Die Liebe - die einzige Möglichkeit, Subjekt und Objekt zur Deckung zu bringen, einziges Mittel, zu dem Heiligen Zugang zu finden, das durch den begehrten Gegenstand dargestellt wird, insofern es für uns eine draußenliegende, fremde Welt ist - schließt ihre eigene Verneinung in sich, denn das Heilige umfangenhalten heißt zugleich es profanieren und endlich es zerstören, indem man es allmählich seines Fremdheitscharakters entkleidet.
Michel Leiris: “Mannesalter”, S. 179


















