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GUYS MAXIEL AAAHHHHH
Silence by norlies
Wenn man die Augen schließt, sieht man Bernd das Brot auf Speed.
Paddels Tipp #03
Gar nicht erst dreckig machen, dann muss man's auch nicht sauber machen.
26. November 2017
BassTL, der ultimative Open-Stage-Bass mit integriertem Limiter
Mit meiner 2-Mann-Band spiele ich oft auf Open Stages, offenen Bühnen, Open-Mic-Veranstaltungen, wie auch immer das heißt. Man kommt vorbei, meldet sich an, wartet, spielt 2 bis 5 Stücke und ist fertig. Das geht immer alles sehr flott vonstatten. Schließlich will man nicht lange rumstöpseln und irgendwas einstellen, sondern spielen. Man lernt, ohne Soundcheck geht es auch. Wenn man Glück hat, wie z. B. im Dodo, wo wir am liebsten spielen, dreht der Wirt ein bisschen an den Reglern, bis man sich selbst gut hören kann und die Gäste auch. Hat man Pech, muss man das selbst machen, läuft es richtig scheiße, dreht irgendjemand an den Reglern, der überhaupt keine Ahnung hat. Das gibt es leider öfter, als man denkt.
Kommt man mit einem E-Bass vorbei, gehen bei vielen Veranstaltern schon die Alarmglocken an. Die Nachbarn! Wirklich jede Kneipe hat einen Nachbarn, der meint, in Berlin müsste es so ruhig sein wie in Hintertupfingen. Deswegen gibt es gern mal Dezibel-Killer, die radikal eingreifen und die Gesamtlautstärke runterregeln, wenn man auch nur einen zu lauten Ton spielt, so dass man einige Sekunden lang fast gar nichts mehr hört, oder der „Tonmeister“ dreht gleich alles so leise, dass man nichts, vor allem aber den Bass nicht mehr hört.
Seitdem ich das weiß, nehme ich zu Open Stages gern einen „aktiven“ Bass mit, also einen mit elektronischem Vorverstärker. Beim Soundcheck, so es ihn gibt, bzw. beim ersten Stück spiele ich passiv. Da wird man dann „schön leise“ eingestellt. Ich schalte unauffällig den Vorverstärker wieder ein, und schon hört man auch wieder was von den tiefen Frequenzen. Soweit so gut. (Und so gemein …)
Aber leider hat das auch seine Schattenseiten: Sobald man etwas funky (Slapping) oder überhaupt mit mehr Dynamik spielt, fliegen den Gästen, dem Wirt, den Nachbarn, überhaupt allen die Lautsprechermembranen um die Ohren. Dafür hat der Musikgott den Limiter erschaffen. Der grätscht einfach mal kurz rein, wenn es zu laut wird. Aber nur beim Bass, nicht so lange und rigoros wie der Dezibel-Killer.
Da es bei Open Stages eher nicht so gut ankommt, wenn man erst noch seine diversen Tretminen (aka „Effektgeräte“) anstöpseln muss, und ich einen ausgeweideten Hohner-Headless-Bass zum Rumbasteln in die Finger bekommen habe, dachte ich mir: Kombiniere den Bass mit einem Limiter. Der Hohner-Bass (”Das Paddel”) hat zudem den Vorteil, sehr kompakt und leicht zu sein, so dass ich nicht mehr mit dem Gigbag auf dem Rücken an jedem Türrahmen und jeder Leuchtstoffröhre hängen bleibe wie mit den langen Fender-Bässen.
Als erstes habe ich mir den billigsten Limiter besorgt, den ich kriegen konnte. Den hab ich kurz getestet und er macht genau das, was ich will. Der originale Vorverstärker im Hohner B2A fehlte sowieso. Und da ich eh immer mit beiden Tonabnehmern voll aufgedreht spiele, Tonblende und Volume voll auf, ist das Layout ziemlich einfach.
Die beiden Pickups werden parallel geschaltet und direkt an den Eingang des Limiters angelötet. Der Ausgang des Limiters kommt dann an die Klinkenbuchse im Bass. Klingt leichter als es ist, weil der Limiter natürlich nicht einfach so in den Bass passt. Also hab ich den Limiter erst mal aus seinem Gehäuse befreit. Dann mussten die Potis von der Platine herunter. Die kommen ja vorn in den Bass: Volumen, Attack und Threshold statt, Volumen vorderes Pickup, Volumen hinteres Pickup und Tonblende. Mit dem originalen Schalter konnte man vorher zwischen Aktiv und Passiv wählen. Der wird nun Mute-Schalter zum Stimmen und schaltet gleichzeitig die Spannung für den Limiter ein und aus. Die LED zeigte vorher den Betriebsmodus aktiv/passiv an. Die wird gegen die zweifarbige Status-LED des Effektgeräts ausgetauscht.
Der Bass hat auf der Rückseite zwei Fächer: Eines, über das man von der Rückseite an die Potis und die Klinkenbuchse sowie Schalter und LED kommt, ein weiteres, in dem der Vorverstärker und die 9V-Blockbatterie saßen. Dort kommt die Batterie wieder hinein. Die Abdeckung mache ich durchsichtig, in das Fach kommt ein kleines Voltmeter hinein, damit man vor dem Auftritt kurz checken kann, ob die Batterie noch voll genug ist.
In der Zarge hat der Hohner B2A der ersten Generation neben der Klinkenbuchse noch eine XLR-Buchse. Dort konnte man das pure Passivsignal abnehmen, für Aufnahmen und so. Das brauche ich nicht. Dort kommt der ehemalige Fußschalter des Effektgeräts hinein, den man dann mit der Hand bedient.
Die Potis, die ich aus dem Effektgerät ausgelötet habe, sind nicht mehr zu gebrauchen. Zwei davon haben nicht mal Gewinde, um sie irgendwo einschrauben zu können. Ich besorge mir neue mit verzahnten Steckachsen für die originalen Drehknöpfe, die ich in den Bass einbauen kann. Das Volumenpoti hat eine Rastung in der Mittelstellung. Das ist sehr praktisch. Die Mittelstellung wird meine Standardeinstellung sein, und dreht mich ein Open-Stage-Betreiber zu leise, kann ich dort noch etwas nachlegen. Hähähä!
Dummerweise sind die Gewinde der neuen Potis etwas zu kurz und zu dünn. Also werfe ich erst TinkerCad und dann den 3D-Drucker an, um mir kleine Hülsen zu drucken, die die Potis halten. Außerdem drucke ich noch eine weitere Hülse, damit der Fußschalter in der Zarge nicht unnötig weit herausguckt.
Dann schraube und löte ich alles zusammen. Und es brummt. Wie verrückt. Nachdem ich alle Einbauten (Schalter, Buchsen usw.) an die Abschirmung angeklemmt hatte (ich dachte, ich hätte das schon gemacht …), hat der Spuk ein Ende und alles funktioniert so, wie ich mir das vorstelle. Auf die Rückseite des Basses kommt noch ein ausklappbarer Hebel für die linke Befestigung des Gurtes. Denn der Bass hängt sonst sehr weit links vorm Körper, jedenfalls in vollkommen anderer Position als z. B. meine Jazzbässe. Ich hab mich ohne die Verlängerung immer um 2 Bünde vergriffen, bzw. mein linker Arm war zu kurz.
Das gab es auch in ähnlicher Form an den Original-Steinberger-Bässen. Sah dort natürlich schöner aus. Dieser Ausleger ist aus Blech und dann mit Kunstleder bezogen. Damit der Gurt nicht abrutscht, habe ich alte Dichtungen von Flensburger Bierflaschen draufgesteckt. Leider gibt es die ja nicht mehr in der guten alten Gummiqualität.
Jetzt kann der nächste Auftritt kommen!
Zum Schluss noch ein Video vom BassTL-Making. Natürlich unterlegt mit eigener Musik!
(Markus Winninghoff)
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Ett vanligt inlägg…
Paddel-huset Eksjö.
Härifrån hörs idel svordomar, könsord och förolämpningar till motspelaren så det ekar genom väggarna.
Tänk som granne, du bor straxt intill du plockar ut mat på altanen och när du ska äta så vrålar någon (oftast man) KUKEN JÄVLAR I HELVETE.
Smaklig måltid, gott folk.
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