Geschafft, nach einer Woche Verzicht ist nun Fastenbrechen angesagt. Wir starten mit einem Apfel, den wir mit intensivem Kauen verflüssigen.
Ich freue mich schon endlich wieder die vielfältigen Geschmäcker und Konsistenzen der unterschiedlichen Lebensmittel zu genießen.
Meine Fastenwoche begannt mit ständigem Gedankenkreisen ums Essen... aber insgesamt war es doch gut zu ertragen. Ab Tag 3 ging es mir deutlich besser - allerdings hat mich das Fasten total verlangsamt. Aber auch gelassener gemacht - nachsichtiger, geduldiger und freundlicher mit meiner Umwelt. Und zwar so, dass es mir selbst aufgefallen ist. Fastenexperten, die sich auf spiritueller Ebene damit beschäftigen sagen, dass beim Fasten die Seele einem Botschaften und Hinweise schickt, was ggf. nicht so gut läuft im Leben. Auch wenn ich jetzt nicht so spirituell bin, glaube ich doch, dass da etwas dran ist.
Ich stehe bei meinem Job ziemlich unter Strom. Ich bin so ein richtiger Hamster, der immer rennt und rennt und rennt - und was mir am meisten fehlt ist Ruhe. Das zeigt sich dann darin, dass ich mit meiner Umwelt auch härter umgehe, als ich eigentlich müsste. Ein Hamster mit Panzer sozusagen. Jetzt war ich in der letzten Woche also eher mal eine Schildkröte.
Ich bin gerade auf einem guten Weg, dies zu erkennen.
Ansonsten freue ich mich jetzt aufs Essen, auf alle die pflanzlichen, essbaren Köstlichkeiten, die die Welt so für mich bereit hält!
Ich werde es wieder tun, aber dann nehme ich mir die ganze Woche frei. Nebenbei auch noch arbeiten ist doch herausfordernder als ich dachte.
Ich denke, ich hatte wenig körperliche Probleme, da ich schon jetzt eine ganze Weile vegan esse (und nicht nur Pommes und Chips...).
Am Tag des Fastenbrechens meckert zwischendurch mein Kreislauf, aber das ist auch normal, den Darm wieder in Gang zu setzen, braucht Energie. Außerdem soll ich ja nicht so rennen...