Am Morgen geht es gleich nach dem Frühstück los. Heute soll uns erstmal nur alles gezeigt werden.
Ich gehe mit dem Besitzer der Farm und einer weiteren Freiwilligen zur Farm. D.h. bei denen: Einundhalb Stunden zu Fuß quer durch den Regenwald. Ob die Person, die sich das Feld ausgesucht hat, dabei sich was strategisch-geografisch gedacht haben mag? :D Wenigstens kann man auf dem Weg das Fruchtfleisch von Kakaobohnen snacken.
Unsere Begleitung ist einer der ältesten vom Dorf und wird von sehr vielen Leuten respektiert. Da er nur die Worte ,Let's go, Stop, wait, sit down, say hi und natürlich yes and No.' kann ist die Kommunikation alles andere als einfach. Das hält ihn aber nicht davon, ganz stolz seine Farm uns zu zeigen, bei der die Pflanzen wachsen ohne ein für mich erkennbare Systematik oder bestimmten Anordnung. Ich habe das Gefühl, es freut ihn, dass wir ihn begleiten, aber dass wir Arbeit auch selber erledigen können, traut er uns nicht zu.
Wir wollten um 2 Uhr Nachmittag vom Dorf unser Wochenendtrip starten. Wir brechen natürlich viel zu spät von der Farm auf. Das wir mehrere Stunden zu spät sind, stört unsere Begleitung aber wenig und auf dem Rückweg werden wir als weiße Besonderheit natürlich jedem vorbei kommenden vorgestellt und haben viele Sachen zum probieren bekommen. Unter anderem das bekannte ghanaischen Gericht Fufu, aber auh Schnecken und viele andere Sachen, die ich nicht identifizieren konnte.
Und auf dem Rückweg, habe ich auch meine zwei ersten Heiratsanträge erhalten. So kann das weitergehen ;)