1976 Aufstieg zur Heidecksburg 01 von Karlheinz Zimmermann Über Flickr: Sommer 1976: Fußweg zur Heidecksburg, schieferverkleidete Häuschen (GPS 50.722787, 11.338338)
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1976 Aufstieg zur Heidecksburg 01 von Karlheinz Zimmermann Über Flickr: Sommer 1976: Fußweg zur Heidecksburg, schieferverkleidete Häuschen (GPS 50.722787, 11.338338)
klau|s|ens erkennt das alltäglich die fußwege zuparken der paketdienste als sehr gemein für die rollstuhlfahrer, rollatorfahrer und kinderwagenfahrer – www.klausens.com
klau|s|ens, wir leben in der “moderne”.
oh ja: im internet bestellen, wieder zurückschicken, wieder bestellen, behalten, noch etwas bestellen, wieder bestellen, wieder mal zurückschicken und so weiter …
so modern sind wir geworden. konsum, bis der asphalt wegbricht.
wieso asphalt?
tagein und tagaus sieht man paketfahrer / paketausfahrer, ob mit gelben autos, ob mir braunen autos, ob mit weißen…
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GASTBEITRAG:
65 namenlose Meter - Eine Glosse (anonym)
Keiner weiß zum wievielten Male sich Bürgermeisterin Eva John seit ihrem Amtsantritt bei passenden und unpassenden Anlässen ins Bild gesetzt hat, mit und ohne Amtskette, mit und ohne Schere. Diesmal ist die Schere dran. Beim Banddurchschneiden mit drei betagten Bürgern, aber ohne betagte Stadträte.
„Völlig offen ist, wie der neue Fußweg heißen wird. Darüber wird sich der Stadtrat in einer der nächsten Sitzungen den Kopf zerbrechen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Der hat das Namensvergaberecht.
Der Merkur weiß aber noch mehr: „Die Verwaltung will einen Vorschlag machen, den John nicht verraten wollte.“ Ganz so plump wie einige Starnberger umgehend dachten, geht es aber in der Kreisstadt nicht zu. „Schleichweg“ wäre poesielos und „Eva-John-Weg“ kommt nicht in Frage, weil das gedanklich in die Irre führen kann.
Aussagekräftiger und programmatischer ist ein Vorschlag der aus der Mitte der Bürgerschaft an die Verwaltungsspitze herangetragen wurde. Der namenlose Weg soll künftig „Nord-Ost-Umgehung“ heißen. Das würde Sinn machen, denn die Bürgermeisterin dürfte Schwierigkeiten haben, ein Band für eine mögliche Nord-Ost-Umfahrung in ihrer Amtsperiode zu durchschneiden. Wenn überhaupt, könnte das Jahrzehnte dauern. Deshalb, so hört man aus Kreisen der Opposition, wird dieser Vorschlag wohl einstimmig beschlossen werden. Nicht zuletzt, weil ihm mit „Um-Gehung“ etwas Beruhigendes und ein für Starnberg typisches Problemverhalten innewohnt.