By: Alexandra
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By: Alexandra
Stories never really endâŠeven if the books like to pretend they do. Stories always go on. They donât end on the last page, any more than they begin on the first page.
Cornelia Funke (via bookmania)
finally graduated high school this month and iâm off to college on september. iâm excited and nervous.
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EvgeniT
Zwischen uns ein ganzes Meer
Eigentlich hĂ€tte Avery gerne Ballett studiert. Auf dem Weg zu einem Vortanzen an der renommierten Juilliards in New York hat sie allerdings einen schweren Autounfall. Avery erleidet eine RĂŒckenverletzung und wird nie wieder tanzen können. Ihr Sportwissenschaftsstudium ist deshalb auch eher eine Notlösung, wirklich dahinter steht sie von Anfang an nicht. Gleich in der ersten Vorlesung lĂ€sst ihr Kommilitone und Schwimm-Ass Theo einen herablassenden Spruch ab. Blöderweise ist er der Trainer von Averys Schwimmkurs, sodass sie sich wohl oder ĂŒbel mit ihm arrangieren muss.
âAn Ocean Between Usâ erinnert ein wenig an âSave the last danceâ. Die Ăhnlichkeit greift Autorin Nina Bilinszki auch ganz bewusst auf, indem sie den Tanzfilm zu Averys Lieblingsfilm erklĂ€rt. WĂ€hrend Avery die Leser*innen von Anfang an auf ihrer Seite hat, schlieĂlich beginnt die Geschichte mit Averys Perspektive, muss man sich an Theo erst gewöhnen. In seinem ersten Auftritt prĂ€sentiert er sich als echtes Ekelpaket. Allerdings sorgen die Perspektivenwechsel zwischen Avery und Theo dafĂŒr, dass man Einblick in beide Hauptfiguren erhĂ€lt und sich dadurch nach und nach auch fĂŒr Theo erwĂ€rmen kann. Ebenso sind die Nebenfiguren spannende und eigenstĂ€ndige Charaktere.
Die Geschichte um die beiden ziemlich ungleichen Kontrahenten, die sich im Laufe der Handlung aneinander annĂ€hern, ist nach dem klassischen Schema aufgebaut und insofern ist es auch nicht besonders ĂŒberraschend, dass Avery und Theo am Ende ein Paar werden. Der dramatische Wendepunkt der Geschichte greift ein wichtiges Thema auf und ich bewundere Avery fĂŒr ihren Umgang mit der Situation. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob mir die FĂŒgung oder der Zufall innerhalb der Handlung nicht etwas zu weit geht. Ganz davon abgesehen ist âAn Ocean Between Usâ aber eine mit GefĂŒhl erzĂ€hlte Geschichte, in die man â passend zum Ozean und zum Schwimmen â eintauchen kann.
By: Davina
Chateau de Gudanes by Jamie Beck
Books of August
Das RĂŒckgrat der Helden
Das Wesen, dass im Wald rund um Svonnheim die Untoten anfĂŒhrt, kann niemand anderes sein als der Myling. Das Kind, das genau wie Mirage von der Totengöttin Nif gezeichnet wurde. Da sind sich Alchemistin Mirage DeBois und Sergent Erik Zejn ganz sicher. Allerdings ist es mit der Jagd auf das Wesen nicht getan. Neben ihren BemĂŒhungen das Schwert â Nifs RĂŒckgrat â zu finden und die Untoten wieder zur Ruhe zu bringen, mĂŒssen sich Mirage und Erik zusĂ€tzlich mit alten Widersachern herumschlagen und dabei feststellen, dass es Dinge gibt, die fast noch schlimmer sind als marodierende Untote.
âDer Herrscher des Waldesâ schlieĂt die Black Alchemy-Trilogie ab. Und tatsĂ€chlich werden in der Geschichte alle losen FĂ€den aufgegriffen. Eine reine WeitererzĂ€hlung der bisherigen Ereignisse ist der dritte Band allerdings nicht. Wie bereits in den VorgĂ€ngerbĂ€nden hat Autorin Katharina V. Haderer auch in âDer Herrscher des Waldesâ einen eigenen Handlungsbogen innerhalb der weitererzĂ€hlten Geschichte geschaffen. Und genau wie in den VorgĂ€ngerbĂ€nden ist die Dynamik zwischen den beiden Charakteren und Mirage und Erik ein zentraler Bestandteil der Handlung. Die Perspektivenwechsel zwischen den beiden ermöglichen den Leser*innen einen umfassenden Ăberblick ĂŒber die Handlung. Allerdings nicht so umfassend, als das man die Auflösung vorhersehen könnte.
Auf den ersten Blick könnte man der Geschichte einen mĂ€rchenhaften Anklang bescheinigen, zumindest erscheinen gut und böse klar abgegrenzt, bei genauerem Hinsehen tun sich aber einige Grauzonen auf. Es gibt zwar die eindeutig Bösen, allerdings nicht die eindeutig Guten. Und dann gibt es noch die eigentlich Bösen, die nicht durchweg niedere BeweggrĂŒnde haben. Dabei wird nicht an Gewalt und Gewaltdarstellungen gespart, und vor allem in Bezug auf die Untoten sind ein paar Szenen eher unappetitlich, innerhalb der ErzĂ€hlung aber absolut authentisch und passend. So vielschichtig, wie sich die Geschichte ĂŒber drei BĂ€nde prĂ€sentiert hat, endet sie auch. Im Grunde finden sich zwei Enden, wovon eines relativ offen gehalten ist, was jedoch zur Handlung passt und vor Kitsch bewahrt.
Everyone you meet always asks if you have a career, are married or own a house; as if life was some kind of grocery list. But nobody ever asks if you are happy.
â Heath Ledger
Wenn TrÀume wahr werden
TagsĂŒber ist Abdullah ein TeppichhĂ€ndler, nachts reist er durch seine TrĂ€ume. Wobei seine TrĂ€ume erstaunlich real erscheinen, seitdem ihm ein Fremder einen fliegenden Teppich verkauft hat. In seinen TrĂ€umen begegnet er der Prinzessin Blume-in-der-Nacht, in die er sich verliebt und die seine GefĂŒhle erwidert. Bevor die beiden jedoch heiraten können, wird die Prinzessin von einem Dschinn entfĂŒhrt. Da er Blume-in-der-Nacht nicht im Stich lassen kann und will, macht er sich auf seinem fliegenden und etwas eigensinnigen Teppich auf die Suche nach ihr. Allerdings wĂ€re es zu einfach, den geradlinigen Weg zu wĂ€hlen, und so nimmt Abdullah, zusammen mit ein paar schrĂ€gen Bekanntschaften, einige Umwege.
Wie man es von ihr gewohnt ist, erschafft Diana Wynne Jones in âDer Palast im Himmelâ wieder herrlich verrĂŒckte Charaktere, die beim Lesen einfach SpaĂ machen. DafĂŒr, dass das Buch im Original bereits 1990 erschien, sind die Figuren sehr modern in ihren Ansichten und Denkweisen und damit zu einem gewissen Grad vielleicht auch zeitlos. In Bezug auf verschiedene Rollenstrukturen bleibt die Autorin jedoch in alten Mustern, wodurch wiederum der MĂ€rchencharakter der Geschichte betont wird, der durch die Prinzessin, den Dschinn und den fliegenden Teppich bereits in der Geschichte enthalten ist.
Abdullahs verworrene Reise erinnert mit ihren zahlreichen Wendungen an einen Traum, in dem ebenfalls ĂŒberraschende Wendungen und SprĂŒnge möglich sind. Und schlieĂlich beginnt âDer Palast im Himmelâ auch mit einem Traum, sodass sich Struktur und Handlung gewissermaĂen spiegeln. Genau wie im Traum, ist die Handlung damit kaum vorhersehbar. Das fĂŒhrt dazu, dass man sich zwischenzeitlich fragt, was die Geschichte denn nun mit Zauberer Howl zu tun hat, schlieĂlich finden sich auĂer dem Palast im Himmel selbst, nur wenige Anspielungen auf ihn. Das Ende hat deshalb einige Ăberraschungen parat.
[skipping stones at the beach]
Fox: It's such a beautiful evening.
Jacob: Take that fucking ocean!
Montana |Â davidmrule
Location: Lake McDonald, USA
Word on the water, Londonđ
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