Und sie nennt meine sich entwickelnde Borderline Persönlichkeitsstörung nun Emotionale Instabilität im Jugendalter.
Somit ist das geklärt.

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Und sie nennt meine sich entwickelnde Borderline Persönlichkeitsstörung nun Emotionale Instabilität im Jugendalter.
Somit ist das geklärt.
Ein Flugzeug mit 239 Insassen verschwindet vom Radar. Seitdem fehlt jede Spur und das wird offenbar so bleiben. Dreieinhalb Jahre nach dem Verschwinden von Flug MH370 haben die Ermittler ihren Abschlussbericht vorgestellt.…… Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: euronews) Nutzungsrecht: Schunck.info darf den Film nach geltendem Recht von der Plattform youtube.com und / oder vimeo.com einbetten.…
Abschlussbericht: Das Rätsel um Malaysia Airlines Flug MH370 wird wohl nie geklärt was originally published on www.schunck.info
Die Umweltsünder
Was manche Menschen nicht einsehen, ist, dass sie mehr mit ihrem Darmausgang gemeinsam haben als mit allem anderen. Gut, mit den Darmausgängen der anderen haben sie auch viel gemeinsam. Und so geht bei ihnen jeder Mist ungefiltert und ungeklärt hinaus. Es handelt sich um Umweltsünder, um ungeklärte Seelen.
Dr. Dr. Immanuel Fruhmann
alias I.G. Fruhmann
Y 8:8; Y 7:14
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Fürth Reimender: Straßenraub in Fürth geklärt
Fürth Reimender: Straßenraub in Fürth geklärt
Schneller Ermittlungserfolg der Fürther Kriminalpolizei! Ein am 30.11.2014 begangener Straßenraub in der Fürther Altstadt (Meldung 2177 vom 30.11.2014) scheint geklärt. Ein 21-jähriger Fürther ist dringend der Tat verdächtig.
Wie berichtet, standen die spätere Geschädigte (43) und ein Bekannter kurz nach 03:15 Uhr an einer Bushaltestelle in der Ludwig-Erhard-Straße und warteten auf ein Taxi, als…
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Nürnberg Review: Einbruchsversuch in Lebensmittelgeschäft scheint geklärt
Nürnberg Review: Einbruchsversuch in Lebensmittelgeschäft scheint geklärt
Am 11.05.2014 (Sonntag) versuchte ein zunächst Unbekannter, in ein Lebensmittelgeschäft im Stadtteil Gärten hinter der Veste einzubrechen. Jetzt ermittelte die Polizei einen Tatverdächtigen (26).
Ein Zeuge (21) hörte damals gegen 02:30 Uhr ein lautes Geräusch und konnte beobachten, wie sich der Unbekannte mit einem Fahrrad vom Tatort in der Meuschelstraße entfernte. Unverzüglich verständigte der…
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Vom Dach der Welt gesprungen und überlebt ♡
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Kommentar: «Nicht mal geklärt, wer zuständig ist» - Schweizer Radio und Fernsehen
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Kapitel 24
Es war kurz vor fünf und ich war alleine in der Stadt, Papa war ohne mich gefahren, weil ich eigentlich geplant hatte, direkt zu Ben zu gehen. Ich probierte ihn zu erreichen, aber es meldete sich nur die Mailbox. Also entschied ich mich, ein bisschen durch Berlin zu bummeln. Es dauerte nicht lange, da klingelte mein iPhone. ,,Endlich." Stöhnte ich, als ich Bens Namen auf dem Display sah und abnahm. ,,Und, wie ist es gelaufen?" Erkundigte er sich. Ich kratzte mich an der Schläfe, eigentlich war es ziemlich gut verlaufen, immerhin zeigte sie mich nicht mehr an. ,,Sie zeigt mich nicht mehr an." ,,Echt? Das ist doch sau gut!" Ben klang total begeistert, in seiner Stimme konnte man die gute Lauen nicht überhören, vermutlich hatte er einen guten Tag gehabt. ,,Und bei dir?" Wollte ich jetzt wissen. ,,Ich hab eigentlich alles gefunden, was ich für die Hochzeit brauche, meine Mutter ist zufrieden und ich bin hungrig. Wo bist du gerade?" ,,In der Nähe vom KaDeWe." Ich hoffte, dass Ben auch hier irgendwo in der Nähe war, ich wollte nicht alleine zu ihm fahren. ,,Also ich bin da auch in der Nähe, lass uns am KaDeWe treffen?" Schlug Ben vor. Meine Hoffnung wurde erfüllt, ich lächelte in mich hinein und machte einen Treffpunkt mit Ben aus.
Der Kuss, den Ben mir gab, als wir uns trafen, tat gut. Bens Nähe erlöste mich von all dem Druck, der heute auf mir gelastet hatte, ich konnte wieder lächeln. Ben und ich liefen Arm in Arm am KaDeWe vorbei und hielten nach einem geeigneten Imbiss ausschau. Ich hatte zwar keinen Hunger, aber dafür konnte ich Bens Magen knurren hören. ,,Shoppen macht dich ganz schön fertig!" Lachte ich und kniff ihn in seinen nicht vorhandenen Bauchspeck. ,,Ja man, weißt du wie lange wir gelaufen sind? Und dann, nur wegen so einem Jacket. Meine Mutter ist eine richtige Shopping Tante." ,,Kenn ich, meine Schwester auch." Lachte ich. ,,Du nicht?" Ich schüttelte den Kopf, ich bin eigentlich nie so verrückt nach Shopping gewesen, wie alle anderen Mädchen. Klar, ich hatte viele Klamotten und kaufte auch ab und zu mal welche, aber dieses stundenlange im Laden rumwühlen hatte mich noch nie gereizt, wenn ich was brauchte, dann kaufte ich es mir direkt, und hing nicht noch stundenlang in den Geschäften herum. ,,Ich bin eben nicht so ein typisches Mädchen." Ich zuckte mit den Schultern, Ben lachte. ,,Besser du, als jemand anderes." Ich musste grinsen, weil das irgendwie süß war. Als Ben und ich keinen geeigneten Imbiss fanden, kauften wir uns eine Pommes an einem ganz normalen Stand. ,,Weißt du was?" Fragte Ben, während er in seine Pommes biss. ,,Hm?" ,,Meine Eltern fahren am Montag weg, und meine Schwester fährt mit denen." Ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht, ich wusste erst nicht, worauf er hinauswollte. Fragend schaute ich ihn an. ,,Ja, Sturmfrei!" Ich verstand. ,,Wie lange?" Fragte ich, und auch ich musste jetzt grinsen. ,,Bis Freitag." ,,Wo fahren die denn hin?" ,,Ich glaube an die Ostsee, mein Vater mag die Luft da." Ben hatte seine Pommes schon fast auf, während ich noch nicht mal die hälfte gegessen hatte. Nachdem er die letzte Pommes gegessen hatte, erkundigte er sich nach dem Gespräch mit Sarah. Es wunderte mich, dass er nicht schon eher gefragt hatte, aber so war es auch okay.
Ich hatte Ben von dem Gespräch mit Sarah erzählt, und er hatte zugehört, hatte aber nichts weiteres gesagt. Wieso auch? Es gab kaum noch was zu sagen, alles war geklärt, und ich war froh darüber. Wir machten uns auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle, denn wir wollten zu Ben fahren. Ich hielt Bens Hand fest, er grinste, doch Ben sah nicht, was ich sah. Ein Junge und ein Mädchen kamen auf uns zu, sie hielten sich nicht an der Hand, aber ich wusste trotzdem, dass sie ein Paar waren. Lisa und Tom. Als ich stehen blieb, weil Lisa und Tom direkt vor mir standen, musterte Ben Lisa und Tom verwundert. Mir wurde mulmig, ich wusste wieso, und ich wusste auch, dass Lisa sauer war, ich konnte es in ihren Augen sehen. ,,Hi." Stammelte ich. ,,Willst du mich verarschen?" Lisas Augen funkelten, ich wusste nicht, ob sie gleich explodierte, oder los lachte. ,,Äh..." Stammelte ich jetzt wieder. Tom sagte gar nichts, vermutlich war er high oder betrunken, oder es interessierte ihn nicht. ,,Vier Wochen?!" Fragte Lisa jetzt. ,,Vier Wochen was?" Ich wusste nicht, worauf sie hinaus wollte. ,,Vier Wochen Hausarrest?!" Ich schluckte, sie hatte Recht. Wer hatte schon vier Wochen Hausarrest? Ich wusste es nicht mehr genau, aber ich hatte glaube ich nur eine Woche Hausarrest gehabt, und ich hatte mich kein einziges Mal bei Lisa gemeldet. Daran war Ben schuld, ich hatte in dieser Zeit fast nur was mit Ben gemacht, auf jeden Fall hatte ich fast nur an Ben gedacht, deswegen ist in meinem Kopf auch kein Platz für Lisa und Tom gewesen. ,,Echt, 'ne tolle Freundin bist du!" Lisa packte Tom an der Hand und wollte an mir vorbei gehen, aber ich hielt sie auf. ,,Warte! Lisa, es tut mir leid, wirklich. Ich war halt abgelenkt." ,,Ohja, das sehe ich." Sie schaute auf meine Hand, die Bens festhielt. ,,Du hast dich auch nicht gemeldet!" Konterte ich jetzt, ich wusste, dass ich mich hätte melden sollen, aber ich war halt abgelenkt, und das konnte ich jetzt auch nicht mehr rückgängig machen, ich fand aber auch, dass Lisa sich auch hätte melden können. ,,Willst du mit mir jetzt echt darüber diskutieren, wer von uns beiden sich hätte melden sollen? Ich glaube, die Frage kannst du dir selber beantworten." Mit diesen Worten drehte Lisa mir den Rücken zu und lief mit Tom davon. ,,Was war das denn jetzt?" Fragte Ben verwundert. Ich drehte mich zu ihm, meine Laune war im Keller. ,,Das war Lisa, meine beste Freundin." ,,Okay." Ich erwiderte nichts mehr und lief schweigend neben Ben hier. Wieso war ich auch so doof und hatte mich nicht bei ihr gemeldet? Eine SMS war ja nicht zu viel verlangt. Ich hätte mich dafür schlagen können, ich wusste, dass das jetzt nur unnötiges Drama gab und irgendwie war das alles total kindisch. Ich dachte daran, in was Lisa und Tom mich alles gebracht hatten. Durch sie war ich an die Drogen gekommen, ich hatte mich zwar selber in die Depressionen gestürzt, aber an die Drogen wäre ich ohne Lisa und Tom wahrscheinlich nicht gekommen. Ich versuchte diese Gedanken runterzuschlucken, versuchte, mir das alles schön zu reden, ich wollte, dass es mir egal war, aber es war mir nicht egal. Wieso nicht? Mir war immer alles egal gewesen, aber jetzt gerade nicht. Ich lies Bens Hand los, um mir eine Zigarette anzuzünden, ich brauchte das jetzt, das beruhigte mich. Vermutlich war Lisa sauer, weil ich ihr nie etwas von Ben erzählt hatte, von meinem Freund. Es fühlte sich komisch an, wenn ich daran dachte, dass Ben mein Freund war, aber gleichzeitig fühlte es sich auch schön an. Zu sagen können, dass er mein Freund war, nicht der Freund von irgendjemandem, sondern von mir, das fühlte sich so unbeschreiblich schön an. Ich schaute Ben an und lächelte, er musterte mich, er mochte es nicht, wenn ich rauchte, aber das war mir egal. Ich pustete den Rauch in Bens Richtung, um ihn zu ärgern. Mit der Hand wedelte er ihn in eine andere Richtung. ,,Melia, lass das." Ich lachte, aber Ben nicht. Der Rauch in meiner Lunge lies mich komisch fühlen, dieser Tag war komisch. Erst das Gespräch mit Sarah, Verunsicherung. Dann das treffen mit Ben, das war schön. Und dann traf ich auch noch Lisa und Tom, es war komisch. Das einzig schöne an diesem Tag war, dass Ben bei mir war, das war alles. Ich fühlte mich auf einmal so leer und war froh, als Ben wieder meine Hand nahm.
Im Bus saß ich am Fenster, Ben saß am Gang. Ich hatte mich mit dem Rücken ans Fenster gelehnt und meine Beine lagen über Bens Schoß, Ben schaute nach vorne, ich schaute ihn an. Zwischendurch nahm ich seine Hände und spielte damit, die Atmosphäre war immer noch komisch, aber ich genoss sie. Ich hatte wieder einen dieser Momente, in denen ich die Dankbarkeit, die ich für Ben hatte, spürte. Ich war so froh, dass er in diesem Moment neben mir saß. Der Bus war ziemlich leer, außer Ben und mir saß nur noch eine alte Frau im Bus. Als ich mit Bens Händen spielten musste Ben grinsen, ich liebte sein Grinsen. Er schob meine Beine von seinem Schoß und drehte mich so, dass ich normal saß und mich mit dem Kopf bei ihm anlehnen konnte, er legte seinen Arm um mich. ,,Du bist gemütlich." Sagte ich. ,,Und du stinkst." Ich musste lachen, denn ich wusste, dass er den Geruch nach Rauch meinte. Als ich meinen Kopf zu seinem drehte, schaute Ben mich an. Ich konnte seinen Atem hören und ich bemerkte, dass er meinen Geruch einatmete, den Geruch nach Rauch. Plötzlich küsste er mich, er küsste mich einmal, dann zweimal, und dann leidenschaftlich. Er hatte mich in der Öffentlichkeit noch nie so leidenschaftlich geküsst, aber es machte mir nichts aus. Ich schloss die Augen und genoss seinen Geschmack und seine Lippen. ,,Ich liebe dich." Sagte ich, als er seine Lippen von meinen löste. Er küsste mich noch einmal kurz. ,,Ich liebe dich auch."
,,Lass mal eben Hallo sagen." Sagte Ben, als wir bei ihm angekommen waren. Ich folgte ihm ins Wohnzimmer. Seine Mutter und eine Frau, die so ungefähr dreißig Jahre alt war, saßen am Tisch. ,,Hey", begrüßte Ben die beiden. ,,Hallo", ich probierte selbstbewusst zu wirken. ,,Hallo ihr zwei." Bens Mutter stand auf, lief kurz in die Küche und kam dann mit einem Teller Plätzchen wieder. ,,Setzt euch doch." Ben schob mir einen Stuhl zur Seite, damit ich mich setzten konnte, er setzte sich neben mich. ,,Das ist Bens Cousine Julia." Sagte Bens Mutter zu mir. Ich nickte. ,,Ich bin Melia." Auch Julia nickte jetzt. ,,Du bist also Bens Freundin?" Wieder nickte ich, jetzt wendete Julia sich an Ben. ,,Deine Mutter hat mir schon dein Jacket gezeigt." Ben verdrehte die Augen. ,,Die ist total stolz auf unsere Beute." Julia lachte, Bens Mutter schaute empört rein, wenn auch nur gespielt. Julia war wahrscheinlich die Cousine, die heiratete. Sie wirkte total offen und selbstbewusst. Wir unterhielten uns noch eine Weile mit den beiden und ich wurde immer lockerer. Ich merkte, dass ich mich mit Julia echt gut verstand. ,,Ben?" Rief Julia in die Küche, als Ben einen Cappuccino für uns zog. ,,Ja?" Rief er zurück. ,,Hättest du nicht Lust Melia mit zu meiner Hochzeit zu nehmen?" Das kam plötzlich, ich erschrak etwas. Ben kam aus der Küche und schaute mich an, wir unterhielten uns sozusagen ohne Worte. Plötzlich musste ich grinsen und schaute schnell weg. ,,Wieso nicht?" Fragte Ben, er schaute Julia an. ,,Was meinst du?" Julia grinste mich an. ,,Klar." Sagte ich, ohne groß zu überlegen. ,,Find ich gut." Julia hob ihre Hand, damit ich einschlagen konnte, ich glaube, ich hatte noch nie so einen lebensfrohen Mensch gesehen. Ben schaute uns grinsend zu, er leckte sich über die Lippen und verschwand dann wieder in der Küche, um unsere Cappuccinos zu holen.
Nachdem Julia gegangen war und wir unsere Cappuccinos getrunken hatten, waren Ben und ich in sein Zimmer gegangen. Jetzt lagen wir auf seinem Bett, ich lag mit dem Kopf auf seinem Bauch und hielt seine Hand fest. ,,Deine Cousine ist voll cool." Musste ich loswerden. ,,Ich weiß, sie ist meine Lieblingscousine." Ben schlang seine Arme plötzlich um meine Hüften und zog mich zu sich hoch, jetzt lagen wir eng zueinander gedreht und schauten uns an. ,,Ich war noch nie auf einer Hochzeit, was zieht man da überhaupt an?" ,,Keine Ahnung, zieh dich einfach Schick an, ein Kleid oder so." Ich stockte. ,,Ein Kleid?" Ben strich über meinem Arm, es war der mit den Narben. ,,Du kannst ja auch eine Strickjacke drüber ziehen." Er hatte Recht, es gab für alles eine Lösung. Ich drückte mich noch etwas mehr an Ben, weil ich das gerne tat. ,,Irgendwie fühlt es sich komisch an." ,,Was?" Wollte er wissen. ,,Ja, auf eine Hochzeit zu gehen." ,,Wieso?" Er lachte leise. ,,Ich weiß nicht. Ich hab den Gedanken an Hochzeiten immer gruselig gefunden." ,,Aber du heiratest doch nicht, sondern meine Cousine." Ben schüttelte lachend den Kopf. ,,Ja", lachte ich jetzt auch. ,,Aber ich konnte mir irgendwie nie vorstellen, für immer mit jemandem zusammen zu sein. Aber jetzt finde ich den Gedanken, nicht bei dir zu sein, total schrecklich." Jetzt lachte Ben nicht, er lächelte. Er strich mir eine Strähne aus dem Gesicht, zog mich noch näher an sich und küsste mich auf die Stirn. ,,Wenn meine Eltern am Montag wegfahren, kannst du die ganze Zeit bei mir schlafen." ,,Abgemacht." Sagte ich, und küsste Ben.
Es war halb zwölf, als ich die Tür zu unserem Haus aufschloss. Ich hoffte, dass alles schon schlief, denn ich hatte keine Lust, meinem Vater, Susan oder Jamila zu begegnen. Meine Hoffnung bestätigte sich, zum Glück. Alles schlief und ich konnte in Ruhe ins Bett gehen. Bevor ich einschlief, musste ich nochmal an Lisa denken, ich hatte in dieser Zeit kaum an sie gedacht, und wenn, dann nur kurz. Ich wollte sie nicht verlieren, auch wenn ich es satt hatte Drogen zu nehmen, oder mich Nachts noch durch ganz Berlin zu schleichen. Ich wusste, dass das gefährlich war, aber es war mir immer egal gewesen. Das einzige, was wichtig war, war, dass mein Vater nichts herausbekam. Und das hatte er nie, er war immer mit sich selbst und seinen Problem beschäftigt. Ich überlegte kurz, dann schrieb ich noch schnell eine SMS an Lisa. Ich schrieb ihr, dass es scheiße von mir war, dass ich mich nie gemeldet hatte, und, dass ich hoffte, dass sie nicht sauer sei. Das war alles. Ich sah meine Fehler nicht gerne ein und es kostete mich etwas Überwindung. Trotzdem hoffte ich, dass zwischen uns wieder alles in Ordnung sein würde.