Das Wichtigste ist, sich alles erlauben zu können, auch wenn man von Zeit zu Zeit mit lautem Geschrei seine eigene Unwürdigkeit bekunden muss.
Albert Camus: "Der Fall", S.106

seen from Russia
seen from China

seen from Maldives

seen from Maldives
seen from South Korea

seen from United States
seen from China
seen from United States
seen from United States
seen from Hong Kong SAR China

seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from Singapore

seen from Israel

seen from Maldives
seen from Australia

seen from United States

seen from United States
seen from United States
Das Wichtigste ist, sich alles erlauben zu können, auch wenn man von Zeit zu Zeit mit lautem Geschrei seine eigene Unwürdigkeit bekunden muss.
Albert Camus: "Der Fall", S.106
Wir labbern unsere Welt zu Grunde, überschwemmen sie mit Worten, vergiften sie mit unserem Gerede, unserem Geschrei, ersticken unsere Welt mit Informationen, mit unvorstellbaren Mengen an Daten, verseuchen sie mit unserer Disharmonie, Rechthaberei, unserem Aktionismus, dem Lärm, Krach, Getöse, dem Stress, Hektik, Unruhe, Rastlosigkeit, mit unserer Angst, Verzweiflung, Einsamkeit.
Otto Morr
Und glaub mir eines: Es ist verdammt leise, wenn du schreist; aber deine Stille ist ohrenbetäubend. Und wenn du schweigst, dann höre ich dich flüstern, während die Luft um dich herum erstarrt, als wollte sie nicht zulassen, dass jemand zu dir durchdringt
Lilly Lindner | Splitterfasernackt
Es gibt verschiedene Arten von Stimmlosigkeit. Manchmal äußert sie sich in Form von Geschrei.
Priya Basil: “Im Wir und Jetzt”, S.137
Aber kein noch so schöner Moment wäre von Wert, wenn er umgeben wäre von nichts anderem als seinesgleichen. Denn wir wissen nie, wie leise es ist, bis jemand anfängt zu schreien. Stille. Existiert nur im lauten Raum
Lilly Lindner | Splitterfasernackt
Vollzugsnotizen
Soziokulturelles Mikroklima. Man muss es sich wie ein Terrarium vorstellen. Ein geschlossenes System, in dem die Luftfeuchtigkeit aus Schweiß, Angst und schlecht gelüfteten Wänden besteht. Die Temperatur schwankt zwischen unterkühlter Gleichgültigkeit und den plötzlichen Hitzewallungen des Egos. Es ist ein Biotop, das nach einem strengen, ungeschriebenen Gesetz funktioniert: Dem Recht des…
„Jetz hör’n se ma, junge Frau, Sie sin hier nich de einziche in Hotel!“, schallte es plötzlich durch die dünne Wand. „Könn’se nich bisschen leiser kreischen da drüb’n? Un nehmen se mal de Hand aus der Feige, dat is doch kein Benehmen! Mit ne Essen spielt mer nich!“
Und so legt sich die Einsamkeit zwischen unseren decken und singt uns Lieder, über schlechte Gedichte.