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September 2018
“Das Licht funktioniert nicht!”“Ja, mein Kindle hat jetzt Goodreads!”
Bücher und E-Book-Reader
Ich mag E-Book-Reader. Also echte E-Book-Reader mit E-Ink-Displays. Die stehen in keinerlei Konkurrenz zum Lesen auf “Monitoren” wie z.B. dem iPad oder anderen Tablets. Leider machen da ja viele Leute keinen Unterschied, wenn sie davon reden, dass sie E-Books lesen.
Jedenfalls habe ich mir vor acht Jahren meinen ersten Kindle (Touch) zugelegt und es nicht bereut. Seit geraumer Zeit habe ich auch noch einen Kindle Paperwhite und habe die beiden in mehr oder weniger reger Benutzung. Während ich die Preisgestaltung von aktuellen E-Books – insbesondere in Deutschland – vermutlich nie verstehen werde, gibt es jede Menge guten Lesestoffes für wenig Geld oder ganz kostenlos.
Licht auf Zuruf
Alle aktuellen E-Book-Reader haben ein Backlight (E-Ink-Displays mit Backlight sind etwas völlig anderes als ein leuchtender Monitor!). Das ist praktisch. Dennoch liest es sich besser, wenn man ein angenehmes Leselicht hat. Gilt um so mehr für normale Bücher, die in der Regel nicht von alleine leuchten. Glühbirnen und LEDs sind eine prima Erfindung. Man drückt auf einen Schalter und es wird hell. Super Sache.
Leute, die zu viel technischen Spieltrieb, Zeit und Geld haben, sind auf die Idee gekommen, dass es super wäre, wenn man einzelne (oder alle …) Leuchtmittel in den eigenen vier Wänden durch solche austauscht, die cleverer sind. Und die man dann nicht nur durch Schalterdruck, sondern auch zeitgesteuert, durch Apps, auf Zuruf und so weiter steuern kann.
Heimautomation ist die Modelleisenbahn des modernen Mannes
Mit am bekanntesten dürfte das Hue-System von Philips sein. Das ist bei meiner Freundin und mir auch seit geraumer Zeit eingezogen. Nach letzter Zählung befinden sich 29 zugehörige Geräte im heimeigenen WLAN, inklusive Lampen, Schaltern, Bewegungsmeldern und sowas. Was praktisch ist: Dieses Ökosystem kann man wiederum zusätzlich mit Siri, Google und Co. verbinden. Bei uns zuhause steht dafür die gute Alexa rum, die uns auf Nachfrage erzählt, wie morgen das Wetter wird, wann die nächste Bahn kommt oder beim Besserwissen mit Wikipedia-Einträgen weiterhilft. Tatsächlich ist es auch durchaus praktisch ihr zu sagen, dass sie doch mal das Licht im Flur und im Wohnzimmer anmachen soll, wenn man mit zwei Einkaufstaschen bepackt nach Hause kommt und ohne freie Hand in den Flur tappert. Die Lichtschalter (Dimmer) sind ebenfalls entsprechend verknüpft. Wissen meine Freundin und ich sehr zu schätzen.
Aber zurück zum Lesen …
Die Online-Bücherwürmer-Plattform Goodreads
Bücher an sich sind toll, weil Lesen toll ist. Das Problem: Wer soll denn bei dem ganzen Kram, den man so konsumiert, noch den Überblick bewahren? Dafür gibt es zum Beispiel seit 2007 das wunderbare Webangebot “Goodreads”. Dort kann man unter anderem die eigenen Bücher erfassen und virtuell sortieren oder auch nur das eigene Leseverhalten tracken. Bücher kann man bewerten, man kann sich gute Anregungen holen, eine “Will ich mal irgendwann lesen, falls ich doch noch mal freie Zeit in diesem Leben finde”-Liste pflegen und vieles mehr. Goodreads ist prima. 2013 wurde es nebenbei von Amazon gekauft.
Wie unglaublich praktisch wäre es, wenn es eine Verbindung zwischen dem eigenen Kindle und dem eigenen Goodreads-Account gäbe! Man müsste nicht groß E-Books nachpflegen, hat immer den jeweiligen aktuellen Lesestand im Zugriff, kann Zitate einfach markieren und speichern – voll gut. Das dachte ich auch neulich mal wieder, als wir für eine Woche unterwegs waren. Stellt sich heraus, dass das seit Jahren möglich ist. Also so halb. Aus irgendwelchen vollkommen unverständlichen Gründen ist Goodreads zwar in Kindles direkt integriert, die man in den USA kauft – aber bei den deutschen Kindles gibt es kein Goodreads. Das ist … suboptimal.
Dankenswerterweise gibt es ja heutzutage in der vernetzten Welt fast immer andere Menschen, die schon in vergleichbare Probleme gelaufen sind. Im Idealfall findet man dann sogar nicht nur die Probleme, sondern auch die dazugehörigen Lösungen … und so stellt sich nach kurzem Googlen heraus: Man kann sein Kindle-Konto von amazon.de auf amazon.com umziehen! Das kann man ganz einfach per Klick in den Einstellungen machen. Der einzig bekannte “Nachteil”, den ich dazu finden konnte: Ist das passiert, kann man keine E-Books mehr auf amazon.de kaufen, das muss dann über amazon.com passieren. Für mich jetzt kein Beinbruch, dass ich zu 99% eh nur englische E-Books lese, und zusätzlich die meisten deutschen E-Books auch über amazon.com bezogen werden können. Top!
Gesagt, getan – wir waren wie erwähnt unterwegs, aber heutzutage gibt es ja überall (außer in Deutschland) freies Netz. Insofern einfach den Kindle-Account umgestellt und siehe da: mein Kindle hat jetzt auch in der Menüleiste Goodreads! Wie toll ist das denn …
Unerwartete Nebenwirkungen
Nach ein paar Tagen: Zurück zuhause. Ich wurste vor mich hin und höre meine Freundin aus dem Wohnzimmer rufen. “Das Licht funktioniert nicht!”
Seltsam. Sie hat es über den Dimmer probiert. Der läuft übers WLAN. Netzausfall? Nein, Netz ist da. Komisch. Das Wohnzimmer ist nicht allein. In den anderen Räumen klappt das Licht auch auschließlich, wenn man es über die herkömmlichen Lichtschalter schaltet. Warum?
Ich bin mir nicht mehr sicher, wie lange es genau gedauert hat, bis ich dem Problem auf die Spur gekommen bin – aber es war deutlich zu lange. Irgendwann habe ich festgestellt, dass sämtliche Geräte im Alexa-Konto verschwunden sind.
Nachdem die Fragezeichen über meinem Kopf verschwunden sind, bin ich jetzt schlauer. Jetzt weiss ich, dass es nicht nur eine Ländereinstellung für Kindle-Benutzerkonten gibt, sondern auch eine Ländereinstellung für Alexa-Benutzerkonten. Wechselt bei Alexa die Ländereinstellung, sind allerdings sämtliche Einstellungen und Heimautomations-Geräte futsch und man muss sämtliche Geräte, Räume und Einstellungen komplett neu erfassen. Damit sind jetzt die Fragezeichen durch große WTFs?! ersetzt worden, die um meinen Kopf kreisen.
Amazon, warum zum Teufel koppelt ihr das Alexa-Benutzerkonto mit dem Kindle-(!)-Benutzerkonto?
(avataryt)
How to fix a frozen screen kindle touch 2014
For google as i couldn’t find anything online and amazon warranty lasts 1 year only. You can trade it in for a small rebate on a new one but some people have a strong attachment to their reading device and no mobile app can compare and don’t want to shell out for something that should still be working.
The advice about powering up your device to full can work for some, the advice about waiting for the battery to drain can take forever: my sister’s screensaver had consumed 1% of battery power after three months of being on. The power button didn’t do a thing no matter how long you held it (5, 10, 25 seconds, a minute!)
so here’s what I did
use pry tools or a butter knife to remove the back,
unscrew the battery (the white block), lift it out and put it back in
that might work, it does at least restart the device but might not solve your initial problem, if not:
Unscrew the 3 tiny screws on either side holding the front part on and use pry tools to remove the front part (it is glued on so it’ll take a little more time)
Pull out the core part of the kindle from it’s casing
Maybe blow on it just in case there’s dust (who knows, i’m a super nintendo gal so blowing on electronics just in case is a habit)
Reassemble, screw it all in tight, you’ll need to pinch with one hand and screw with the other
The back needs to slotted in upwards and sort of bent to slot into the top sides, you’ll probably do this part five times, you’ll have to use force you wouldn’t want to use on electronics but do it anyway.
Somehow it works again! Don’t ask me how
On a side note, while I don’t like how amazon customer service handle broken kindle repair, I do appreciate that the kindle itself was designed in a way that allows it to be *somewhat* taken apart, all the screws are small phillips x type and the battery isn’t glued or soldered in any way.
Mhmmm !!! Morning sweetheart...