Ein Tattoo, bei dem jeder fragt, was es bedeutet.
Niemals hätte ich gedacht, dass ich mir meinen Ausschnitt tätowieren lasse. Ja, so prüde war ich noch vor ein paar Wochen.
Schon mit 16, als ich noch kein einziges Tattoos hatte, stand fest: Irgendwann lass ich mir mein Hochzeitsdatum in römischen Zahlen tätowieren. Wer, wann und wo wusste ich da natürlich noch nicht. Als dann aber unser Hochzeitstermin, der 19.Mai. 2017, fest stand, war ich bereit für dieses Tattoo. Und mein Zukünftiger ebenso. In unseren Augen wird nur einmal im Leben geheiratet. Die meisten werden lachen und sagen:“ das kann man doch noch gar nicht wissen.“ Ich denke, dass ist Einstellungssache und wenn man mal an den Punkt ist, wo man spürt das alles so ist, wie es sein sollte, stimmt man dem zu. Auch wenn so etwas nur noch sehr selten vorkommt in der heutigen Zeit.
Veni, Vidi, Amavi (übersetzt: we came, we saw, we loved).
Für Manu stand fest, er werde sich das Tattoo auf die linke Brust tätowieren lassen. Aus dem romantischen Grund, weil da das Herz sitzt. Ich ging, wie immer, ohne Plan zum Tätowierer und entschied dann spontan, dass es beim Schlüsselbein positioniert werden sollte.
Schmerzen hatten wir an dieser Stelle kaum. Flo Weiss, hat wie gewöhnlich sauber gearbeitet und wir sind beide sehr stolz auf unser Partnertattoo.