Glockenbachwelle: Die Mercury-Welle
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Glockenbachwelle: Die Mercury-Welle
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Unter freiem Himmel - Eine Anleitung für ein Leben in der Natur
Unter freiem Himmel – Eine Anleitung für ein Leben in der Natur
Buchvorstellung von Thomas Thelen Anleitung zum „Stumpfhocken“ Spoileralarm: Junger Mann (22 Jahre), Nordschwede, verliert aufgrund eines für ihn dramatischen, Konsequenzen-reichen Sportunfalls Mitte und Halt in seinem Leben, strauchelt ein wenig zwischen Familie, Schule und seiner Umwelt, findet dann in vier Jahren, in denen er allein inmitten der kühlen Luft und der stillen Landschaft in den…
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Sunday I`m in love: Echte Freunde trennt nicht mal eine Pandemie.
Sunday I`m in love: Echte Freunde trennt nicht mal eine Pandemie.
Ich hab „11 Freunde“ sporadisch über 20 Jahre immer mal wieder gelesen – mal als Einzelheft, mal als Abo. Mal die Sonderhefte zum Bundesliga-Star oder die zur WM. Es war mir eigentlich immer ein Fest – nur wenn der BVB zu gut weg kam, dann hatte ich echte schlechte Laune.
Es gibt wahrlich bessere Zeiten, ein 20-jähriges Jubiläum zu feiern, als inmitten der Corona-Krise. Aber wenn im April 2000…
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Red – the blood of angry women
Sie betrifft ungefähr 50 Prozent der Weltbevölkerung, ist unvermeidbar und die Wirtschaft nutzt sie gnadenlos aus: Die Menstruation. Auch gerne als die Tage, Erdbeerwoche oder Besuch von Tante Rosa bezeichnet, denn über die Periode spricht man nicht. Zumindest, wenn es nach den anderen 50 Prozent der Weltbevölkerung geht. Und damit ist man auch schon beim Menstruationstabu, dass uns glauben macht, Binden würden vor allem blaue Flüssigkeit aus dem Reagenzglas sicher und vor allem diskret aufsaugen. Nur komisch, dass es in der Bepanthen-Werbung durchaus blutige Knie geben darf.
In „Periode ist politisch – Ein Manifest gegen das Menstruationstabu“ zeigt Franka Frei, was das Menstruationstabu weltweit anrichtet und beschäftigt sich mit den Folgen für die Umwelt, Wirtschaft und Geschlechtergleichstellung. Angefangen hat alles mit einem Facebookpost 2018, auf den sie sowohl positive Resonanz als auch Hasskommentare bekommen hat. Tabubrechen ist eben alles andere als einfach. Damals hatte die Menstrationsaktivistin gerade ihre Bachelorarbeit zum Thema „Menstruation und Tabu“ verteidigt. Ein Jahr später war sie als Folge des Posts in Südostasien unterwegs, um andere junge Frauen zu treffen, die sich ebenfalls für die Abschaffung eines Menstruationstabus engagieren. Diese Begegnungen sind für Franka Frei immer wieder Ausgangspunkt, um auf bestimmte Missstände hinzuweisen und deutlich zu machen, was für weitreichende Folgen das Menstruationstabu weltweit hat.
Der Begriff „Manifest“ im Untertitel gibt den Ton vor und wird dabei der Definition einer öffentlichen Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur mehr als gerecht. Allerdings ist das Manifest mehr als das. Erlebnisse fließen ebenso in den Text ein wie die Richtigstellung von Menstruationsmythen. Unterfüttert werden die Ausführungen immer wieder von wissenschaftlichen Belegen und Zahlen bzw. Ergebnissen aus Studien. Wer jetzt trockene Kost erwartet, wird allerdings enttäuscht. Franka Frei ist nicht selten beißend ironisch und verteilt fleißig „Goldene Erdbeeren“ an alle, die von der Periode keine Ahnung haben und meinen, dieses Nichtwissen dennoch teilen zu müssen. Dabei ist sie ehrlich und kritisch ohne ungerecht zu sein. Nebenbei kann man einiges über die Menstruation lernen und in Anbetracht der Tatsache, dass selbst digitale Datensammler wie Facebook die Periode für sich instrumentalisieren, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn auch Männer das „Manifest gegen das Menstruationstabu“ lesen würden.
Brown, Larry: Fay
Rezension Larry Brown – Fay
Klappentext:
Der Roman erzählt die Geschichte der 17-jährigen Fay, einer bildhübschen jungen Frau, die von zu Hause, von ihrem gewalttätigen Vater, wegläuft. Mit nichts als einer Packung Zigaretten und zwei Dollar in der Handtasche verlässt sie ihre Hütte im Wald und macht sich auf den Weg Richtung Küste, auf der Suche nach einem bessere Leben. Auf diesem Weg erlebt…
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“Sex zu zweit sollte auch beiden Spaß machen. Wenn er nicht weiß oder intuitiv erahnt, was ich will, soll er mich fragen. Klar fällt das oft schwer, aber Sex ist ein Spiel für Erwachsene, und ein One-Night-Stand wiederum ist Sex für Fortgeschrittene.“ - Sophie Andresky
FÜRCHTE DEN DONNER
Meine Übersetzung "Fürchte den Donner" des frühen Jim Thompson-Romans "Heed the Thunder" (siehe Bild davor) ist jetzt bei Heyne Hardcore erschienen. Ich war der erste Deutsche, der mit diesem Auftrag in Thompson-Psycho-Country unterwegs war! Ein Familienepos, geschrieben Anfang der 1940er Jahre, das allen modernen TV-Serien als Musterbeispiel gedient haben könnte... Deshalb an dieser Stelle eine kleine Jim-Thompson-Serie.
"Aber jetzt ist alles durcheinander. Ich schlafe, wenn ich schlafen kann, und bin wach, wenn ich nicht schlafen kann. Ich esse selten und rauche ständig. Trinke einen starken, zuckrigen kaffee nach dem anderen. Ich versuche zu lesen, kann mich aber kaum auf zwei aufeinanderfolgende Sätze konzentrieren. Mein Hirn ist ein poröser Klumpen hinter einer Wand aus Watte, und mein Körper hat sich zu einem tauben Brei zusammengeschoben. Manchmal habe ich das Gefühl, meine Wirbelsäule wäre aus hartem Gummi, dann wieder spüre ich meine Füße nicht mehr. Irgendetwas zieht mich zu Boden, als hätte ich einen schweren Stein verschluckt. Und ständig verwechsle ich, was ich gesehen, gelesen und geträumt habe."
- Was kostet die Welt von Nagel