Tag 1161 / Beim dritten Date Fotos gemacht

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Tag 1161 / Beim dritten Date Fotos gemacht
Tag 919 / Die Killermücken vom Wedding
"Beim Machen kann man nicht so viel denken" höre ich im Meeting. Und ich stelle fest: Ich habe heute viel gemacht und wenig gedacht. Yoga über youtube Blog über tumblr Und in der realen Welt zum Kopiergeschäft und zum Meeting.
Ich hab wenig gedacht an Paul und wenig an Schwangerschaft.
Auch wenn mir heute zum dritten Mal in diesem Jahr die Beine zerstochen werden, auch wenn die Stiche dann wieder anschwellen, auch wenn ich nicht weiß, was ich essen soll, es schon so spät finde für Kochen und Baden, keinen Bock habe auf die Rehaeinrichtung... Alles kein Grund zum Saufen.
Ist auch kein Bedürfnis da. Interessiert mich heute nicht. Interessiert mich in letzter Zeit öfter nicht.
"Einem Gefühl hinterher gelaufen" höre ich im Meeting. Und ich überlege: Vielleicht bin ich das auch. Dem Gefühl des Verliebtseins, dem Gefühl schwanger zu sein. Gefühlsjunkie. Noch was Extremeres und noch was.
Ein bisschen geht dadurch das Gefühl für den gut, weil trocken absolvierten Urlaub unter.
Oder auch das Gefühl, schon wieder einen beachtlichen Entwicklungsschritt gemacht zu haben. Als ob ich jetzt fast schon zu den "Großen" gehöre, fühlte ich mich im Meeting. Als ob ich bewusster entscheiden kann, was ich heute hier teile und ein anderes mal woanders. Das mit Paul wollte ich hier nicht sagen. Das mit dem Sexdruck heute auch nicht. Nichts mit Mutti. Ich konnte bewusster entscheiden, welche Worte meinen Mund verlassen. Und das war in Abstinenz nicht immer so! Auch aus der Angst heraus: Wenn ich das nicht ausspreche, dann muss ich saufen. Wenn ich mir das nicht von der Seele rede, bau ich einen Rückfall.
Ich musste keinen Rückfall bauen, als ich Pauls Sms las. Ich musste nicht trinken, als er nicht antwortete oder sowas Belangloses wie "schönes Wochenende" schrieb.
Die Erinnerung an sein Gesicht verblasst bereits.
Tag 797 / Zerstreu mich
Tag 420 / Eine Stunde 45 Minuten in der Zeitmaschine
Die Lösung, die Antwort finde ich oft im Meeting. In den Aussagen der anderen oder in den vorgelesenen Texten.
Gestern sagte es einer: Es geht ihm gut. Und das macht nicht ein Lottogewinn. Das macht nicht ein Job. Das macht er selbst. Die Verantwortung dafür, dass es ihm gut geht, liegt bei ihm.
Das hab ich auch schon mehr als einmal geschrieben, festgestellt, Aha-erlebt.
Und dann ist es wieder weg. Dann kommen irgendwelche Dinge, die mich aus der Balance werfen.
Vielleicht ist das normal bei Süchtigen. Vielleicht ist das normal bei Emotional-Instabilen. Vielleicht ist das normal bei allen Menschen.
Das waren gute Anregungen heute, die mich auf gute Gedanken gebracht haben. Das "Was wäre wenn" lassen. In Bezug auf die Spiegelungen beim Gastroenterologen. In Bezug auf die berufliche Reha. In Bezug auf den treffen oder den oder keinen von beiden. In Bezug auf das kaufen oder nicht.
Und nach dem Meeting ist wirklich alles wieder gut. Der Alles-ist-gut-Moment. Frieden mit mir und der Welt. Aussteigen aus der Zeitmaschine, die mich zurück ins Hier und jetzt geholt hat.
Rauchen aufhören - Tipps und Tricks - Teil 1
Rauchen aufhören – Tipps und Tricks – Teil 1
Dr. Elmar Basse – www.hypnosetherapie.hamburg
Vor der Entscheidung, eine Hypnose zur Raucherentwöhnung vornehmen zu lassen, die erwiesenermaßen zu den effektivsten Wegen, sich das Rauchen abzugewöhnen, zählt, versuchen viele Raucher erst einmal, sich aus eigener Kraft das Rauchen abzugewöhnen. Das ist sinnvoll und zu empfehlen. Denn auch wenn wir körperliche Krankheitssymptome haben, gehen wir ja…
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