Wer sich jetzt über diesen Artikel aufregt, der sollte sich mal fragen, worüber er sich aufregt, oder wer glaubt, dass das jetzt alles zu negativ, zu destruktiv, zu abgedreht, zu verrückt, zu urteilend und wertend ist, der sollte sich mal fragen, warum er das glaubt, woher er seine Meinung hat und sollte sich mal die Frage stellen, ist meine Meinung, überhaupt meine Meinung, oder rede ich nur was nach und sich auch mal fragen, bin ich wirklich der, der ich glaube zu sein...
Otto Morr
Die Mechanismen von Sozialen Medien machen uns abhängig und beeinflussen unseren Willen. Angeführt von Instagram, einer Plattform die meist junge Menschen in ihren Bann zieht. Es geht die meiste Zeit um einen selbst. Um Selfies, die so stark bearbeitet werden, dass man zweimal hinschauen muss, welche Person dort gerade abgelichtet ist und/oder ob diese wirklich so aussieht und ein ach so spektakuläres Leben führt. Diese Personen brauchen Zuspruch und Anerkennung, Daumen die nach oben zeigen und Kommentare, die einem suggerieren wie toll man ist. Laut ersten Studien zufolge, deutet dies auf einen erheblichen Mangel an Selbstbewusstsein oder gar auf den Beginn einer psychischen Erkrankung hin. Einmal mit dem Bearbeiten begonnen, wird das nächste Bild mehr und mehr „verzerrt“. Selbst Photoshop Kenntnisse werden heutzutage schon lange nicht mehr benötigt um seine eigenen Bilder zu ‚entstellen’. Eventuell bekommt man ja mehr Likes, als bei dem Bild davor. Das eigene vermeintliche Selbstbewusstsein baut man durch beliebige Personen auf, denen man nichts bedeutet. Die Distanz zwischen Selbst- und Fremdbild wird gefährlich groß. Man befindet sich in einer Spirale, aus der man sich nur schwer wieder lösen kann. Eine Art Sucht entsteht, von der es wegzukommen gilt. Ein Leben hinter einer Fassade, die es ständig aufrecht zu erhalten gilt. Letztendlich wird man Fremdbestimmt. Das Leben und das Aussehen sind nicht perfekt, so wie es das ‚soziale‘ Netzwerk vermuten lässt. Was man daraus macht, kann es aber perfekt unperfekt werden lassen. Und genau das, sollte uns wieder bewusst werden. Wir sollten wieder mehr miteinander leben, statt nebeneinander. Das Leben spüren, statt es zu posten. Sich selbst schön finden und anderen garnicht erst die Wahl geben. Mit Worten sprechen, statt mit glatt gebügelten Bildern. Kein Bild dieser Welt kann die innere Schönheit einer wunderbaren Seele verdeutlichen. Egal wie viele Filter darüber gelegt werden.