du warst mein zuhause
und meine flucht
alles in einer person
die nie bleiben wollte

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du warst mein zuhause
und meine flucht
alles in einer person
die nie bleiben wollte
#1 Sehnsucht nach dem Gegenstück
Seitdem die Ausgangssperre besteht wurde mir das erste mal bewusst, was genau ich mir für die Zukunft wünsche. Es ist nicht der Drang nach zwanghaften Freundschaften, Erfolgen, Geld und falsche Geschichten, welche ihr Ende finden ehe die Sonne am Himmel steht. Es ist das Gefühl von einem Zuhause für das Herz. Es mir so unfassbar schwer in dieser Welt das passende Gegenstück meiner Person zu erkennen, gar daran zu glauben, dass es überhaupt jemanden gibt, welcher zu mir passt. Ich bin nicht oberflächlich, doch sind die Persönlichkeiten so grau und uncharmant, dass mir die Kraft fehlt die Mauern fremder einzureisen um zu erblicken, was genau sich dahinter befindet. Ich will lieben und geliebt werden, für das wie ich bin und nicht für das, was ich an meinem Körper trage.
"Dieses Mädchen ist dir vollkommen ergeben. Sie benötigt nur manchmal etwas Fürsorge und Liebe. Und wenn sie weinend vor dir steht, und dich darum anfleht... Warum gibst du ihr das nicht?"
alle phasen
das paar, das mir gegenüber sitzt, geht gerade bei kaffee und kuchen durch alle phasen, die es in einer beziehung gibt.
und ich sitze da.
"Du willst also einfach gehen?". Kam die verwirrte Frage, der anderen Frau. Doch die junge Frau weigerte sich, sich nochmal um zudrehen. Würde sie es tun, würde sie wieder weich werden & bleiben. Aber das kann sie nicht. Sie muss gehen. Weg von all den schlechten Angewohnheiten & den negativen Menschen in ihrem Leben.
"Ja" flüstert sie, in der Hoffnung die andere Frau würde es hören. & mit diesen Wort geht sie.
Kopf oder Zahl?
Das Schicksal wirft die Münzen. Kopf oder Zahl? *Du hast die Wahl der Qual.*
Links oder rechts? Welchen Weg gehst du? Nimmst du die viel befahrene Straße oder doch lieber den selten betretenen Trampelpfad?
Wie sollen wir in unsicheren Zeiten wegweisende Entscheidungen für unser Leben treffen? Wenn wir eins gelernt haben, dann dass sich alles von einem Tag auf den anderen ändern kann.
„Schlaf eine Nacht drüber.“ Was hat das jemals gebracht? Nur schlaflose Nächte.
Entscheidungen bleiben ein Trolly-Problem. Paralysiert verharren wir in Entscheidungsunfähigkeit. Doch ist es nicht schlimmer, gar nicht zu entscheiden? Sollten wir unser Leben wirklich dem Zufall überlassen?
Es geht nicht um Leben oder Tod. Wieso fühlen sich Entscheidungen trotzdem so endgültig an? Wieso lösen sie Zukunftsängste aus?
Ja oder nein? Jein. **Denn jedes nicht ganz klare nein bleibt wohl für immer ein vielleicht.**
Geschrieben für @blitzgeschichten
*Liedzeile von Fabian Römer*
**Liedzeile von Miwata**
Leseliste (kommentiert wenn ihr hinzugefügt oder entfernt werden wollt):
@zettelkaestchen @samsi6 @musenwut @acaranna @caeliriva @eluari @doktor-disko @mondfamilie @silversynthesis @furglerm @dichtereimer @photoshamanism @gedankenstrudel @koenigvonfelder @nothing-words-can-say
"Plagen uns nicht alle, irgendwelche Dämonen?" fragt sie & schaute konsequent auf den Boden. Die braun haarige Frau runzelt nur die Stirn & gab ein fragendes Geräusch von sich. "Von außen betrachtet, scheinen viele Menschen perfekt & zufrieden-" fing sie an zu erklären & fühlte sich jetzt schon missverstanden & müde.
"aber jeder hat, mindestens, diese eine Sache. Diese eine Sache, die einen beim ersten ungewollten Gedanken, aus der Bahn wirft. Es haftet sich an dich & folgt dir überall hin. Es ermüdet dich, lässt dich nicht klar denken, es raubt dir alles & niemand sieht es"
Sie kann den Blick, der anderen Frau auf sich spüren. Es jagt einen Schauer über ihren Körper & lässt sie sich noch unwohler fühlen.
"Wir sehen sie nicht. Es sind nicht unsere Dämonen & man redet sich ein, man sein die einzige Person, die welche hat. Aber dem ist nicht so. Wir alle haben einen-"
Sie atmet ein & hebt den Kopf. Sie begegnet einen paar brauner Augen. Ein schmunzeln bildet sich um ihre Lippen.
"einen eigenen privaten Dämon"
auf einmal war er da, in der sonne sitzend. mit geschlossenen augen, weil dieses mal wollte er sie gar nicht öffnen. er saß da, es war vielleicht montag oder mittwoch. es könnte aber auch sonntag oder heute gewesen sein.
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čistili so cesto. morali so čistiti, saj to ni bila več česta. gre za spomine. saj v bistvu se spomini vsakič spremenijo.