German and Austrian contemporaries of Napoleon (plus one by Émile Zola in his essay about Stendhal, a French contemporary):
Source: Beethoven, by Maynard Solomon
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German and Austrian contemporaries of Napoleon (plus one by Émile Zola in his essay about Stendhal, a French contemporary):
Source: Beethoven, by Maynard Solomon
Dearest, what you say to me I say almost constantly, the slightest breaking away from you burns me, what happens between the two of us repeats itself inside of me much more intensely, I fall victim to your letters, to your pictures. But look, of the four people who I (without comparing myself to them regarding power and scope) feel to be my actual blood relatives, of Grillparzer, Dostojewski, Kleist and Flaubert only Dostojewski married and maybe only Kleist, when he shot himself in a jostle of inner and outer pain at the Wannsee, found the right escape.
Franz Kafka, Brief an Felice Bauer, September 2nd 1913
Misántropo con causa
[Beethoven retratado por Joseph Karl Stieler en torno a 1820]
Alianza edita un curioso trabajo biográfico en torno a Beethoven, hecho con los retales de sus contemporáneos
Desde el supuesto comentario de Mozart cuando se lo presentaron en Viena en 1787 (“No lo perdáis de vista, algún día dará que hablar al mundo”) al elogio fúnebre escrito por Franz Grillparzer para su funeral del 29 de marzo de 1827 (“nosotros estábamos allí, cuando lo enterraron, y cuando murió, lloramos”, termina) este libro recoge, ordenados cronológicamente, testimonios dejados por aquellos que conocieron a Beethoven.
La recopilación no es nueva: la hizo Oscar George Sonneck para la prestigiosa editorial neoyorquina de Gustav Schirmer en 1926, pero es ahora, aprovechando el Año Beethoven, cuando Alianza Música la ha traducido y editado en español.
El libro se estructura en treinta y nueve capítulos, cada uno de los cuales está dedicado a un comentarista (hay alguna excepción) cuya relación con Beethoven el editor extracta con admirable espíritu de síntesis en un párrafo introductorio.
Entre los notarios se cuentan amigos, biógrafos, intérpretes, discípulos, escritores, compositores (Czerny, Ries, Moscheles, Spohr, Rossini, Weber o Liszt, entre los más célebres)... Algunos de los comentarios son extractos de estudios conocidos (así, la primera biografía digna de tal nombre, que publicó Anton Schindler en 1840), otros aparecen sacados de publicaciones periódicas, memorialísticas o de diversa correspondencia (el tan trillado intercambio epistolar entre Bettina von Arnim y Goethe, por ejemplo).
La mayor parte de los testimonios nos hablan de encuentros con Beethoven posteriores a 1805 y, como era de esperar, las contradicciones son habituales, aunque algunas noticias se repiten con frecuencia para presentarnos el retrato íntimo de un hombre de costumbres sobrias, descuidado en el vestir, despreocupado de la decoración y el orden de las casas donde vivía (que cambiaba continuamente), con opiniones fundadas sobre todo tipo de cuestiones, generoso en el reconocimiento a sus colegas y amable en el trato, a pesar de que el aislamiento social que le provocó su sordera le hicieron ganar fama de huraño y misántropo. La grandeza artística no estaba en duda.
[Diario de Sevilla. 31-05-2020]
Beethoven contado a través de sus contemporáneos O. G. Sonneck, ed. Traducción de Ana Pérez Galván. Alianza, Madrid, 2020. 275 páginas. 19 euros (epub: 12,89 euros).
Franz Grillparzer:
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Grillparzer, Franz: Schreiben Gottes an den Bürgermeister Hirzel in Zürch. o.O., 1839. Satire in Prosa; Entstehungsdatum: nach 16.02.1839
Wienbibliothek / Retrodigitalisierung / Schreiben Gottes an den Bürgermeister Hirzel in Zürch
Mein lieber Bürgermeister Hirzel!
Es muss in gegenwärtigen radikalen Zeiten für uns legitime Gewalten doppelt erfreulich sein, wenn wir Zeichen der Anhänglichkeit an unsere Person von Seiten her erhalten, von wo wir es am wenigsten vermutet hätten, namentlich von Freidenkern und aus Freistaaten. Die Allgemeine Zeitung vom 16. Februar hat mir daher unendliches Vergnügen gemacht. Sie sprechen darin klar und unumwunden Ihre Gesinnung gegen mich aus. Sie glauben an mich! Freundlicher Mann! Nehmen Sie dafür die Gegenversicherung, dass auch ich an Sie glaube, und zwar nicht bloß, dass Sie der Bürgermeister Hirzel sind, wie sie gütig annehmen, dass ein Gott sei, sondern ich schreibe Ihnen außerdem auch Eigenschaften und Wirksamkeiten zu; wo ich denn nicht weiß, ob Ihr schönes Bekenntnis rücksichtlich meiner sich ebensoweit erstreckt. Ich bin vorsichtig geworden. Ihr Freund und Lehrer Hegel glaubt auch an mich, ja er beweist mich, wobei er mich aber zur absoluten Allgemeinheit macht. Mein Herr Bürgermeister Hirzel! Ich bin nicht die absolute Allgemeinheit, so wenig Sie selbst etwa die Bürgermeisterwürde in Zürich, sondern der wirkliche Bürgermeister sind. Ich will nicht bloß sein, sondern auch handeln, schaffen, regieren, belohnen, strafen und dergleichen. Wollen Sie mir daher durch die Allgemeine Zeitung gefälligst zu wissen machen, nicht bloß, dass Sie mich glauben, sondern auch als was und wie.
Nicht verhehlen kann ich Ihnen übrigens schon jetzt, dass die Berufung des Professors Strauß auf die Universität nach Zürich mit meinen Wünschen keineswegs übereinstimmt. Er ist mit meinem Sohne fast ebenso umgegangen, wie Professor Hegel mit mir. Er glaubt zwar ebenfalls an ihn, heißt das all’ ingrosso oder en bloc, zerrt und zupft dann aber wieder so lange an ihm, dass man zuletzt nicht mehr weiß, was davon übrig bleibt. Er nennt ihn zwar den tugendhaftesten und weisesten aller Geborenen, wenn er aber erst all seine Lebensumstände und Wunder zu Mythen, d.h. nach Hörensagen ausgebildeten und vergrößerten macht, so weiß ich nicht, warum jene belobte Weisheit und Tugend nicht ebenso mythisch ausgeprägt und überarbeitet sein sollte, wo denn der Name Christus das einzig Unzweifelhafte bliebe. Sie werden mir zwar einwenden, meines Sohnes Lehre stehe als Zeugnis seiner für immer unantastbar da; aber teils ist diese Lehre schon so mannigfach angetastet worden, teils habe ich genannten meinen Sohn nicht als Professor ordinarius auf die Universität Jerusalem geschickt, sondern in die Welt als Befreier und Erlöser des Menschengeschlechtes.
Was Sie von der Notwendigkeit sagen, die Fortschritte der Wissenschaft nicht zu hemmen oder auf gewisse Fächer zu beschränken, trifft ganz mit meiner eigenen Ansicht zusammen. Nur gebe ich Ihnen zu bedenken, dass vor der Hand Ihre Schweizer Bauern von der Religion nicht Aufklärung, sondern Heiligung und Versöhnung erwarten. Machen Sie deshalb Herrn Strauß zum Professor der Philosophie, und gelingt es ihm, als solcher Ihre Landsleute zu überzeugen, dass die Geheimnisse und Gnadenmittel der Religion zum seligen Leben überflüssig seien, so können Sie den Gehalt eines Professors der Theologie künftig in Ersparung bringen, ja die Auslagen für Kirchen und Pastoren im allgemeinen, was dem Budget Ihrer guten Stadt nicht wenig ersprießlich sein wird. Bis dahin lassen Sie die Äcker von den Ackersleuten bestellen und nicht von den Naturforschern.
So weit geht meine unmaßgebliche Meinung, der ich übrigens verbleibe
Ihr
wohlaffektionierter
Gott m. p.
Nachschrift. Wissen Sie etwas Näheres von Rauschenplat und Mazzini? Man sagt, auch die Hannoveraner seien bei ihrer Regierung um die Erlaubnis eingekommen, eine Revolution machen zu dürfen? Sollten die Leute so kühn sein?
Erläuterung:
1 Konrad Melchior Hirzel (1793 - 1843): Bürgermeister von Zürich 1832 - 1839, berief 1838 David Friedrich Strauss an die Theologische Fakultät der Universität Zürich (s. oben).
2 Conrad Melchior Hirzel : An meine Mitmenschen im Kanton Zürich. – In: Beilage zur Augsburger Allgemeinen Zeitung. – 1839-02-16
3 Rauschenplat [Daten nicht ermittelt]: deutscher sozialistischer Flüchtling in der Schweiz in den 1830er-Jahren
4 Mazzini: Giuseppe Mazzini (1805 - 1872): italienischer Freiheitskämpfer, 1834 bis 1836 als Flüchtling in der Schweiz
Schweiz (Antiklerikale Karikaturen und Satiren IX)
Moritz Michael Daffinger: Franz Grillparzer. 1827
analyzing Der Arme Spielmann felt like a therapy session
"Der arme Spielmann" has officially destroyed me I don't know how much more I'll be able to study today. Will curl up in a ball and cry.