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Minijobs, Teilzeit und befristete Verträge: Jeder fünfte Arbeitnehmer "atypisch" beschäftigt
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Minijobs, Teilzeit und befristete Verträge: Jeder fünfte Arbeitnehmer „atypisch“ beschäftigt was originally published on
Fast 1 Million Minijobs sind "verschwunden"
Arbeit muss sich wieder lohnen vs. billig und schnell kĂĽndbar
📷800.000 Minijobber haben im letzten Jahr ihre Arbeit verloren. Corona-Hilfen waren für sie nicht vorgesehen, kein Kurzarbeitergeld und kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, da sie ja keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten waren. 5,57 Millionen Minijobber gab es im vor 4 Monaten im März. Minijobber arbeiten vor allem in Handel und Gastronomie und sind für die Arbeitgeber billig und schnell zu entsorgen.
Wie konnte so ein Niedriglohnsektor entstehen?
Die einfache Antowrt lautet: Rot-GrĂĽn war schuld - Minijobs waren im Rahmen der nach Peter Hartz benannten Arbeitsmarktreformen 2003 eingefĂĽhrt worden und sollten "eine BrĂĽcke in den Arbeitsmarkt" sein. Die meisten von ihnen sind auf dieser "BrĂĽcke" gefangen.
Nun haben sich sowohl SPD als auch die Grünen von ihrer damaligen Fehlleistung distanziert. SPD und Gewerkschaften fordern ein soziales Sicherungsnetz und die Grünen wollen den "Niedriglohnsektor mittelfristig austrocknen" und die Einkommensgrenze soll von 450 auf 550 Euro angehoben werden. Minijobs sollen nur noch ein Einstieg für Schüler und Studenten und ein "Zubrot" für Rentner sein. Das bürokratische Monster und die wirkliche Realität können wir uns bereits jetzt ausmalen!
Aber bereits mit diesen Forderungen stehen die Grünen gegen die CDU/CSU, die die bestehende Ausbeutung wie gehabt erhalten möchten - ebenso wie die AfD, für die dieses Thema in ihrem Wahlprogramm totgeschwiegen wird.
Die Forderungen für ein soziales Land können nur lauten: Mindestlohn erhöhen und die Corona-Gewinnler für die Krise zahlen lassen!
Mehr dazu bei https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/billig-und-schnell-gekuendigt-zukunft-der-minijobs-ist-umstritten/27452566.html Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7720-20210730-fast-1-million-minijobs-sind-verschwunden.htm
Am SAMSTAG, den 17. APRIL 21 von 18-20 UHR geht es in der vierten Folge der #FAUD_Akademie um das Thema #Minijobs. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Alle Infos dazu gibt es hier 👇 https://t.co/fJIGUCHAGw https://t.co/y5TGtjc3e9 Oder auf www.duesseldorf.fau.org (hier: FAUD-Lokal "V6") https://www.instagram.com/p/CNeWw4hlsB4/?igshid=dcy8tsn0x8ap
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Zahl der Minijobber in privaten Haushalten auf Rekordhoch Rund 364.000 regulär angemeldete Putz- und andere Hilfskräfte #Haushaltshilfe,#Haushalt,#News,#Presse,#Aktuelles,#Minijobs,#Steuern,#Finanzen
Ausweitung der Midijob-Grenze: Ziel der Armutsbekämpfung wird deutlich verfehlt
Bisher besteht für Geringverdiener die Möglichkeit, innerhalb eines Midijobs einen reduzierten Rentenbeitrag zu zahlen. Allerdings folgen daraus auch geringere Rentenleistungen. Dies entspricht dem Äquivalenzprinzip der gesetzlichen Rentenversicherung, wonach sich die Höhe der ausgezahlten Rente an der Höhe der eingezahlten Beiträge orientiert. Diesen Zusammenhang will Heil aufgeben. Den im Midijob-Bereich reduzierten Beiträgen sollen Leistungen in einer […] http://dlvr.it/QdXcrr
"Im Zuge der Agenda 2010 wurde die alte Regelung wieder eingeführt. Bereits 2004 überstieg die Anzahl der Minijobber die Marke von sieben Millionen. Dort ist sie seither geblieben. [..] Darin steht, dass Minijobber die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer haben. Dass sie bezahlten Urlaub bekommen sollen und ihren Lohn auch dann, wenn sie krank sind. Aber: So, wie die Bundesregierung es formuliert hat, ist es die Verantwortung der Minijobber, ihre Rechte einzufordern. Claudia Weinkopf, die an der Universität Duisburg-Essen zu Arbeitsthemen forscht, findet das „ziemlich schräg“. Sie fragt: „Warum werden denn nicht die Arbeitgeber stärker über ihre Pflichten informiert?“ Kein Wunder, dass die Praxis anders aussieht. Dass viele Minijobber nicht das bekommen, was ihnen zusteht. [..] Ein Arbeitgeber-Verband kritisiert Minijobs: „Minijobs sind teuer und unflexibel“, sagt Johannes Bungart, Geschäftsführer vom Verband der Gebäudereiniger. Unflexibel deshalb, weil die Mitarbeiter penibel darauf achteten, nicht mehr als 450 Euro im Monat zu verdienen. Denn sonst müssten sie Steuern bezahlen. Und teuer, weil die Abgaben für Arbeitgeber zehn Prozent höher liegen als bei regulär versteuerten Jobs.“