Ich hab den Eindruck, dass immer so viel über Sie geredet wird, doch viel zu wenig mit Ihnen?
Meine Psychiaterin zu mir.
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Ich hab den Eindruck, dass immer so viel über Sie geredet wird, doch viel zu wenig mit Ihnen?
Meine Psychiaterin zu mir.
Belastung? Ja!
Ich: Ich find den Gedanken schrecklich, dass ich einfach nur noch eine Belastung für alle hier bin. Stelle ja nur noch dumme Sachen an.
Psychiaterin: Ich würde gerne das Gegenteil behaupten, aber es wird wohl leider so sein.
Und eigentlich erzähl ich niemandem das Gleiche. Der eine weiß das, der andere das.
xo
Ich: Ich kann mich zu Hause nicht auf Schulisches konzentrieren.
Ärztin: Weshalb? Was bringt Sie aus der Ruhe?
Ich: Gedanken. Meine Gedanken.
Ärztin: Welche Gedanken sind das?
Ich: ... Gedanken über mein Leben, meinen Prozess, die letzen zwei Jahre, meine Situation, meine Zukunft und all das hier. Es bringt mich um.
Und sie nennt meine sich entwickelnde Borderline Persönlichkeitsstörung nun Emotionale Instabilität im Jugendalter.
Somit ist das geklärt.
Psychiaterin: Daher verwenden wir die Medikation, damit Sie in ferner Zukunft auch ein halbwegs normales Leben führen können.
Ich: "Normal" bitte in Anführungszeichen.
Eine Vision
Ärztin in der Klinik: Weshalb bist du wieder hier? Erzähl, was ist geschehen?
Ich: Fragen Sie mich lieber, was alles NICHT geschehen ist.
Zu Hause
Psychiaterin: Fühlen Sie Sich wohl zu Hause?
Ich: Nein.